Beiträge von Volker_D

    Kreidetafeln sind bestimmt nach das non-Plus Ultra. Aber genau so wenig sind es iPads (Tablets ohne Tastatur). Sinvoller ist die Arbeit mit Notebooks. (Ich habe schon mit allen 3 Varianten an verschiedenen Schulen gearbeitet. Es hat schon einen Grund, warum arbeitsrechtlich Tastatur und Bildschirm zwei verschiedene Dinge sein müssen und nicht nur virtuell als Touchscreen vorhanden sein dürfen. In der (erwachsenen) Arbeitswelt ist das nur dann erlaubt, wenn es nicht anders geht (weil die Tätigkeit zum Beispiel draußen im Stehen durchgeführt wird). Aber auf Schüler werden solche Regeln mal wieder nicht angewendet; genau so wie leider auch oft die Vorgaben zum Sitzen bei Bildschirmarbeitsplätzen bei Kindern missachtet werden (Lob an meine jetzige Schule, die haben wenigstens die korrekte Bestuhlung und höhenverstellbare Monitore im Computerraum, was an meinen "alten" Schulen nicht der Fall war (bzw. noch ist).)

    Oder den grünen Frosch Radweg:

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    Wir haben zwar auch Schul-Notebooks, aber die helfen wenig, wenn man mit ihnen gerade den Beamer befeuert während die Schüler einzeln verspätet eintrudeln.

    Ich kenne eure Notebooks nicht, aber bei den meisten Betriebssystemen kann man auf dem Beamer ein anderes Bild ausgeben als auf dem Notebookdisplay.

    Hat so seine Vor- und Nachteile.

    Das Problem mit dem Klassenbuch hätte man nicht, wenn man das Display nicht spiegelt.

    Bei Präsentationen ist das z.T. auch extrem praktisch. Wenn du in LibreOffice eine Präsentation an einem Rechner mit 2 Bildschirmen machst, dann ist auf dem einen Bildschirm (Beamer) nur die Präsentation, während auf dem Bildschirm des Laptop sich noch ganz andere Dinge angezeigt werden lassen können. (z.B. ausführlicherer Text, eine Uhr, eine Vorschau der nächsten Folie, ...)

    Aber warum nicht? Ein Programm mit der gleichen Funktionsweise für alle Bundesländer ist da natürlich nicht die Lösung. Das Programm müsste schon die spezfischen Bedingungen der Bundesländer und Schulformen beinhalten. Logisch ist das viel Aufwand und vielleicht hat sich daher noch niemand rangewagt.

    a) Einige Länder haben es ja noch nicht einmal geschafft die Schulverwaltungssoftware für die Schulformen zu vereinen, sondern bieten verschiedene Programme für verschiedene Schulformen an.

    b) Es hatten z.B. für den Zeugnisdurck (zumindest für einige Länder) kommerzielle Programme und Firmen gegeben. Da einige Länder dann aber ihre eigene Programme herausgebracht haben und die Schulen mehr oder weniger sehr direkt zur Nutzung der "Landesprogramme" "gezwungen" wurden, sind so einige kommerziellen Anbieter pleite gegangen. Es gibt zwar heute noch zig kommerzielle Anbieter für Schulverwaltung, aber die haben dann beim Zeugnisdruck i.d.R. keine Versetzungsüberprüfungen, extrem selten die Schnittstellen für die Lehrerkrankheitsstatistik, die Unterrichtsstatistik, die Mehrarbeitsabrechnung, die Oberstufenverlaufsplanung, ... Auf all diese Features müsste man dann in den Büros wieder verzichten. Daher kenne ich in NRW auch nur "Privatschulen", die andere Schulverwaltungssoftware nutzen.

    Ob man nun im Forum oder am Telefon aktiv ist. Da ist ein Forum weniger aufwändig. Es ist schlicht und ergreifend eine Frage, wie man mehr Geld verdienen kann. Am Telefon verdient man mehr Geld.

    Viele Firmen haben kein Forum mehr, weil sie stattdessen Chatbots (schriftlich oder telefonisch) benutzen und erst wenn die überfragt sind, wird an einen menschlichen Mitarbeiter weitergeleitet.

    Ich bin da schon lange nicht mehr. Aber die bieten natürlch noch den persönlichen bzw. telefonischen Support an; selbstverständlich gegen extra Bezahlung. So lässt sich jede Frage bzw. Antwort mehrfach "verkaufen". In einem öffentlichen Forum hätte man die Frage ja nur einmal beantworten müssen und jeder hätte es einfach nachlesen können.

    (Die Antwort wäre Systemadministratoren, die dafür ausgebildet sind, gleichzeitig einen Blick haben für das System Schule und das nicht nur als "Hobby" neben einer vollen Stelle machen. Vielleicht der Schulträger (wäre auch interessant mit Blick auf die Finanzierung). Und so manches mehr. Solange das alles Wunschträume sind, und man es eben als "Hobby" neben dem eigentlichen Job macht (vielleicht noch mit der "Turnschuhadministration"?), erscheinen integrierte System sehr attraktiv.)

    Das traurige ist, das Untis z.B. seinen Support im Internet geschlossen hat. Das Forum gibt es schon länger nicht mehr. Das etwas absurde ist, dass sich ("Laien")-Nutzer in ihrer Freizeit jetzt ein eingenes "Untis" Forum gemacht haben und dort den Support leisten, den eigentlich die Firma machen 'sollte'.

    Im Grunde ist der Dreh- und Angelpunkt nicht das digitale Klassenbuch, sondern die Schuladministationssoftware.

    Und die wird i.d.R. sinnvollerweise von den Ländern vorgeben. Dort wird schon von Profies administiert. Und darum müsste sich alles andere aufbauen/eingliedern.

    Also um ASV, LUSD, DaNiS, BBS-Plan, SchiLD, edoo.sys, SaxSVS, ... (Wie heißt das in den anderen Ländern? Ich kenne auf Anhieb nur diese.)

    Die die früher nachlässig beim Eintragen waren, sind es jetzt auch. Das macht keinen Unterschied.

    Würde ich so nicht unterschreiben. Ich war/bin oft einer dieser nachlässigen Kollegen (gewesen). Damals habe ich mich z.T. gar nicht mehr erinnert, dass ich es vergessen hatte (insbesondere bei einstündigen Unterricht oder Vertretungsuntericht). Das war aber auch nicht immer meine (direkte) Schuld. Oft war das Klassenbuch dann noch in irgend einem Raum und ich habe den Schüler nicht extra losgeschickt (weil die Distanzen z.T. recht groß waren (verschiedene Gebäude), oder der Klassenlehrer hatte es, oder ... Und immer zurückblättern, ob ich irgendwo etwas vergessen hatte, habe ich auch nicht gemacht (da zu aufwändig).

    Heute habe ich immer den Tab mit den offenen Stunden geöffnet (wir haben aber nicht Untis). Selbst wenn ich mal einen ganzen Tag lang nicht eintrage, dann sehe ich das noch alles am nächsten Tag direkt und trage nach. Damals hatte ich öfters mal "Fähnchen" im Klassenbuch. Heute nicht mehr.

    Insoferm hat mir es extrem geholfen.

    hm... es gibt bestimmt ein paar Dinge, die man sinnvollerweise Zusammenlegen sollte/kann. Aber eben nicht alles ist langristig/in Gesamtheit sinnvoll.

    Das sieht man doch z.B. bei Word (Habe ich schon zugegebenermaßen lange nicht mehr genutzt. Nutze immer LibreOffice oder google). Da kann man schon seit vielen Jahren Tabellen erstellen und auch Rechnungen in den Tabellen machen. Trotzdem bearbeiten die meisten Personen ihre Tabellen sinnvollerweise in Excel und nicht in Word.

    Normalisieren von Datenbanken in den ersten 3 Stufen ist eigentlch üblich. So werden die Datenbanken kleiner, schneller und langfristig einfacher zu warten.

    Das Problem bei den Tabellen ist z.B. auch, dass nicht immer alles so einfach in ein csv Format "gequetscht" werde kann. Ein xml Format ist machmal viel sinnvoller.

    Naja. Hast du dir einmal angeguckt, wie so eine Datenbank aussieht. Abgesehen davon, dass es oft sehr viele Tabellen sind, sind die selbst im csv Format gar nicht immer so eindeutig zu lesen. Ich kann davon leider ein Lied singen, da ich schon mehrere Import- und Exportfilter geschrieben habe (z.B. für SchILD (NRW), Willi2 (Bayern), Untis (dat), ...). Das liest man nicht mal so eben ein.

    Die digitale Klassenbücher haben auch schöne Seiten. Ich habe nicht selten vergessen einzutragen. Damals musste ich immer warten, bis ich wieder in der Klasse war. Heute trage ich eben schnell von einem anderen Ort aus ein.

    Damals gab hat man regelmäßig sein Klassenbuch mit "Fähnchen" erhalten, um die vergessenen Dinge nachzutragen. Heute sehe ich vergessene Einträge auf einen Blick.

    Damals habe ich in den parallelen Klassen immer das gleiche Thema noch mal schreiben müssen. Heute mache ich einfach kopieren & einfügen.

    ...

    Die wird es, zumindest mit Noten, nie geben. Jedes Land kocht bei den Zeugnissen sein eignes Süppchen und selbst innerhalb eines Landes und selbst an einer Schulform ist es ja schon kompliziert genug. Mal zählt ein WP-Fach wie ein Hauptfach, mal zählt ein WP-Fach wie in Nebenfach. Mal gibt es 3 Kopfnoten, mal 6 Kopfnoten mal keine Kopfnoten, ... mal gibt es Noten von 1 bis 6. Mal gibt es Punkte bis 15. ... Viel zu kompliziert. Das wird nie in einem Programm landesübergreifend versammelt. Und dann muss das auch noch ~40 Jahre abwärtskompatibel bleiben.

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