Absichtlich eine Menge Hohlstunden in den Plan zu setzen kann man selbst als Laie relativ schnell entlarven und einen besseren Alternativplan vorlegen. Solltest du bspw. plötzlich 10 Hohlstunden haben und die anderen Kollegen 1-2, dann gehts zum Personalrat und direkt mit einem Anwaltsschreiben eine Etage höher mit Bitte um Stellungnahme wie es sein kann, dass der Plan so gestaltet wurde, um eine Person zu benachteiligen, wenn es faktisch auch qualitativ bessere Lösungen gibt. Spätestens wenn der Stundenplaner sowas begründen darf wird es sehr unangenehm.
Ich habe es hier schon öfter geschrieben und mache es gerne immer wieder, da sich dieser Mythos hartnäckig in den Lehrerzimmern hält: Kein Stundenplaner strickt einen absichtlich schlechten Stundenplan für Kollegen. Dabei geht es nicht nur darum, dass die Leute dort i.d.R. keine Sadisten sind oder dass ein solches Vorgehen auffallen würde, sondern auch, dass es schlicht zu aufwendig wäre.
PS:
kann man selbst als Laie relativ schnell entlarven und einen besseren Alternativplan vorlegen.
Nein, man kann als "Laie" in diesem Bereich und damit als durchschnittlicher Kollege i.d.R. nicht einfach einen besseren Alternativplan vorlegen. Nicht wenigen Kolleginnen und Kollegen scheinen sich die ganzen Bedingungen, die an einem schulweiten Stundenplan dranhängen, nicht zu erschließen...und müssen sie ja auch nicht, da es dafür ja gerade "Experten" gibt, die sich in so etwas einarbeiten.