Einige meiner Schülerinnen und Schüler haben sich jedoch beschwert, dass die Aufgaben in der Nachschreibeklausur von denen in der regulären Klausur abweichen. Sie argumentieren, dass sie sich so auf einen anderen Aufgabentyp hätten vorbereiten müssen. Wie handhabt ihr das in eurem Unterricht? Seht ihr Vorteile darin, die Aufgaben in Original- und Nachschreibeklausur zu variieren? Oder ist es eurer Meinung nach fairer, ähnliche Aufgaben zu stellen?
Einige der Schüler beschweren sich so oder so, das muss wirklich nichts heißen. Und es ist auch andersherum: sie bekommen im Unterricht eine ganze Reihe von Kompetenzen vermittelt, von denen nicht immer alle auch in der Klausur eine Rolle spielen. Für die Nachschreibeklausur darf natürlich auch eine andere Auswahl aus dieser Menge verwendet werden, vorbereiten mussten sie sich ohnehin auf alle.
Wichtig ist letztlich nur, dass die Verteilung der Anforderungsbereiche vergleichbar ist und Nachschreibeklausuren weder deutlich einfacher noch deutlich schwerer als die Originalklausur ausfallen. Das betone ich vor allem deshalb, weil es ein beliebtes Spielchen einiger Kollegen zu sein scheint, mit "extra schweren Nachschreibeklausuren" zu drohen, was natürlich rechtlich völlig daneben wäre.