Einige Kollegen und der Chef sind der Meinung, dass wir die Arbeiten trotzdem möglichst früh schreiben sollten, weil man Bedenken hat, dass wir bei einem späteren Termin ggf. schon wieder zu sind. Ich habe aber auch schon angemerkt, dass ich parallel zum Online- und Präsenzunterricht sowie allem Orga-Kram nicht mal eben innerhalb weniger Tage eine adäquate Prüfung erstellen kann.
Dadurch, dass bei uns weniger als die Hälfte der Kollegen für den Präsenzunterricht übrig sind, haben in der 10 viele Wechsel stattgefunden: Von ursprünglich 12 Kollegen, die in den 4 Abschlussklassen die Hauptfächer unterrichtet haben, sind nur noch 4 übrig, alle anderen stellen jetzt den eingesetzten Kollegen die Aufgaben und arbeiten in enger Absprache, aber das sind natürlich auch die selben Kollegen, die dann auch die Jahrgangsstufe 9 unterrichten müssen, wenn diese wieder zur Schule kommen. Da sieht es von den noch übrig bleibenden Kolllegen ähnlich aus und dadurch, dass das Kurssystem dann aufgelöst wird, wird das ein Riesenaufwand an Absprachen und Durchführung... Und wenn dann noch die weiteren Jahrgangsstufen kommen sollen, die Frau Gebauer ja immer wieder ankündigt, wissen wir gar nicht mehr, wie wir das leisten sollen. Da wäre es natürlich von Vorteil, wenn die Prüfungen der 10er dann erledigt wären.
Einfach Nachschreiber-ZPs zu übernehmen, hat unser Chef uns übrigens schon untersagt, weil er davon ausgeht, dass wir die Arbeiten irgendwo einreichen müssen.