Beiträge von Schmeili

    Halb Off-topic: Wenn jemand keine wirkliche Ausbildung im Fach Englisch hat und somit (vermutlich) auch eher unsicher in der Sprache ist, sollte man denjenigen keine Vorwürfe machen und verlangen, dass sie sich vom Buch lösen sollen! Klar ist Unterricht abgelöst vom buch oftmals (aber selbst das nicht immer) abwechslungsreicher und interessanter - aber wenn die Länder nicht in die Ausbildung investieren, dann geht ads eben nicht.
    Lieber ein durchdachter "Buch-Unterricht" (bei denen in den Lehrermaterialien Lieder, Buchtipps, Word- und picture cards, Videos, Spiele und vor allem Hörbeispiele! beiliegen) als eine falsch eingeübte Aussprache oder falsch trainierte Satzstrukturen!

    (Sorry alem, aber da hier schon mehrfach der Tipp "Löse dich vom Buch" kam, lag mir das auf dem Herzen!)

    Oh Silicium, du hast einfach SO wenig Ahnung (genauer gesagt 0%)der Didaktik und Methodik im Englischunterricht in der 1. Klasse, dass du dich aus diesem Thread einfach raushalten solltest, ganz ehrlich!

    In Hessen gehts ja erst in der 3. Klasse los, von daher kann ich dir trotz Breitspurausbildung ;) nur wenige Tipps geben:
    - Wenn das Lehrwerk dir Sicherheit gibt, dann nutze es auch weiterhin, das ist gut. Gerade am Anfang sind aber PA-Phasen schwer und das mit der Aufmerksamkeit ist bei den Stöpseln ja auch noch nicht so gegeben... Halte die PA-Phasen noch möglichst kurz oder versuche eine besondere Strukturierung (zur Übersicht für dich): Beispielsweise 2 Stuhlreihen gegenüber - erst reden alle der einen Seite, dann alle der anderen Seite.Das macht es schwieriger "auszubrechen" und zu schnuddeln.
    Beim Buch hilft auch immer "point at" - dann siehst du zumindest, wer gerade wirklich aktiv zuhört.
    Zum Trost: Je älter sie werden, desto besser wird es..... (45 Minuten sind halt echt lang für die Kleinen, aber daran kannst du ja nix ändern).

    Oh weia! Das ist ja ein Unding, dass ihr beim Jugendamt nichts erreicht! Vorgesetzte sind vermutlich auch nicht greifbar, oder? (So wie du schreibst tippe ich darauf, dass ihr das schon probiert habt).
    Ich weiß von unserem Jugendamt (kann natürlich auch nur eine interne Regelung sein), dass sie bei einer akuten Kindeswohlgefährdung (also einer Anzeige davon) innerhalb 48 Stunden das Kind/die Familie aufsuchen müssen.
    So wie das klingt, ist "Kinderheim" für das Kind eher eine Wohltat und keine Bedrohung...

    Ich wäre froh um einen Austausch.

    Folgendes: Ich unterrichte in der Primarschule alle Fächer, auch Schwimmen und Sport und bin im 5. Monat schwanger. Jetzt hat es bereits den zweiten Zwischenfall gegeben (ein 10jähriges Kind hat mich nicht gesehen und mir versehentlich in den Bauch getreten) und ich wurde sogar krank geschrieben - Bettruhe. Das Kind hat es nicht mit Absicht getan, es war einfach ein "Unfall".

    Jetzt bin ich am hin und her überlegen: Bagatelle oder sollte ich vielleicht meine 2 Sportstunden doch besser abgeben? Wie müsste ich sowas anstellen?

    Ich bin ein Newby im 1. Anstellungsjahr und hab keine Ahnung, wie sowas gehandhabt wird. Kann mir jemand mit Erfahrungen weiter helfen?

    Vielen Dank!!!

    Zur Lage in anderen Bundesländern wurde ja schon einiges gesagtt. Du solltest das Ganze aber auf jedenfall als Arbeitsunfall deklarieren (lassen), damit evtl. Folgeprobleme abgedeckt werden (wäre hier in Deutschland zumindest so).
    ICH würde die zwei Stunden nach so einem Vorfall abgeben oder eben meinen Sportunterricht in der Zeit sehr stark umstrukturieren.

    Weil wir einen förderalen Staat haben und weil sich im Bildungsbereich die "Provinzfürsten" noch relativ frei ausleben können.


    Mal wieder falsch zitiert - sorry! (Ich hasse diese neue Zitierweise hier...)
    Danke - das war mehr eine rhetorische Frage. ;) Wobei: Auch das Abitur ist ja eigentlich entsprechend föderal organisiert - warum geht es da, aber nicht am Anfang.
    Es beginnt ja schon auf nem ganz anderen Niveau (aber das ist eine andere Diskussion)..

    7. Klasse), die sich diverse Schnäpse dann halt von älteren Jugendlichen kaufen lassen.

    Ja, das haben aber auch wir getan, nur dass es eben kein Schnaps sondern die Flasche Sekt (zu 4!) war. Wir aufgeregt wir waren.....
    Ich denke es trifft es, dass es eben eine kleine?, mittlere?, große? Gruppe von Jugendlichen/Kindern gibt, die eben direkt auf hochprozentige Spirituosen zurückgreifen.

    Ich beobachte im Allgemeinen (privates Umfeld/Jugendarbeit) auch, dass weniger Jugendliche trinken, aber diejenigen DIE trinken oftmals keinerlei Grenzen kennen (und dann auf Blackouts noch stolz sind).

    Ich finde, dass die KM mal wieder dabei sind, dass Pferd von hinten aufzuzäumen: Alle SuS sollen dasgleiche Abitur machen, aber der Weg dorthin ist so sehr unterschiedlich (inkl. der unterschiedlichen Anforderungen!). Warum beginnt man nicht am ANFANG der Schullaufbahn mit vergleichbaren Anforderungen, Strukturen etc.?
    Klar, die Bildungsstandards sind ein guter Anfang - aber mehr eben noch keinesfalls!

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