Beiträge von Volker_D

    Die Variante von dir hat aber nicht den Vorteil häufige Worte zu kürzen.

    Mein Beispiel lässt sich doch auf alles Übertragen. Alle Berufsbezeichnungen!

    Beispiel: "Bäcker".

    Wenn ich irgendwo einen Laden sehe, dann sage ich "Ich gehe zum Bäcker" (Obwohl die vermutlich nur eine Bäckereifachangestellte oder ein Bäckereifachangestellter in dem Laden ist.)

    Wann spricht man denn wirklich nur die männliche oder nur die weibliche Gruppe an? Das ist doch selten. I.d.R. meint man doch immer alle.

    Nee.. das war nicht die intention. Ich sage in dem Fall das "Du musst" nur davor um der Gegenfrage "Wie, sie haben Eierstöcke"? zu vermeiden.

    "Solltest" benutze ich ungern, seit dem ich bemerkt habe, dass in der BASS kein "muss" vorkommt, sondern alles mit "sollte" beschrieben wird und mir von der Schulleitung dann immer gesagt wird, dass ein "sollte" in der BASS "muss" bedeutet.


    Man kann aber trotzdem zwischen männlichen und weiblichen Lehrern unterschieden. Auch ohne "Lehrer:innen".

    Lehrer (im Plural) = alle Lehrer

    männliche Lehrer = männliche Lehrer

    weibliche Lehrer = weibliche Lehrer.

    Ich bevorzuge erhlich gesagt diese Auffassung, weil sie viel kürzer ist. Im Normalfall spricht man doch immer nur von männlichen und weiblichen Lehrern/Personnen. Wann kammt es denn vor, dass man diese Gruppen getrennt hat? Das ist doch selten. Und in diesen seltenen Fallen benutzt man halt die längere Version. In allen anderen allgemeinen Fällen die kurze Version. Macht doch ein Kompressionsalgorithmus genau so: Worte, die häufig benutzt werden bekommen eine kurze Codierung. Worte, die selten benutzt werden bekommen eine lange Kodierung. Dadurch werden Datein schon kurz und können schnell gelesen werden. Die Oberfläche der GUI ist nicht überfüllt, ...

    Hat doch nur Vorteile.

    Also meinen Vorschlag nicht mehr zwischen "Lehrer" und "Lehrerin" zu unterschieden, düfte bei den Schülern relativ problemlos sein. Die Mädchen sprechen sich zum Teil schon seit Jahren genau so an wie die Jungen: "Hey Alter", "Hi Homie", "Hi Guys", ...

    Vielleicht habe ich das bisher immer falsch verstanden. Ich dachte es wäre anders zu Verstehen, aber die Mädchen nennen z.T. lesbisch Frauen schwul. Und wenn sie etwas nervt, dann geht es ihnen auf den Sack/Eier/....

    Die Volkswagen verkauft mehr als die BMW?

    Ah... Das ist eine gute Frage. Ich hätte das persönlich so nie gesagt. Entweder "Die Volkswagen AG verkauf ..." oder "Volkerwagen verkauft ..."

    Mir ist schon klar, warum ich kein Deutsch unterrichte. Sowas von kompliziert. Mathe und Physik sind viel einfacher.

    Im Duden steht jedenfalls nur "Der Volkswagen" (Das Auto). "Die Volkswagen" steht nicht im Duden.

    hmm.. ok.

    Dann eben ein anders Beispiel:

    Twitter wird umbenannt! Die App heißt jetzt X. (Das Programm heißt jetzt X)

    Welchen Artikel bekommt "X"

    "Der X", "Die X" oder "Das X"

    Was werdet ihr sagen? Es seht ja noch nicht im Duden. Es geht ja nicht um den Buchstaben X, sondern um die App X bzw. das Programm X.Gleiche Worte können ja verschiedene Artikel haben.

    Was nehmt ihr und warum?

    Leider nicht. Finde ich so schnell auch nicht. Der Bild-Artikel ist jedenfalls komisch, weil in Klasse 8 schon immer 5 Arbeiten geschrieben worden sind. Außerdem steht dort erst Klassenarbeiten (was laut BASS auch WP Fächer sind!) und in dem Text später nur noch M, D und E.

    Daher würde ich gerne den Text aus 1. Quelle sehen und nicht von der Presse. Im öffentlichen Schulmailarchiv ist aber noch nichts.

    Ich bin kein Deutschlehrer. Bitte klärt mich auf. Laienhaft stelle ich mir das so vor.

    Es wird ein neuer Gegenstand erfunden, der natülich einen Namen bekommt. Also braucht er im Deutschen auch einen Artikel.

    Vor ein paar Jahren wurde ein "Laptop" erfunden.

    Also muss man jetzt auch irgendwie einen Artikel dazu finden.

    Wie macht man das den? Kann man im Duden ja nicht nachlesen, weil es das Wort vorher nicht gab.

    Also macht es der Erfinder (oder Übersetzer) nach Gehöhr oder Gefühl.

    Es ist ein Gegenstand und weder männlich noch weiblich. Also würde ich mich erstmal für "das" entscheiden.

    "Das Laptop" hört sich aber meiner Meinung nach etwas schief an.

    "Der Laptop" klingt viel besser.

    "Die Laptop" klingt irgendwie komisch.

    Also bekommt die Erfindung vom "Erfinder" (der bestimmt nicht Deutsch studiert hat, einen Artikel und die anderen Menschen benutzen ebenfalls irgendeinen Artikel, den sie passend finden. Im Duden steht ja nichts.)

    Nach ein paar Jahren ist das Wort so poulär, dass es auch in den Duden kommt und dort dann einen (oder mehrere) "offizielle" Artikel bekommt.

    Nach welchen Regeln die den Artikel auswählen kann ich nicht sagen. Wer kennt die Regel? Auf jeden Fall sind sich die Leute vom Duden selbst nicht immer sicher, ansonsten hätten die dem Laptop nicht auch zwei verschiedene Artikel gegeben.

    hmm... Also wenn ich so über die Argumentation nachdenke, dann wäre es am einfachsten, wenn man eine Lehrerin nicht Lehrerin nennt, sondern Leher. Es ist Frau Lehrer Müller. Die Kinder haben in der Grundschule fast nur Frauen. Sie lernen, das "der Lehrer" nicht einen Jungen meint, sondern für alle Geschlechter steht und können das auf alle anderen Fälle und Berufe analog übertragen. Analog zu Frau Erzieher Schmidt. Dann wird die Sprache auch schlanker. (Ist ist nämlich für mich ziemlich schwer, wenn ich aus dem Englischen ins Deutsche übersetze. Da sind die Texte meistens länger, was total doof ist, weil der "deutsche" Bildschirm nicht größer ist und Interfaces oft nicht mehr auf den Bildschirm passen, weil die Übersetzung zu lang ist.)

    Wobei wir in M im Jahrgang im Stundenplan die Stunden auch nicht parallel haben und trotzdem schreiben wir z.T. die gleiche Arbeit.

    Wenn es Parallelarbeiten sind, dann schreiben wir sie anfangs einfach durchaus an verschiedenen Tagen. Die Schüler merken dass oft gar nicht, weil wir es ihnen nicht sagen. Manchmal lasse ich auch die Nachschreiber genau die gleiche Arbeit nachschreiben. Habe da dann trotzdem oft 5en dabei, weil die einfach nicht fragen was in der Arbeit der eigenen Klasse vorkam bzw. sie es trotzdem nicht können.

    In höhren Jahrgägne werden die Schüler dann manchmal "schlauer". Das fällt dann aber auf und ab dann bekommen die Nachschreiber auch andere Arbeiten und Parallelarbeiten werden dann einfach prallel gelegt, indem man mit Kollegen tauscht. (Ja, ist bei Kursen schwierig. Aber hat bisher immer irdendwie geklappt. Notfalls hat dann auch schon mal ein Lehrer die 3+4 geschrieben und ein anderer schon in der 2+3; da konnten sich die Schüler auch nicht absprechen.)

    Das Vidoe ist gut. Gefällt mir.

    Als Ergänzung zum Video:

    1) Schon vor etwa 30 Jahren wurden an "meiner" Uni die weiblichen Doktoren (Doktorinnen) mit einem Apostroph geschrieben. Also z.B. "Dr'. Müller".

    2) Ich habe mal ein (englisches) Video gesehen, in dem mehrere Beispiele genannten wurden, bei denen die "Bedeutung" des Vornames geändert hat. Damals war es ein männlicher Vorname, heute weiblich. Und auch umgekehrt.

    Ja, gucke ich mir heute Nachmittag in Ruhe an, das ist jetzt zu lang und muss gleich etwas andeeres machen.

    Aber zu dem ersten Beispiel in den Video:

    Kommt auf den Kontext an.

    Ohne Kontext würde ich eher an einen Mann denken, weil Soldaten füher meistens Männer waren.

    Beim Bund haben wir übrigens schon vor fast 30 Jahren von "Der Wachhabende" und "Die Wachhabende" gesprochen um männliche und weibliche Personen zu unterscheiden. "Wache" wurde da nur in Sätzen wie "Wo ist die Wache?" (Da ging es also um die Frage nach dem Ort, nicht nach der Person. Wobei "Wache" dann natülich doppeldeutig sein konnte. Das Gebäude oder der Ort der Person.) oder "Wer hat Wache?", wobei das ja wie "Wer hat Unterricht?" ist und es da nicht männlich und weiblich gibt. (Ich habe keine Ahnung wie sich das grammatikalisch nennt)

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