Mir kann auch immer noch kein Vegetarier erklären warum er kein Kobe-Rind isst. Das Leben der Viecher ist besser als das von 90% der Menschen auf diesem Planeten.
Und, isst du das Fleisch der 10% Menschen auf diesem Planeten, denen es noch besser geht?
Es sei nur darauf hingewiesen, wie verquer dieses "Argument" ist. Du setzt voraus, dass Vegetarier (nur) wegen schlechter Tierhaltung auf Fleisch verzichten. Ich wage zu behaupten, dass die Gründe für den Verzicht auf Tierfleisch sehr individuell sind und häufig weit darüber hinausreichen.
Und um dem Vorwurf der Missionierung proaktiv entgegenzuwirken: Wie man aus meinem ersten Beitrag in diesem Thread ("Wurst vom Discounter", die ich fürs sponate Grillen nicht ablehne) erschließen kann, bin ich selbst kein Vegetarier. Ich akzeptiere aber, dass andere Menschen aus diversen Gründen den Verzehr von Tierfleisch oder gar jeglichen tierischen Produkten ablehnen und habe nicht das Gefühl ihnen beweisen zu müssen, dass ihre Lebensweise dumm oder ungesund sei. Und weil ich das nicht tue, fühle ich mich auch völlig wohl damit, meinerseits zu erwarten, nicht über meine Ernährung belehrt zu werden. Momentan habe ich in diesem Thread das Gefühl, dass die Fleischesser wesentlich emotionaler und missoniererischer (gibt es das Wort?) auftreten, als die Veganer.