Beiträge von Mara

    Hi!

    Hab mich jetzt entschieden, doch einfach Wasserfarbe zu nehmen und die Kinder mit Strohhalmen pusten zu lassen.

    Mit Wachsmalstiften und Bügeleisen hab ich mich gestern versucht, aber es war nicht so wirklich erfolgreich. Und zwar stimmt es wirklich, dass nicht alle wasserfesten Wachsmaler geeignet sind. Es klappte auch bei mir nur mit einer Marke halbwegs.

    Das mit der Encaustic möchte ich auf jeden Fall aber ein anderes Mal gerne ausprobieren. Aber da werde ich dann die Stifte für die Kinder kaufen.

    VG

    Hi!

    Die Tiere sind Delfine. Ich weiß eben selber nicht so recht, was in deren "Bauch" so gut passen würde.
    Farbmäßig würde ich da ja bei den Blautönen und evt. grau bleiben (egal bei welcher Technik). Aber soll ich das vorgeben?

    stone: Nochmal wegen der Encaustic: Malen die Kinder dann auf die schon heiße Bügeleisenfläche (ist das nicht zu gefährlich) oder machst du das Eisen dann zwischendurch immer wieder aus?
    Bin leider nicht die Klassenlehrerin, deshalb ginge das mit dem zwischenzeitlichen Abkühlen des Eisens nur schlecht.

    VG

    HI!

    Vielen Dank für die Tipps!
    Ja, dass es verschiedene Wachsmaler gibt und manche wasserlöslich sind, durfte ich in einer vorherigen Kunststunde schon feststellen. Da hab ich mit den Kindern was mit Wachsmalern und Wasserfarben gemacht; nur leider waren manche Wachsmaler der Kinder wasserlöslich :rolleyes:...

    Mit der Labbe Seite das ist ein guter Tipp. Da werde ich mich mal umsehen.

    Aber auch für weitere Tipps bin ich noch offen.

    VG

    Hi Ihr!

    Ich bastel zum ersten Mal Laternen mit einer 3/4 und bin auf der Suche nach Ideen:

    Es wird eine Tierlaterne ( Vorder- und Rückseite ist der Tierumriss und dazwischen kommen so Zick-Zack-Laternenwände). Der "Bauch" des Tiers wird ausgeschnitten und es kommt weißes Transpartentpapier dahinter.

    Nur wie kann man das Transparentpapier schön gestalten?

    Sowas mit Pustetechnik? Was für Farben nehme ich denn dafür?

    Oder vielleicht was mit Wachs? Aber wie funktioniert das genau? Gibt es da nicht so eine Technik, wo man dann drüber bügelt?

    Oder einfach anmalen lassen mit Wachsmalern?

    Ihr seht schon. Ich stehe ein bißchen auf dem Schlauch?
    Wer hat einen Tipp für mich?

    Viele Grüße
    Mara

    HI!
    Herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft!
    Die meisten Fragen wurden ja schon beantwotet, aber zum Thema Pausenaufsichten.


    Zitat

    Original von alem2

    Pausenaufsichten machst du ganz normal weiter.
    a

    Das ist so nicht richtig! Du musst ab Beginn deiner Schwangerschaft gar keine Pausenaufsichten mehr machen.
    Ich selber habe bei meiner Schwangerschaft bis zum Ende welche gemacht (da war ich auch im Ref und es war mir unangenehm das anzusprechen), aber ich würde es nicht nochmal tun.
    Es passiert ja doch öfter, dass Kinder in der Pause so rumrennen o.ä., dass dich das gefährden können. Selbst wenn Kinder es nicht absichtlich machen, so kann es doch gut mal vorkommen, dass du scharf angerempelt wirst. Ich würde das Risiko nicht eingehen. Und wie gesagt: Es steht dir zu, dass du keine mehr machen musst!

    Nach meiner Schwangerschaft habe ich an dieser und auch an meiner neuen Schule insgesamt 4 andere Schwangerschaften mitbekommen und das erste was dann gemacht wurde (nach dieser Untersuchung wegen Röteln etc. ) war, dass die Lehrerinnen von der Pausenaufsicht befreit wurden.

    Ansonsten würde ich auch an deiner Stelle schauen wieviel du dir zutraust.
    Ich habe zum Beispiel auch im ca. 7. Monat noch eine Exkursion mit den Schülern gemacht (noch dazu bei sehr heißem Wetter) und danach ging es mir wirklich schlecht. Würde ich mir also auch gut überlegen, ob du mit dickem Bauch noch sowas starten willst.

    Nachmittägliche Konferenzen sind zwar je nachdem nervig, aber ich fand sie jetzt nicht sooo anstrengend und auch Elternabend find ich nichts schlimmes dran. Mag aber anders aussehen, wenn deine Müdigkeit extrem ist.


    Viele Grüße
    Nora

    Hi Pinacolada!

    Ja, solche Stellen kennt irgendwie fast niemand. Mir war es vor meiner Bewerbung dort auch nicht klar, dass es sowas überhaupt gibt.
    Es gibt sie aber, wenn wohl auch ziemlich selten. Meine ist keine volle Stelle sondern eine mit 18 Std (was für mich aber gut passt, da ich ein kleines Kind habe).
    Ich bin keine Vertretungskraft sondern fest dort und zu alt für eine VErbeamtung bin ich auch nicht. Meine Gesundheitsuntersuchung war auch direkt bei einem Arbeitsmediziner und nicht beim Gesundheitsamt.

    Meine jetzige STelle war übrigens zwischen den "offiziellen" Terminen bei LEO ausgeschrieben (stand dort aber auch direkt dabei, dass es sich um eine Teilzeitstelle im Angestelltenverhältnis handelt); also es lohnt sich auch zwischendurch mal dort nach Stellen zu gucken.

    Viele Grüße

    Hi Andrea!

    In welchem Bundesland bist du denn und mit welchen Fächern? Bewirbst du dich auch schulscharf und in anderen Bundesländern (oder bist du ortsgebunden)?
    Ich kann mir gut vorstellen, wie ätzend das ist, wenn man jahrelang so in der Luft hängt.

    Ich denke das hängt alles sehr stark davon ab, in welchem Bundesland man ist, welche Ordnungsgruppe (Noten im 1. und 2. Staatsexamen) man hat, welche Fächer und welche Zusatzqualifikationen.

    Ich selber habe direkt nach dem Ref eine unbefristete STelle bekommen - allerdings "nur" im Angestelltenverhältnis (das ist ja nicht gerade beliebt, denn alle wollen verbeamtet werden - was aufgrund der Vorteile des Beamtenstatus und der besseren Bezahlung natürlich auch nachvollziehbar ist).
    Mir war es wichtiger möglichst schnell eine unbefrstete Stelle zu bekommen, da es ja sowieso keine Garantie gibt, ob und wann ich denn vielleicht mal eine unbefristete Beamtenstelle bekommen würde. Und diese Vertretungsstellen, in denen man die Ferien dann nicht mal bezahlt bekommt, jahrelang machen in der Hoffnung, dass die bessere Ordnungsgruppe dann irgendwann doch die Türen zu den Beamtenstellen öffnet...

    Von meinen Ref-Kolleginnen haben die richtig guten und die mit den gesuchten Fächern gleich was festes bekommen, aber viele sind auch noch vertretungsmäßig unterwegs.
    Direkt nach Ende des Refs haben Feb 2008l nicht mal alle eine Vertretungsstelle bekommen.


    VG

    Hi!
    Also ich finde, dass es sehr viele Vorteile gibt. Wobei ich selber eine Mischung von 1 bis 4 noch schöner und gewinnbringender für alle finde als diese Mischungen von 1/2 und 3/4.

    Die Kinder lernen viel voneinander: Die Kleinen lernen soviel von den Großen und die Großen wiederum profitieren davon, den Kleinen etwas zu erklären. Es können sich immer wieder unterschiedliche Gruppen von Kindern zusammenfinden, die gemeinsam an einer Sache arbeiten. Kinder, die zum Beispiel im 2. Schuljahr schon sehr fit in sachkundlichen Themen sind, können mit 3. und 4. Klässlern zusammenarbeiten etc.
    Das Durchlaufen der Schuleingangsphase in 1 Jahr ist für die Kinder einfacher, ebenso ein Verbleiben in einer Jahrgangsstufe.

    Wenn die Klassenstruktur mit Regeln und Ritualen so einer Klasse 1-4 einmal steht, dann läuft die Klasse. Noch ankommende Erstklässler integrieren sich schnell und meist problemlos. Sie können von Anfang an auch an ganz andere, für sie spannende Sachen mitarbeiten, weil die Großen z.B. die Aufgabe der Verschriftlichung übernehmen.
    Und noch vieles mehr...
    klar mag sowas anfangs für die Lehrerin aufwändiger sein, aber ich finde es lohnt sich.

    An einer Schule ganz ohne Jahrgangsmischung würde ich nicht arbeiten wollen. An meiner jetzigen Schule gibt es diese 1/2 und 3/4 Mischung und vorher an meiner Ausbildungsschule habe ich die 1 bis 4 -Mischung miterleben dürfen - von daher kenne ich beide.

    Was natürlich nicht schön ist, ist, wenn Lehrer/innen, die eigentlich lieber nach Jahrgangsstufen getrennt unterrichten würden, dann Jahrgangsmischung machen müssen.

    VG

    Viele Grüße

    Hi!
    Wieso sollte das nicht erlaubt sein? Bzw. was ist dein Problem damit?
    Falls du Teilzeit arbeitest, weil du Kinder hast und dann ein Betreuungsproblem hast, würde ich versuchen das mit dem Schulleiter zu klären und da auf Entgegenkommen hoffen (Vereinbarkeit von Familie und Beruf soll ja gewährleistet sein). Eigentlich müsste das doch im Kollegium regelbar sein, dass du dann an einem Nachmittag eben Hausaufgabenbetreuung und AG anbietest, so dass du nur einen Nachmittag in der Woche in der Schule bist.

    Ansonsten kann ich nur sagen, dass ich dieses Halbjahr selber zweimal die Woche im OGT zur Hausaufgabenbetreuung eingesetzt war (obwohl ich auch Teilzeit mit sogar noch weniger Stunden als du arbeite). Für mich war das, da ich ein kleines Kind habe, schwierig (aber machbar) mit der Betreuung, aber davon abgesehen ist Hausaufgabenbetreuung doch eine super Sache. Ist doch total locker und du musst nichts vor- oder nachbereiten.

    Viele Grüße

    Hi!

    Bei mir an der Schule gibt es keine einheitlichen Regelungen, aber bei Konferenzen ist z.B. für Teilzeitkräfte nicht immer Anwesenheitspflicht. Au0erdem nur 1 Pausenaufsicht statt 2. Nach Möglichkeit freie Tage.
    Klar gebe ich als Teilzeitkraft auch Vertretungsstunden (die ich dann aber bezahlt bekomme). Bei uns läuft das alles in allem super; da bin ich sehr zufrieden.
    Schwierig ist es bei mir an der Schule nur für die Teilzeitkräfte, die eine Klassenführung haben. Die haben es deutlich schwerer, ihr Arbeitspensum ihrer Stundenanzahl gemäß zu reduzieren.

    Vieles ist ja auch gesetzlich geregelt- auch wenn einige Formulierungen dort schwammig sind:
    http://www.bezreg-arnsberg.nrw.de/gleichstellung…g/teilzeit.html

    Dort steht z.B. ganz klar:
    "Sonstige dienstliche Aufgaben (z. B. Vertretungen, Aufsichtführung, Sprechstunden, Sprechtage)
    sollen proportional zur Arbeitszeitermäßigung wahrgenommen werden."

    sowie
    "Bei der Stundenplangestaltung sollen unterrichtsfreie Tage ermöglicht werden, sofern dies aus schulformspezifischen, schulorganisatorischen und pädagogischen Gründen vertretbar ist; eine überproportionale Belastung durch Springstunden sollte vermieden werden."

    Wenn ich dann hier von manchen lese, dass es gar keine Entlastung gibt: Das geht einfach nicht! Wozu gibt es denn Gesetze?

    Viele Grüße

    Zitat

    Original von Kerstin

    Aber ich sehr doch richtig, dass auch meine 6 und 7-jährigen Schüler die Chance haben sollten eine Urkunde zu "erkämpfen" oder?

    Das sehe ich persönlich anders! Schlimm genug, wenn später dieses Vergleichen kommt, wer denn welche Urkunde hat und wer "nur" eine Teilnehmerurkunde bekommen hat. Ist ja ein bißchen so wie Notengebung und die finde ich (gerade beim Sport) in der Grundschule fehl am Platz. Da sollte es um Spaß an der Bewegung gehen!

    Was wenn ein "unsportliches" oder adipöses Kind sich irre anstrengt und dann aber "nur" eine Teilnahmeurkunde als Belohnung bekommt?

    VG

    Hi!
    Ui, das ist eine schwierige Entscheidung.
    Als erstes: Ich bin auch "nur" angestellt und werde nach TV-L bezahlt. Aber ich habe sogar mein Referendariat gemacht; es gab eben nur keine passende Beamtenstelle für mich.
    Ich denke, du hast mit deiner Fächerkombi sicher gute Chancen verbeamtet zu werden.

    Also pro Ref:
    wenn du verbeamtet wirst, hast du mehr Geld raus
    Du hättest defintiv mehrere hundert EUR mehr raus (vor allem wenn du verheiratet bist und auch ein Kind hast, denn als Beamter bekommst du da Zuschläge, bei TV-L gibt's sowas ja nicht).

    Aber contra Ref:
    Es ist seine extrem stressige, belastende Zeit.
    Niemand kann dir wirklich garantieren, ob und wann und wo du danach verbeamtet wirst.

    Aber wegen TV-L: Da gibt es doch mehrere Stufen (ich glaube 4), in die du automatisch nach und nach eingestuft wirst. Also nach einem Jahr kommst du von Stufe 1 in 2, dann wieder nach x Jahren in Stufe 3 usw. (die genauen Jahresabstände weiß ich jetzt nicht). Schau mal hier nach:
    http://oeffentlicher-dienst.info/tv-l/west/

    Im Endeffekt kann dir die Entscheidung keiner abnehmen und so oder so kann es passieren, dass du dich im Nachhinein ärgerst.

    Alles Gute für deine Entscheidung!

    Zitat

    Original von Kleiner Bär
    Wo kann man überhaupt nachlesen, was wer wann als Lehrer bekommt?

    Für angestellte Lehrer, die nach TV-L bezahlt werden, hier:
    http://oeffentlicher-dienst.info/tv-l/

    für verbeamtete Lehrer variiert das ja je nach Bundesland, für Niedersachsen (denn wie ich lese kommst du aus NDS) kannst du hier nachschauen:
    http://www.nlbv.niedersachsen.de/master/C920183…0_I4387607.html

    Zitat

    Original von Kleiner Bär
    Als nicht verbeamteter Lehrer ist man doch in der gesetzlichen Krankenkasse, jedenfalls meistens, oder? Die Kinder sind doch bei
    demjenigen versichert, der mehr verdient, wenn ich das richtig in
    Erinnerung habe!?


    Ja, angestellte Lehrer sind soweit ich weiß immer in der GKV, weil sie ja nicht über der Einkommensgrenze sind (eine private Krankenvollversicherung könnte ich mir als angstellte Lehrerin auch gar nicht leisten, denn Beihilfe bekomme ich als angestellte Lehrerin ja nicht).
    Mit der Versicherung der Kinder bin ich mir nicht ganz sicher, aber ich glaube mittlerweile müssen die Kinder nicht mehr unbedingt bei demjenigen versichert werden, der mehr verdient (aber in der Regel ist es so). In der PKV musst du für Kinder ja extra bezahlen, während in der GKV die Kinder oder auch der Partner in Elternzeit (ohne zusätzliche Kosten) familienversichert werden kann.

    Zitat

    Original von Kleiner Bär
    Was heißt denn eigentlich "ja, aber auch nur einmal und nicht doppelt."


    Eben dass es auch den Kinderzuschlag wie den Verheiratetenzuschlag nur einmal gibt, auch wenn beide verbeamtete Lehrer wären.

    VG

    Zitat

    Original von Kleiner Bär


    Sieht die Bezahlung eigentlich besser aus, wenn man verheiratet ist und
    Kinder hat?

    Ja, aber zumindest in NRW gibt es diese Zuschläge nur für Beamte, aber nicht für angestellte Lehrer. X( [SIZE=7](das führt dazu, dass ich im Ref ca. 200 EUR mehr raus hatte als nun als angestellte Lehrerin mit 16 Stunden). [/SIZE]

    HI!
    Bei uns an der Schule ist auch gerade die Diskussion im Gange, aber es gibt noch keine Einigung.
    Ich persönlich finde "sunshine" sehr reizvoll und würde gerne damit arbeiten. Mir gefällt es, dass das Storytelling gerade in 1/2 einen so hohen Stellenwert hat und es sind ja auch die typischen englischen Kindergeschichten. Aber ist Geschmackssache.

    Sally finde ich vom Konzept her auch gut, aber da gefällt mir die Aufmachung nicht so gut.

    Bei uns stehen noch zur Debatte: Early bird sowie Magic (denn das sind die Werke, mit denen einige Lehrer bisher gerne unterrichtet haben) und Discovery ist bei uns auch im Gespräch; scheint so eine Art Kompromiss zu sein... Mal sehen, ob und wie wir uns einigen.

    VG

    Hi!
    Ich kann dir ja leider auch nicht wirklich helfen, aber ich kann deine Unsicherheit gut nachvollziehen und ich glaube das geht vielen Refs so!

    Obowhl ich das Referendariat eigentlich recht gerne gemacht habe, hatte ich zwischenzeitlich mal solche Phasen, dass ich total an mir gezweifelt habe. Besonders in einem meiner Ausbildungsfächer lief es überhaupt nicht gut - eigentlich vom ersten Besuch an. Auch ich habe meine Fehler gesehen, aber war nicht in der Lage sie zu ändern und die Nervosität vor jedem U-Besuch stieg weiter und es war sogar so schlimm, dass ich in der Nachbesprechung nicht wirklich reden konnte...

    Bei mir im Seminar bekamen wir keine Noten gesagt, aber das hat es nicht besser gemacht, weil ich so die ganze Zeit über dachte, ich würde mit dieser Leistung in dem Fach sicher durchfallen und ich hab mich nicht getraut bei dem Fachleiter nachzufragen, wie "schlimm" es denn nun wirklich um mich steht.

    Im letzten U-Besuch habe ich die Kurve dann doch noch gekriegt und hab im Endeffekt von dem Fachleiter sogar als Vornote eine glatte 2 bekommen
    , dienn schließlich zählt die Entwicklung.

    Also Augen zu und durch. Für mich hört es sich so an als wäre Lehrer dein Traumberuf.

    VG und alles Gute

    HI!

    Also ich finde deine Schulleiterin auch unmöglich! Hat wahrscheinlich selber auch keine Kinder, wenn sie sich so wenig in dich hineinversetzen kann. So jemand ist doch an der Schule eigentlich auch fehl am Platz, wenn die Eltern gegenüber so eingestellt ist.

    Du hast ja nun wirklich alles gegeben und warst trotz Kleinkind schon zwei Nadchmittage dort. Von wann bis wann geht denn die Fortbildung? Vielleicht kannst du ja noch Teil mitmachen, wenn du dein Kind um 16.30 Uhr abholen musst. Oder hast du nicht vielleicht eine befreundete Mutter mit kleinem Kind, die dein Kind kennt und es an diesem einen Nachmittag nehmen würde? Oder vielleicht würde eure TaMu auch mal eine Ausnahme machen und länger aufpassen? Mehr mögliche Lösungen würden mir jetzt auch nicht einfallen. Aber wenn es wirklich nicht geht, dann geht es eben nicht!

    Sowohl an meiner Ausbildungsschule als auch an meiner jetzigen Schule gibt es mehrere Kolleginnen mit kleinen Kindern und es ist normal, dass die betreffenden Kolleginnen, die ja auch in der Regel nur halbe Zeit arbeiten, nicht bei jeder Konferenz dabei sind bzw. mal früher gehen, wenn es nötig ist. Wenn jemand permanent nicht kann wegen seines Kindes, dann könnte ich es ja noch verstehen, dass die Schulleitung sicht aufregt, aber wenn es ab und zu mal ist....?!
    Ich habe meine Tochter auch schon mal mit in der Schule gehabt, wenn ich mal einen Tag lang absolut keine Betreuung hatte. Was soll man denn als Mutter sonst in so einer Situation machen?


    Viele Grüße

    HI!

    Oh je, das scheint ja blöd gelaufen zu sein.

    Also erstmal kann ich es gut verstehen, dass du sauer bist und dir dein "Recht" durch einen Widerspruch erkämpfen willst.
    Im Prinzip ist deine einzige Chance wirklich, dass Formfehler vorliegen; ansonsten ist es fast unmöglich so einen Widerspruch überhaupt durchzukriegen. Insofern ist dein Vorgehen zuerst einmal nach Formfehlern zu suchen sinnvoll. Inhaltlich zu argumentieren ist wesentlich schwieriger.

    Nun kommt aber das große Aber: Es wird mit seeehr großer Wahrscheinlichkeit so oder so darauf hinauslaufen, dass du die Prüfung nochmal machen musst. Insofern bringt dir ein Einspruch vermutlich viel Ärger, aber wenig ARbeitsersparnis. Deshalb würde ich mir an deiner Stelle - auch wenn du dich im Recht fühlst, überlegen, ob du das machen willst. Zumal sich so ein Einspruch hinziehen kann.

    Selbst in dem Fall (den ich aber für seeehr unwahrscheinlich halte), dass deine Note im Nachhinein geändert wird: Meinst du das wäre klug? Dein Schnitt würde dadurch bestimmt sehr nach unten gezogen und bei den Bewerbungen ist eine gute Note das allerwichtigste (leider)!

    Ich selber habe bei einer Erweiterungsprüfung im 1. Staatsexamen einen Widerspruch eingelegt, weil die Prüfung absolut unmöglich verlaufen ist (bin auch durchgefallen) und ich das nicht auf mir sitzen lassen wollte. Es gab auch genügend Fehler (z.B. haben sie mich ohne irgendeine Ankündigung eineinhalb Stunden auf dem Flur warten lassen und noch einiges mehr - auch inhaltlich war die Prüfung nicht in Ordnung). Aber inhaltich kann man bei solchen Einsprüchen fast gar nicht argumentieren. Da hat man keine Chance - zumal die Protokolle nicht wirklich hilfreich sind um irgendetwas nachzuweisen und die Protokolle sind deine einzigen "Beweise". Na ja, im Nachheinein gab es dann nach mehr als eineinhalb Jahren einen Vergleich; ich darf die Prüfung (nur den mündlichen Teil, um den es ging) mit den gleichen Themen nachholen (ansonsten hätte ich in der Wiederholungsprüfung die schriftliche und die mündliche mit drei neuen Themen machen müssen). Alles in allem hat mich dieser Einspruch wahnsinnig viel Zeit und Nerven gekostet und jetzt nach so langer Zeit fehlt mir auch die Motivation mich dort überhaupt nochmal einzuarbeiten.

    Also ich würde es mir an deiner STelle wirklich gut überlegen, ob du dir den Stress geben willst bzw. was du dir davon versprichst:
    Eine Wiederholung ohne Verlängerung des REfs? Ist doch kaum möglich? Die gleichen Stunden kannst du ja nicht nochmal halten, denn die Kinder kennen die ja schon. Neu vorbereiten müsstest du sowieso alles.
    Note anheben? Knapp bestehen ist im 2. Staatsexamen echt nicht so doll - da ärgerst du dich bestimmt im Nachhinein.
    Und wie gesagt: Solche Verfahren dauern Monate bis Jahre. Wenn du einfach so wiederholst bist du doch in 6 Moanten fertig mit dem ganzen.

    Ach ja und wegen anderem Prüfer: Bei mir kam auch ein anderer Vorsitzender und wenn meine bekannte Seminarleiterin mich nicht netterweise am ABend vorher angerufen hätte, hätt ich es auch erst am selben Tag erfahren.
    Herumlaufen während der Prüfung kam bei mir auch vor - ist doch auch sinnvoll. Wie sollen die Prüfer denn sonst mitbekommen, was z.B. in Gruppenarbeit passiert.

    Viele Grüße

    HI!
    Also ganz ehrlich:
    @Philou: Deine Meinung und vor allem die Art wie du es ausdrückst finde ich unmöglich!

    Dann dürfen rauchende Lehrer wohl auch keine Drogenprävention in der Schule machen?! Ach ne, Rauchern sieht man ihr "Laster" ja nicht an und sie sehen nicht aus "wie ein Semmelknödel mit Beinen".
    Wenn ich mit meinen Schülern dann Fairtrade und ökologische Aspekte bespreche, dann darf ich selber wohl auch keine konventionellen Produkte einkaufen und wenn ich katholische Religion unterrichte darf ich erst nach der Hochzeit mit meinem Partner zusammenziehen, oder wie?
    Denkst du wirklich, dass man alles, was man Schülern beibringt selber zu 100% leben muss?
    Jeder Mensch hat doch seine Schwächen.

    In puncto gesunder Ernährung reicht es meines Erachtens nach, dass man als Lehrer/in vor den Kindern keine ungesunden Sachen in sich hineinstopft, also dass man selber ein gesundes "Pausenfrühstück" dabei hat.

    Was ist mit dir selber? Bist du frei von Schwächen? Da du in der Primarstufe tätig bist, hast du sicher auch schonmal mit deinen Schülern besprochen, dass man sich gegenseitig respektiert und dass man andere nicht ausgrenzen sollte, nur weil sie anders sind. So wie du über Übergewichtige sprichst bzw. schreibst, scheint mir wenig respektvoll!!!

    So, und um zum Verbeamtungsthema zurückzukommen: Ich finde es auch unverschämt, dass viele wegen ihres Gewichts nicht verbeamtet werden und nach dem Gleichstellungsgesetz dürfte es eigentlich auch nicht mehr vorkommen (es laufen auch diverse Verfahren deswegen zur Zeit - mal sehen, was da rauskommt). Was die eigentliche Schweinerei meines Erachtens nach ist, ist die viel geringere Bezahlung der Lehrer/innen im Angestelltenverhältnis. Ich denke, wenn dieser Unterschied im Gehalt nicht wäre, wäre die Aufregung viel geringer.

    Viele Grüße

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