Beiträge von Seph

    Ich kann mir die Problematik durchaus vorstellen und muss zugeben, dass wir die Fasertücher in so eine Art Schwammhalter einspannen, sodass kein direkter Kontakt der Handfläche zum Tuch besteht. In seltenen Fällen wische ich aber auch mit einem normalen Tuch und hatte, anders als bei Kreide, bisher keine Rückstände an der Hand, den Sachen, der Tasche usw. Das mag aber anders aussehen, wenn nur Tücher vorhanden sind und diese auch wochenlang genutzt werden, ohne zwischengereinigt zu werden, was im Schulalltag durchaus denkbar ist.

    Auch das steht und fällt mir den verwendeten Stiften. Unsere schmieren und klecksen nicht und lassen sich problemlos mit einem Fasertuch wegwischen. Ist die Farbe mal angetrocknet, hilft einfaches klares Wasser auf einem Lappen für rückstandsfreies Entfernen. Ich mag keine Werbung machen, bei Interesse schreibe ich gerne per PN welche Stifte wir nutzen.

    Ich bin aber insofern bei dir, als dass ich einen Mehrwert von analogen Whiteboards gegenüber Kreidetafeln auch nicht unbedingt sehe. Als ausfallsichere Variante der elektronischen Whiteboards hingegen sind sie gerne gesehen, insbesondere wenn die Oberfläche für beides gleichzeitig nutzbar ist.

    Das haben wir doch weiter oben schon gesagt, dass die aber leider selten abgeschafft werden.
    Wir haben keine Kreidetafeln mehr und keine ohne Strom nutzbaren Whiteboards.

    In diesem Fall verstehe ich die persönliche Ablehnung der gefundenen Lösung allerdings wirklich gut. Wir haben hier vor der Anschaffung explizit zur Bedingung gemacht, dass diese auch analog nutzbar sein müssen und zum Glück wurde in den meisten Fällen auch darauf gehört. Auch wir haben allerdings (zum Glück nur wenige) Räume mit zu kleinen und rein elektronisch nutzbaren Tafeln, in denen ich daher auch sehr ungern unterrichte. In den meisten Räumen sind die elektronischen Tafeln aber 1:1 als analoge Whiteboards nutzbar und genauso groß wie die alten Kreidetafeln, sodass es dagegen wirklich keine Vorbehalte geben muss.

    Geht auch keinen was an. Das hier ist ein Lehrerforum und kein Beziehungs-Forum.@Karl-Dieter Hier mischst Du Dich doch gewaltig zu viel ein. Diese Dinge sind Sache der TE. Hier ging es um formale Hürden für eine Versetzung und nicht: Bei wem ist das Kind besser aufgehoben?

    Wenn man alleinerziehend ist und arbeitet, muss man sehen, wie man klar kommt. Und wenn das heißt, dass man zur Familie zieht und vom Vater etwas weiter weg, dann ist das so. Kitas bieten selten die Betreuungszeit, die man als LehrerIn benötigt. Der TE Egoismus vorzuwerfen ist hier wirklich nicht angebracht!

    Mag sein, dass sich hier zu sehr eingemischt wird. Aber der Punkt ist dennoch bei den Überlegungen wichtig. Und bei gemeinsamen Kindern geht es nun einmal in erster Linie nicht darum, was für ein Elternteil persönlich einfacher ist, sondern vor allem darum, dass die Kinder weiterhin einfachen Kontakt zu beiden Elternteilen halten können. Wie weiter oben schon gesagt, scheint es hier aber um relativ kleine Distanzen zu gehen, sodass das nicht das entscheidende Hindernis sein muss.

    Aber ihr könnt dennoch--wenn auch mit Abstrichen--euren Kreidezeitunterricht auch mit digitalen Whiteboards durchführen. Jemand wie ich kann ohne diese nur mit Kreidetafel seinen interaktiven Unterricht nicht machen. Während Ihr euch also jeglichen Abstrich an eurem Konzept kategorisch verbittet, zwingt ihr andere, ihr Unterrichtskonzept komplett aufzugeben.


    Das ist ein Pseudoargument, denn das kommt noch viel seltener vor, wie ich zu meiner Ref-Kreidezeit mit dem Fingernagel an der Kreidetafel schreiben musste, weil kurzfristig nicht mal ein kleines Stümmelchen Kreide aufzutreiben war.

    Vor allem ist das ein Pseudoargument, wenn man die von mir weiter oben genannten Boards nutzt. Selbst bei Stromausfall sind diese immer noch als klassische analoge Whiteboards nutzbar. Und ob ich Kreide oder Whiteboardstifte nutze, macht nun wirklich keinen Unterschied in der Unterrichtsgestaltung.

    Wenn ich diese extreme Arbeitsblattflut sehe, die tagtäglich produziert wird, wünsche ich mir manchmal die gute alte Matritze zurück. Zu deren Zeiten überlegte man sich, was man wirklich braucht, bevor man es vervielfältigte, heute wird viel zu viel Unwichtiges und Unnötiges kopiert.

    Oder man stellt diese eben digital zur Verfügung und verzichtet auf die Kopierschlacht ;)

    Seit der tollen Sorgerechtsnovelle musst du ihn um Erlaubnis fragen, ob du umziehen darfst, das ist dir bewusst?
    Da sehe ich das Schulamtsproblem beinahe als geringer an...
    Notfalls beantrage 3 Jahre Elternzeit und vertrete dich am neuen Wohnort selbst, bis dein Versetzungsantrag genehmigt wurde.

    Darauf wollte ich auch hinweisen. Und die Änderung ist wirklich toll, erhöht sie immerhin die Hürden für einen möglichen Kindes- bzw. Vaterentzug (je nach Perspektive). Allerdings sind Offenburg und Donaueschingen nicht so weit auseinander, sodass das ggf. kein Hindernis darstellt.

    Vergleich der Lebenshaltungskosten zwischen Potsdam und Konstanz:
    https://www.numbeo.com/cost-of-living…patchComparison

    Gruß !

    Ein spannender Link, die Seite kannte ich noch nicht. Leider ist die Ausgangsbasis der Daten weitgehend unklar und möglicherweise mit groben Fehlern versehen. Habe aus Spaß mal die nähere Großstadt eingegeben und dort werden Immobilienkaufpreise mit 1700€/m² im Stadtzentrum und Umland angegeben (Stand Juli 2018). Tatsächlich liegen diese seit einiger Zeit aber im Umland schon bei deutlich 3000+€/m².

    Die Lehrerbesoldung ist in allen Bundesländern ähnlich? Das wäre mir neu. Ich bin vor 9 Jahren von Hessen nach Rheinland-Pfalz gewechselt. Da ist nix ähnlich...
    Auf jeden Fall vorher genau informieren!

    RLP bezahlt mies im Vergleich...

    Dass es Unterschiede gibt, ist unbestritten, aber inwiefern man die knapp über 100€ Netto Differenz wirklich spürt in Bezug auf die sonstigen Lebenshaltungskosten hängt wohl auch stark von der Frage Stadt-Umland ab. Im konkret angefragten Fall Bodensee vs Brandenburg sind die dort ebenfalls vorhandenen 100€ Netto Unterschied zwar objektiv vorhanden, aber mit Blick auf die Lebenshaltungskosten im Raum Konstanz reichen 100€ Netto mehr wohl nicht gerade für einen finanziellen Vorteil.

    Naja, auch wenn Brandenburg möglicherweise teurer geworden ist, ist die Bodensee-Region eine der teuersten in ganz Deutschland. Da die Lehrerbesoldungen in den Bundesländern nahezu vergleichbar sind, ergibt sich daraus durchaus ein deutlich anderer Lebensstandard. Nicht unterschätzen für die persönliche Lebenszufriedenheit darf man aus meiner Sicht lange Pendelstrecken, die durchaus als belastend empfunden werden können. Ideal wäre es aber, beide Schule im laufenden Betrieb zu besuchen und sich einen ersten Eindruck vom Schulklima zu verschaffen. Das hat bei mir damals den Ausschlag gegeben.

    Explain Everything kann alles was ein Digitales Whiteboard kann. Sogar weitaus mehr. Wozu derart viel Geld ausgeben, wenn es deutlich günstiger geht? Selbst mit einem iPad, Apple Pencil und Apple TV käme man insgesamt günstiger als mit einem digitalen Whiteboard. Zumal die Handhabung eines digitalen Whiteboards nicht gerade intuitiv ist...

    Offen gestanden verstehe ich den Kommentar nicht. Explain Everything ist doch letztlich eine von vielen möglichen Apps, um ein digitales Whiteboard mit Endgeräten bedienen zu können. Von welchen Preisen gehst du denn für Ipad (für jeden Kollegen??) und Apple TV aus? Fairerweise muss man dazu noch Kosten einer analogen Tafeln nehmen, wenn man es wirklich vergleichen will. Kann man in den digitalen Varianten bei euch auch interaktiv an der Tafel oder nur am Tablet schreiben? Und was genau ist daran nicht intuitiv, ein Programm auf dem Desktop zu öffnen, einen Stift in die Hand zu nehmen und loszuschreiben? Warum ist App öffnen auf dem Tablet, Stift nehmen und losschreiben intuitiver?

    Digitale Whiteboards sind längst veraltet. Tablet, passender Stift dazu, Beamer, Leinwand, Explain Everything, fertig.

    Die lassen sich doch problemlos miteinander koppeln. Den Reiz bekommen sie ja gerade durch die Möglichkeit, digitale Endgeräte der Schüler und Lehrer sinnvoll mitnutzen zu können.


    Sinnvolle Bauweise heißt für mich, daß ich das Ding benutzen kann, ohne den Raum verdunkeln zu müssen. Also ist ein großes LED-Display weitaus besser als jede Beamer-Lösung. Bei der geforderten Größe landen wir dann bei einer Bildschirmdiagonalen von 140-150", wenn es 3-4m in der Breite und 2m in der Höhe sein sollen. Solch große Displays gibt es bisher praktisch nicht am Markt sondern nur auf Messen, bei denen die Hersteller zeigen, zu was sie technisch in der Lage sind.


    Und nein, eine Funktionsstelle zur Wartung der Anlage ist keine Option. Die kann bei einem Software-Defekt evtl. was machen, aber was ist bei einem Hardwaredefekt? Habe ich dann innerhalb von 2 Tagen ein neues Display bezahlt aus dem Schuletat, auch wenn gerade Haushaltssperre ist? Da kommt dann nämlich der Wartungsvertrag zum Zug, der sowas natürlich in der monatlich zu zahlenden Rate beinhalten muß.

    Für mich klingt das nach wie vor wie "Kenn ich nicht, will ich nicht". Es ist überhaupt nicht notwendig, LED-Displays zu nutzen. Moderne Kurzdistanzbeamer sind deutlich hell genug, um auch in unverdunkelten Räumen gut sichtbare Tafelbilder zu erzeugen. Wenn es dich interessiert schaue ich gerne nach der Sommerpause genauer, welche Modelle wir hier nutzen und was die genau kosten. Das Angebot steht.

    Ergänzung: Wenn ich nicht irre, nutzen wir interaktive Kurzdistanzbeamer von Epson (ca. 2000€) in Verbindung mit Whiteboardflügeltafeln oder den verschiebbaren Varianten (unter 1000€ bis 2000€) + Workstation PC + Installationskosten --> ca. 5000-6000€. Die genauen Geräte muss ich aber wirklich nachschauen.

    Warum sollte sich ein technisch versierter Kollege nicht auch um die Hardware kümmern können? Und ja, für eine flächendeckende Ausstattung muss man natürlich Finanzierungsmöglichkeiten abseits der dürftigen Zuschüsse des Schulträgers finden. Die Folgekosten müssen wirklich einkalkuliert sein und sind aus meiner Sicht vlt. der einzige wirkliche Nachteil dieser Systeme. Das gilt genauso auch für Tabletklassen u.ä.

    Meinst Du damit die Whiteboards, die mit Filzstift beschrieben werden? Wenn ja, will ich die nicht haben. Als Linkshänder saue ich mir damit regelmäßig den linken Ärmel ein. :( Kreide wische ich einfach mit der feuchten rechten Hand vom Ärmel ab, Filzstift nicht. Zahlt die Schule dann die Filzstifte?

    Ja, die Stifte werden gestellt. Und eingesaut habe ich mich mit den Filzstiften im Gegensatz zu Kreide auch noch nie (auch nicht den rechten Ärmel als Rechtshänder), wobei das eher ein theoretisches Problem ist, da ich überwiegend die elektronische Variante nutze. Dann gibt es das Problem gar nicht mehr. Das analoge Whiteboard ist in meinem Unterricht also nur eine Art Backup, falls das digitale mal ausfällt oder um Hinweise zu Aufgabenstellungen auf dem digitalen Whiteboard ergänzen zu können.

    Ich hatte das Vergnügen zwei Jahre lang während meiner Abordnung mit so einem Ding unterrichten zu müssen.
    Mein Fazit: Die elektronischen Whiteboards sind in der Form, in der sie normalerwesie angeschafft werden, unbrauchbar. :daumenrunter:

    Also wenn schon elektrnosches Whiteboard, dann sind in meinen Augen unabdingbar:

    • Wartungsvertrag mit maximal einem Tag Reaktions- und Reparaturzeit durch einen externen Dienstleister.
    • Das Whiteboad sollte so groß sein wie die alte grüne Tafel, also bei mir mindestens 2 Boards, jeweils 3m breit und 2m hoch. Diese TV-Geräte sind für unsere großen Räume einfach viel zu klein.
    • Die "Stifte" dafür muß jeder in der Tasche haben. Es geht nicht, daß man sich erst das Zeug irgendwo aus dem Sekretariat holen muß.
    • Der Computer am Board muß den ganzen Tag durch laufen und morgens vor der 1. Stunde automatisch hochfahren. Das Booten dauert zu lange, insb. wenn die Kollegen Strom sparen wollen und nach ihren Stunden das Ding runterfahren.

    Einen Vertreter darauf angesprochen, rollte der nur mit den Augen. Boards mit meinem Anforderungsprofil gibt es zwar, aber dann reden wir allein in der Anschaffung mal eben von 50.000,- € für einen Raum und da ist dann der Wartungsvertrag noch nicht mit drin.

    Das kleine elek. Whiteboard habe ich am Ende ausschließlich als Projektionsfläche für einen alten OHP benutzt und selbst dafür war es zu klein.

    Erkundigt euch mal am Markt etwas genauer, die von dir gewünschten Boards gibt es für nicht viel mehr als 5000€ statt 50000€ bereits in sinvoller Bauweise. Bei Bedarf kann ich gerne Hersteller und Kosten genauer ermitteln. Als Stifte sind die Edding 250 ganz gut brauchbar, die bei uns der Schulassistent ausgibt, genau wie vorher die Tafelkreide. Die Wartung wird von einem inzwischen wieder Internem mit Funktionsstelle durchgeführt. Und die Tafeln sind genauso groß wie die alten Kreidetafeln. Ich bin allerdings insofern bei dir, als dass einige Firmen deutlich zu kleine Lösungen anbieten. Wir haben hier z.B. auch einige Boards von Smart hängen, die ich deutlich zu klein finde. Zudem sind diese nicht mit Markern beschreibbar. Das wäre wirklich ein No-Go als umfassende Lösung. Wir haben aber in den meisten Räumen inzwischen andere Lösungen gefunden.

    So ist es aber nicht gemeint. Es geht nicht darum, wie an der Uni teilweise erlebt, innerhalb einer Doppelstunde 20 Tafeln vollzuschreiben. Aber ich vermisse das Abwischen definitiv nicht, sondern freue mich, dass das mit einem Klick auf "Nächste Seite" erledigt ist. Und genauso freue ich mich, zur Zusammenfassung oder bei Rückfragen einfach nochmal zurückgehen zu können.

    Platz ist bei uns ein Hauptargument dagegen.Bei den normalen Tafeln haben wir 4+2m² Fläche, bei den Nawi-Tafeln 2x3m².
    Unseren digitalen Whiteboards sind deutlich kleiner. Große Tafelbilder sind unmöglich und man zoomt und schiebt nur herum.

    Das steht und fällt mit den installierten Systemen. Es gibt durchaus Tafeln am Markt mit vergleichbaren Flächen. Mich stresst zudem einmal scrollen oder eine neue Seite im Dokument anlegen (und wieder zurückgehen zu können) deutlich weniger, als eine Kreidetafel abwischen zu müssen bevor es weitergehen kann.

    Wir haben inzwischen alle Räume darauf umgestellt und auch hier gab und gibt es diese Diskussionen. Dass man ohne Erfahrungen in der Arbeit mit diesen keine Vorteile sehen kann, ist erst einmal nachvollziehbar, warum aber so viele dagegen sind, eher weniger. Wenn man Boards installiert, die auch noch durch entsprechende Whiteboardmarker beschrieben werden dürfen, hat man für die absoluten Gegner immerhin einfach nur einen Austausch von grünen Kreidetafeln gegen weiße Markertafeln und damit keine Nachteile. Damit wäre übrigens auch eine gewisse Ausfallsicherheit hergestellt, falls doch mal in einem Raum die elektronische Tafel streikt.

    Ich persönlich mag mir (abgesehen vom nervigen Kreidestaub) die Arbeit ohne die digitalen Tafeln kaum noch vorstellen. Neben der Möglichkeit gleichzeitig Overheadprojektoren, Fernseher usw. zu ersetzen und diverse lustige Spielereien mit spezieller Anwendungssoftware durchzuführen, mag ich besonders die Möglichkeit, entwickelte Tafelbilder zu speichern und weiterzunutzen, sodass inzwischen aus Tafelbildern aufeinanderfolgender Unterrichtsstunden ganze Skripte geworden sind, die ich auch in Folgejahren gut nutzen kann, ohne die jedesmal neu schreiben zu müssen. Ich kann schnell auf Applets und Videos von Versuchen zugreifen, die ich mit Schulmaterialien gar nicht erst durchführen könnte, Schüler kollaborativ schreiben lassen usw.

    Es gibt aus meiner Sicht nur einen, aber durchaus entscheidenden Haken. Es reicht nicht aus, die Tafeln nur aufzustellen und sich selbst zu überlassen. Diese müssen auch entsprechend administriert und gewartet werden, wofür man eine verantwortliche Person benötigt. Nicht zwingend notwendig, aber sehr sinnvoll ist zudem eine durchgängige Anbindung an ein hinreichend dimensioniertes internes Netzwerk, um Dateien und Programme serverseitig vorzuhalten und nicht auf den Einzelrechnern in den Räumen. Auch nicht ganz unerwähnt bleiben dürfen die etwas erhöhten Folgekosten für Betrieb, Wartung und Boardmarker gegenüber einfacher Kreide und Schwämmen. Auch sind Lizenzkosten für bestimmte Software zu berücksichtigen, die teils empfindlich ins Budget einschlagen.

    Ergänzung: Als relativ sinnvoll hat sich bei uns die Kombination aus 2 übereinander verschiebbaren Whiteboards erwiesen, wobei das hintere vor allem als Projektionsfläche für den Kurzdistanzbeamer (und damit als digitale Tafel) dient und die vordere als klassisches analoges Whiteboard. Genauso gibt es auch welche, die ausklappbare analoge Seitenteile haben, wie man es von der klassischen Tafel kennt.

    Unser ältester Referendar war etwa 50, hat das ziemlich gut gemacht und anschließend dann auch eine Stelle an einer nahen Schule erhalten. Altersbedingt dann aber nicht mehr als Beamter, sondern als Angestellter, was aber nicht verkehrt sein muss. Viel entscheidender ist eher die Frage der Finanzierung des Studiums, da Bafög u.ä, wegfallen dürften. Wenn das kein Problem darstellt, dann spricht m.E. nichts gegen ein Lehramtsstudium mit 37.

    Ich empfehle, auf die typischen Consumer-Notebooks verzichten und sich im Business-Bereich umzuschauen. Die dort vertretenen Notebooks sind teils erheblich besser verarbeitet und oft sind die Komponenten auch besser zugängig, falls mal etwas getauscht werden muss. Je nach Systemvorlieben und Designwünschen kommen dabei u.a. die MacBook Pro und Lenovo Thinkpads (z.B. die T4xx-Reihe) in Frage, wobei ich persönlich mit letzteren sehr gerne arbeite. Auf die Neupreise sollte man dabei vlt. lieber nicht so sehr schauen, die Geräte gibt es aber aufgearbeitet als Leasingrückläufer aus Firmen oft relativ günstig und dennoch in sehr gutem Zustand mit brauchbaren Komponenten. Weiterer Vorteil gegenüber den meisten Consumer-Notebooks: austauschbare Akkus sind verfügbar. Ich komme mit dem 9-Zeller meines T430 auf gut 8-10 Betriebsstunden bei Vollast und falls das nicht reicht, kommt halt der 6-Zeller mit weiteren 5-6h zum Einsatz. Ich weiß, grundsätzlich gibt es Steckdosen in Klassenräumen, in Verbindung mit herumtobenden Kindern aber nicht immer sinnvoll, ein Kabel durch den Raum zu legen ;) . Wie Volker_D schon erläutert hat, sollte unbedingt eine SSD verwendet werden, normale Festplatten vertragen sich nicht immer mit der Bewegung eines Notebooks im Betrieb, wie es im Unterrichtseinsatz aber häufig nötig ist.

    Du vermischst hier möglicherweise zwei verschiedene Sachen, daher möchte ich noch einmal genauer fragen, wie dein Seiteneinstieg ablaufen soll. Es klingt eigentlich so, als ob du bereits in Teilzeit arbeiten würdest und dich berufsbegleitend qualifizieren musst. Dann würdest du wohl auch nach TVL bezahlt werden. Die Infos, die du verlinkt hattest, beziehen sich aber auf den regulären Vorbereitungsdienst zur Erlangung des 2. Staatsexamens nach erfolgreichem 1. Staatsexamen. Die Bezahlung während dieser Ausbildungszeit liegt dann tatsächlich bei etwa 1400€, dafür sind erheblich weniger Unterrichtsstunden zu leisten und es erfolgt eine Ausbildung am Studienseminar.

    Warum?
    Ich bin für die Sommerzeit.
    Warum? Im Sommer gibt sie mir abends eine Stunde mehr Licht und es wird nicht schon gegen 4 hell.
    Iim Winter ist es eh egal, da ist es dunkel, wenn ich aus dem Haus gehe und dunkel, wenn ich wieder heimkomme.
    Sommerzeit bringt mir also mehr Lebensqualität.

    Sehe ich ganz genauso. Im Sommer bin ich gerne abends um 10 noch draußen wenn es hell ist. Und andersherum brauche ich definitiv nicht schon Sonnenlicht ab 4 Uhr.

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