Beiträge von Volker_D

    Ich kann für mich nur sagen, dass ich Wörter oft in Anführungszeichen bspw. setze um anzuzeigen, dass ich ein wenig übertreibe oder wenn ich ein bestimmtes Wort oder Wörter besonders betonen will (dann setze ich Anführungszeichen, statt dieses Wort/diese Wörter kursiv zu schreiben oder zu unterstreichen).

    oh.. Klammern werden für ganz viele Dinge eingesetzt.

    Ich benutze sie z.B. auch bei Wörtlicher Rede oder wenn ich etwas zitiere. Ich benutze sich auch, wenn Rechnungen in einer bestimmten Reihenfolge durchzuführen sind oder um die Prioriät von Operatoren zu betonen. ...

    Klammern? Du meinst sicherlich die Anführungszeichen, also "..."

    Gänsefüschen und Anführungszeichen gehören mit zu den Klammern.

    Es gibt Klammern, die geöffnet und geschlossen gleich aussehen. z.B. '' oder | |

    Dann gibt es Klammern wie Gänsefüschen. Leider ist dort nicht eindeutig, was öffnende Klammer und was schließende Klammer ist, da das je nach Sprache unterschiedlich ist.

    Und dann gibt es Klammern, wo klar ist, was öffnende und schließende Klammer ist.

    Das sind in UTF folgende:

    ( ) [ ] { } « » ༺ ༻ ༼ ༽ ᚛ ᚜ ‹ › ⁅ ⁆ ⁽ ⁾ ₍ ₎ ⌈ ⌉ ⌊ ⌋ 〈 〉 ❨ ❩ ❪ ❫ ❬ ❭ ❮ ❯ ❰ ❱ ❲ ❳ ❴ ❵ ⟅ ⟆ ⟦ ⟧ ⟨ ⟩ ⟪ ⟫ ⟬ ⟭ ⟮ ⟯ ⦃ ⦄ ⦅ ⦆ ⦇ ⦈ ⦉ ⦊ ⦋ ⦌ ⦍ ⦐ ⦏ ⦎ ⦑ ⦒ ⦓ ⦔ ⦕ ⦖ ⦗ ⦘ ⧘ ⧙ ⧚ ⧛ ⧼ ⧽ ⸂ ⸃ ⸄ ⸅ ⸉ ⸊ ⸌ ⸍ ⸜ ⸝ ⸠ ⸡ ⸢ ⸣ ⸤ ⸥ ⸦ ⸧ ⸨ ⸩ 〈 〉 《 》 「 」 『 』 【 】 〔 〕 〖 〗 〘 〙 〚 〛 ﹙ ﹚ ﹛ ﹜ ﹝ ﹞ ( ) [ ] { } ⦅ ⦆ 「 」

    Jetzt werde ich mal philosophisch: Wenn ich mich in was-auch-immer nicht inkludiert fühle, spreche ich dann von "wir"? Wohl kaum, würde ich meinen.

    Ich bin kein Philosoph, aber genau darüber habe ich mir beim Schreiben Gedanken gemacht. "Wir" ohne Klammern würde mich inkludieren, aber durch die Klammern ist es nicht (unbedingt) inkludiert. (Zumindest nach meinem Sprachgefühl. Aber ich bin Laie. Erklärt mir es gerne.)

    Ähnliches hatte ich mich auch schon gefragt, als ich hier aus meiner Kindheit erzählt hatte.

    Meine Formulierung war doch: "Als Kind hatte ich gedacht...".

    Für mich schließt meine Formulierung eigentlich aus, dass ich als Erwachsender noch immer so denke. Es dürfen mir aber gerne die Experten erklären, warum dies offensichlich doch nicht so ist. Mehere Antworten lassen ja darauf schließen, dass Andere denken, ich würde es heute immer noch genau so wie als Kind sehen.

    Zu dem Text:

    1. Wenn jemand etwas studiert hat, dann muss es nicht richtig sein. Dazu gibt es zig Beispiele.

    2. Wenn es jemand studiert hat, dann wäre es eigentlich schön, wenn es dann einem Laien verständlich erklärt werden könnte, warum es "gut" ist oder "wie es umzusetzen ist" oder ... Wie soll ein Laie es machen, wenn der Experte keinen Tipp für die Umsetzung gibt?

    Ganz konkret also 2 Punkte: Ich habe mehrfach nach den Vorteilen gefragt. Mir wurde ein Vorteil genannt. Den habe ich verstanden. Daraufhin habe ich verschiedene Varianten genannt, die exakt den gleichen Vorteil haben und ich habe auch noch gezeigt, dass die anderen Varianten weitere Vorteile haben gegenüber dem Expertenvorschlag.

    Warum sollte ich mich also Laie für einen Expertenvorschlag entscheiden, bei dem mir kein Vorteil gegenüber erkennbar ist?

    Dann habe ich mich bemüht die empholene Testphase anzunehmen und auch mein Problem geschildert, und gefragt, wie ich das jetzt konkret machen soll. Leider konnte mir niemand (Ich hoffe "niemand" ist korrekt) einen Tipp geben. Meine Anfragen wurden einfach ignoriert.

    Dann hätte ich noch Japanisch im Angebot und wundere mich weiter, wie man behaupten kann, Sprache hätte keinen Einfluss auf die eigene Sozialisation.

    Die Japaner können ja total abgedreht im Sprachgebrauch sein. Keine Ahnung ob das alle Japaner so machen. Aber aus meiner Praxis: Wenn die Japanischen Übersetzer Probleme mit dem Platz bei der Übersetzung hat, dann ist der total "enspannt". Wenn der Text zu lang ist und nicht mehr auf den Bilschirm passt, dann wechseln die einfach den Zeichensatz. Die haben ja ihre 2 eigenen Schriften und auch noch die chinesische Schrift und packen auch problemlos lateinische Schift mitten in ihre Texte. Da wird wild hin und her gesprungen.

    Und Regeln für Anführungszeichen? Die nutzen alles was es weltweit so gibt. Gänsefüßchen, Striche, Klammer, ...

    Das mit der anekdotischen Evidenz ist dir als Physiklehrer ein Begriff, oder?

    Musste ich gerade noch mal nachlesen. Worum es da geht ist mir klar. Diesen Fachbegriff dafür hätte ich nicht mehr gewußt.

    Beim letzten mal wurde ich für die Quellenangabe angemacht ("Was hast du immer mit deiner Werbung?"). An einigen Stellen hier im Forum habe ich die Quelle bewußt nicht geschrieben um die Quelle bzw mich zu schützen. An einigen Stellen habe ich die Quelle nicht hingeschrieben, weil es mir im Verlauf der Diskussion unwichtig erschien. An welcher Stelle vermisst du eine Quellenangabe?

    oder Beziehst du das jetzt auf meine Kindheit? Nun, dann haben hier alle das gleiche Problem, oder? Wer sagt uns denn, dass deine Kindheit allgemein objektiver war? Du unterliegst dem gleichen Problem.

    Ich habe ja echt viel dazu gelesen, geforscht, etc. Ich habe immer die Vor- und Nachteile abgebildet, die Effekte, die Ansprüche einer Gesellschaft, etc. Letztendlich habe ich aber nie jemandem vorgeschrieben, d a s s er oder sie gendern SOLL, w i e er/sie es soll, w e n n er/sie es tut o. ä.

    Und genau deshalb solltest du doch wissen wie schwer es war zu erkenne was gemeint war. Und mit deinem Vorschlag machst du es doch später lesenden, forschenden, etc. noch schwerer, da jetzt noch eine abweichende Form vorkommen kann. Warum nicht mein Vorschlag, dann würdest du es Forschern viel einfacher machen, weil die Texte nicht plötzlich ihren Sinn verdrehen würden.

    Trotzdem kann man das sehr spannend finden.

    Ich finde auch solche Sachen total spannend. Am interessantesten fand ich, dass vor ein paar Monanten ein Volksstamm aus Alaska mit nur wenigen 1000 Mitgliedern es geschafft hat, endlich ihr Zahlensystem umzusetzen. Die hatten keine eigene Schrift und erst durch die Europäer gelernt zu Schreiben und zu Rechen. Das haben die dann im Dezimalsystem gelernt, obwohl in ihrer Sprach ein 20er System genutzt wird. Das konnten die aber nicht darstellen (den Trick wie bei Hexadezimalsahlen kannten sie wohl nicht und/oder wollten es wohl bewußt nicht machen). Daraufhin haben die in den letzten Jahren Zeichen für ihre Ziffern erfunden und die würden in den UTF-Zeichensatz aufgenommen, sodass heute dies jeder am Rechner/Handy/Tablet schreiben kann. War ein Artikel auf heise.de. Finde ihn gerade so schnell nicht. Würde ich aber auf Nachfrage noch mal suchen.

    Schräges Argument. Adorno und Benjamin schreiben auch nicht gerade leserfreundlich und völlig anders als andere Autor:innen, v. a. heutzutage. Diversität ist doch nichts Schlechtes?!

    Dann hast du leider nicht verstanden, was ich in dem Absatz erkärt habe. Es ging darum, dass Texte bei den verschiedenen Versionen eine total andere Bedeutung haben. Man würde die Texte falsch verstehen. In dem Beispiel mit dem Lehrerausflug würde man dann denken, dass nur die Männer auf den Ausflug gefahren wären. Ich stelle mit dann in 500 Jahren vor, wie im Geschichtsunterricht den Kindern erklärt wird, dass in Deutschland noch um das Jahr 2000 nach Christi übelste Diskriminierung der Frauen üblich war. Die dürften noch nicht mal mit auf die Ausflüge.

    Ja... Ihr sagt jetzt wieder "konstruiertes Beispiel"... Aber solche zusammenhänge und Schlußfolgerungen könnte auch eine KI machen und bei der Interprestation von Gesetzestexten könnte es dann ggf auch spannend werden.

    Ja, dieses Argument ist auch nicht das Hauptargument. Es ist nur eine kleine Randnotiz. Die anderen genannten Gründe sind die eigentlich wichtigen.

    Schade das man nicht einfach Zahnärztin zur Zahnärztin sagen kann, weil man beweisen muss, wie praktisch das Maskulinum für alle ist.

    Meinst du jetzt mich als Kind oder den Werbeclipschreibenden?

    Der Werbeclipschreibende hätte es nicht machen dürfen. Bin mir jetzt nicht Sicher in welchen Bereich das fällt. Ich denke es wäre der Strafttatsbestand "Betrug".

    Ich als Kind habe mir über soetwas gar keine Gedanken gemacht und das übernommen, was mir die Erwachsenen in der eachten Zahnarztpraxis und im Fernsehen "vorgemacht" haben. Als wenn ich mich als Kind am Wochenende hinsetzen würde und mir Gedanken über "die Fehler" in der Sprache gemacht hätte und was die Erwachsenen doch eigentlich hatten anders machen müssen. Vorallem, da ich das Problem doch gar nicht als Kind erkannt habe. Für mich war das ok, weil es so offensichtlich gemacht wird.

    Lasst uns doch probehalber das generische Femininum mal eine Woche nutzen, auch Kollegin SteffdA ist selbstverständlich mitgemeint. Ob sie sich so fühlt oder nicht, könnten wir dann hinterher auswerten.

    Naja, wenn ich es ganau nehme, dann mache ICH das schon zu ~95% in der Schule, wenn ich vom Land bezahlt werde, seit etwa 20 Jahren.

    Fast einzige Außnahme bei der ersten Zeile in der Begrüßung. Dort habe ich biser immer etwas wie "Liebe Schülerinnen und Schüler" geschrieben. Bzw. Wenn ich selbst eine Matheaufgabe erstellt habe in der soetwas vorkommt, dann habe ich auch "Schüler und Schulerinnen" geschrieben.

    Ansonsten bin ich das Problem immer umgangen, indem ich "wir", "ihr", ... oder ähnliche Formulierungen benutzt habe.

    Die Texte in Büchern oder Arbeitsheften habe ich natürlich nie geändert und würde es auch nicht machen. Soll ich jetzt die Texte im Mathebuch alle durchstreichen oder wie stellst du dir meine Testphase vor?

    Wenn ich für Schulen privat arbeite, dann kann ich das aber leider nicht machen. Ich habe die drei Gründe dafür hier auch mehrfach genannt. Es ist leider Unmöglich das umzusetzen. Es geht dort einfach nicht.

    ahh... Ok. Das würde meinen Vorschlag natürlich extrem vereinfachen. Dann bräuchte man nur die Endung "us" für die männlichen Berufen.

    Das wäre doch perfekt!

    Ich würde sehr zufrieden sein, wenn ich Lehrerus wäre. Die anderen männlichen Berufe würden sich doch auch klassen anhören: Pilotus, Bäckerus, Schneiderus, Architektus, ...

    Das würde mir gefallen.

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