Hier bei uns haben viele kleine Läden keine EC-Zahlung, weil sich das unter einem Betrag nicht lohnt, da da eben noch Gebühren zukommen. Hier im Hamburger und Niedersächsischem Raum habe ich noch keine EC-Geräte auf Flohmärkten erlebt.
Der Grund für fehlende Akzeptanz von Kartenzahlung, gerade bei Dienstleistung und Gastronomie, ist in den meisten Fällen Steuerhinterziehung:
Zitat
Wer als Kunde sichergehen will, dass seine Zahlung richtig verbucht und versteuert wird, kann per EC- oder Kreditkarte zahlen. Solche Geldströme sind für die Fahnder nachzuverfolgen. Allerdings weigern sich Wirte manchmal mit fadenscheinigen Begründungen, Karten anzunehmen. Diese Erfahrung haben auch die Hamburger Finanzprüfer gemacht. Nach einer Weihnachtsfeier wollten sie per EC-Karte zahlen. Der Kellner behauptete allen Ernstes: "Nein, um diese Zeit ist das Gerät schon abgeschaltet, das geht leider nicht."
Sehr lesenswerter Artikel: https://www.zeit.de/2014/09/steuer…komplettansicht
Die Gebühren sind häufig weniger Grund: Hier mal ein Beispiel:
https://www.berliner-volksbank.de/firmenkunden/g…ay-kompakt.html
Für 35 EUR im Monat bekomme ich a) ein Terminal b) 3000 EUR Umsatzvolumen ohne weitere Gebühren.*
Das sollte sich auch ein z.B. gewerblicher Aussteller auf einem Flohmarkt oder Wochenmarkt leisten können. Wenn er denn wollte.
* (Es gibt durchaus auch Verträge mit z.B. 10 Cent Gebühren/Tx + Disagio, das lohnt sich dann eher nicht bei kleinpreisigen Artikeln, aber für Kartenzahlung gibt es so viele Tarife wie für Handys. Ist für jeden das passende dabei)