Beiträge von Volker_D

    Das finde ich nicht lächerlich. Ich habe ja nicht gesagt Lehrer soll jetzt mit "L" abgekürzt werden. Ich möchte auch nicht, dass du auf die Deutsche Sprache den Huffmann-Algorithmus anwendest oder die Hamming-Distanz immer nur 1 betragen darf.

    Mein Vorschlag ist ja auch nicht unüblich. Das (also "meine" Dreiteilung fassen doch schon heute Menschen genau so auf.)

    Außerdem:

    1. Ich lese so schneller.

    2. Ich spreche schneller.

    2. Bücher, Seminararbeiten, die Bass, ... wird kürzer. (Bzw. würden nicht länger werden)

    3. Oberflächen von Programmen passen noch auf den Bildschirm

    ...

    Ich übersetze in meiner Freizeit Programme und dort habe ich jetzt schon oft ein Problem. Dort kommt sehr oft "teacher" und "teachers" vor. Im Englischen schön kurz. Jetzt muss ich das immer ins deutsche übersetzen. Wird viel länger und passt dann z.T. nicht mehr auf den Bildschirm. Das Programm wird dadurch z.T. nicht mehr bedienbar, weil man nicht mehr alles sehen kann.

    Und mit Humblebees Vorschlag ist es dann:

    Lehrkräfte: alle (10 Buchstaben)

    Lehrer: männliche Lehrkräfte (6 Buchstaben)

    Lehrerinnen: weibliche Lehrkräfte (11 Buchstaben)

    Im Schnitt also: 5%*6 + 5%*11 + 90%*10 = 9,85 Buchstaben.

    Das ist schon besser als bei Plattenspieler, aber immer noch länger als mein Vorschlag.

    (Und ich finde die 90% bei mir ehrlichgesagt wohlwollen geschätz. Ich denke ist sind sogar weit mehr als 90% und dann wird mein Vorschlag noch sparsamer im Vergleich zu den anderen Vorschlägen.)

    Ich rechne mal vor:

    Normalerweise spricht man doch immer von männlich und weiblich Personen gleichzeitig.

    Nur Männer oder nur Frauen werden doch selten benutzt.

    Nehmen wir mal den Begriff "Lehrer".

    Da würde ich jetzt raten, dass er in 90% der Fälle immer alle Lehrer gemeint sind.

    In 5% der Fällen nur die Männer und in 5% der Fälle nur die Frauen.

    Plattenspieler möchte:

    "Lehrer:innen" für alle (vermute ich mal, weil es ja kurz ist) (12 Buchstaben)

    "Lehrerinnen" für Frauen (11 Buchstaben)

    "Lehrer" für Männer (6 Buchstaben)

    Das macht im Schnitt: 5%*11 + 5%*6 + 90%*12 = 11,65 Buchstaben.

    Ich schlage vor:

    "Lehrer" für alle (6 Buchstaben)

    "weibliche Lehrer" (16 Buchstaben)

    "männliche Lehrer" (16 Buchstaben)

    Das macht im Schnitt: 5%*16 + 5%*16 + 90%*6 = 7 Buchstaben.

    Sprich: Ich habe etwa 40% gespart!

    Die Variante von dir hat aber nicht den Vorteil häufige Worte zu kürzen.

    Mein Beispiel lässt sich doch auf alles Übertragen. Alle Berufsbezeichnungen!

    Beispiel: "Bäcker".

    Wenn ich irgendwo einen Laden sehe, dann sage ich "Ich gehe zum Bäcker" (Obwohl die vermutlich nur eine Bäckereifachangestellte oder ein Bäckereifachangestellter in dem Laden ist.)

    Wann spricht man denn wirklich nur die männliche oder nur die weibliche Gruppe an? Das ist doch selten. I.d.R. meint man doch immer alle.

    Nee.. das war nicht die intention. Ich sage in dem Fall das "Du musst" nur davor um der Gegenfrage "Wie, sie haben Eierstöcke"? zu vermeiden.

    "Solltest" benutze ich ungern, seit dem ich bemerkt habe, dass in der BASS kein "muss" vorkommt, sondern alles mit "sollte" beschrieben wird und mir von der Schulleitung dann immer gesagt wird, dass ein "sollte" in der BASS "muss" bedeutet.


    Man kann aber trotzdem zwischen männlichen und weiblichen Lehrern unterschieden. Auch ohne "Lehrer:innen".

    Lehrer (im Plural) = alle Lehrer

    männliche Lehrer = männliche Lehrer

    weibliche Lehrer = weibliche Lehrer.

    Ich bevorzuge erhlich gesagt diese Auffassung, weil sie viel kürzer ist. Im Normalfall spricht man doch immer nur von männlichen und weiblichen Lehrern/Personnen. Wann kammt es denn vor, dass man diese Gruppen getrennt hat? Das ist doch selten. Und in diesen seltenen Fallen benutzt man halt die längere Version. In allen anderen allgemeinen Fällen die kurze Version. Macht doch ein Kompressionsalgorithmus genau so: Worte, die häufig benutzt werden bekommen eine kurze Codierung. Worte, die selten benutzt werden bekommen eine lange Kodierung. Dadurch werden Datein schon kurz und können schnell gelesen werden. Die Oberfläche der GUI ist nicht überfüllt, ...

    Hat doch nur Vorteile.

    Also meinen Vorschlag nicht mehr zwischen "Lehrer" und "Lehrerin" zu unterschieden, düfte bei den Schülern relativ problemlos sein. Die Mädchen sprechen sich zum Teil schon seit Jahren genau so an wie die Jungen: "Hey Alter", "Hi Homie", "Hi Guys", ...

    Vielleicht habe ich das bisher immer falsch verstanden. Ich dachte es wäre anders zu Verstehen, aber die Mädchen nennen z.T. lesbisch Frauen schwul. Und wenn sie etwas nervt, dann geht es ihnen auf den Sack/Eier/....

    Die Volkswagen verkauft mehr als die BMW?

    Ah... Das ist eine gute Frage. Ich hätte das persönlich so nie gesagt. Entweder "Die Volkswagen AG verkauf ..." oder "Volkerwagen verkauft ..."

    Mir ist schon klar, warum ich kein Deutsch unterrichte. Sowas von kompliziert. Mathe und Physik sind viel einfacher.

    Im Duden steht jedenfalls nur "Der Volkswagen" (Das Auto). "Die Volkswagen" steht nicht im Duden.

    hmm.. ok.

    Dann eben ein anders Beispiel:

    Twitter wird umbenannt! Die App heißt jetzt X. (Das Programm heißt jetzt X)

    Welchen Artikel bekommt "X"

    "Der X", "Die X" oder "Das X"

    Was werdet ihr sagen? Es seht ja noch nicht im Duden. Es geht ja nicht um den Buchstaben X, sondern um die App X bzw. das Programm X.Gleiche Worte können ja verschiedene Artikel haben.

    Was nehmt ihr und warum?

    Leider nicht. Finde ich so schnell auch nicht. Der Bild-Artikel ist jedenfalls komisch, weil in Klasse 8 schon immer 5 Arbeiten geschrieben worden sind. Außerdem steht dort erst Klassenarbeiten (was laut BASS auch WP Fächer sind!) und in dem Text später nur noch M, D und E.

    Daher würde ich gerne den Text aus 1. Quelle sehen und nicht von der Presse. Im öffentlichen Schulmailarchiv ist aber noch nichts.

    Ich bin kein Deutschlehrer. Bitte klärt mich auf. Laienhaft stelle ich mir das so vor.

    Es wird ein neuer Gegenstand erfunden, der natülich einen Namen bekommt. Also braucht er im Deutschen auch einen Artikel.

    Vor ein paar Jahren wurde ein "Laptop" erfunden.

    Also muss man jetzt auch irgendwie einen Artikel dazu finden.

    Wie macht man das den? Kann man im Duden ja nicht nachlesen, weil es das Wort vorher nicht gab.

    Also macht es der Erfinder (oder Übersetzer) nach Gehöhr oder Gefühl.

    Es ist ein Gegenstand und weder männlich noch weiblich. Also würde ich mich erstmal für "das" entscheiden.

    "Das Laptop" hört sich aber meiner Meinung nach etwas schief an.

    "Der Laptop" klingt viel besser.

    "Die Laptop" klingt irgendwie komisch.

    Also bekommt die Erfindung vom "Erfinder" (der bestimmt nicht Deutsch studiert hat, einen Artikel und die anderen Menschen benutzen ebenfalls irgendeinen Artikel, den sie passend finden. Im Duden steht ja nichts.)

    Nach ein paar Jahren ist das Wort so poulär, dass es auch in den Duden kommt und dort dann einen (oder mehrere) "offizielle" Artikel bekommt.

    Nach welchen Regeln die den Artikel auswählen kann ich nicht sagen. Wer kennt die Regel? Auf jeden Fall sind sich die Leute vom Duden selbst nicht immer sicher, ansonsten hätten die dem Laptop nicht auch zwei verschiedene Artikel gegeben.

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