Beiträge von Mara

    Zitat

    Original von mia81
    Oh Mann, vielen vielen Dank! Ich bin jetzt schon ganz schön erleichtert. Und ich freu mich so auf unser Baby!

    Ich möchte gerne ein Jahr zuhause bleiben. Dann übernimmt mein Mann für 2 Monate und dann wollen wir uns um eine Kita oder eine liebe Tagesmutter kümmern, so dass ich mit dem Ref weitermachen kann.

    Es ist halt eine sehr lange Ausbildung und wenn man Kinder möchte (und nicht nur eins mit Mitte/Ende dreißig) muss man ja irgendwann anfangen...

    Zusammen schaffen wir das sicher!

    Ja, schön, dass du dich jetzt richtig freuen kannst!
    Ich würde dir auch raten auf jeden Fall ein Jahr lang zu Hause zu bleiben (ich habe nur ein halbes Jahr Elternzeit genommen und das im Nachhinein ziemlich bereut) - zumal es ja nun auch das Elterngeld gibt.

    Ich denke auch, dass es nicht den perfekten Zeitpunkt zum Kinderkriegen gibt. Sehe das genauso wie du.
    Sicher wird das Ref so ziemlich stressig für dich.
    Aber wie FrauBounty schon sagte, behält man so den Blick für die wichtigen Sachen im Leben und macht sich nicht so verrückt wie manch kinderlose Referendare.


    VG

    HI!
    Ich nochmal, denn ich habe eine wichtige Sache vergessen: Bist du gegen Röteln immun? Bzw. wann war deine letzte Impfung?
    Dringend den Röteltiter überprüfen lassen!

    In NRW ist es seit glaube ich letztem Jahr so, dass schwangere Lehrerinnen sich auch wegen Ringelröteln auf Immunität testen lassen müssen und falls diese nicht gegeben ist, die ersten Schwangerschaftswochen nicht arbeiten dürfen.
    Also falls du dir wegen Röteln und Ringelröteln unsicher bist, würde ich die Schwangerschaft ggf. doch so schnell wie möglich bekannt geben damit du dich bzw. das ungeborene Baby keinem Risiko aussetzt.


    VG

    Hi!
    Mach dir keine Sorgen!
    Ich bin während des Refs schwanger geworden und habe mir anfangs auch die schlimmsten Gedanken gemacht wie meine Schule und das Seminar es aufnehmen wird. Aber alles war prima und alle waren sehr verständnisvoll.
    Gerade im Ref ist es für die Schule i.d. R. nicht schlimm, wenn du einige Zeit lang ausfällst und dem Seminar kann es erst recht egal sein.
    Ich weiß nicht genau, wie das Ref bei euch in Hessen abläuft, aber hier in NRW fängt der bdU erst im zweiten Ausbildungshalbjahr an. Falls das bei euch auch so ist, brauchst du dir erst recht keine Gedanken zu machen, wenn du sobald nach deinem Ref-Einstieg schon wieder ausfällst.

    Ich weiß ja nicht, in welcher Schwangerschaftswoche du bist, aber es nimmt dir sicher niemand übel, wenn du in den ersten drei Monaten in der Schule nicht damit rausrückst (viele behalten es in der Zeit ja noch für sich wegen der erhöhten Fehlgeburtgefahr). Andererseits - wenn du es gerne sagen möchtest, dann tu es. Am besten ohne taktische Hintergedanken. Ich würde das nach Gefühl entscheiden. Ich habe damals auch schon ziemlich früh meiner Mentorin und kurz darauf auch meiner Schulleiterin gesagt was Sache ist.
    Wenn dein Schulleiter dich aufgrund der Schwangerschaft nicht mehr "anfordern" will, dann soll es eben so sein. So würde ich zumindest denken. Du lebst sicher einfacher, wenn du an eine Schule kommst, wo der Schulleiter und die Kollegen dir und deinem Baby wohlwollend gegenüber stehen und kooperativ sind bzw. Verständnis haben, dass du vielleicht nicht jede Konferenz bis sonstwann dableiben kannst o.ä.

    Hast du dir denn schon überlegt, wie lange du Elternzeit nehmen möchtest?

    Viele Grüße und alles Gute für deine Schwangerschaft

    Hi!
    Also wenn du verheiratet bist, dann kannst du in der Zeit familienversichert sein. Sofern dein Mann denn gesetzlich versichert ist, kostet das dann nichts zusätzlich.
    Ob das so oder so ähnlich auch geht, wenn man unverheiratet zusammenlebt, weiß ich allerdings nicht.

    VG

    Hi!

    Ja, das Lehrerhandbuch sollte man schon haben. Aber es gibt ja günstige Prüfpakete, wo das Handbuch direkt schon mit drin ist.

    Ich denke ganz ehrlich nicht, dass schwächere Kinder wegen der Matheprofis mehr zu kämpfen haben.
    Es kommt ja sehr darauf an wie man arbeitet.

    Vielleicht liegt es eher an falschen Erwartungen, wenn manche Lehrer mit dem Buch nicht zurecht kommen.
    Wenn man "offeneren" Matheunterricht machen möchte, dann heißt das in meinen Augen nicht, dass die Kinder da sitzen und alleine still in irgendwelchen Heften arbeiten. Das wäre alles andere als offener Unterricht - zumal durch die Vorgaben in einem Buch oder Arbeitsheft der Lernweg oft sehr vorgegeben wird.

    Sicherlich ist es nicht ratsam, gerade rechenschwächere Kinder alleine vor das Buch oder ARbeitsheft zu setzen und arbeiten zu lassen. Das ist aber in meinem Augen generell nicht der Sinn von Matheunterricht. Zu einem gutem Matheunterricht (von dem alle profitieren) gehört in meinen Augen das Reden über Mathematik, das sich austauschen über Entdeckungen, REchenwege usw. Dazu sind natürlich in den Mathestunden gemeinsame Phasen nötig - die müssen aber nicht frontal sein. Ich habe mich meist mit den Kindern am Anfang und am Ende der STunde im Sitzkreis getroffen. Wenn man nur eine Mathestunde am Stück hat, ist das ggf. nicht ganz so einfach (weiß ich aus eigener Erfahrung, denn ich hatte meist nur Einzelstunden), aber wenn man KLassenlehrerin ist, kann man sich das ja auch etwas selbst einteilen.

    Und was noch wichtig ist: Oft denken die Lehrer, dass alle Kinder die gemachten Entdeckungen der anderen Kinder nachvollziehen können müssen (das habe ich anfangs auch mal gedacht, dass das sinnvoll wäre). Das ist aber nicht so!
    WEnn Mathecracks ihre Entdeckungen vorstellen, haben oft gerade die leistungsschwächeren Kinder Fragezeichen in den Augen. Aber das ist nicht so schlimm! Es muss nicht so sein, dass jeder alles nachvollziehen kann. Es sollte vielmehr so sein, dass durch den Matheunterricht und die gestellten Aufgaben jedes einzelne Kind, seine Fähigkeiten erweitert. Bei rechenschwächeren Kindern können das ganz kleine (für den Lehrer vielleicht auf den ersten Blick unbedeutende) Entdeckungen sein, die sie machen.
    Gerade bei Vorstellungen von Entdeckungen sollte es dann so sein, dass auch leistungsschwächere Kinder sich ernstgenommen fühlen und auch stolz ihre Entdeckungen präsentieren können. (Bei meinen Zweitklässlern war das so! Da waren auch die schwächeren Kinder immer ganz scharf darauf, etwas vozustellen!) So dass wirklich das Ergebnis jeden Kindes gewürdigt wird!
    Natürlich ist es dann ratsam, "kleine" Entdeckungen von leistungsschwächeren Kindern bei den Vorstellungen an den Anfang zu nehmen und die Cracks eher gegen Ende vorstellen zu lassen (sonst trauen sich die schwächeren Kinder vielleicht nicht mehr, etwas vorzustelllen). Ich habe dann, wenn solche Mathecracks ihre Ergebnisse vorgestellt haben, immer versucht abzuschätzen, ob und für wieviele Kinder dann nach der Vorstellung noch eine vertiefende Erklärung sinnvoll ist. WEnn es für die meisten Kinder zu schwierig nachzuvollziehen war, dann habe ich das nicht weiter vertieft sondern den anderen Kindern eben gesagt, dass XX ja was tolles herausgefunden hat, dass das jetzt aber sehr schwierig nachzuvollziehen war. Einige andere leistungsstarke Kinder können aber meistens schon folgen.

    Damit alle Kinder zum Zuge kommen, etwas vorzustellen, sind auch Gruppenreflexionen eine gute Sache.

    Na ja, ich will jetzt nicht zu sehr ausschweifen, aber ich denke, es kommt sehr stark darauf an, wie man sich als Lehrer seinen Matheunterricht vorstellt und wie man ihn aufbauen möchte. SIcherlich passt nicht jedes Lehrwerk zu jedem Unterricht und zu jedem Lehrer!

    VG

    Hi!
    oh, jetzt muss ich hier aber mal eine Lanze für die Matheprofis brechen:
    Ich habe eine zeitlang mit Matheprofis gearbeitet und ich bin begeistert! Ich finde das Buch super; die Kinder haben so gerne Mathe gemacht (vorher hatten sie das Zahlenbuch und das finde ich zwar auch nicht schlecht, aber die Matheprofis doch um Längen besser). Durch die vielen Forscheraufgaben und Spiele war der Matheunterricht für die Kinder spannend und interessant. Und ich fand nicht, dass in meiner Matheklasse nur superschlaue Kinder waren. Auch die schwächeren Kinder hatten Gelegenheiten, etwas zu entdecken und Strukturen zu erkennen - eben Mathe zu erleben statt nur automatisierende Aufgaben zu rechnen.

    An meiner jetzigen Schule wird leider mit anderen Lehrwerken gearbeitet (bei den Kleinen mit Einstern und den Großen mit dem Zahlenbuch) und darüber bin ich ganz traurig, weil ich viel lieber weiter mit den Matheprofis arbeiten würde.

    Viele Grüße

    Edit: Zum Thema Einstern: Bis ich an meiner jetzigen Schule war fand ich Einstern interessant und hatte mir einiges davon versprochen, aber jetzt, wo ich die Kinder täglich damit arbeiten sehe bin ich zunehmend weniger davon angetan. Diese zig verschiedenen Themenhefte, die die Kinder dann teils gleichzeitig bearbeiten stören mich. Und das schlimmste bzw. störendste: Die Hefte sollen ja dazu da sein, dass die Kinder im Rahmen von Freiarbeit oder Wochenplan selbstständig darin arbeiten können und genau das ist nicht der Fall. Da ich im Moment viel vertrete habe ich in mehreren Klassen mitbekommen, dass die Kinder eben nicht in der Lage dazu sind, selbstständig in den HEften zu arbeiten.

    Zitat

    Original von Anja82

    Das ist als Beamter eigentlich genau andersrum. Elternzeit verkürzen geht nur mit Genehmigung des Arbeitgebers.

    Hmm, das ist ja seltsam. Die Info hatte ich so vom Studienseminar bekommen.
    Panthertier: Am besten du lässt sich von deinem Seminar beraten. Bei mir waren alle sehr hilfsbereit.

    elli: Wegen Elternzeitdauer: Also bei mir ging das. Ich konnte mir aussuchen, wie lange ich Elternzeit nehmen möchte. Ich bin dann eben so zwischendurch wieder im Seminar dabei gewesen. Mein ursprünglicher Jahrgang war fertig als ich wiederkam. In einigen Seminaren war ich dann eben in dem Jahrgang nach mir und in manchen Seminaren war es bei uns sowieso jahrgangsgemischt, so dass dann noch ein Jahrgang darunter dabei war. War vollkommmen ok so. Natürlich haben sich so für mich manche Inhalte wiederholt und manche (gerade von den 10 Themen des Hauptseminars für die Prüfung) musste ich mir selbst erarbeiten.
    Was wird denn bei euch am Seminar gemacht, falls jemand durchfällt? Der verlängert dann doch auch nur um 6 Monate und ist außer der Reihe fertig.

    VG

    Hi!
    Mit dem Elterngeld ist es so eine Sache: Kann gut sein, dass du nur den Mindestsatz von 300 EUR bekommst, aber wenn du dir selber mal ausrechnest, was dir von deinem Referendariatsgehalt übrig bleibt, wenn du Kinderbetreuung und deine Fahrtkosten zur Arbeit abziehst... ich denke das macht keinen großen Unterschied.
    Davon würde ich es wirklich nicht abhängig machen. Ich habe z.B. seit der Geburt auch viel weniger Geld ausgegeben als vorher, weil man einfach ganz andere Prioritäten hat (ausgehen und so weiter fällt ja erstmal komplett weg). Und ähnliches habe ich auch schon von vielen anderen gehört.

    Ja, also wegen nicht den Anschluss verlieren: Auch wenn du nur die Mutterschutzfristen lang zu Hause bleibst, dann sind das immerhin gut dreieinhalb Monate. Die musst du zwar nicht nachholen (das kannst du selber entscheiden), aber damit du selber nicht in zu großen Stress gerätst, würde ich es dir schon anraten das zu tun und das heißt, dass du sowieso aus dem normalen Rhythmus deines Jahrgangs draußen bist.
    Bei mir kam das mit den 6 Monaten Elternzeit und dem Nachholen der MuSchu-Fristen genau so hin, dass ich mit den Leuten aus dem Jahrgang unter mir Prüfung hatte.

    Bezüglich normalem Berufsalltag: Wie oben schon geschrieben könnte ich mir momentan nicht vorstellen normal 28,5 Std zuarbeiten und womöglich noch Klassenleitung zu haben. Mit steigender Routine ist das sicherlich machbar, aber im MOment kann und möchte ich das meinem Kind zuliebe nicht.

    Gerade am Ende des Refs musste ich ja oft abends und nachmittags auch noch was machen. Da ging es immer nur mit Hilfe meiner Mama und natürlich meines Mannes.
    Wohnst du denn mit dem Vater des Kindes zusammen? Wenn nicht, ist es wirklich schwierig zu Hause noch Sachen vorzubereiten und zu machen, denn mit Baby im Hintergrund (selbst wenn es dann mal genügsam auf der Krabbeldecke liegt, was meine übrigens fast nie getan hat) ist es fast unmöglich, sich zu konzentrieren.

    VIele Grüße
    Mara

    Zitat

    Original von SteffdA
    Jetzt wird also der Seelenstriptease schon zu Beginn des Studiums abverlangt und nicht erst im Referndariat...

    Genau das war auch mein erster Gedanke!

    Was ich an der ganzen Sache mal wieder problematisch finde, ist, dass gerade die Dozenten an der Uni so wenig Ahnung von Schule heutzutage haben. Die wissen doch gar nicht, was dort passiert. Sofern sie überhaupt jemals an der Schule gearbeitet haben, ist es meist jahrzehntelang her.

    Gegen Ende meines Studiums hatte ich es mir z.B. mit einem Prof ziemlich verscherzt und mir wurde seinerseits bei einer Erweiterungsprüfung totale Unfähigkeit zum Lehrersein attestiert (und hat mich durchfallen lassen). Komisch nur, dass mein Referendariat gar nicht so schlecht lief und ich notenmäßig meist konstant zwischen 1,7 und 2,0 lag- also kann ich so unfähig dann wohl doch nicht sein.

    Wenn die Diagnose "fähig" und "unfähig" für den Lehrerberuf dann womöglich demnächst von dem Urteil eines Dozenten und der "Leistung" in einem einzelnen Psycho-Rollenspiel-Seelenstriptease-Seminar abhängt, na dann Prost Mahlzeit!

    VG

    Hi!

    Ich war auch während des Refs schwanger und habe nur ein halbes Jahr Elternzeit genommen (wollte eigentlich sogar noch früher wieder einsteigen). Ganz ehrlich: Ich würde es nicht nochmal tun sondern mind. 1 Jahr lang aussetzen!
    Gerade in der Zeit des bedarfsdeckenden Unterrichts und der Examensarbeit brauchst du fürs Ref seeehr viel Zeit und Nerven. Zum Glück war die Zeit bei mir schon vor dem Mutterschutz vorbei, so dass ich als ich wieder anfing wirklich nur noch das letzte halbe Jahr mit Prüfung vor mir hatte.

    Vor der Geburt konnte ich mir nicht vorstellen wie es mit Baby sein würde - vor allem habe ich meine Gefühlslage unterschätzt. Gerade die erste Zeit nach der Geburt war ich nicht nur unfit wegen chronischem Schlafmangel sondern auch total von Hormonen umnebelt und konnte und wollte an nichts anderes mehr denken als an mein Baby. Da hätte ich auf keinen Fall schon wieder arbeiten können.

    Was die Betreuung bei der Tagesmutter angeht. Meine Tochter wurde da mit 6 Monaten eingwöhnt (als sie 8 Monate war musste ich ja wieder in die Schule) und die Eingewöhnung ist bei uns absolut schiefgelaufen, weil meine KLeine zu sehr gefremdelt hat. Am Ende blieb uns nach langem hin und her nichts anderes mehr übrig als uns jemanden zu suchen, der unsere Tochter hier zu Hause betreut (und das war sehr teuer). Aber es stimmt: Die Eingewöhnung ist wohl leichter, wenn die Kleinen jünger sind, weil sie dann noch nicht fremdeln.
    Wegen Stillen: Dir stehen Stillpausen zu und die würde ich an deiner Stelle auch geltend machen. Du müsstest dann in der Schule abpumpen, je nachdem wie lange am Stück du dort bist.
    Ich habe auch im Vorfeld zu Hause abgepumpt gehabt, so dass ich für den Anfang der Eingewöhnung einen Milchvorrat im Gefrierfach hatte (der allerdings von meiner Tochter nicht getrunken wurde, denn nicht
    wenige Stillkinder weigern sich abgepumpte MIlch aus der Flasche zu trinken.

    Zuschüsse zur Tagesmutter haben wir keine bekommen, weil mein Mann zu viel verdient - steuerlich absetzen geht natürlich.

    Und was noch wichtig ist, falls du doch Elternzeit nehmen möchtest: Nimm lieber länger als du eigentlich willst, denn verkürzen geht ziemlich leicht auf Antrag - Elternzeit im Nachheinein doch verlängern ist fast unmöglich.


    Also es geht sicherlich, dass man früh wieder einsteigt, aber ich finde es nicht empfehlenswert. Gerade im ersten Lebensjahr passiert so viel und es werden die Bausteine für die weitere Entwicklung gesetzt und ich denke, da kann man schwerlich beidem - Baby und Ref- gerecht werden.


    Jetzt bin ich mit dem Ref fertig und suche gerade eine Stelle, möchte am liebsten aber nur eine halbe Stelle mit so 14 bis 18 Stunden. Mehr finde ich bei einem so kleinen Kind nicht schön - es sei denn der Papa oder die Oma können und wollen die Betreuung übernehmen.

    Wenn ich dann irgendwann noch ein zweites Baby bekommen werde, werde ich defintiv ein Jahr Elternzeit nehmen.


    Viele Grüße
    Mara

    Hi!
    Hier noch eine Stimme für " Die Matheprofis". Das Buch finde ich super.
    Da geht es weniger um Päckchen rechnen sondern wirklich mehr darum auszuprobieren, zu begründen, zu forschen...
    das Buch ist toll aufgemacht und es gibt auch immer wieder intelligente und sinnvolle Spiele, auf die die Kinder total abfahren.

    VG

    Danke Melanie für deine Antworten. Das hat mich alles schon mal etwas beruhigt (wobei sich gerade heute nochmal eine andere Alternative eröffnet hat - habe doch noch ein Gespräch für eine feste STelle bei einer selbstständigen Schule - vielleicht wird daraus ja was).

    Dass man als evangelischer Reli-Lehrer an eine kath. Grundschule darf, wusste ich, aber ansonsten muss man zumindest für die festen STellen definitiv katholisch sein - das stand bei allen Ausschreibungen für die festen STellen auch dabei (also man durfte sich nur bewerben, wenn man katholisch ist - finde ich zwar 8o , aber ist so). Aber für Vertretungsstellen kann das ja anders sein - da frage ich wohl am besten mal direkt bei den Schulen nach.

    Dass man auch an Realschulen oder gar Gymnsasien Chancen bei Vertretungsunterricht hat, hätte ich nicht gedacht. Aber ist ja eigentlich auch toll - mal was ganz anderes. Am Unterrichten in der Sek I hätte ich für eine zeitlang glaube ich auch richtig Spaß - vor allem beim Mathe-Unterricht. Aber wenn man sowas macht, dann sammelt man wohl keine Erfahrungen, die nachher für eine feste STelle im Grundschulbereich von Vorteil sein könnten oder was meinst du?

    In Niedersachsen kann ich mich im Moment leider nicht bewerben, denn wir wohnen zu weit von der Bundeslandgrenze weg als dass ich pendeln könnte und mein Mann arbeitet nunmal hier und meine Tochter wird gerade hier in der KiTa eingewöhnt. Zumindest für eine Vertretungsstelle käme das nicht in Frage. Für eine feste STelle wäre das natürlich etwas anderes. Das könnte ich mir gut vorstellen dafür nach Niedersachsen zu gehen. Wie stehen denn in Niedersachsen die Chancen auf feste Stellen? Ich dachte immer, dass die Chancen dort eher schlechter sind als in NRW.

    Viele Grüße
    Nora

    Hi!

    Da es bei mir mit einer festen Stelle zum 1.2. nicht geklappt hat, suche ich eine Vertretungsstelle (am liebsten aber erst ab Ende Februar oder März) und das stellt sich als schwieriger heraus als ich dachte (da jetzt viele Leute mit dem Ref fertig geworden sind, gibt es anscheinend wohl auch einen ziemlichen Run auf die Vertretungsstellen).
    Na ja, wie auch immer; hier meine Fragen:

    1. Werden mittlerweile alle Vertretungsstellen über Verena vergeben oder macht es auch Sinn sich direkt ans Schulamt zu wenden?

    2. Kann ich, obwohl ich nicht getauft bin, Vertretungsunterricht an einer katholischen Grundschule geben (bei festen STellen darf man sich ohne katholisch zu sein, dort ja nicht bewerben, aber für Vertretung?) ?

    3. Soweit ich weiß kann ich mich auch für Stellen an Haupt- und Förderschulen bewerben. Aber habe ich da (mit reiner Primarstufenausbildung) überhaupt Chancen?

    4. Meint ihr, dass es zumindest nach den Osterferien (solange würde ich zur Not ja warten) wieder einige neue Vertretungsstellen geben wird?

    Wäre nett, wenn mir jemand auf eine oder mehrere meiner Fragen antworten könnte.

    Viele Grüße
    Mara

    HI!
    Ich habe leider keine Stelle bekommen. Na ja, eigentlich habe ich aufgrund meiner Fächerkombination und der Ordnungsgruppe halbwegs damit gerechnet, nicht im ersten Anlauf etwas zu bekommen. Aber frustrierend ist's trotzdem.
    Hatte auch nur ein einziges Gespräch, das aber an einer für mich wirklich interessanten Schule... hat nur leider nicht geklappt mit der STelle dort.

    Also wohl erstmal Vertretungsunterricht - ich hoffe da finde ich eine passende Schule für mich (am liebsten hätte ich nämlich eine Schule, die offen und jahrgangsübergreifend arbeitet, evt. ein reformpädagisches Konzept und GU wäre auch nicht schlecht ;) mal sehen was davon sich machen lässt). Und ich hoffe natürlich, dass die Sache bis über die Sommerferien läuft damit ich da dann nicht ohne alles dastehe...

    Viele Grüße

    Hi!
    Also wie gesagt. An meiner Ausbildungsschule (normale GGS mit reformpädagogischer Ausrichtung) ist das mit dem Deutschunterricht generell so.
    Die normalen Klassen sind sogar von 1 bis 4 und nur für Fachunterricht wird die Klasse dann gesplittet (außer bei Kunst) - je nach Fach in 1/2 und 3/4 oder bei Mathe und Englisch in jahrgangshomogene Gruppen. Hört sich jetzt alles komplizierter an als es ist.

    Von daher gab es mit den Eltern da keinerlei Diskussionen; die wissen ja wie das an der Schule läuft ;). Der Fachunterricht ist dort sowieso nur Ergänzung zur Freiarbeit, die jeden Tag mehrere Unterrichtsstunden lang stattfindet. Bei der Benotung ist es dann natürlich so, dass weit mehr einfließt als die Ergebnisse der Deutscharbeiten (die übrigens gar nicht benotet werden, lediglich die erreichte Punktezahl wird darunter geschrieben).

    VG

    Hi!
    Sicher geht das. An meiner Schule wurde das ausschließlich so gemacht.
    Auch ich habe ein Jahr lang eine 3/4 in Deutsch unterrichtet.
    Je nachdem eben Zusatzaufgaben für die leistungsstärkeren Kinder (egal ob 3. oder 4. SJ).
    Hat bei mir gut geklappt und ich denke, dass alle Kinder auch viel gelernt haben.

    VG

    Genau so sehe ich es auch. "Rechte" ist doch kein Nomen nur weil "der" davor steht - das "der" bezieht sich doch auf Platz und nicht auf Rechte.

    Hi!

    Also ich bin nach wie vor verwirrt, was diese Stelle anbelangt. Genau wie du es jetzt beschrieben hast, hatte ich es nämlich auch verstanden; also dass die selbstständigen Schulen durch das ihnen zur Verfügung stehende Geld zusätzliche Lehrkräfte einstellen können. Deshalb hatte ich ja auch in meinem Ausgangspost gefragt, was dann passieren würde, falls das Projekt der selbstständigen Schulen nicht verlängert wird.

    Dass die STellen entsprechend den eigenen pädagogischen Schwerpunktsetzungen ausgechrieben werden können ist ja kein wirklicher Unterschied mehr zu normalen schulscharfen Ausschreibungen. Das machen doch mittlerweile alle Schulen.

    Und die Stelle, um die es mir jetzt geht ist defintiv regulär für fertig ausgebildete Lehrer/innen ausgeschrieben und nicht für "nicht lehrendes Personal" o.ä. Deswegen würde das aus diesem Grunde ja auch keinen Sinn machen, dass die Einstellung auf Angestelltenbasis erfolgt.

    Ich werde mich wohl einfach mal bewerben (so wie es aussieht habe ich im Moment sowieso keine Chance auf eine Planstelle) und dann ggf. beim Bewerbungsgespräch nochmal genauer nachhaken.

    Im Zweifel würde ich sonst nämlich lieber erstmal eine Vertretungsstelle annehmen um meine Ordnungsgruppe zu verbessern (damit ich dann später hoffentlich eine Planstelle bekomme).

    Viele Grüße

    Zitat

    Original von philosophus

    Ich vermute mal, du verwechselst hier selbstständige Schule und Ersatzschulen (= Privatschulen). Selbstständige Schulen genießen in Detailfragen eine größere Selbstständigkeit, es handelt sich aber um staatliche Schulen; die Einstellung erfolgt also durch die jeweilige Bezirksregierung. Über Verbeamtung oder Anstellung entscheidet da v.a. das Alter und die amtsärztliche Begutachtung. Entsprechend gilt natürlich auch, dass du nicht entlassen wird, sollte die Landesregierung die Selbstständigkeit kippen.
    .

    Hi!
    Danke für die Antwort, aber ich verwechsel das nicht. Den Link kenne ich auch schon, aber wie das mit der Einstellung geregelt ist ist mir eben nicht ganz klar.

    Zitat

    10. Welche neuen Aufgaben und Kompetenzen erhält der Schulleiter?

    Den Schulleiterinnen und Schulleitern der am Modellvorhaben teilnehmenden Schulen werden die Aufgaben eines Dienstvorgesetzten übertragen. Sie haben damit bei der Gewinnung, Einstellung und Führung des Personals deutlich mehr Kompetenzen als bisher.

    Was heißt das denn jetzt genau im Gegensatz zu "normalen" schulscharfen Ausschreibungen?


    Ich habe eine Ausschreibung einer selbstständigen Schule im Netz gelesen, die sich für mich sehr interessant anhört. Da steht aber direkt bei, dass die Einstellung im Angestelltenverhältnis erfolgt. Es handelt sich aber nicht um eine Vertretungsstelle (also die STelle steht auch nicht unter verena sondern leo) sondern um eine reguläre und das verwirrt mich eben ein bißchen.

    VG

Werbung