Beiträge von Volker_D

    Bei einem Crash gehen nicht immer alle Werte runter. das Geld wird ja auch oft gar nicht vernichtet (er wird ja nicht durch Krieg oder Umweltkatastrophen zerstört), sondern wandert einfach nur in eine andere Tasche. Der "Wert" an sich ist ja i.d.R. noch vorhanden. Das hat zur Folge, dass bei einem Crash die Leute mit kalten Füßen Panik bekommen und verkaufen, egal welche Branche, dadruch leiden erstmal oft alle Branchen kurz (wenige Tage). Doch danach findet dann durch die Profis und die "coolen" Privatanleger schnell die Phase der Selektion statt und man sieht dann, dass es bei den Craches i.d.R. bestimmte Branchen gibt, die massiv einbrechen und andere Branchen profitieren hingegen. Das konnte man sowohl bei Dotcom, Finanzkrise, Coronakrise, Zinswende und Trumpzölle sehen. Jedes mal ein sehr ähnliches "Spiel". Keine dieser Krisen hat zu einer Weltwirtschaftkrise geführt, die alle Branchen in den Keller gezogen hat.

    Ja, ETFs schichten um, dass ist richtig. Aber das machen die nicht täglich, sondern i.d.R. quartalsweise oder halbjährlich. Insofern können die von einer Krise schon erstmal deutlich stärker getroffen werden. Der ETF hat also keine "Schutzwirkung", der risikobehaftete Unternehmen automatisch bei einer Krise verkauft. Das hat Vor- und Nachteile. Für Langfristige Anleger, die selbst den Markt nicht verfolgen wollen sondern einfach nur anlegen möchetn um in ~15 Jahren ihr Geld wieder abzubuchen ist das absolut fein. Ist dir hingegen bewußt, dass du dein komplettes Geld in z.B. 3 Jahren für deinen Hauskauf brauchst, dann ist ein ETF nicht mehr die klügste Entscheidung.

    Ich habe mein Depot recht konservativ aufgestellt. Bei mir geht es nicht darum den Markt zu schlagen. Ich habe versucht es so auszurichten, dass es weniger Volatil auf solche Krisen reagieren wird, auch wenn es ggf. weniger Erträge (in den Bommerjahren der Hype Branchen) hat. Ob das nun richtig ist oder nicht, kann ich euch dann in 20 Jahren erzählen. Wird aber zumindest besser sein als sein Geld gar nicht anzulegen und nur auf dem Konto schlummern zu lassen.

    Als investor an der Börse war man ja auch Investor der Blase. Ist doch klar, dass man da Geld verloren hat. Aber du sieht das falsch. Als die Dotcom Blase damals geplatz ist, sind zwar die Indizes in den Keller gegangen, aber das bedeutete nicht, dass alle Branchen darunter gelitten haben. Die Aktien von Rohstoffen, Versorgern, Konsumgütern, Gesundheit und Pharma haben in der Zeit im Schnitt sehr kräftig zugelegt.

    Analog wird das jetzt vermutlich mit der kommenden KI Blase kommen. KI Unternehmen, Chiphersteller, Engergieversorger und Rohstifflieferanten für die Chips werden vermutlich kräftig an Wert verlieren. Die anderen Brachen wird es vermutlich kaum betreffen. Wenn du also in Einzelaktien investiert bist, kann man da also das Risiko meiner Meinung nach noch recht gut selbst steuern.

    "Dumm" ist es, wenn du stark in den zur Zeit beliebten großen "World" ETFs (und co.) investiert bist. Da ist der Anteil an KI-Firmen ja oft extrem hoch gewichtet und ich da sehe da das Risko in der Tat so wie du. Da ich allerdings keine ETFs habe, brauche ich da nicht nachsteuern und in "KI kritischen" Firmen bin ich (meiner Meinung nach) so gut wie gar nicht investiert.

    Ja, so sehe ich das auch (fast).

    Bis auf den letzten Satz. Wir müssen da (denke ich) gar keinen Teil von unserem Einkommen für KI-Nutzung aufwenden. Es werden einfach die derzeitigen Investoren doof in die Röhre gucken, wenn all ihr investiertes Geld plötzlich viel weniger Wert ist. Analog zu der Dotcom Bläse vor ~20 Jahren. Da ist ja auch u.a. die Telekomblase geplatz. Und Investoren in die Telekom haben doof in die Wäsche geguckt. Das hatte aber nicht zur Folge, dass wir alle einen großen Teil unseres Einkommens für das Internet und Telefon aufwenden mussten. Ganz im Gegenteil, für den Benutzer von Internet und Telefon ist es nach der Blase immer günstiger geworden. Die Investoren hatten aber locker 80% ihres Vermögens verloren.

    Sehe ich anders als pepe. Den ersten Film habe ich ja schon mal außführlich hier im Forum an anderer Stelle kritisiert.

    Wenn ich dann Sätze wie "Die 50 Minuten lohnen sich, besonders auch, weil gegen Ende gezeigt wird, wie die KI unter dubiosen bis unmenschlichen Bedingungen von Menschen "gefüttert" wird - vor allem, um Profite zu erzielen." sehe ich extrem "kritisch".

    Zum einen, weil im Film an mehreren Stellen ganz klar gesagt/behauptet wird, dass mit KI keine Profite gemacht werden (was ich so nicht ganz glaube) und zum anderen, weil das ja absolut kein Grund gegen KI an sich ist. Ansonsten müsstet ihr z.B. fast alle eure Smartphones, Kleidung, Schmuck, ... "verteufeln", weil bei der Herstellung dieser Gegenstände oft genau das gleiche passiert. Da werden Menschen für sehr oft in Dritte Weltländern für ausgebeutet. Versteht mich nicht falsch. Natülich finde ich unmenschliche Bedingen nicht gut, aber das ist doch kein Argument gegen das Produkt an sich, dass unter diesen Bedingegen hergestellt wird, sondern ist ein Punkt gegen diese Arbeitsbedingungen und wie man damit umgehen soll. Genau so, wie es bei Kleidung, Smartphone und Schmuck auch Mitarbeiter mit guten Arbeitsbedingungen gibt, gibt es eben leider auch Hersteller, die das nicht so ganz interessiert. Ja, dagegen (gegen die Arbeitsbedingungen) muss man etwas tun, aber doch nicht gegen die KI, die hat damit im Grunde absolut gar nichts zu tun.

    Ja, auch eine Möglichkeit. Hat den Vorteil, dass man die volle Kontrolle über die Infrastruktur hat, es platformunabhängiger ist, leichter zu individualisieren ist, du keinem Drittanbieter vertrauen musst (beim Betrieb, sehr wohl aber beim Code, wenn du selbst Code nicht lesen kannst oder willst und kein anderer, dem du vertraust, kontrolle liest).

    Andererseits hat es den Nachteil, dass man die volle Kontrolle über die Infrastuktur hat und somit auch selbst für dauerhafte Erreichbarkeit sorgen muss (Backup, evtl sogar redundantes System), Aufwand für Betrieb und Sicherheit (iCloud Schlüsselbund bekommst du kostenlos, sowohl im Betrieb als auch bei Sicherheitsupdates. Bei eigenem Schlüsselbund bekommst du zwar evtl. den Sourcecode kostenlos, musst aber selbst die Betriebskosten bezahlen und selbst für die Einspielung der Sicherheitspatches sorgen und du musst selbst schlau genug sein soetwas einzurichten), es ist nicht so tief im Apple Ökosystem integriert. Ja, komfortabler als es per Hand zu machen, aber nicht so komfortabel wie mit dem Apple Schlüsselbund. Den im Gegenzug zu Passwortmanagern, funktioniert das automatische Ausfüllen nicht nur im Browser, sondern auch in Apps i.d.R. problemlos. Auf der anderen Seite bieten Passwortmanager teilweise mehr Features (z.B. hinterlegen von weiteren Daten).

    Insofern hat beides Vor- und Nachteile. Wenn man sein System für sich alleine nur nutzen will und Computer nicht gerade als Hobby hat, dann würde ich (wenn ich im Apple Universium unterwegs bin) den Apple Schlüsselbund empfehlen. Ist man hingegen Admin für viele Rechner oder hat Computer als Hobby, dann kann man auch gut überlegen, ob man lieber zur Alternative greift. Ich persönlich nutzte z.B. beides nicht. Das hat auch wieder verschiedene Vor- und Nachteile.

    Dann hast du den Sinn einfach nicht verstanden und sinnentstellend zitiert. (Schein ja hier ein beliebtes Stilmittel zu sein).

    "Deine Kaufentscheidung (für dich selbst 1994)" ist nicht das gleiche wie "Deine Kaufentscheidung (die du hier 2025 dem TE empfohlen hast)". Das sind BEIDES DEINE Entscheidungen, aber trotzdem ganz verdiendene Dinge.

    * PLONK *

    Ansonsten hast du mit (fast) gar nichts Recht. Ob es mir egal ist, habe ich mir noch nicht überlegt, weil ich den Eindruck habe, dass du gerne absichtlich Dinge nicht richtig verstehen möchtest. Ich bin mir nur noch nicht sicher warum. Vermutlich einfach nur, um die Diskussion am Laufen zu halten.

    1. Weil auf dem PC zum Beispiel Software läuft, die auf deinem iPhone nicht läuft bzw. es auf dem iPhone nicht gibt oder dort viel zu langsam ist (um nur 2 Beispiele zu nennen)?!

    2. Kommt darauf an in welche Richtung du jetzt meinst. In dem einen Fall schneller als über das WLAN oder SIM, weil der PC z.B. per Glasfaser angeschlossen ist. Die andere Ricchtung darfst du dir jetzt mal erst selbst überlegen, bevor ich dir immer alles sofort verrate.

    3. ok. Dann habe ich das wohl falsch gelesen. Sorry.

    4. Ich meinte logischerweise nicht deine Kaufentscheiung 1994, sondern deinen Kriterium, welches du 2025 hier dem Themenersteller (bzw. uns) geschrieben hast.

    5. Ach nee. An welcher Stelle habe ich den gesagt, dass man dafür ein Kabel braucht? Ob du das jetzt mit Bluethooth, WLAN oder Internet machst ist fast egal, aber leider nicht immer. Versuch mal ein Notebook ohne Internetverdingung (weil du damit am Strand bist, oder dein Kabelgebundener Internetprovider mal nicht erreichbar ist, ...) über "iCloud" mit dem Rechner zu verbinden. Nun, da musst du auf Bluethooth, WLAN oder Kabel ausweichen, dass geht dann nicht per "iCloud". Und außerdem ist iCloud nicht alles. Man kann viel mehr machen als nur die Cloud zu verbinden. iCloud ist nur ein ganz kleiner Vorteil des Verbindens.

    6. Ich habe die Punkte zumindest genau aufgeschlüsselt an welchen Stellen es Sinn mancht und an welchen nicht. Du stellst einfach eine Behauptung auf ohne sie in irgendeiner Weise differenziert begründen zu können und fängst an in einer sachlichen Diskussion "Beleidigungen" zu benutzen ("Fischkiste"). Was soll das?

    Deine Entscheidung.

    Ein Telefon mit einem PC zu verbinden kann sehr viel Sinn machen. Fängt schon beim größeren Bildschirm und der richtigen Tastatur an und geht weiter über den schnelleren Versand von Daten...

    "in Linux" finde ich z.B. immer dann richtig, wenn man implizieren möchte, dass es abgeschottet ist und in einer Sandbox läuft oder einer VM.

    "auf Linux" zeigt zum Beispiel, dass der Mensch aus Sicht eines "Entwicklers" spricht. Vereinfacht: Die unterste Schicht ist die Hardwareschicht. Darauf kommt die Betriebsystemschicht und darauf die Schicht für die Anwendungen (genau genommen sind es viel mehr Schichten.). Daher läuft es "auf Linux/Windows/MacOS".

    ...

    Nun, dein Vorwurf, nach Linux wurde nicht gefragt: Nun, nach iPhone wurde auch nicht gefragt. Evtl. findet die Person es genau so "Warum man ein iPhone mit einem PC „verbinden“ sollte ist mir schleierhaft".?!

    Es war eine Randnotiz und keine Umstiegsempfehlung. Obwohl ich fast nur Linux nutze, sollte man doch mitterweile wissen, dass ich keinem empfehle auf Linux umzusteigen, wenn er bisher mit seinem Windows oder Mac zufrieden ist. Und wenn er unzufrieden wäre, dann müssste ich erst wissen, warum er unzufrieden ist und danach abklären, ob all seine Wünsche überhaupt mit Linux sinnvoll möglich sind (Und das ist es oft NICHT). Erst danach würde ich es ggf. empfehlen.

    Und zu Kaufentscheidung: Deine Kaufentscheidung war doch vom Prinzip: Wenn du ein iPhone hast, dann nimm MacOS. Den Punkt verstehe ich schon, aber mein Punkt hat halt gezeigt, dass das so nicht ganz stimmt (weil man es ja mitterweile schon verbinden kann) und vorallem hast du witzigerweise deine Kaufentscheidung selbst widerlegt, weil du ja der Meinung bist "Warum man ein iPhone mit einem PC „verbinden“ sollte ist mir schleierhaft". => Man braucht nicht darauf achten, ob man sich einen Windows oder Mac Rechner holt, wenn man schon ein iPhone hat.

    Wie gesagt, ich habe kein iPhone und kann daher nur sagen, was ich dazu gelesen habe.

    Ich habe u.a folgendes gelesen (Ja, ich bevorzuge auch menschliche Antworten, aber in dem Fall kann ich damit nicht dienen. Lies es oder lass es sein. Wie du willst)

    Zitat:

    Sehr gute Frage 👏 — das ist ein Punkt, der oft für Verwirrung sorgt, weil Apple mit „iCloud-Schlüsselbund“ (engl. iCloud Keychain) ein stark integriertes, aber plattformgebundenes System geschaffen hat.

    Ich erklär’s dir so, dass du genau verstehst, warum das am iPhone und Mac funktioniert, aber unter Windows nur eingeschränkt 👇


    🔐 Was der iCloud-Schlüsselbund überhaupt ist

    Der iCloud-Schlüsselbund ist Apples Passwortmanager, der:

    • Anmeldedaten (Websites, WLANs, Apps),
    • Kreditkarteninfos,
    • WLAN-Passwörter,
    • und sogar Zwei-Faktor-Codes

    verschlüsselt in der iCloud speichert und automatisch mit Apple-Geräten synchronisiert (iPhone, iPad, Mac).

    Er ist also tief in iOS und macOS integriert:

    • Safari greift automatisch darauf zu,
    • Apps können ihn direkt über das Apple-System-Framework nutzen,
    • alles ist mit deiner Apple-ID und biometrisch (Face ID / Touch ID) geschützt.

    💻 Warum das unter Windows nur eingeschränkt funktioniert

    Unter Windows gibt es keine direkte Systemintegration für diesen Schlüsselbund, weil:

    • Windows nicht das Apple-Framework zur sicheren Passwortverwaltung enthält,
    • Apple den Schlüsselbund-Speicher (Keychain Access) nur auf seinen eigenen Betriebssystemen implementiert hat.

    Das bedeutet:

    • Windows hat keinen Zugang zur "Secure Enclave" oder den iOS/macOS-Schlüsseln.
    • iCloud für Windows kann nicht dieselben Verschlüsselungsmethoden oder APIs verwenden.

    Apple erlaubt nur eine sehr begrenzte Schnittstelle – über den „iCloud Passwords“-Dienst.


    🔑 Was doch funktioniert (seit 2023/2024)

    Apple hat für Windows einen iCloud-Passwortmanager-Light eingeführt:

    🔹 iCloud Passwords für Windows

    • Teil der App „iCloud für Windows“ (Download aus dem Microsoft Store)
    • Installiert zusätzlich eine Browsererweiterung für Edge und Chrome
    • Diese Erweiterung kann:
      • Gespeicherte iCloud-Passwörter abrufen
      • Neue Passwörter speichern (werden dann auch am iPhone sichtbar)
      • Autofill-Funktion in Edge/Chrome bieten

    🔸 Aber:

    • Die Erweiterung funktioniert nur im Browser,
      nicht systemweit (z. B. in Apps oder Netzwerkeinstellungen).
    • Du hast keinen Zugriff auf Kreditkarten oder WLAN-Passwörter,
      nur auf Login-Daten für Webseiten.

    ⚙️ Technischer Grund (Kurz erklärt)

    • Der iCloud-Schlüsselbund speichert Passwörter in einer Ende-zu-Ende-verschlüsselten Datenbank in der iCloud.
    • Die Entschlüsselungsschlüssel liegen ausschließlich auf Apple-Geräten in der Secure Enclave.
    • Windows-Rechner haben keine Secure Enclave → also kein Zugriff auf die Schlüssel → iCloud kann nur einen „Brücken-Dienst“ anbieten (über die iCloud-App + Browserplugin).

    Apple macht das absichtlich:

    • Zum Schutz der Sicherheit (keine externen Systeme mit vollem Schlüsselzugriff)
    • Um das Apple-Ökosystem konsistent und geschlossen zu halten.

    🧠 Kurzfazit

    FunktioniPhone / MacWindows
    Safari-Autofill✅ Voll integriert❌ Nicht möglich
    Passwörter anzeigen / bearbeiten✅ In Einstellungen oder Schlüsselbund⚠️ Nur über Browsererweiterung
    Kreditkarten, WLAN-Passwörter✅ Ja❌ Nein
    Zwei-Faktor-Codes (OTP)✅ Ja❌ Nein
    Offline-Nutzung✅ Ja⚠️ Eingeschränkt
    Sicherheit (E2E-Verschlüsselung)✅ Vollständig⚠️ Über iCloud-Dienst vermittelt

    🔒 Fazit in einem Satz:

    Zitat

    Der iCloud-Schlüsselbund funktioniert unter Windows nur teilweise,
    weil die sichere Schlüsselverwaltung (Secure Enclave) und die Systemintegration ausschließlich in Apple-Geräten vorhanden sind.
    Windows darf Passwörter nur über eine begrenzte, cloudbasierte Brücke (iCloud Passwords) abrufen.

    Also "in" Linux oder "auf" Linux fände ich genau so gut. Kann mir aber gerne ein Deutschleherer erklären, warum das absolut falsch ist. Ich habe mal gehört, dass soetwas in Sprachen sehr unterschiedlich ist. Im ?schwedischen? sagt man wohl "Ich sitze im Klo/in der Toilette" und nicht "Ich sitze auf dem Klo/auf der Toilette". Weil die sich das dann so vorstellen, dass man draußen auf dem Dach des Klohäuschens sitzt.

    Das es die Programme auf dem iPhone gibt ist mir auch klar, dass hast du falsch verstanden. Es geht darum, dass man, wenn man das Telefon mit dem PC verbindet, diese Programme gut/sinnvoll auf der Desktopoberfläche des PC benutzen kann und der PC aber nicht direkt mit dem Internet kommuniziert (also ohne iPhone), sondern über das iPhone diese Programme nutzt.

    iPhone kann man auch unter Windows nutzen. Ja nicht alles, aber wenn er vorher einen PC hatte, kann er das ja ggf. selbst testen. Soweit ich weiß, einige Dinge geehen nicht, aber Fotos, Videos, Musik, Backups, Hotspot und Systemupdates sollen wohl gut funktionieren. Bei der iCloud sollen wohl auch Drive, Fotos, Mail, Kalender, Aufgaben und Passworte gehen; aber nicht Schlüsselbund, iMessage, FaceTime, Notizen, Erinnerungen. Ich kann da aber selbst nicht mehr zu sagen, da ich kein iPhone habe.

    Unter Linux soll iPhone wohl deutlich problemeatischer sein. Hast du hingegen ein Android Handy, dann läuft das unter Linux ziemlich gut.

    Viele gute Punkte.

    Wobei ich den Titel des Videos nicht gut finde. Große Teile des Videos handeln eher um: "KI: Der Tod des Buchhandels" oder "KI: Das Ende der Musik im Radio" oder "Das Internet: Das Ende des Einzelhandels" oder "Die Arbeitsbedingungen in Dritte Welt Ländern"; aber dann würden sich wohl nicht so viele Leute das Video angucken.

    Stelle 21:45 finde ich unglücklich formuliert. Wenn man nicht genau aufpasst, werden vermutlich viele Leute aus der Textstelle heraushören, dass er wegen KI generierter Musik angeklagt wurde (und ich habe den Eindruck, dass sie das extra gemacht haben). Das stimmt so aber nicht. Er ist angeklagt worden, weil er mit Bots so getan hat, als wenn seine Lieder viel gehört werden. Oder anders formuliert: Hätte er die Musik selbstkomponiert, gespielt und gesungen, dann hätte man ihn genau so verklagt und genau so verurteilt. Das Nutzen der KI zur Erstellung der Musik war nicht der Punkt für die Verurteilung.

    Stelle 32:60 halte ich ebenso für übertrieben. Zum einen verstehen auch Menschen nicht immer Ironie oder andere Sprachmittel und zum anderen hat KI bei mir schon mal ab und zu geantwortet mit "Du willst mich wohl aufs Glatteis führen." oder mit "Meinst du das ironisch". Insofern wird KI schon besser und ich bin mir ebenfalls 100% sicher, das Google nich behauptet, dass es ihnen egal ist. Das halte ich für eine Unterstellung (selbst dann, wenn das so mal irgendein Google Mitarbeiter irgendwann einmal so gesagt haben sollte. Das ist definitiv Google nicht egal, ansonsten würden sie ja ihre Forschung und Entwicklungsabteilung dicht machen.)

    Auch Stelle 33:10 finde ich nicht besonders "fair". Ja, ich verstehe die Idee, aber die gleichen Kritikpunkte kann man dann auch dem Menschen vorwerfen, wenn er die "Gala" oder die "Bunte" liest und dort mal wieder Klatsch liest, der so nicht stimmt. Hat man bei den Zeitschriften gesagt: "Puhh.. Also wir müssen uns genau überlehen welchen Verlage das Wissen an uns verteilen. Wir geben die Macht in die Hände der großen Verlage."

    Stelle 38:10 hingegen finde ich sehr gut. Da sagen sie im Grunde, dass wir das "Problem" schon viel viel länger haben. Schon lange vor dem Internet.

    Ab Stelle 40:00: Die Argumentation dort ist sehr gegen KI. Aber beide Personen machen KI "schlecht"; und das mit einem "komischen" Argument. Beide sagen ja, dass sich damit kein Geld verdienen lässt. Nun, wenn sich damit kein Geld verdienen lässt, dann wird sich das Problem doch früher oder später von alleine lösen, weil sie pleite gehen werden. Warum sich dann darüber aufregen?

    Ab Stelle 43:15: Die beiden Frauen sind schon sehr "gewagt" ihn ihren Aussagen. Die KI Firmen sollen verheimlichen, das sie verstärkendes Lernen benutzen? Sorry, aber die großen KI Firmen erzählen das ständig und wenn man chat-gpt fragt "Wie hast du dein Wissen erworden. Erkläre mir den technischen Ablauf", dann sagt das KI auch ganz deutlich. Spätestens an dieser Stelle wird die Dokumentation sehr einseitig. Es werden immer nur "Gegner" von KI interviewed. Die "KI-Firmen" dürfen gar nicht gegen die Behauptungen argumentieren.

    KI wird dann im Fazit als absolut schlecht dargestellt. Der Energieverbrauch wird in überhaupt keinen Zusammenhang gebracht. Positive Anwendungen von KI werden komplett unterschlagen. Witzig auch "KI übernimmt vollständig das Internet". Ahh... Ich glaube den Leuten ist noch nicht so ganz klar, was das "Internet" überhaupt ist.

    In Summe würde ich sagen: Ja, da sind viele gute Punkte im Film, aber die Darstellung ist absolut einseitig und das gezeigt hat extrem wenig mit dem Filmtitel und dem Fazit der Dokumentation zu tun.

    Habe ich ja schon ein paar mal geschrieben: Von der Lösung halte ich persönlich überhaupt nichts, weil du gar nichts absehen kannst, welche Konsequenzen das hat. Schließlich lassen die wenigsten Leute nur "Windows" laufen, sondern installieren auch noch Softwareware von Drittanbietern und auch die sollten/müssten jetzt erstmal davon ausgehen, dass der Rechner auch die Mindestanforderungen erfüllt. Macht er das dann aber plötzlich nicht, dann kannst du gar nicht abschätzen was passiert. Auch bei Windows 11 kannst du das jetzt nicht vorhersehen. Kann sein, dass es heute noch geht und nächsten Monat mit dem nächsten Update nicht mehr geht. Im besten Fall stürzt die Anwendung ab, wenn die Anforderungen nicht erfüllt werden. "Beste" daher, weil du dann sehen kannst das etwas nicht stimmt. Im schlimmsten Fall macht er etwas "falsch" und du merkst es (erstmal) gar nicht, (sondern erst viel zu spät; weil z.B. die erzeugten Passworte aufgrund des fehlenden TMP Moduls immer gleich und somit leicht zu kacken sind). Insofern gilt für mich: Das eine Jahr nehme ich jetzt noch mit. Danach werden die Rechner verkauft (falls die noch einer haben will. Sind jetzt schließlich gute 15 Jahre alt, da kann ruhig mal wieder ein neuer für mich her. Ich brauche eh dann nur noch einen Windows Rechner und nicht mehr 3.).

    Weiß ich nicht. Ich habe es auf allen 3 Rechner, auf denen ich es gemacht habe sofort problemlos hinbekommen. Ich vermute ja etwas, dass die Leute, die damit Probleme haben, entweder schon vorher zu viel "rumgespielt" haben (Also schon vorher irgendwelche "Tricks" gemacht und sich so selbst das System zerschossen haben), sie sich für 1 Euro eine Volumenlizenz für eine Firma aus China geholt haben und sich jetzt wundern, dass die für Europa versprochene Lösung für Privatanwender bei ihnen nicht funktioniert oder das die noch immer ihre VPN anhaben um vorzugaukeln, dass sie nicht in der EU sind, um ihre Serien günstiger zu gucken. In allen 3 Fällen habe ich dann aber auch nicht besonders viel Mitleid.

    Also ich habe da nichts mit Powershell, cmd oder wasweissich gemacht. Einfach nur bei "Updates" registiert, einmal meine E-Mail angegeben und den zugeschickten Code bestätigt und schon habe ich die Nachricht bekommen, dass ich den verlängerten Support erhalte. Das war in wenigen Sekunden gemacht und ich habe es mittlerweile schon auf mehreren Rechnern erfolgreich durchgeführt. Linux benutze ich ja schon lange. Aber ich fand das für ein kommerzielle Produkt schon ok. Waren schließlich Windows 7 Lizenzen, die ich auf Windows 10 geupdated hatte. Also in Summe jetzt deutlich über 15 Jahre Support. Bei Apple kommt man nur auf ~7 Jahre.

    Hier im Forum? Habe ich ja schon gesagt, da bevorzuge ich menschliche Antworten. Es ist aber eben oft (nicht immer) "nur smalltalk" und keine "Arbeit".

    Wenn ich die speziellen Beispiele nehme, wo ich mir die Lambda-Funktionen habe erklären lassen, dann definitiv von der KI, schlicht und ergreifend deshalb, weil ich a) die Antwort so schneller erhalte und nicht erst gegenenfalls mehrere Stunden darauf warten muss (ich kann dann ja selbst in dem Moment nicht weiterarbeiten. Hier im Forum ist es mir ja egal, eine spätere Antwort hält mich nicht von der Arbeit ab. Eher im Gegenteil, wenn hier zu schnell geantwortet wird, hält es mich von meiner Arbeit ab) und b) ich den anderen Entwickler nicht mit so einer "Anfängerfrage" nerve, die ihm nichts bringt. Du musst bedenken, dass das i.d.R. auch Open Source Programmierer sind, die ihren Quellcode "kostenfrei" ins Internet stellen, wenn man die dann noch immer mit solchen Fragen "nervt", dann können sie in ihrer Freizeit weniger an dem Open Source Projekt arbeiten. Da ich diese alternative Quelle habe, würde ich den Autor des Original Codes nur dann fragen, wenn chat-gpt nicht gut genug (schlau genug) war es mir zu erklären oder wenn ich eine evtl. Optimierung oder einen evtl. Fehler sehe. Das hat etwas mit Respekt gegenüber der (Arbeits)-zeit des anderen Menschen zu tun.

    Nun, Rückfragen kannst du sehr wohl stellen. Dafür braucht sie kein Bewußtsein. Das eine Primärquelle oft besser ist, wenn man es genauer wissen will, ist unbestritten. Aber ich denke da z.B. an eine lange mathemathische Beweisführung, die ich nicht verstehe.

    Ich programmiere zwar seit Jahren in c++ und erkenne Lambda Funktionen wenn ich sie sehe (auch in anderen Sprachen). Trotzdem tue ich mich mit dem Lesen von komplexeren Lambda Funktionen und schreiben von komplexeren Lambda Funktionen schwer, weil ich sie viel zu selten nutze. Es ist aber schon einige male vorgekommen, dass ich solche Funktionen gelesen habe, aber nicht voll verstanden habe. Ich habe also schon die original Quelle und kopiere den Quellcode in chat-gpt rein und lasse es mir erklären. Allgemeine Erklärung zu Lambdafunktionen habe ich schon öfters gelesen, vergesse sie aber wieder viel zu schnell, weil ich es so selten nutze. Stattdessen kann ich chat-gpt gezielt fragen, warum das so geschrieben wurde, wie man es ohne Lambda Schreibweise schreiben könnte, ... Da muss ich sagen, hat mir chat-gpt schon ein paar mal sehr gut auf hohen Niveau geholfen.

    Das man etwas nicht reproduzieren kann, kann auch schlicht dafür sprechen, dass der Fehler mittlerweile behoben wurde.

    Das mit dem Lebenslauf habe ich bei chat-gpt gerade auch mal ausprobiert. Er sagt mir dann, dass er die Person nicht kennt und hat gefragt, ob ich eine andere Person meine (die so ähnlich heißt) und hat mir dessen Lebenslauf geschrieben. (Übrigens immer mit Quellenangabe, obwohl ich im Moment wieder nur die kostenlose Version benutze und nicht nach Quellen gefragt habe.)

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