Ja, theoretisch gebe ich dir Recht, allerdings habe ich hier praktisch das Gefühl, dass die Abteilungsleitung pro Schüler ist (der sollte auf jeden Fall in der Klasse bleiben, das ist das Ziel, unabhängig davon, was das mit mir macht) und meine Co-Klassenleitung neutral ist.
Es braucht schon eine gewisse Schwere von Regelverstößen, um überhaupt über eine so einschneidende Maßnahme wie einen Klassenwechsel zu sprechen. Es ist Aufgabe der Abteilungsleitern, möglichst sachlich auf die Vorgänge zu schauen und sich nicht von Personen, die selbst in einer Situation emotional betroffen sind, mitreißen zu lassen.
Auch stört mich, dass die Abteilungsleitung vorher meinte, sie würde kein Gespräch mehr mit dem Schüler führen und es jetzt doch tut vorher. Da hält sie sich ja an eine so vorgegebene Absprache nicht.
Der Schüler hat das Recht, gehört zu werden. Pauschal kann man sicher nicht jedes Gespräch mit ihm in der Zukunft verweigern. Dabei darf er durchaus auch eine Vertrauensperson dabei haben. Ob nun ein konkretes Gespräch wirklich sinnvoll und nötig ist, insbesondere wenn der exakt gleiche Sachverhalt eh nur wiederholt durchgekaut wird, ist natürlich fraglich. Es bietet sich sicher an, gemeinsam mit der Abteilungsleitung vorab einen Leitfaden und die Zielstellung für das Gespräch aufzustellen.