Beiträge von Seph

    Wie würde denn folgendes laufen: aufgeschrieben ist die stellvertretende Seminarleitung (A15 Z)oder eine Fachleitung (a15) an Studienseminar / Lehrerausbildung. Ein auf seinem Posten unglücklicher SL mit A16 will unbedingt wechseln und auch ein A15 Koordinator. Würde dann der SL oder der A15 Koordinator sofort auf die Stelle gesetzt ohne dass zb Interessierte andere A14er ihr Verfahren durchlaufen müssten .

    Nein, das passiert in beiden Fällen nicht, da keine statusgleiche Versetzung möglich wäre. Im übrigen werden im Regelfall die Stellen wirklich ausgeschrieben. Mich wundert daher, dass dir bereits zwei Fälle in unmittelbarer Umgebung bekannt sind, in denen das anders gelaufen ist. Rechtlich möglich ist es aber.

    oh das ist gut. Heißt das, dass man in NDS unterschiedliche Gutachten bekommt, wenn man sich gleichzeitig / knapp nacheinander für unterschiedliche Stellen bewirbt?
    In NRW gilt die Begutachtung zwei Jahre, egal wofür.

    Nein, das wäre hier auch so, was zugegebenermaßen etwas inkonsequent ist. Insbesondere das Gespräch zum Amt bezieht sich aber wirklich maßgeblich auf die Stelle, für die die Beurteilung angefertigt wird, während der Unterrichtsbesuch oder das Leitungsverhalten bei Durchführung einer DB oder Konferenz natürlich etwas allgemeiner beurteilt werden können.

    Eigentlich ist es ja schade, dass die Rangstufe der Beurteilung nicht auf der Urkunde steht. Hätte man ja in Klammern daneben notieren können

    Das ist wenig sinnvoll. Die Rangstufe bezieht sich immer nur auf eine Momentaufnahme zur Beurteilung der Eignung für eine ganz konkrete Verwendung, die Ernennungsurkunde ist dagegen auf alle möglichen Verwendungen hin ausgerichtet. So kann z.B. ein Koordinator sehr gut als Stundenplaner geeignet sein und hierfür eine Rangstufe B erhalten haben, wäre aber z.B. als Unterstufenkoordinator weniger gut geeignet.

    Keine Ahnung. In dem Bereich werden so gut wie keine Menschen außerhalb der Schule gebraucht. Wenn die gut verdienen wollen, dann müssen sie irgendwo quereinsteigen.

    Meine A14 ist der Vertretungsplan als Hauptaufgabe. Diese Beförderung wäre eine Gruppenleitung in der Entwicklung gewesen mit 3 Entwickler plus ich. Das war aber auch vor 7 Jahre, inflationsbereinigt wären es sicherlich 1600€ heute.

    Interessanterweise scheint das Lehramt dann doch attraktiver gewesen zu sein für dich ;) Tatsächlich als offen interessierte Frage: Was gab dann den Ausschlag dafür?

    Das wir hier darüber reden, ob sich eine Beförderung wegen 600€ (A14) oder 800€ Brutto (A15) lohnt zeigt, dass wir manchmal ein bisschen den Bezug zur Welt außerhalb des Schulsystem verloren haben.

    Es ging darum, ob sich das mit Bezug auf die Pension lohnt. Und um die weiter oben beschriebenen äquivalenten 9 Rentenpunkte Differenz zu erwirtschaften, müssen auch Topverdiener knappe 5 zusätzliche Beitragsjahre aufweisen.

    Dass die Besoldungsunterschiede bei uns bei Beförderungen nicht besonders hoch ausfallen, ist leider Fakt. Fairerweise sollte man dabei aber auch erwähnen, dass das auch am recht hohen Einstiegsgehalt bereits in der "Grundstufe" liegt. Die Diskussion hatten wir hier schon öfter und wir sind sicher nicht überbezahlt, aber auch im direkten Vergleich mit nur Akademikern kommen Lehrkräfte nun nicht gerade als am Hungertuch nagend weg....im Vergleich mit allen Arbeitnehmern ohnehin nicht.

    Nein, das tut es in absoluten Zahlen nicht, jedenfalls noch weniger als im aktiven Dienst. Ob man deshalb drauf verzichten möchte, ist eine andere Frage.

    Der Unterschied zwischen A13(z) und A14 beträgt in der höchsten Erfahrungsstufe knappe 500€ Brutto. Davon ca. 70% Pension macht einen Unterschied von immerhin 350€ Brutto. Um einen solchen Zuschlag in der gesetzlichen Rente zu erhalten, wären knapp 9 Rentenpunkte notwendig. Also ganz unbedeutend ist das nicht.

    Wenn es für dich bereits ein "Shitstorm" ist, auf die offensichtlichen Mängel von Linux hinzuweisen und nicht einfach auf das "Windows ist böse" Bashing einzusteigen, dann magst du das so sehen. Ich nehme hier eine weitgehend sachliche Debatte war, die auch fachlich ziemlich fundiert vorgetragen wird. Mich irritiert im Übrigen persönlich sehr, dass du hier wiederholt einfach von "Linux" sprichst, obwohl es hier eine kaum überschaubare Anzahl von Systemen mit unterschiedlichsten Schwerpunkten gibt. Gerade das macht eine pauschale Empfehlung von "Linux" für nicht damit befasste Personen relativ schwierig.

    Und ich persönlich sehe es auch so, dass das für affine Personen, die sich ein System genau nach Maß zusammenbasteln wollen, durchaus sinnvoll sein kann. Für die deutliche Mehrzahl der Anwender ist Windows 10 bzw. 11 oder gar gleich ein aktuelles macOS wesentlich unkomplizierter.

    Genau aus diesem Grund wurde der Drittelerlass in NRW ja wieder abgeschafft, eben weil man damit als Lehrer erpressbar war.

    Mir erschließt sich auch nicht, worin die Erpressbarkeit liegen soll. Schlechte Leistungen werden noch immer als solche erkannt und auch entsprechend bewertet, insbesondere wenn es keinen Automatismus zur Wiederholung gibt. Dass sich ganze Klassen ständig miteinander verschwören und alle gezielt schlechter leisten als sie könnten, halte ich für einen Mythos und wäre für den Einzelnen als nette Variante des Gefangenen-Dilemmas auch ziemlich riskant.

    Ich habe so eine doofe Blase im Körper, die sich mit Eiter füllt, ich sage aber nicht wo. Im Ultraschall sieht man 3-4cm. Da soll ich jetzt Zugsalbe draufmachen, damit es aufgeht.

    Ergänzung: Mal abgesehen von der ohnehin umstrittenen Wirksamkeit von Zugsalben fehlt mir etwas die Vorstellungskraft, wie eine äußerlich aufgetragene Salbe auf eine Eiterblase im Körper, die überhaupt erst im Ultraschall sichtbar ist, wirken soll.

    Wenn das Ding nicht aufgeht, will die Ärztin es aufschneiden. Ich habe was von Antibiotikum gemurmelt, aber die Ärztin meinte nur, dass man das ja dann immer noch

    Wenn der Abszess nicht - wie häufig vorkommend - von selbst abheilt, dann ist die chirurgische Öffnung tatsächlich Mittel der Wahl. Das kann dann durch Antibiotika unterstützt werden, wird aber auch mit Blick auf die zunehmende Besiedlung mit MRSA eher konservativ gehandhabt.

    Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen, dass der Abszess möglichst schnell und unkompliziert abheilt!

    Hab ich auch immer wieder, Zugsalbe hilft immer! Das nächste mal gleich drauf damit. Alles Gute!

    Das würde mich wundern und kann ich im übrigen auch selbst nicht bestätigen. Es gibt quasi auch keine herstellerunabhängigen Studien zur Wirksamkeit dieser Salben, was in Anbetracht ihrer Verbreitung und häufigen Empfehlung durchaus bemerkenswert ist. Zwar scheint der Hauptbestandteil Ammoniumbituminosulfonat leicht entzündungshemmend und schwach antibakteriell zu wirken, ob das bei äußerem Auftragen auf Eiterblasen aber eine Rolle spielt oder wie überhaupt die viel beworbene "Zugwirkung" stattfinden soll, bleibt dabei offen.

    Wie kenn es sein dass eine Beurteilung ohne negative Aspekte mit einer schlechteren Note endet als eine Beurteilung mit negativen Aspekten. ??

    Zunächst: wie im Parallelthread schon mehrfach beschrieben handelt es sich hier nicht um Noten, sondern um die Beurteilung der Eignung für eine konkrete Stelle. Hierfür wird mit Blick auf die zu besetzende Stelle auf sehr viele verschiedene Aspekte geschaut. Jemand, der hierbei jeweils die Anforderungen gut erfüllt, wird dies auch entsprechend attestiert bekommen, was sich zurecht auch durchaus positiv lesen wird. Eine solche Beurteilung wird in der Rangstufe "C" zusammengefasst. Ein Bewerber, dessen Beurteilung in Rangstufe "B" zusammengefasst wird, wird vermutlich in nahezu allen der für seine angestrebte Stelle notwendigen Anforderungen diese deutlich übererfüllen. Gleichzeitig kann es durchaus sein, dass ein Aspekt eher weniger gut erfüllt wird, was eben auch in der Beurteilung beschrieben wird, aber noch nicht den Ausschlag zur Gesambeurteilung "C" liefert.

    Warum man zwischen B (14 Punkte, Note 1,0) und A (15 Punkte in der Schule) differenziert, weiß ich auch nicht . Wahrscheinlich um im Zweifel einen Kandidaten auf eine Stelle zu setzen der da warum auch immerhinkommen soll. Denn du kannst jedem die 15 Punkte verweigern, man findet ja immer etwas zum mäkeln. Da hat dann der Kandidat mit der 1,0, also dem B, auch keine Chance mehr. Irgendwie ein abgekatertes System …

    Auch diese Differenzierung ist eindeutig beschrieben und hat nichts mit Schulnoten zu tun. Es ist überhaupt nicht sinnvoll, ein B als 14 Punkte oder 1,0 zu lesen, da sich die Rangstufe im Beurteilungsverfahren massiv von der Bewertung einer schulischen Leistung von Schülern unterscheidet.

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