Beiträge von Seph

    Geht mir ganz genauso :) Das Büro in der Schule ist ein netter Rückzugsraum und für Verwaltungstätigkeiten ok, aber das war es auch. Das sieht im Übrigen auch das Finanzgericht Sachsen so und hat einem Schulleiter trotz Dienstzimmer die steuerliche Absetzbarkeit des häuslichen Arbeitszimmers zugesprochen.

    Kurz, man weiß es nicht. Wenn aber jemand verspricht, "mit Mathe verdient man ganz toll", würde ich zumindest immer sagen, das ist kein Selbstläufer.

    Das ist doch eine klassische Binsenweisheit. In keiner Branche sind hohe Verdienste Selbstläufer und es ist wohl kaum sinnvoll, durchschnittliche Einstiegsgehälter in einer Branche mit Spitzengehältern in einer anderen Branche zu vergleichen.

    Das wäre mal eine Idee. Die spinnen doch eh, die Bauern. Wer subventioniert denn meinen Diesel, mit dem ich zur Arbeit fahre?!

    Auch wenn es Ironie ist: tatsächlich jetzt schon indirekt der Steuerzahler. Diesel wird trotz höherem Energiegehalt und Schadstoffausstoß spürbar weniger besteuert als Benzin und ist damit indirekt bereits subventioniert, was zumindest für Privatnutzer wenig Sinn ergibt.

    Das ist doch alles viel Theater um nichts. Google Maps zeigt weniger Staus als an einem normalen Montag morgen.

    Ja, wobei Google Maps die Aufenthaltsdauer im Stau extrem unterschätzt, da es eben kein gewöhnlicher Stau war. Der eigentliche Traktorkorso war hier relativ kurz und der zugehörige Rückstau zunächst auf Maps nur relativ kurz angezeigt, der Rest der Strecke war angeblich frei und daher die Verzögerungsdauer relativ kurz bemessen. Dass sich - anders als sonst - die Stauursache aber in Schrittempo mitbewegt, hatte Google Maps zunächst nicht erkannt.

    Es ist halt irgendwie auch furchtbar inkonsequent: wenn die Schüler nicht zur Schule kommen, dann gilt das für die Lehrkräfte ebenso....eigentlich sogar noch mehr, da die meisten Schüler aus dem direkten Einzugsgebiet der Schule kommen, die Lehrkräfte jedoch nicht.

    Warum? Oder anders rum gefragt:Was hat sich denn seit 2001 an einer for-Schleife geändert?

    An der for-Schleife selbst natürlich nichts, an den Lehrplänen vermutlich schon einiges. Das gilt insbesondere für die m.W.n. in allen Bundesländern erheblich gestiegene Kompetenzorientierung abseits der reinen Fachinhalte, die durchaus eine gewisse Bearbeitung des verwendeten Materials nötig machen kann.

    Nein, habe ich nicht. Das liegt eben an den Stufen die mitgezahlt werden, aber nicht über den Grundbetrag sondern als Zulagen und dann irgendwelche Rundungssachen denke ich.
    Dann stimmen die Abgaben zur VBL auch nie usw.

    Ah, danke! Ich vergesse immer wieder, dass Berlin da ja einen Sonderweg bei der Bezahlung bzgl. der Erfahrungsstufen im TVL geht. Kann mir gut vorstellen, dass sich dieses Konstrukt wirklich auf die Nettobezüge anders auswirkt, als das im Rechner vorgesehen ist.

    Das führt dann aber dazu, dass sich gute Arbeit nicht wirklich lohnt.

    Das sehe ich anders. Zwar stimmt das hier grundsätzlich auch

    Allein die A14-Vergabe erfolgt vielerorts immer noch nach dem Prinzip ,,xy ist als nächstes dran‘‘.

    aber gilt dies genauer gesagt für die Auswahl zwischen ähnlich engagierten Lehrkräften, in deren "Gruppe" man sich erst einmal durch gute und engagierte Arbeit bringen muss. Aus dieser Gruppe heraus werden tendentiell (nicht immer!) dienstältere (und weiterhin engagierte) Lehrkräfte eher befördert als ganz neue, was durchaus nachvollziehbar ist. Noch nicht erlebt habe ich hingegen, dass dienstältere nicht engagierte Lehrkräfte befördert werden anstatt dienstjüngerer sehr engagierter Lehrkräfte.

    Die Summe hat noch nie mit einer meiner Abrechnungen in Berlin übereingestimmt, das ist nur ein Hinweis auf die ungefähre Größenordnung, nicht mehr und nicht weniger.

    Echt jetzt? Für NDS stimmen die Angaben auf der Seite seit Jahren auf den Cent genau mit meinen tatsächlich erhaltenen Bezügen überein.

    PS: Kann es sein, dass du irgendwelche Freibeträge o.ä. beantragt hast, die in dem Rechner nicht abgebildet werden?

    Ich bin mal gespannt. Hier in der Gegend soll morgen auch recht viel los sein, die Schulen sind offen, aber wohl kaum erreichbar. Ich werde versuchen, mit einigem Zeitpuffer auf Nebenrouten zu fahren, aber sicher nicht schon vor 6 starten oder bei der Kälte über 20km Rad fahren. Ich werde mir einen Schlafsack und eine große Kanne Kaffee mit ins Auto nehmen und dann mal zuversichtlich losdüsen -schleichen.

    Extrem selten? Ich weiß nicht, wie du das definierst, aber ich kenne kein Kollegium wo nicht mindestens zwei Kollegen diese Tendenzen zeigen. In meinem sind es sogar drei. Das ist, da wir ein sehr kleines System sind, eine üble Quote.

    Kollegen, die tatsächlich über die Hälfte der Arbeitstage krank sind? Nein, das kenne ich tatsächlich nicht. Und ja, es gibt natürlich Kollegen mit sehr hohen krankheitsbedingten Fehlzeiten. Dass das einfach mit einem Schulterzucken hingenommen wird, ist hingegen ein Gerücht und liegt daran, dass die damit verbundenen Maßnahmen natürlich nicht im Kollegium breit getreten werden.

    Wenn aber Kollege XY dann über Jahre jedes Jahr 1/2 - 3/4 der Zeit die Krankenkarte zieht, läuft etwas gewaltig im System falsch, wenn man die Person weiterführt.

    Solche Kollegen gibt es glücklicherweise extrem selten und diese geben tatsächlich genug Anlass für amtsärztliche Begutachtungen und daraus abgeleitete Maßnahmen. Das bekommt man als "normaler" Kollege aber eher selten mit.

    Nun kommt der Kracher: Zwar erkennt das die Personalstelle mittlerweile an, dass ich zu 100 Prozent gearbeitet hatte, doch in unserem Vertrag gilt eine Verjährungsfrist/Ausschlussfrist von 6 Monaten. Das bedeutet, dass man später als 6 Monate nach solchen Fehlern der Personalstelle, das Geld nicht mehr erhalten kann.

    Das ist zwar wirklich übel, aber solche Ausschlussfristen sind üblich und laut BAG von Gerichten auch zwingend zu beachten. Das gilt sogar dann, wenn diese Fristen nicht direkt im Arbeitsvertrag, sondern nur im Tarifvertrag verborgen sind. In beiden Fällen müsste der AN davon Kenntnis haben und muss sich das verspätete Geltendmachen von Ansprüchen zurechnen lassen.

    Das hier kann ich allerdings nur bekräftigen:

    Nehmt das bitte gerne als Mahnung für eure Durchsicht der Gehaltsabrechnungen.

    Und auch auf diese Stellen muss man sich bewerben und gegen andere durchsetzen, die bereits relevante Erfahrungen haben oder ambitioniert sind und das als Zwischenstation auf ihrem weiteren Karriereweg sehen.

    Ja natürlich muss man sich auf Stellen bewerben. Dass es keine expliziten Stellen als "Abstellgleise" gibt, ist doch wohl klar und stand hier gar nicht zur Debatte.

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