Alles was ich tue, was minimal nachhaltiger ist als "der noch übliche Weg" ist gut.
Recyclinghaushaltspapier statt Frischfaser? Prima!
Auffüllbare Glasflaschen statt EInweg PETs? Prima!
Eier vom Nachbarhof statt aus der Bodenhaltung? Prima! (Legebatterien sind übrigens für Verbrauchereier nicht mehr zugelassen in der EU ;))
Fleisch vom Bauernhof nebenan statt aus dem Supermarkt? Prima!
Tragetaschen mitgenommen statt Plastiktüten? Prima
Natürlich ginge alles noch eine NUmmer besser, man nehme Lappen oder BioHof oder ökologische Taschen als Altfasern etc. - aber man muss sich einfach mal die Dinge vor Augen halten, die man eben schon zum nachhaltigeren Leben verändert hat. Irgendwann sind das die Routinen - und dann sind das immerhin schomal bessere Routinen. Und ehrlich: Wir wollen unsre Routinen in 5 Jahren auch nochmal verbessern können, um vorwärts zu gehen. ![]()
Lustige Anekdote: Mein Sohn, 16, ist jetzt mit Schulkumpels irgendwie auf "Ökologischer Fußabdruck" gekommen. Er erzählte ganz stolz, dass er für unsere ganze Familie einen Wert von 2 (schlagt mich nicht bei den Zahlen - grob!) gekommen wäre, seine Kumpels aber allein (ohne die Familie mit drin) schon auf min. den Wert 4 kamen. Er war mächtig stolz und konnte auch sagen, "was wir denn schon richtig täten" (keine FLugreisen, Ökostrom, bewusste Bio-Lebensmittel, wenig Fleisch). Bei genauerer Betrachtung kamen dann so lustige Angaben wie "5000km Autofahren im Jahr" raus - wir mussten ihn dann aufklären, dass wir diese Zahl mit unsrem Zweitauto so ca. im Juni eines Jahres erreicht hätten. Auch unser altes, kaum gedämmtes Haus kommt mit 1000L Heizl im Jahr aus, laut Aussage).