Beiträge von Karl-Dieter

    Würdest du diese Frage dem Vater auch stellen, ob das die Mutter auch macht, wenn er sich dafür entschieden hat?!?
    Ich finde so etwas einfach unverschämt.

    Wer solche Informationen in einem Diskussions-Forum preisgibt, muss auch damit rechnen, dass so etwas auch aufgegriffen und diskutiert wird.

    Mir fällt sowas aber häufig bei meinen Kolleginnen auf. Erstmal wird sich häufig völlig unter Wert verkauft (Kinder schon 20 Jahre alt, selbst knapp 50 Jahre alt) "Ich würde das nicht schaffen Vollzeit zu arbeiten", oder die abstrusesten Bedingungen werden bei Teilzeit gestellt (80% Teilzeit, keine 1. Stunde. kein Einsatz im Nachmittag, keine Springstunden) (geht einfach nicht!) mit der Begründung, dass man ja für die Kinder da sein muss. Auf die Gegenfrage, ob der Mann seine Arbeitszeiten nicht auch reduzieren oder flexibler gestalten könne, kommen dann Antworten wie "Ne, mein Mann hat einen richtigen Job" ( ;( ) oder "Er möchte das nicht".

    Mir ist das immer etwas schleierhaft, aus welchem Grund viele Frauen so selbstverständlich Jobtechnisch zurückstecken und der Mann hier gar nicht partizipiert. Mir ist bewusst, dass es da auch ökonomische Zwänge gibt (Mann verdient mehr), aber meiner Erfahrung nach sind die Ehepartner von Lehrerinnen entweder häufig selbst Lehrer oder verdienen nicht mehr als ihre Frau oder sogar weniger (wenn man mal von der Reduzierung von Teilzeit absieht)

    Ich habe einen Magister in Geschichte und Kunstgeschichte.
    Im Gegensatz zu Brandenburg, hat Berlin Kunstgeschichte aber nicht anerkannt - nur Geschichte. Somit muss ich Deutsch und Mathe nachstudieren.
    Ehrlich gesagt finde ich es ungerecht.


    Sei mir aber nicht böse, aber mit deinen Fächern musst du überhaupt froh sein, irgendwie einen Fuß in den Seiteneinstieg zu bekommen. Und inwiefern soll die Fächerkombination "Geschichte und Kunstgeschichte" für die Schulen relevant sein?

    Sorry, aber mich nervt die Bezeichnung Vätermonate. Dies manifestiert auch noch das eh schon gelebte Elterngeldmodell der meisten Paare. Dein Mann darf auch 3 Monate oder (welch Frevel) 12 Monate Elternzeit nehmen und das sogar allein mit dem Kind.

    Mich nervt das auch - allerdings machen hier häufig die Frauen nicht mit. Meiner Erfahrung nach wird man im ÖD hier als Mann nicht schräg angeguckt, anders als in der Industrie o.ä., aber die Frau will ja meistens die 12 Monate machen. Ansonsten kommt dann auch noch dazu, dass Frauen das dem Mann häufig nicht zutrauen (wobei hier auch sehr häufig der Mann schuld ist)

    Habe noch nie von solchen Fällen gehört, außer hier im Forum, wo die Leute aber anscheinend auch eine unterschiedliche Selbst- und Fremdwahrnehmung haben.

    Bei den Leuten, die in der UPP schlecht abgeschnitten haben oder durchgefallen sind, war das häufig abzusehen, zumindest ist das bei unserem Referendaren so. Die hatten bereits vorher schon arge Mängel, die sie nicht aufgearbeitet haben.

    Ansonsten gibt es dann noch die paar Fälle, wo eine Prüfungsstunde in die Hose gegangen ist (sowas wie, Fach Y: 1, Fach X: 5, Kolloqium: 1), aber das ist dann einfach shit happens

    Wir werden klar bevorzugt behandelt; Terminvergabe, Chefarzt, Einzelzimmer....

    Chefarzt und Einzelzimmer ist bei euch nur, weil ihr die entsprechende Zusatzoption in der PKV gebucht habt - kann man als gesetzlich Versicherter genauso.
    Terminvergabe stimme ich dir völlig zu.

    Aber es wird dann trotzdem von dir erwartet, dass du etwas sinnvolles machst und nicht nur beaufsichtigst, oder?


    Kontrolliert keiner - wie erwähnt, ich mache dann meistens Rechtschreibübungen o.ä., "dass/das", nominalisierte Adjektive usw, kann man auch bei uns noch problemlos in der 10. Klasse machen. Und ich bin kein Deutschlehrer. Halte das aber für sehr sinnvoll.
    Wenn man sich zuhause einmal 30 Minuten hinsetzt und googelt, hat man recht zügig direkt 20 Arbeitsblätter, die man sich auf den Tisch im Lehrerzimmer legen kann.

    Mal davon abgesehen, dass ich Vertretungsstunden sehr aufwendig zum Vorbereiten finde, weil man sich auch noch darum kümmern muss, wo die Klasse gerade ist, was die anderen Kollegen machen usw.


    Dann sollte die Schule mal ein vernünftiges Vertretungskonzept einführen. Bei uns ist das so, dass die Schüler beispielsweise so Selbstlernordner haben, in denen sie dann arbeiten. Das geht zwar nicht bei Kursen, aber selbst da kann man gute Sachen machen, und wenn es irgendwelche Rechtschreibtrainings sind. Die findet man in 2 Min googeln im Internet.
    Und wo die Klassen sind, steht normalerweise auf dem Vertretungsplan.

    Ansonsten, wenn ich z.B. Vertretung in einem Chemie E-Kurs 10. Klasse mache, kann ich gar nicht fachlich vertreten, das erwartet aber auch keiner.

    Nach dem Wegfall der Q2 bekommen wir ebenfalls Bereitschaftsstunden. Wenn wir z.B. 3 Q2-Stunden hatten und 3 Ber-Stunden bekommen, bekommen wir bei unserer Überstundenabrechnung generell 3 Stunden abgezogen (obwohl wir in der Schule rumhängen). Wenn wir eingesetzt werden, zählt es als Überstunde, anderenfalls nicht.

    Bis auf den letzten Satz ist das für NRW so korrekt. Wenn es als abrechenbare Überstunde zählt, ist es nicht korrekt, weil du bereits dafür Geld bekommst, es ist ja in deinem normalen Deputat drin.

    Und Flüchtlinge sind hoffentlich keine dabei?

    Die sitzen idR seltener im christlichen Religionsunterricht. Unabhängig davon: Es gibt ganz klare Vorgaben laut KLP, ich kann hier nicht auf jedes einzelne Besonderheit Rücksicht nehmen.
    Wenn ein Kind beispielsweise Mißbrauchserfahrungen hat, kann ich auch nicht den kompletten Sexualkundeunterricht auslassen.

    Verstehe auch die Aufregung nicht. Man kann in dem Job problemlos bis 67 oder auch 70 arbeiten. Wer das nicht will, kann ja gerne mit Abschlägen früher gehen.

    Vor 50 Jahren haben Lehrer auch bis 65 gearbeitet, aber die hatten danach keine Lebenserwartung von 15-20 Jahren mehr, sondern nur noch von 5 oder 10.

Werbung