Beiträge von Volker_D

    Ich denke es hat nichts mit Lehrern zu tun, ich sehe keinen Unterschied zu Foren, die größtenteils nicht mit Lehrern besetzt sind, aber ähnlich allgemeine Themen diskutieren.

    Ich kenne aber sehr wohl 3 andere (deutschsprachige) Foren, in denen ebenfalls (fast) nur Lehrer schreiben. Dort geht man (größtenteils) anders miteinander um. Das hängt aber, so vermute ich, viel mehr mit den Themen zusammen, die dort diskutiert werden, da dort nicht so allgemein diskutiert wird wie hier, sondern nur wenige ganz spezielle Lehrerthemen besprochen werden. Insofern kann die Berufsgruppe nicht die (Haupt)-Ursache sein; es dürften viel mehr die Themen sein.

    Oder wirf mal ein Blick auf Foren für Programmierer. Dort findet man Foren und Maillinglisten mit absolut rauhen Umgangston in denen endlos böse diskutiert wird. Und man findet auch Foren, in denen schon kleine "schlimme" Worte sofort zenziert werden. Alles die gleiche Berufsgruppe, aber ganz unterschiedliche Diskussionkultur.

    Die Berufsgruppe kann also nicht die Hauptursache für das sein, was du erlebt hast.

    War das finden der Rechtschreibfehler bei dir ein Meckern (Nach dem Motto: Was bist du dumm!) oder ein freundlicher Hinweis (Nach dem Motto: Verbesser das doch noch, dann sieht das beim nächsten Kunden professioneller aus.). Machmal liegt es auch nur an der eigenen Wahrnehmung und es war ganz anders gemeint.

    Ich kenne auch mehrere umgekehrten Fälle, in denen nicht Lehrer den Lehrern sehr aggressiv etwas erklären wollen. Aus verschiedensten Gründen. Das führt hier jetzt aber zu weit.

    Insofern würde ich deine Frage erstmal pauschal mit "Nein" beantworten. Das hat damit erstmal nichts zu tun.

    Es ist nur der eigene Lohn für 60 Minuten und die anderen Löhne für 45 Minuten bekannt. Du solltest es evtl. umrechnen für 45 bzw. 60 Minuten?

    Würde ich glatt machen, ich bin mir aber nicht sicher, ob es Brutto oder Nettopreise sind.

    Stimmt. Und wenn man wirklich häufig (im Urlaub) krank ist, dann helfen ein paar nachgeholte oder ausbezahlte Urlaubstage vermutlich auch eher selten. Dann liegt das Problem vermutlich ganz wo anders und muss vermutlich anders gelöst werden, wenn man es dauerhaft lösen möchte.

    Erinnert mit etwas an die Kopfschmerztabeltten-Taktik. Ist mit Sicherheit mal ok. Aber doch keine sinnvolle Dauerlösung.

    Nee. Ein Problem sehe ich da nicht. Ich habe nur eine super einfache Lösung gezeigt, wenn das Problem der Ausgangfrage auftritt.

    Das es Schulleitungen auch einfach so akzeptieren kann ich mir vorstellen. Ist einfacher und bequemer es einfach so zu akzeptieren. So sind Menschen eben.

    Aber das kann man auch deutlich jeden Tag auf dem Vertretungsplan sehen. Als ob da die Leher wirklich alle immer krank wären. Wer es glaubt, der soll das mal ruhig glauben.

    Wenn mir ein Schüler eine Krankmeldung einreicht, dann glaube ich das auch erstmal so. Warum sollte ich es nicht? Ich weiß aber ganz genau, dass das nicht in allen Fällen stimmt. Ist dann eben die Frage, ob man sich Mühe machen will oder nicht bzw. welchen Sinn das das haben soll.

    Natürlich will die davon erstmal nichts wissen. Ist einfacher und bequemer sich nicht darum zu kümmern. So sind Menchen eben.

    Reich es ein, und wenn du krank warst, dann reich das Attest ein. Dann hast du was in der Hand und man kann es lösen.

    Wenn man sich vorher nicht darum kümmert, dann darf man sich hinterher nicht beschweren, wenn es nichts gibt.

    Das ist die schnelle Lösung.

    Die genau Lösung habe ich danach geschrieben:

    Reiche VORHER deine Urlaubstage ein, so wie es alle anderen auch machen.

    Warum kannst du das nicht? Weil du dir NACHHER lieber die Tage so liegen willst, dass du möglich immer nur im Urlaub krank warst?

    Das es nicht klar ist liegt doch an dir, oder?

    Mach es doch genau so, wie es andere Arbeitnehmer auch machen:

    Du meldest VORHER an, an welchen Tagen du Urlaub machen möchtest. (Das sind ja nicht die ganzen Ferien. Ferien sind zwar unerreichtsfrei, aber nicht komplett arbeitsfrei.)

    Wenn du dann krank bist, dann lässt du es von einem Arzt bestätigen und reichst die Zeiten, an denen du krank warst, ein.

    Wo ist das Problem?

    Genau. Das meinte ich mit "es wird einfach verlängert". Ob dein Arbeitgeber den zusätzlichen Erholungsurlaub gewährt oder ob es einfach direkt der Arzt macht, damit du keine Problme mit dem Arbietgeber bekommst, ist ja im Grunde egal. Es sei den jemand ist so dreist und möchte es dann zwei mal bekommen. Einmal vom Arzt und dann noch einmal vom Arbeitgeber.

    Die Ferien (Unterichtsfreie Zeit) sind ja nicht Urlaub. Auch in den Ferien wird zum Teil gearbeitet. Es würde also nur dann zutreffen, wenn wirklich der Urlaub betroffen ist. Also wenn man in den Sommerferien z.B. 6 Wochen am Stück krank ist. Ich kenne es so, dass der Arzt dann schon mal einfach die nötige Erholungszeit um ein paar Tage verlängert und das Problem ist für den Lehrer gelöst.

    Wo habe ich falsche Annahmen oder Halbwahrheiten gemacht?

    Eine lächerliche Annahmen kann man mir meinetwegen bei der Beispiel nach dem Trinken nach jedem Wort vorwerfen. Das musste ich aber so machen, weil aus meiner Sicht schon das Trinken nach 30 Minuten genau so lächerlich ist, andere Personen sehen es anders. Das ist eben relativ. Ab wann ist es denn "lächerlich"? Nach 30 Minuten? Nach 20 Minuten? Nach 10 Minuten? ... Wo ist bei dir die Grenze? Bei mir ist sie bei 45 Minuten schon deutlich erreicht.

    Ein Mehrwert dieser Regel ist nach wie vor nicht in Sicht.

    Der Mehrwert ist, dass man in Ruhe Arbeiten kann. Im "Besten" fall ist es doch dann so, dass jemand da sitzt und eine Mangelerscheinung verspürt, aufhört zu schreiben seinen Stift weglegen, trinkt, den Stift wieder in die Hand nimmt und nochmal kurz überlegt an welcher Stelle er nochmal was schreiben wollte, dann verschwendet das einfach unnötig Zeit. Wir haben uns getroffen um zu arbeiten. Nicht zum Essen und trinken. Dafür trifft man sich (auch) in den Pausen.

    Im schlechtesten Fall... weiß jeder selbst.

    Wenn das jemand nicht so sieht. Ich stelle mich auch gerne auf die andere Seite:

    Dann bitte die Pausen und die Mittagszeit kürzen (nicht komplett aufzuheben).

    Ich kann es ganz konkret von meiner Schule sagen:

    Die ganze Klasse fand im letzten Jahr die Mittagspause zu lang. Die Schüler standen gelangweilt herum und fingen in der Mittagspause an Unsinn zu machen. Also haben wir uns und darauf geeignet 5 Minuten eher anzufangen und dafür 5 Minuten eher aufzuhören. Dadurch konnte 1 Schüler sogar seinen Zug eine Stunde eher bekommen.

    Ergebnis: Ich habe Ärger von der Schulleitung bekommen, weil die Schüler die Mittagspause zum Essen und Trinken brauchen. Ergo: Die Mittagspause bleibt so wie sie ist. Der Schüler muss auf seinen Zug knapp 1 Stunde länger warten.

    Mir fehlt nach wie vor eine Aussage über den Mehrwert, Menschen nur in durch den Stundenplan vorgegebenen zeitlichen Intervallen trinken zu lassen. Ist das für irgendetwas wichtig?

    Jain. Es gibt Schulen, die sich wirklich von dem Stundenraster trennen. Die haben dann den ganzen Tag "Garten" oder ... Absolut keine Taktung.

    Hat schon was. Das Konzept ist zugegebenermaßen gar nicht so schlecht, aber die meisten Schulen möchten lieber takten. Den meisten Menschen fällt es offensichtlich leichter, wenn sie Regeln haben. Macht ja oft auch Sinn. Der Busfahrer im Linienverkehr "muss" sich auch an seine Taktung halten. Der hält nicht plötzlich an und geht auf Klo. Der hat in der Regel auf seiner Strecke auch nur eine Möglichkeit aufs Klo zu gehen.

    Genau.

    Auch die 200ml alle 2 Stunden ist kein minutengenaues Gesetzt.

    Du kannst doch alle 2 Stunden deine 200ml trinken. Wo ist das Problem? Wer hat den 2 Stunden Unterricht am Stück? Im größten Notfall trinkt man eben 300ml. Ja und?

    Ich schätze, dass ich genau so viel trinke wie alle anderen auch. Der Unterschied ist eben nur, dass ich nicht alle 30 Minuten 50ml trinke, sondern die Menge mal am Stück trinke. Mir ist klar, dass es nur begrenzt geht. Ich kann nicht für 3 Tage im Voraus trinken. Das geht nicht. Aber die meisten Menschen können für 45 Minuten im voraus trinken. Und das werde ich ja wohl i.d.R. erwarten können, oder?

    Die Art des Getränkes prüfe ich nicht, es sei denn der Schüler zeigt mir eine Bierflasche. Wenn das eine 1,5 Liter Colaflasche ist, dann sage ich schon mal, dass es nicht gut ist. Aber das war es dann. Ich nehme die nicht weg. Da gibt es keinen Ärger von mir. Das muss der Schüler dann selbst wissen. Aber ich werde es ja wohl noch sagen dürfen, oder?

    Ich habe das "normal" nachträglich in Klammern gesetzt. Gibt mir eine bessere kurze Ausdrucksweise.

    Wenn jemand "Durst" hat, dann ist das eine Mangelerscheinung. Es bedeutet, dass man vorher zu wenig getrunken hat. Normalweise sollte ein Mensch nie Durst verspüren, weil er genügend trinken sollte. Wenn du "Durst" verspürst, dann weißt du, dass du etwas falsch gemacht hast. Du hast zu wenig getrunken.

    Darum geht es doch absolut nicht.

    Nur weil andere es evtl. aus gesundheitlichen Gründen machen müssen, müssen es dann doch nicht gleich alle anderen auch so machen. Bzw. zu einem Recht führen, dass sie es auch so machen dürfen.

    Wenn ich so in jeder Situation argumentieren würde, dann würde das zu absolut absurdem Verhalten führen.

    Das würde schon beim Benutzen des Schulaufzuges oder des Behindertenparkplatzes anfangen. Wenn das einer braucht, dann nutzt er das natürlich. Alle anderen machen es aber nicht. So ist das beim Trinken auch. Die "normalen" Leute halten sich daran, die, die es nicht können, dürfen davon abweichen.

    Nein. Kenne ich nicht und will es jetzt auch nicht persönlich von allen wissen, insbesondere dann nicht, wenn derjenige es nicht sagen will.

    Ganz Planlos mache ich das aber nicht.

    Morgens mache ich das zum Beispiel immer nach dem Aufstehen. Die Zeiten sind ansonsten auch recht regelmäßig und ich liege damit zumindest genau in dem Schnitt, den ich auf "Gesundheitsseiten" im Netz finde.

    Ich habe nicht davon gesprochen die Pause ganz abzuschaffen. Das Pausen auch für etwas anderes genutzt werden ist mir klar. Ich habe nur von Kürzen gesprochen, den die Pausen sind auch zum Essen da. Da hat extra die Mensa und der Schulkiosk auf. Ansonsten müsste man die schließen, wenn die Pausen nicht zum Essen sind.

    Habt ihr zwischen den Doppelstunden 5 Minuten Pause oder ist das übergangslos?

    Wie oft lauft ihr den so am Tag auf Klo?

    Nur vorsichtshalber als Einleitung: Kinder dürfen bei mir trinken und auf Klo gehen. Auch in der Stunde - wenn es sein muss.

    Warum machen wir Mittags eine Stunde Pause, wenn eh alle in der 6. Stunde ihr Brötchen essen?

    Und warum machen wir die Großen Pausen nicht 5 Minuten kürzer, wenn in den Pausen eh nicht mehr gegessen und getrunken wird, weil die Schüler das schon in den Unterrichtsstunden machen?

    Und warum machen wir die Großen Pausen nicht noch weitere 5 Minuten kürzer, wenn in den Pausen eh keiner mehr auf Klo geht, weil die Schüler das schon in den Stunden machen?

    Wäre doch eine Win-Win-Situation. Wir wären alle (Lehrer und Schüler) eher zu Hause und könnten die Zeit dort sinnvoller nutzen.

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