Gleichzeitig - und das habe ich "damals" selbst auch nicht rechtzeitig erkannt - muss man eben auch wissen, dass Beförderungsstellen von ihrer Systematik her keine "Belohnung" für gute Arbeit sind, gleichwohl wird dies offenbar von vielen AspirantInnen als solches erachtet. Und man darf nicht darauf warten oder hoffen, dass man von der Schulleitung endlich "entdeckt" wird bzw. gesehen wird und dann mit einer A14-Stelle belohnt wird.
Schulleitungen wissen natürlich, dass sie über die A14-Stellen eben diesen Belohnungseffekt hervorrufen können. Für ein Kollegium ist das natürlich gerade bei einer großen Anzahl an ProbezeitlerInnen und A14-AspirantInnen ein echtes Problem.
Da bin ich voll bei dir und insbesondere das "nicht einfach passiv warten dürfen" möchte ich hervorheben. Ich hatte damals auch entsprechend ein Gespräch mit der SL gesucht, meine bisherigen Tätigkeitsfelder, Zielvorstellung und letztlich Ambitionen erläutert und mich damit überhaupt erst einmal ins Blickfeld gebracht. Schlussendlich hatten sich dann zeitnah mehrere Optionen zur beruflichen Weiterentwicklung ergeben, auf die ich auch aktiv hingewiesen und dazu ermuntert wurde. Nur waren die halt nicht an der ursprünglichen Schule, weil dort schlicht für absehbare Zeiträume alle Stellen blockiert waren.