Auch wenn mir hier der Stempel des Konservativen aufgedrückt wird (ist der Feind bekannt, hat der Tag ja bekanntlich Struktur), kann ich das nur unterstützen.
Ran an die Vollzeit Mädels, ich war gern in Elternteilzeit. Die meisten Frauen, die ich im konservativen Modell kenne (also eigentlich alle…) mögen es aber, dass der Gatte Vollzeit macht. Eine (Lehrerin) gestand mir, dass sie es erotisch anziehend findet, dass ihr Mann (Jurist) Karriere macht.
Bei vielen Frauen müsste man an das erweiterte Umfeld ran, oft guckt die Schwiegermutter oder die Erzieherin abschätzig, wenn Mutti erst um 16 Uhr von der Kita abholt. Für Frauen ist der äußere Widerstand also etwas höher schätze ich. Da seid ihr aber hier im Forum an der falschen Adresse, männliche L sind schon eher “weichgespült“ und machen noch vergleichsweise gerne care-Arbeit, wenn man sie mit Geschlechtsgenossen anderer Berufsgruppen vergleicht.
Das ist ein Musterbeispiel dafür, dass man noch lange nicht so weit ist, die gezielte Förderung von Frauen im Sinne einer Gleichstellung beider Geschlechter aufgeben zu können. Es ist auch ein Beispiel dafür, dass Männer nicht immer die nötige Sensibilität dafür aufbringen, dass es hier überhaupt noch Handlungsbedarf gibt....womit wir wieder beim Punkt sind, warum der Gesetzgeber derzeit die Position einer Gleichstellungsbeauftragten durch Frauen besetzt haben möchte.