Das gilt auch für Türen.
Das ist das andere. Mein Klassenraum hat zwei Türen, eine davon ist nicht abschließbar, also hat gar keinen Schließzylinder sondern nur eine Blende (angeblich wegen Fluchtweg, den ich aber absolut unlogisch finde).
Das gilt auch für Türen.
Das ist das andere. Mein Klassenraum hat zwei Türen, eine davon ist nicht abschließbar, also hat gar keinen Schließzylinder sondern nur eine Blende (angeblich wegen Fluchtweg, den ich aber absolut unlogisch finde).
Das ist so dumm. Ihr könnt also nichts einigermaßen sicher verstauen?
Genau. Nichts! Deshalb nehme ich nichts außer Handy und Schlüssel mit zur Schule und laufe vor Ort immer damit herum.
Und komplett sicher vor den Kindern was im Klassenraum verstauen lässt sich quasi nichts. Manche Sachen stelle ich ganz oben auf die Regale, da sind sie zumindest relativ sicher.
Das gilt auch für unsere ehemals abschließbaren Schränke im Lehrerzimmer. ![]()
Selbst wenn wir anschließbare Schränke hätten (in manchen Räumen gibt es tatsächlich welche), so dürften wir sie nicht abschließen. Offiziell verboten, da der Schaden an den Schränken im Einbruchsfall in der Regel höher ist als der Schaden des Diebstahls.
Na ja, aber Sachen werden ja auch gebraucht und da bleibt es nicht aus, dass Sachen kaputt gehen oder Teile verloren gehen. Sowas müsste auch einkalkuliert sein, nicht nur die einmalige Anschaffung.
Besonders seitdem das Prinzip Klassenraum gleich Gruppenraum an sehr vielen Schulen gilt und die Kinder nachmittags in den selben Räumen spielen wie vormittags lernen leiden die Materialien noch mehr. Denn oft genug werden Karteien, Lernspiele, Lesebücher etc. auch nachmittags von den Kindern genommen (sei es weil die OGS Betreuung nicht aufpasst oder es ihr schlicht egal ist). Seitdem gibt es noch mehr Schwund...
Ich habe jedenfalls keine Bedenken, dass das Budget irgendwann mal nicht mehr knapp wäre.
(Mich ärgert ja auch, dass generell anscheinend in keinster Weise mal vorgesehen wäre Räume zu streichen. Selbst Fenster putzen ist mittlerweile ja nur noch seltener als einmal pro Jahr und nur von außen, Staub wischen in Regalen ist nie vorgesehen etc. )
Ich würde vermutlich Besta nehmen (gibt es in allen möglichen Größen und Tiefen) und den Beamer ins obere Fach mit einer Tür tun und zum Schauen die Tür öffnen. Auf jeden Fall vorher ausprobieren, wie es mit Höhe und Winkel am besten hin haut und danach erst das Möbelstück kaufen.
Wir haben eine weiße Wand zum Schauen (finde ich auch praktischer im Alltag als schwarz).
Was genau stört dich? Dass sie Vertretungsunterricht macht? Unsere macht nur in Ausnahmefällen Vertretung (wenn sie zu dem Zeitpunkt sowieso in der jeweiligen Klasse eingesetzt wäre) und dann ist das doch in dem Fall auch die beste Lösung. Wenn sie allen Vertretungsunterricht übernehmen würde, hätte sie keine Chance ihre eigentlichen Aufgaben zu erledigen.
Das mit dem Matheunterricht bezieht sich doch sicher auf eine einzelne Vertretungsstunde und nicht darauf, dass eure Sozialpädagogische Fachkraft generell in einer Klasse Mathe unterrichtet? Das fände ich sonst tatsächlich seltsam, kann ich mir aber nicht vorstellen.
Pausenaufsichten übernimmt unsere selbstverständlich und das finde ich auch gut so (warum sollte sich da irgendjemand dran stören?). Sie ist normal mit eingeteilt im Plan.
In der Lehrerkonferenz hält unsere sich zurück, wenn es um Dinge geht, die sie nur indirekt betreffen oder bei denen sie sich nicht genug auskennt. Müsste sie nicht (wie man oben sieht), aber bei uns halten sich bei manchen Abstimmungen auch diejenigen zurück, die z.B. nicht Klassenleitung sind oder die bei manchen Themen nicht betroffen sind oder sich nicht auskennen (und manche stimmen vielleicht trotzdem mit ab, obohl sie selbst keinen Plan haben, ist dann Typsache, aber sollte ja nicht allzu stark ins Gewicht fallen, wenn jemand einzelnes trotzdem mal mit abstimmt).
Sie sind Teil des Kollegiums, mit Rechten und Pflichten. Natürlich haben sie in gewisser Weise eine andere Stellung als Lehrkräfte, vor allem haben sie ihre eigenen Aufgaben, die sich natürlich von denen der Lehrkräfte unterscheiden.
Es kann dort halt jeder was veröffentlichen. Deshalb gibt es ganz viele ganz unterschiedliche Materialien. Einige sind super durchdacht und mit neuen Ideen, manches macht (für den eigenen Bedarf) keinen Sinn und klar kann es Fehler geben. Bei Verlagen gibt es die Redaktion (und trotzdem kommen hin und wieder noch Fehler vor), bei eduki hat in der Regel nur der Autor selbst drauf geschaut. Klar dass es dann tendenziell mehr Fehler gibt als im gedruckten Schulbuch (dafür kann der Autor die Fehler einfacher verbessern und teilweise wird das Material ja auch nochmal erweitert).
Mir ist dort vieles zu bunt . Buntkopierer haben wir wie wohl die meisten Schulen nicht und selbst wenn es kein Material zum Kopieren sondern eine Kartei oder ähnliches ist, mag ich es nicht, wenn es zu bunt ist und oft ist eher wenig auf den Seiten, so dass es verschwenderisch wäre es für alle Kinder zu kopieren.
Trotzdem schaue ich öfter und gerne rein und habe dort auch schon einiges erworben.
Wie kommst du zu dem Gefühl?
Weil ich bei allen meinen drei eigenen Kindern diesbezüglich schon Gespräche mit Lehrer: innen Anfang des 5.Schuljahres hatte. Und wenn jeweils die Klassenarbeiten sehr gut bis gut sind, ebenso (Vokabel)Tests und die Hausaufgaben zuverlässig erledigt werden, ist es schon seltsam (und vor allem so gar nicht motivierend), wenn das Kind dann mündlich eine 4- oder schlechter bekommt.
Jedes Mal habe ich darum gebeten, das Kind, was sich schlicht nicht traut, anfangs noch öfter dran zu nehmen (weil es eben in den unteren Jahrgängen anders als in der Oberstufe nicht nur eine Bringpflicht der Schüler sondern auch eine Holpflicht seitens der Lehrkräfte gibt), aber ich habe da stets auf Granit gebissen.
Der eine Lehrer wollte mir erklären, dass er extra eine schlechte Note gibt, um das Kind zu motivieren. Was für ein Quatsch (und hat, Überraschung natürlich auch nicht funktioniert).
Ich nutze schlicht eine Kriterienliste, in der die Anzahl von Beiträgen kaum eine Rolle spielt, sondern die v.a. auf fachliche Qualität abzielt.
Ich habe (leider) das Gefühl, dass viele Lehrkräfte an weiterführenden Schulen vorwiegend nach Quantität der Beiträge statt nach Qualität benoten, was ich wenig sinnvoll finde (und was gerade für schüchterne und Stille Schüler innen von Nachteil ist).
Wir sollen jetzt neuerdings die obligatorische 1.Hilfe Fortbildung an einem Tag in den Ferien machen (oder am Wochenende oder uns selbst eine suchen), damit dafür kein Fortbildungstag mehr geopfert werden muss.
Ich mache am liebsten "große" Fortbildungen mit mehreren Terminen. Hab das Gefühl, dass ich davon mehr mitnehmen kann als von so Veranstaltungen, die einen Nachmittag dauern.
Die, die eine feste Zeit haben, die sie nachweisen müssen: Wie findet ihr eure Fortbildungen? Gibt es bei euch dafür einen Katalog?
Macht ihr auch Fortbildungen, die Geld kosten?
Filme haben wir früher öfter geschaut, aber nun schon länger nicht mehr. Zu viele Kinder schaffen es nicht mehr einen Film (auch wenn es ein Märchen von udf tivi ist, das nur eine knappe Stunde geht) zu schauen. Traurig, aber leider wahr.
Es geht maximal was kurzes wie Shaun das Schaf oder so. Allerhöchstens 15 min, dann ist die Konzentration aufgebraucht.
Gemeinsam Frühstücken mache ich auch nicht mehr, weil das Aufräumen zu lange dauert und die ganzen Reste dann noch da sind. Viel zu viel Aufwand dafür,dass viele Kinder dabei auch nach 5 min keine Lust mehr haben sitzen zu bleiben.
Deshalb ist es bei mir meist so, dass jedes Kind neben dem eigenen Frühstück ein paar Leckereien für sich selbst mitbringen soll (Freunde können sich untereinander ja was abgeben, außer die Kinder mit Lebensmittel Allergien) und ein Spielzeug oder Kuscheltier mitbringen kann. Dann haben sie eine knappe Doppelstunde freie Spielezeit. Das ist meist 3./4.Std. Davor mache ich weihnachtlichen Unterricht. Da gibt es eine weihnachtliche Aufgabe oder ein Rätsel, evt was einfaches zum Basteln oder ein Ausmalbild und wir machen noch den Rest vom Adventskalender fertig, also haben dann meist mehrere Türchen zu öffnen und oft noch eine Geschichte zu Ende vorzulesen.
Gegen die Besoldung an sich. Die dürfte in den meisten Bundesländern gegen das Grundgesetz verstoßen.
Nur wer Einspruch einlegt, hat Anspruch auf eine Nachzahlung, wenn die Besoldungsgesetze rückwirkend "geheilt" werden.
Bringt der Widerspruch auch etwas, wenn ich zu denen gehöre, die dank drei Kindern und hoher Mietenstufe aktuell einen ziemlich hohen Familienzuschlag bekomme?
Das mit dem Klo ist doch eine typische Schlagzeile (wobei es leider tatsächlich auch ein Thema ist).
Aber hierbei:
"Kindern fehle zunehmend „Anstrengungsbereitschaft und Konzentration, Frustrationstoleranz sowie die Fähigkeit, sich fair zu streiten und zu versöhnen“.
Und auch hierbei
"Sprachdefizite und Angststörungen nähmen zu. Die Bedürfnisse der Schulkinder würden immer größer."
Da kann ich vollumfänglich zustimmen.
Meine Schule liegt in einem guten Einzugsbereich und trotzdem haben viele Kinder mittlerweile extreme Sprachdefizite (und längst nicht mehr nur Kinder, die eine andere Familiensprache als Deutsch haben oder die mehrsprachig aufwachsen).
Ich habe genau das Gefühl, dass die Kinder immer "mehr" brauchen, viele brauchen so viel Zuwendung, viele "funktionieren" einfach nicht mehr in einer Gruppe/Klasse. Sie können ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse nicht zurückstellen.
Und das alles klappt so nicht mehr. Ich bin eigentlich immer alleine in der Klasse mit 24/25/26/27/28 Kindern. Damit Unterricht halbwegs laufen kann, bräuchte es in jeder Klasse zusätzliche Unterstützung. Zumindest eine Person, eine Art Schulhelfer:in und ganz krasse Fälle brauchen eine eigene Schulbegleitung (und zwar nicht erst NACH dem ersten Schuljahr). Auch ein Schulsozialarbeiter:innen bräuchte auch jede Schule und sozialpädagogische Fachkäfte, die für eine überschaubare Anzahl von Kindern zuständig sund und nicht eine für 200 Kinder.
Wenn es nur Schleife binden wäre. Das finde ich tatsächlich überbewertet. Man kommt heutzutage auch gut ohne aus. Geht dann halt nur nicht, dass die Eltern ihren Kindern Schuhe mit Schnürsrnkeln zur Schule anziehen oder Sportschuhe mit Schnürsenkeln mitgeben. Ansonsten kann es uns doch gleich sein.
Es geht doch mittlerweile um ganz anderes, was die Schulkinder nicht können
Ich habe in Bezug auf unser Berufsbild eher Sorge, dass alles Fachliche zunehmend die KI übernimmt und Lehrkräfte primär zum Sozialarbeiter und Lernüberwacher mutieren werden. Das wäre dann mal so gar nicht mehr meine Welt.
Ich denke, dass genau das passieren wird. Die KI wird für jedes Kind die nächst passenden Lernangebote bereitstellen können, verschiedene Übungen ausspucken, den Lernfortschritt dokumentieren können etc. Aber was die KI nicht hin bekommen wird ist, dass die Kinder die Angebote annehmen, dass sie sitzen bleiben und sich drauf einlassen.
Und das allerwichtigste wird (und ist es eigentlich auch jetzt schon), dass die Lehrkräfte die Kinder sozial kompatibel machen. Die Kinder und Jugendlichen mssen den Umgang mit anderen Menschen üben, in Kontakt treten, Konflikte lösen, sich an Regeln halten..., eine Gemeinschaft werden bzw. lernen in einer Gemeinschaft zu leben und bereit sein, ihren Teil zum Gelingen beizutragen. Das wird eine große Aufgabe (noch größer als aktuell schon). Wenn das nicht gelingt können wir einpacken.
Solange du in Elternzeit bist, bist du flexibler mit den Stunden und kannst recht kurzfristig doch weniger arbeiten (oder ggf. auch mehr, Aufstockung geht je nach Bedarf der Schule). Zudem ist es z.B. in NRW so, dass du nur in der Elternzeit weniger als 50% arbeiten darfst. Also müsstest du hier bei uns in Elternzeit sein, um überhaupt nur mit 12 Deputatsstunden arbeiten zu dürfen. Ob es so eine Regelung auch für Hessen gibt weiß ich nicht, aber da kann bestimmt noch jemand anders was dazu schreiben.
Ich finde es auch irgendwie beängstigend, dass voraussetzungslose Teilzeit mittlerweile quasi unmöglich ist.
Ich bin direkt mit Kleinkind gestartet (während des Refs bekommen) und hab deshalb noch nie Vollzeit gearbeitet (immer zischen 16 und 22 von 28 Std, die meiste Zeit 22 Std). Hab früher immer gedacht, wie schön das wäre, wenn ich dann mehr arbeiten könnte. Aber mittlerweile (wo mein jüngstes Kind 10 ist und ich es demnächst eigentlich könnte) will ich es gar nicht mehr.
Ich fand die Arbeit in den letzten paar Jahren zunehmend anstrengender und war im letzten Schuljahr komplett an bzw. eigentlich sogar über meiner Grenze (aufgrund einer sehr schwierigen Klassenkonstellation und privatem Stress aufgrund eines Todesfalls) und kann mir gar nicht vorstellen Vollzeit zu arbeiten. Also zumindest nicht unter den Bedingungen. Vollzeit würde bei mir nämlich bedeuten viermal die Woche bis 15 Uhr in der Schule zu sein (und der fehlende Rückzugsraum, kein fester Arbeitsplatz und ständiger Lärm) macht mich fertig. Und dann danach zu Hause noch den ganzen Rest an Arbeit machen zu müssen, obohl ich nach einem Tag in diesem Umfeld schon so ausgelaugt bin... Das funktioniert für mich nicht.
Aktuell habe ich zwei solcher Tage, da funktioniert es noch einigermaßen, aber bei Vollzeit wüsste ich nicht wie ich die Wochen überstehen soll, ohne nach der Arbeit nur noch dahin zu vegetieren.
Das verstehe ich nicht: Vor der Schulanmeldung weißt du doch gar nicht, welche Kinder bei euch an die Schule kommen, oder ist das bei euch anders ?
Die Schulanmeldung im Herbst vor dem Schulstart ist doch sozusagen der erste Kontakt zu den Familien und auch erst nachdem die Eltern bei der Anmeldung die Schweigepflichtentbindung ausgefüllt haben, kann man sich mit den Erzieherinnen austauschen.
Es gibt auch Schulen, da ist „Anmeldung“ ohne Kind und mit wenigen Unterlagen,
das läuft allein über das Sekretariat.
Die Zeit, die man dabei spart kann sich aber leicht bitter rächen. Es macht meines Erachtens nach absolut Sinn, die Anmeldung wohl überlegt zu gestalten und dabei nicht in erster Linie auf Zeitersparnis zu achten. Ich halte es für essentiell wichtig, jedes Kind bei der Anmeldung zu sehen und nicht nur die Eltern des Kindes. Das kann zum einen helfen noch vor Schulantritt sinnvolle Fördermaßnahmen in Gang zu bringen, den Eltern ggf. eine Rückstellung zu empfehlen und ist auch sinnvoll in Bezug auf die Klassenzusammensetzungen (um Kinder mit größerem Förderbedarf halbwegs gleichmäßig auf die Eingangsklassen zu verteilen).
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