Ich finde es auch eine absolute Zumutung, wenn man meint, dass man unter der Woche abends noch anspruchsvolle Oberstufenklausuren korrigieren soll, nachdem man platt von der Arbeit ist. Tests in der Mittelstufe gehen halbwegs, aber auch da, er Akku ist abends leer.
Wir sind eben nicht auf einem Amt, bei dem man Pässe ausstellt. Trotzdem sollen wir 41 Stunden arbeiten. Für mich unverständlich.
Das ist so, als würde man einem Marathonläufer sagen, er müsse wöchentlich 41 Stunden laufen.
Du findest es wirklich eine Zumutung, dass wir bei Vollzeit 41 Stunden pro Woche arbeiten sollen? Tu doch bitte nicht so, als wären alle anderen Jobs, in denen Vollzeit gearbeitet wird, laue Tätigkeiten mit viel Däumchendrehen.
Es ist doch völlig klar, dass wenn man in der Woche bereits am frühen Nachmittag Feierabend macht, wie der TE beschreibt, dann übermäßige Arbeitszeiten am Wochenende entstehen. Für mich ist das neben der sicher noch nicht fertig ausgeschöpften effizienteren Gestaltung der Klausuren scheinbar vor allem ein Zeitmanagement-Problem.
Wenn man den halben Tag unterrichtet hat, dann Unterricht für den nächsten Tag vorbereitet hat, dann hat man schon so einen Anstrengungslevel, dass ein Oberstufenkorrekturstapel eine Zumutung ist.
Da bin ich bei dir, aber es muss dann ja auch kein kompletter Stapel auf einmal sein. Nimmt man sich dann nach einer angemessenen Pause am Nachmittag, welche man wunderbar mit Teilnahme am sozialen Leben füllen könnte, noch 4-5 Klausuren vor, ist man auch nach wenigen Tagen durch, ohne auf dem Zahnfleisch zu kriechen.