Beiträge von Seph

    Danke für den Vorschlag. Die Bahn ist leider auch sehr teuer. Die Woche sollte nicht über 400€ kommen.

    Das ist durchaus möglich, zumindest bei Reisezielen ins benachbarte Ausland ohne viel Umsteigen und mit genug Vorlauf für günstige Bahntickets.

    Eine Alternative dazu kann das "Bus-Sharing" sein. Es gibt Reiseanbieter, die Fahrtwünsche von verschiedenen Schulen einer Gegend so bündeln, dass das Transportmittel geteilt wird, die Aktivitäten und teils auch die Unterkunft vor Ort aber unabhängig voneinander sind.

    In SH haben wir seit 10 Jahren oder so die Gemeinschaftsschule. Gibt sicher Vorteile und Nachteile, aber unter den Gesichtspunkten, dass das Land nur einen bestimmten Beitrag für Bildung ausgeben möchte, wir aber über Teilhabe, gerechte (oder gleich(un-)gerechte) Bildungschancen, die Rolle des Kindes in unserer Gesellschaft, Elternwille usw in unserem Land diskutieren müssen, dann ist die Gemeinschaftsschule eine folgerichtige Konsequenz daraus.

    Letztlich wird es darauf hinauslaufen. Man muss sich vlt. auch mal klarmachen, dass das 3-gliedrige Schulsystem - insbesondere mit einer Trennung nach nur 4 Jahren - weltweit eher wenig verbreitet ist und ganz offenkundig nicht geeignet ist, Deutschland zu einer in Bildungsfragen führenden Nation zu machen. Die bisherigen Ansätze von Gesamtschulen werden (zurecht) im Moment kritisch beäugt, da sie bisher oftmals gerade nicht den Querschnitt der Jugendlichen beschulen. Hier in NDS sind Gesamtschulen relativ weit verbreitet und in einigen Fällen besser angewählt als die örtlichen Gymnasien. Mit einer entsprechenden Durchmischung der Schülerschaft lässt sich dann auch ganz anders arbeiten als wenn die Schulen lediglich "Resterampen" darstellen.

    Es ist erlaubt sich direkt zu bewerben jedoch absolut sinnfrei, da der SL eh aufgefordert wird ein Gutachten anzufertigen. Insoweit ist es taktisch klüger von Anfang an mit offenen Karten zu spielen

    Zwischen Bewerbung und Gutachten liegt manchmal einiges an Zeit, in der man u.U. auch bereits signalisiert bekommt, lieber zurückzuziehen. Aber ja, für eine erfolgreiche Bewerbung braucht man so oder so die Rückendeckung der eigenen SL und sollte das offen ansprechen.

    Wenn man die Schulfeiern (Einschulung, Abschluß) entsprechend öffentlich gestaltet, könnten Fotos davon als Dokumentation der Zeitgeschichte gelten.

    Zur Sicherheit kann man die noch von Dorfchronisten archivieren lassen.

    Nein. Schülerinnen und Schüler gelten mit Sicherheit nicht als Personen der Zeitgeschichte, nur weil sie bei einer Schuleinführung oder Entlassfeier anwesend sind.

    Eine Einschulung ist eine öffentliche Veranstaltung (und somit darf ohne weitere Genehmigung gefilmt und fotografiert werden), da ist jahrelang sogar die Zeitung gekommen und wenn die Eltern nicht dem ganzen schriftlich widersprochen haben, dann sind die Fotos in der Zeitung veröffentlicht worden

    Ich habe von dir schon so einiges rechtlich fragwürdiges gelesen, aber das geht wirklich weit daneben. Weder ist eine Einschulung eine öffentliche Veranstaltung mit völlig offenem Personenkreis noch dürften selbst auf einer solchen einfach ungefragt Bilder aufgenommen und dann veröffentlicht werden. Die Eltern müssen dafür auch nicht aktiv widersprechen, sondern müssten andersherum aktiv zustimmen. Die Ausnahmeregelung des §23 Abs. 1 Satz 3 KunstUrhG für Versammlungen, Aufzüge und ähnliche Vorgänge scheitert schon an der obligatorischen Teilnahme an der Einschulung im Gegensatz zur selbstbestimmten Teilnahme an z.B. Demonstrationen.

    Ein Einverständnis kann lediglich vorausgesetzt werden, wenn explizit für ein zur Veröffentlichung vorgesehenes Foto posiert wird und nicht bereits, wenn überhaupt für ein Foto posiert wird. Gerade im Zusammenhang mit Kindern kann auch nicht ohne weiteres auf ein berechtigtes Interesse des Veranstalters nach Art. 6 Abs. 1 Bst. f DSGVO abgestellt werden. Besonders bei Personen unter 18 Jahren werden hier bei der Interessenabwägung mit den Rechten der abgebildeten Personen besonders strenge Anforderungen gestellt.

    Wenn du keinen eigenen Stoff hast, ist es egal, von welchem Dealer du kaufst. Du bist immer zu 100% abhängig.

    Es spielt schon eine große Rolle, ob man seinen Stoff von jemanden bezieht, der einem nicht wohl gesonnen ist und der damit droht, Lieferungen auch einfach kurzfristig einzustellen oder ob man mehrere zuverlässige Ansprechpartner hat.

    Ja, theoretisch gebe ich dir Recht, allerdings habe ich hier praktisch das Gefühl, dass die Abteilungsleitung pro Schüler ist (der sollte auf jeden Fall in der Klasse bleiben, das ist das Ziel, unabhängig davon, was das mit mir macht) und meine Co-Klassenleitung neutral ist.

    Es braucht schon eine gewisse Schwere von Regelverstößen, um überhaupt über eine so einschneidende Maßnahme wie einen Klassenwechsel zu sprechen. Es ist Aufgabe der Abteilungsleitern, möglichst sachlich auf die Vorgänge zu schauen und sich nicht von Personen, die selbst in einer Situation emotional betroffen sind, mitreißen zu lassen.

    Auch stört mich, dass die Abteilungsleitung vorher meinte, sie würde kein Gespräch mehr mit dem Schüler führen und es jetzt doch tut vorher. Da hält sie sich ja an eine so vorgegebene Absprache nicht.

    Der Schüler hat das Recht, gehört zu werden. Pauschal kann man sicher nicht jedes Gespräch mit ihm in der Zukunft verweigern. Dabei darf er durchaus auch eine Vertrauensperson dabei haben. Ob nun ein konkretes Gespräch wirklich sinnvoll und nötig ist, insbesondere wenn der exakt gleiche Sachverhalt eh nur wiederholt durchgekaut wird, ist natürlich fraglich. Es bietet sich sicher an, gemeinsam mit der Abteilungsleitung vorab einen Leitfaden und die Zielstellung für das Gespräch aufzustellen.

    Deine Suggestion kannst du dir.... Letztendlich sind Öl- Gasprodukte ein Weltmarkt. Wenn andere russisches Öl kaufen, werden auf dem Weltmarkt Kapazitäten frei. Merkst du etwas?

    Russland hat erhebliche Probleme, die weggefallenen Kunden auf europäischer Seite zu ersetzen. Das liegt schon an fehlenden Pipeline-Kapazitäten in die von dir als Zwischenhändler postulierten anderen Länder. Gerade China schielt zwar sehr darauf, als Ersatzkunde einzuspringen, diktiert Russland dabei aber Preise auf, die erheblich unter den bisherigen Preisen liegen. Daran wird auch die derzeit im Bau befindliche weitere Pipeline in Richtung China eher nichts zu Gunsten von Russland ändern. In Realität lassen sich Produktions- und Nachfragekapazitäten bei weitem nicht beliebig hin und her schieben.

    PS: Dass Russland natürlich einen Teil der freigewordenen Kapazitäten an andere Handelspartner verkauft, liegt in der Natur der Sache. Dass es dabei wie gesagt erhebliche Preisabschläge in Kauf nehmen muss, hattest du vergessen zu erwähnen.

    Komisch, dass andere europäische Länder weiter direkt russisches Gas beziehen. Dazu kaufen wir jetzt zum erhöhten Preis indirekt über China, Indien, Saudi Arabien russisches Öl und Gas . Was soll also die unsinnige Aussage von dir?

    Die Suggestion, wir würden nun einfach 1:1 das russische Gas über Zwischenhändler beziehen stimmt zwar nicht, aber wen juckt das schon? Einen Großteil unseres Gases beziehen wir nach wie vor direkt aus Norwegen. Ergänzt wird dies nach Wegfall der russischen Pipeline-Importe weitgehend durch LNG-Lieferungen, von denen nur ein kleiner Teil direkt über deutsche Häfen, der Rest v.a. über Belgien und die Niederlande abgewickelt wird. LNG am Weltmarkt stammt v.a. aus den USA, Australien und Katar.

    Dann verstehst du nichts von Geldgeschäften. Ich bekomme 3,5%. Und das nicht in Übersee ;)
    Für eine Hypothek zahlst du momentan mehr als 3%. Die Inflationsrate beträgt momentan 1,9%.

    Ich würde dich bitten, derart persönliche Unterstellungen zu lassen, insbesondere wenn diese nachweislich falsch sind. Ich weiß im Übrigen ziemlich genau, zu welchem Zinssatz wir unsere Immobilie finanziert haben. Und dieser Satz liegt spürbar unter der Inflationsrate.

    Hast Du schon mal an Zwangsversteigerungen gedacht?

    Hier z.B.: https://www.immobilienscout24.de/expose/1531456…Type=district#/

    Dafür bekommst Du Mietstufe 6!

    Dir ist sicher klar, dass das Objekt nicht das vom Musterbild ist. Ich hatte mich zwischenzeitlich als wir ein Haus gesucht hatten wirklich mal mit der Option beschäftigt, ein solches durch Zwangsversteigerung zu erwerben. Nachdem ich von diversen Objekten die Exposés vorliegen hatte, haben wir sehr schnell wieder die Finger davon gelassen.

    Die hier verlinkte "Traumimmobilie" mag in Düsseldorf liegen, ist aber ein über 70 Jahre altes Zweifamilienhaus mit einer Wohnfläche, die gerade einem Einfamilienhaus entspricht. Dass hier schon selbstbewusst auf einen Energieausweis oder sonstige Angaben zum Sanierungsbedarf verzichtet wird, spricht für sich.

    Ich antworte auf schriftliche Anfragen per Mail i.d.R. auch genauso zurück. Das ist häufig nicht nur deutlich zeitsparender als ein persönliches Gespräch, sondern hat auch den Vorteil, dass ich den Gesprächsverlauf damit gleich dokumentiert habe. In den seltenen Konstellationen, in denen tatsächlich ein reger Austausch vor Ort notwendig wäre, lade ich zum Gespräch ein.

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