Also die, die das Gender-pay-gap postuieren sind da ganz vorne mit dabei. Sind das die meisten?
Das stimmt doch gar nicht (der erste Satz). Die Frage stimmt bestimmt. Ich gehöre auch der Gruppe an. Wobei der Name meiner Meinung nach absoluter Blödsinn ist, da ja die Gruppe das Gegenteil will und KEINEN gap will. Der Name müsste eigentlich no-Gender-pay-gap heißen.
Mein erster Vorschlag war auf verschieden Geschlechter zu verzichten. Also immer Lehrer. Egal welches Geschlecht. Wenn man von einem bestimmten Geschlecht spricht, dann beschreib man es mit "männlicher Lehrer" oder "weiblicher Lehrer" oder ...
Aber vermutlich benutzt man "weibliche Lehrer" so oft, dass man dafür ein "Fachwort" braucht (Lehrerin). Fachwörter haben ja dein Vorteil, dass sie kürzer sind und man es nicht genau beschreiben muss. Insofern ist nänlich Kürze sehr wohl ein sehr wichtiges Kriterium. Darauf beruht doch das Konzept, dass man Fachwörter erfunden hat statt das Wort zu beschrieben oder aus schon vorhandenen Worten zusammenzusetzen.
Die Vorschläge mit "Lehrer:Innen" oder ähnliches gehen doch am Ziel vorbei. Man kann doch jetzt immer noch nicht z.B. die männlich fühlenden Personen mit weiblichen Geschlechtsmerkmalen ansprechen. Sie sind damit doch genau so Namenlos wie vorher.
Daher hatte ich zwei weitere Vorschläge, die es besser machen können. ... Analog zu dem Vorschlag von nihilist (3 Beiträge weiter oben). Wobei ich seine Männliche Endung nicht gut finde. Grund: "Ich gehe zur Schule". Die Frauen könnten sich bei dem Satz jetzt ausgeschlossen fühlen, weil "ich" in dem Vorschlag die männliche Endung ist. Ich würde daher die Endung "us" bevorzugen.
Wenn ich es richtig sehe, dann gibt es doch Körper mit männlichen, weiblichen, beiden oder keinem Geschlechtsmerkmalen. (4 Stück)
Und der Geist/Gehirn/Seele des Menschen kann sich männlich, weiblich, beides oder ohne Geschlecht fühlen. (4 Stück)
Demnach gibt es 4*4=16 verschiedene "Arten/Geschlechter" von Menschen.
In der Deutschen Sprache hat sich bisher nur die Frau das Recht genommen oder bekommen sich von den anderen Menschen durch eine Endung abzuheben. Warum bekommen Frauen diese Sonderstellung und die anderen 15 Gruppen nicht?
Die anderen 15 Gruppen brauchen auch eine Endung!
Lehrer (alle), Lehrerin (weiblich/weiblich), Lehrerus (mänlich/mänlich), Lehreron (mänlich/weiblich), Lehereris (weiblich/mänlich), ...
Da kan man doch versschiednel Endung wie -us -os -is -as -es --un -on -in -an -et -ur -or -ir -ar -er - -o -i -a -e ... nehmen.
Wenn man es geshickt wählt, dann kann man sogar noch eine Regelung nehmen, bei der man erkennen kann, ob die Person auf Männerklo geht oder auf die Damentoilette. Männerklonutzer haben am Ende ein "s" (oder "t", falls es an Möglchkeiten fehlt). Alle Personen, die auf Damenklo gehen ein "n" (oder ein ), Alle Personen die auf beide Toiletten bekommen am Ende ein ...(müsste man sich noch überlegen).
So macht Generden sinn. Jetzt sind "alle" kurz. Der Lesefluss ist nicht gestört und man kann jedes Geschlecht ansprechen.