Beiträge von Volker_D

    Es ist egal wer die E-Mail schreibt.

    Weil die ohne Geld arbeitslos werden. So funktioniert jeder Kundenboykott. Ist vermutlich schon im großen und kleinen einige Millionen mal auf der Welt erfolgreich durchgeführt worden. Ein paar prominente Beispiel dafür habe ich doch genannt.

    Glaubst du denn die ganzen Leute, die wegen Gaza, Israel, Kinderrechte, Frauenrechte, ... hier auf die Straße gehen haben alle einen direkten Bezug dazu? Da laufen ganz viele Leute aus Solidaität mit.

    Das du ein Problem damit hast, erkennt man doch daran, dass du bewußt deinen Standort verheimlichen musst.

    Das du nur 2 oder 3 Leute kennst ist eine Ausrede. Weil a) Die Leute, die bei solchen oben genannten Demonstrationen mitlaufen kenne zum Teil keinen Einzigen direkt. und b) Es heute das Internet gibt. Da gehst du auf YouTube, Facebook, ... und suchst einfach mal eine Gruppe, die sich solche Filme anguckt. Wie schwer wird es wohl sein das zu finden? 2 Sekunden auf YouTube gesucht

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
    und schon 300.000 potientielle Leute gefunden, die mitmachen könnten. Ich wette, wenn ich 5 Minuten suchen würde, würde ich dir noch zig Foren und andere Soziale Medien zeigen können mit eben so vielen potentiellen Kunden. Machst du dann halt wenn Staffel 5 rauskommt. Gleich einen Kommentar verfassen und man hätte die Chance zig Leute zu "motivieren". Klar machen da nicht alle mit. Bei den von mir oben geannten Beispielen haben auch nicht alle mitgemacht. Und wenn es echt dein Hobby ist, dann meine ich das erst. Mir hat man damals auch gesagt, dass ich kein Stundenplanungsprogramm schreiben kann, welches besser ist als Untis. Nun, was habe ich gemacht: Ich habe mich hingesetzt und geschrieben, nach Leuten gesucht die mir helfen und seit fast 20 Jahren haben wir ein Programm, welches bessere Pläne berechnen kann als Untis. Alle Schulen an denen ich war hatten vorher Untis. Alle Schulen sind umgestiegen. Wenn man will, dann geht das auch. Man muss einfach nur machen.

    oder c) du nicht gelesen hast, was ich geschrieben habe.

    Ich habe geschrieben: Gruppen bilden, Abo kündigen und dann E-Mail schreiben. Die E-Mail schreiben braucht vom Prinzip auch nur ein einziger der Gruppe ein einziges mal. Das Geld des Abos wird das ganz schnell regeln. Und Kunden können soetwas erzwingen. Beispiel: Shell Tankboykott 1995. Rana Plaza 2013. Edeka - Nestle 2018. ... Da gibt es zig Beispiel. Wenn Kunden wollen, dann geht das ganz schnell. Aber wenn die so uninteressiert sind wie du, dann wird logischerweise nichts passieren. Wie gesagt: Es liegt an dir. Schieb nicht die Schuld darauf, dass du keinen Einfluss hast.

    Du verstehst es sehr wohl. Ich wette, dass du a) entweder einfach zu faul bist an der Situation etwas zu ändern oder b) du bemerkt hast, dass es dann für dich nicht mehr so "cool" wäre, weil es dann mehr Leute machen würden und nicht mehr "semi illegal" wäre. Kann ich schon verstehen. Als Jugendliche haben wir uns auch cool gefühlt, wenn wir etwas gemacht haben, was wir eigentlich nicht machen durften.

    Du kannst doch gar nicht wissen ob es nicht funtkioniert, weil du (ihr) es noch gar nicht ausprobiert habt.

    Klar geht das so. Man muss es nur machen. Wenn man aber nur auf dem Sofa sitzt, dann passiert nichts. Ist doch klar.

    Der "Markt" muss dafür auch nicht groß genug sein. Es reicht aus, wenn genügend Leute solidarisch mitmachen. Und das ist z.B. bei Demonstartionen ja mehr also üblich.

    Das einige Filme und Serien nicht nach Deutschland kommen liegt an der fehlenden Syncronisation. Die möchtest du aber gar nicht haben. Du willst es ja auch Engisch gucken. Ist also von dir kein logisches Argument.

    Und deine Arguemnte für die Kinofilme ist ebenfalls nicht ganz richtig:

    Beispiel: Man möchte Piraterie verhindern ( https://ca.movies.yahoo.com/blogs/wide-scr…-182948084.html )

    Man nutzt Globale Marketingstrategien ( https://www.guerrillawolf.com/journal/the-ar…egic-scheduling )

    Konsumerwartung ( https://www.abc.net.au/news/2024-03-0…ralia/103564396 )

    Aber wenn du "Lustig" dein VPN benutzt und sagst "Da kann ich leider nichts machen", dann bekommen die Leute das nicht mit.

    Kurz: Du bist selbst Schuld daran. Du machst nichts dagegen. So wird sich das vermutlich nie so schnell ändern. Du hättest es in der Hand. Der Kunde kann das sehr wohl regeln. Man muss nur seinen Hintern erben und etwas machen. Am besten solidarisch in einer Gruppe. Je größer die Gruppe, desto schneller geht das. Es liegt einzig und allein am Kunden. Ohne Kunden drehen die nämlich auch keine Serie.

    Klar hast du Einfluss. Genau so wie damals bei Kinofilmen doch auch. Die Kunden haben mit ihrem Verhalten dafür gesorgt, dass Konifilme heutzutage doch meistens (oft?) weltweit gleichzeitig ausgestrahlt werden. Damals was das noch anders, da kamen die Filme erst deutlich später in ausländischen Kinos an. Da aber so viele Kunden die Filme dann aus illegalen Quellen aus dem Netz gezogen haben, weil sie keinen Bock hatten zu warten, hat das zu massiven Verluste für die Filmemachen geführt. Die wurden ganz klar finanzell gezwungen es "richtig" zu machen.

    Analog könnte das bei deinen Serien auch gehen. Es liegt eben nur an dem Kunden etwas dagegen zu tun (wobei ich jetzt nicht zu dieser illegalen Taktik von damals aufrufen möchte. Ich bevorzuge die legale Variante. Und ja, auch die hat schon das ein oder andere mal zum Erfolg geführt.) Mit dem "Ich kann da eh nichts machen" machst du es dir meiner Meinung nach viel zu einfach und unterschätzt welche Macht die Kunden haben. Klar, alleine ist das schwer. Aber du hast doch gesagt, dass du es machst, weil du in deinen Gruppen darüber sprechen willst. Dann seit ihr doch im Grunde schon "organisiert". Macht doch dann mal einfach was. Du könntest mit deiner Gruppe starten und genau so einen Druck ausüben; insbesondere in der heutigen Zeit, wo doch alles vernetzt ist düfte es doch ein leichtes sein Gleichgesinnte andere Gruppen zu finden.

    Bei uns ist das nur für den Sportlehrer eine Hürde. Da ist kein WLAN Empfang :)

    Bei allen anderen ist das digitale keine Hürde mehr. Wäre bei uns an der Schule auch hinderlich, wenn da noch ein Lehrer ist, der mit dem digitalen nicht zurecht kommt. Angefangen von den Tafeln, Eintragen der Noten, Vor- und Nachbereitung der Sprechtage, ... Ohne digital würde bei uns im Grunde gar nichts mehr funtkionieren (bis auf Sportuntericht).

    Ja, ich habe auch schon mal ab und zu einen Kollegen, der mich fragt, wie man z.B. nachgucken kann ob ein Schüler entschuldig ist. Ich denke aber machmal auch ein bischen, dass das nur gemacht/gesagt wird, damit ich das dann mache und nicht der andere. Es ist eben leichter, wenn man einfach etwas auf den anderen abschieben kann, weil man selbst es angeblich nicht kann. Selbst unsere Schüler in Klasse 5 müssen ja alle das digitale Klassenbuch nutzen können, weil sie ansonsten gar nicht wissen, welche Hausaufgaben sie auf haben.

    Ich mache das jetzt seit über 4 Jahren digital und habe bisher noch nie Fähnchen (oder E-Mail, ...) bekommen. Damals wusste ich auch genau, dass Einträge fehlen. Heute bin ich mir ziemlich sicher, dass alle Eintäge da sind. Ich kann mir notfalls auch innerhalb von 2 Sekunden alle fehlenden Einträge anzeigen lassen. Damals mit einem Klassenbuch hätte es viel länger gedauert fehlende Einträge zu suchen (daher habe ich das vermutlich auch kaum gemacht).

    Digitales Klassenbuch finde ich viel angenehmer als die alten Bücher. Hauptgrund: Irgendwie bin ich oft nicht dazu gekommen in den Stunden einzutragen oder die Klassenbuchführer hatten vergessen das Klassenbuch mitzunehmen. Da gab es damals immer das Buch mit so vielen bunten Fähnchen zurück und ich musste nochmal überlegen, was ich da genau gemacht hatte. Heute mache ich es so, dass ich, wenn ich das digitale Klassenbuch einmal aufmache i.d.R. immer sofort den kompletten Tag eintrage. Und die wenigen Tage, wo ich es mal vergessen hatte oder das Internet nicht ging oder ich den Laptop nicht mithatte (Klassenausflug), da habe ich es einfach am Tag danach in der Schule eingetragen. Das ging ja damals nicht. Da musste ich vom Prinzip eine Woche warten, bis ich mal wieder die Klasse hatte.

    Ich bin nicht so der Seriengucker, kann den Punkt aber nachvollziehen. Andererseits könnte man trotzdem der Meinung sein, dass dies dann im Grunde ja "nur" ein "Gruppenzwang" ist und andererseits sich fragen, ob dieses Vorgehen "richtig" ist. Wenn dich andere Länder absichtlich nicht haben wollen, dann hat das ja i.d.R. einen rechtlichen Grund und der Kunde hätte es in seiner Macht etwas dagegen zu tun. Ich könnte mir vorstellen, dass sich an der Situation so evtl. nie etwas ändern wird. Der "illegale" ist der Kunde und der Streaminganbieter weiß nicht davon, dass der Kunde "illegal" handelt und verdient trotzdem mehr Geld. Er hat also überhaupt keinen Grund dieses Verhalten jemals zu ändern. Sinnvoller wäre es eigentlich, wenn all die Leute konsequent die Serien dann NICHT bezahlen/gucken und immer schön per Mail darauf aufmerksam machen würden, dass sie den Film gerne gucken würden. Dann würden sie das auch finanziell spüren und mal ggf. ihr Verhalten ändern. Ja, es hilft nicht, wenn dass nur 100 Leute so machen, ist mir auch klar. Aber letztendlich liegt es an dir. Im Grunde förderst du das derzeitige Verhalten einiger Streaminganbieter mit deinem Verhalten sogar statt etwas dagegen zu tun.

    Zum einen war es nicht EINE Erfahrung, sondern 3 Erfahrungen. Und zum anderen hatte ich in der Tat von einigen Leuten gehört, dass sie damit Probleme haben. Und von den meisten davon weiß ich aber auch, dass sie genau solche von mir genannten "spielerein" gerne mache. Daher war es, wie geschrieben, eine "Vermutung". Und hilfreich finde ich das sehr wohl. Alles 3 sind nämlich mögliche Fehlerquellen, die man ggf. abstellen kann und so der Ursache auf die Schliche kommen kann. Soll also heißen: 1. Habe ich VPN noch an? -> abschlaten. 2. Habe ich selbst an der Registry rumgespiel? -> Backup/Sicherungspunkt zurückspielen. 3. Habe ich selbst nur einen ausländischen Volumenkey? Ok, ob man dann einen neuen besorgen soll, muss jeder selbst wissen. Evtl. ziehen andere Länder ja noch mit gleichen Verhandlungen nach.

    Tipp 1 und 2 sind kostengünstig durchzuführen, warum man sich dann nur über "wenig hilfreich" beschwert erschließt sich mir nicht. Kannst du das genauer ausführen? Oder meinst du, weil die Tipps in deinem "Einzelfall" nicht geholfen haben?

    Das kann man nur "unterschwellig" heraushören, wenn man den Gesamtzusammenhang der Sendung nicht berücksichtigt.

    Der Gesammtzusammenhang wird doch von der Sendung vollkommen aus den Augen verloren. Aber du hast recht. Es ist nur unterschwellig für die Zuschauer. Für die Filmemacher war es vermutlich nicht unterschwellig, sondern ganz bewußt. Ich habe auch deutlich mehr Stellen kritisch angemerkt und nicht nur diese eine Stelle. siehe RE: Ist KI als Argumentationshilfe im LF "unschicklich"?

    Ich habe nicht dagegen, wenn es mal einseitig ist, aber die anderen Punkte (keine falschen Schlussfolgerungen, ...) beachtet werden. Damit kann ich leben. Auch wenn man das "erwarten" kann (Wenn ich z.B. auf die Seite von Firma X gehe, dann gehe ich davon aus, dass sie logischwerweise erstmal all ihre positiven Pubkte darstellen und die negativen nicht zwingend nennen) oder wenn am Anfang so einer Dokumentaion gesagt wird "Heute stellen wir mal nur die negativen Punkte vor" ist es für mich vollkommen ok. Beides ist dort aber nicht der Fall. Noch schlimmer: Es ist ein öffentlich rechtlicher Sender. Der sollte meiner Meinung nach eigentlich immer neutral sein oder es zumindest vorher ankündigen, wenn es mal in einer Doku nicht so ist. Nicht falsch verstehen. Auf Arte gibt es ganz viele ganz tolle Dokumentationen, aber diese zählt meiner Meinung nach nicht dazu.

    Ganz schlimm fand ich das bei der Dokumenation, dass ich den Eindruck habe, dass dort ganz bewußt versucht wurde den Zuschauer zu täuschen. Besonders auffällig ist das bei dem Gerichtsurteil zu dem Mann, der KI für Musikproduktion benutzt hat. Es wird im Grunde unterschwellig so dargestellt, als wenn er wegen der KI generierten Musik verurteilt worden wäre. Das ist aber total falsch. Selbst wenn er keine KI für die Lieder benutzt hätte, wäre er genau so verurteil worden. Er wurde nicht wegen Nutzung von KI erstellter Musik verurteilt, sondern weil er diese Lieder hat von Bots "anhören" lassen und so "falsche Downloads/Streams" vorgetäuscht hat um sich dafür bezahlen zu lassen. Das hat also mit KI Musik im Grunde absolut gar nichts zu tun! Das Gerichtsurteil wurde aber als Punkt gegen die "böse" KI genannt.

    Nichts für ungut, aber hier im Thread (wie auch im Video) geht es doch darum, ob die KI das Internet so zumüllt, dass menschliche Kreativität und das internet als Informationsquelle in "Gefahr" sind, siehe Slop. Auch darüber gibt es sicher sehr unterschiedliche Ansichten, über die man diskutieren könnte...

    Ich sage mal jain. Das ist die Idee des Titels der Dokumentaion und das ist die Idee an einigen wenigen Stellen in der Dokumentation. Die größten Teile der Dokumentation handeln dann aber doch von ganz anderen Themen, die Dokumentation ist extrem einseitig und nimmt für den Punkt "Gefahr des zumüllens" Kritikpunkte auf, die absolut nichts damit zu tun haben. Nicht falsch verstehen, die meisten einzelnen Themen in der Dokumentation sind nicht total falsch, aber es werden falsche Schlussfolgerungen daraus gezogen. Meiner Meinung nach ist es mehr ein "Propagandafilm gegen KI" der das eigentliche Thema "Zumüllen des Internets" insgesammt total aus den Augen verloren hat.

    Bei einem Crash gehen nicht immer alle Werte runter. das Geld wird ja auch oft gar nicht vernichtet (er wird ja nicht durch Krieg oder Umweltkatastrophen zerstört), sondern wandert einfach nur in eine andere Tasche. Der "Wert" an sich ist ja i.d.R. noch vorhanden. Das hat zur Folge, dass bei einem Crash die Leute mit kalten Füßen Panik bekommen und verkaufen, egal welche Branche, dadruch leiden erstmal oft alle Branchen kurz (wenige Tage). Doch danach findet dann durch die Profis und die "coolen" Privatanleger schnell die Phase der Selektion statt und man sieht dann, dass es bei den Craches i.d.R. bestimmte Branchen gibt, die massiv einbrechen und andere Branchen profitieren hingegen. Das konnte man sowohl bei Dotcom, Finanzkrise, Coronakrise, Zinswende und Trumpzölle sehen. Jedes mal ein sehr ähnliches "Spiel". Keine dieser Krisen hat zu einer Weltwirtschaftkrise geführt, die alle Branchen in den Keller gezogen hat.

    Ja, ETFs schichten um, dass ist richtig. Aber das machen die nicht täglich, sondern i.d.R. quartalsweise oder halbjährlich. Insofern können die von einer Krise schon erstmal deutlich stärker getroffen werden. Der ETF hat also keine "Schutzwirkung", der risikobehaftete Unternehmen automatisch bei einer Krise verkauft. Das hat Vor- und Nachteile. Für Langfristige Anleger, die selbst den Markt nicht verfolgen wollen sondern einfach nur anlegen möchetn um in ~15 Jahren ihr Geld wieder abzubuchen ist das absolut fein. Ist dir hingegen bewußt, dass du dein komplettes Geld in z.B. 3 Jahren für deinen Hauskauf brauchst, dann ist ein ETF nicht mehr die klügste Entscheidung.

    Ich habe mein Depot recht konservativ aufgestellt. Bei mir geht es nicht darum den Markt zu schlagen. Ich habe versucht es so auszurichten, dass es weniger Volatil auf solche Krisen reagieren wird, auch wenn es ggf. weniger Erträge (in den Bommerjahren der Hype Branchen) hat. Ob das nun richtig ist oder nicht, kann ich euch dann in 20 Jahren erzählen. Wird aber zumindest besser sein als sein Geld gar nicht anzulegen und nur auf dem Konto schlummern zu lassen.

    Als investor an der Börse war man ja auch Investor der Blase. Ist doch klar, dass man da Geld verloren hat. Aber du sieht das falsch. Als die Dotcom Blase damals geplatz ist, sind zwar die Indizes in den Keller gegangen, aber das bedeutete nicht, dass alle Branchen darunter gelitten haben. Die Aktien von Rohstoffen, Versorgern, Konsumgütern, Gesundheit und Pharma haben in der Zeit im Schnitt sehr kräftig zugelegt.

    Analog wird das jetzt vermutlich mit der kommenden KI Blase kommen. KI Unternehmen, Chiphersteller, Engergieversorger und Rohstifflieferanten für die Chips werden vermutlich kräftig an Wert verlieren. Die anderen Brachen wird es vermutlich kaum betreffen. Wenn du also in Einzelaktien investiert bist, kann man da also das Risiko meiner Meinung nach noch recht gut selbst steuern.

    "Dumm" ist es, wenn du stark in den zur Zeit beliebten großen "World" ETFs (und co.) investiert bist. Da ist der Anteil an KI-Firmen ja oft extrem hoch gewichtet und ich da sehe da das Risko in der Tat so wie du. Da ich allerdings keine ETFs habe, brauche ich da nicht nachsteuern und in "KI kritischen" Firmen bin ich (meiner Meinung nach) so gut wie gar nicht investiert.

    Ja, so sehe ich das auch (fast).

    Bis auf den letzten Satz. Wir müssen da (denke ich) gar keinen Teil von unserem Einkommen für KI-Nutzung aufwenden. Es werden einfach die derzeitigen Investoren doof in die Röhre gucken, wenn all ihr investiertes Geld plötzlich viel weniger Wert ist. Analog zu der Dotcom Bläse vor ~20 Jahren. Da ist ja auch u.a. die Telekomblase geplatz. Und Investoren in die Telekom haben doof in die Wäsche geguckt. Das hatte aber nicht zur Folge, dass wir alle einen großen Teil unseres Einkommens für das Internet und Telefon aufwenden mussten. Ganz im Gegenteil, für den Benutzer von Internet und Telefon ist es nach der Blase immer günstiger geworden. Die Investoren hatten aber locker 80% ihres Vermögens verloren.

    Sehe ich anders als pepe. Den ersten Film habe ich ja schon mal außführlich hier im Forum an anderer Stelle kritisiert.

    Wenn ich dann Sätze wie "Die 50 Minuten lohnen sich, besonders auch, weil gegen Ende gezeigt wird, wie die KI unter dubiosen bis unmenschlichen Bedingungen von Menschen "gefüttert" wird - vor allem, um Profite zu erzielen." sehe ich extrem "kritisch".

    Zum einen, weil im Film an mehreren Stellen ganz klar gesagt/behauptet wird, dass mit KI keine Profite gemacht werden (was ich so nicht ganz glaube) und zum anderen, weil das ja absolut kein Grund gegen KI an sich ist. Ansonsten müsstet ihr z.B. fast alle eure Smartphones, Kleidung, Schmuck, ... "verteufeln", weil bei der Herstellung dieser Gegenstände oft genau das gleiche passiert. Da werden Menschen für sehr oft in Dritte Weltländern für ausgebeutet. Versteht mich nicht falsch. Natülich finde ich unmenschliche Bedingen nicht gut, aber das ist doch kein Argument gegen das Produkt an sich, dass unter diesen Bedingegen hergestellt wird, sondern ist ein Punkt gegen diese Arbeitsbedingungen und wie man damit umgehen soll. Genau so, wie es bei Kleidung, Smartphone und Schmuck auch Mitarbeiter mit guten Arbeitsbedingungen gibt, gibt es eben leider auch Hersteller, die das nicht so ganz interessiert. Ja, dagegen (gegen die Arbeitsbedingungen) muss man etwas tun, aber doch nicht gegen die KI, die hat damit im Grunde absolut gar nichts zu tun.

    Ja, auch eine Möglichkeit. Hat den Vorteil, dass man die volle Kontrolle über die Infrastruktur hat, es platformunabhängiger ist, leichter zu individualisieren ist, du keinem Drittanbieter vertrauen musst (beim Betrieb, sehr wohl aber beim Code, wenn du selbst Code nicht lesen kannst oder willst und kein anderer, dem du vertraust, kontrolle liest).

    Andererseits hat es den Nachteil, dass man die volle Kontrolle über die Infrastuktur hat und somit auch selbst für dauerhafte Erreichbarkeit sorgen muss (Backup, evtl sogar redundantes System), Aufwand für Betrieb und Sicherheit (iCloud Schlüsselbund bekommst du kostenlos, sowohl im Betrieb als auch bei Sicherheitsupdates. Bei eigenem Schlüsselbund bekommst du zwar evtl. den Sourcecode kostenlos, musst aber selbst die Betriebskosten bezahlen und selbst für die Einspielung der Sicherheitspatches sorgen und du musst selbst schlau genug sein soetwas einzurichten), es ist nicht so tief im Apple Ökosystem integriert. Ja, komfortabler als es per Hand zu machen, aber nicht so komfortabel wie mit dem Apple Schlüsselbund. Den im Gegenzug zu Passwortmanagern, funktioniert das automatische Ausfüllen nicht nur im Browser, sondern auch in Apps i.d.R. problemlos. Auf der anderen Seite bieten Passwortmanager teilweise mehr Features (z.B. hinterlegen von weiteren Daten).

    Insofern hat beides Vor- und Nachteile. Wenn man sein System für sich alleine nur nutzen will und Computer nicht gerade als Hobby hat, dann würde ich (wenn ich im Apple Universium unterwegs bin) den Apple Schlüsselbund empfehlen. Ist man hingegen Admin für viele Rechner oder hat Computer als Hobby, dann kann man auch gut überlegen, ob man lieber zur Alternative greift. Ich persönlich nutzte z.B. beides nicht. Das hat auch wieder verschiedene Vor- und Nachteile.

    Dann hast du den Sinn einfach nicht verstanden und sinnentstellend zitiert. (Schein ja hier ein beliebtes Stilmittel zu sein).

    "Deine Kaufentscheidung (für dich selbst 1994)" ist nicht das gleiche wie "Deine Kaufentscheidung (die du hier 2025 dem TE empfohlen hast)". Das sind BEIDES DEINE Entscheidungen, aber trotzdem ganz verdiendene Dinge.

    * PLONK *

    Ansonsten hast du mit (fast) gar nichts Recht. Ob es mir egal ist, habe ich mir noch nicht überlegt, weil ich den Eindruck habe, dass du gerne absichtlich Dinge nicht richtig verstehen möchtest. Ich bin mir nur noch nicht sicher warum. Vermutlich einfach nur, um die Diskussion am Laufen zu halten.

Werbung