Beiträge von Karl-Dieter

    Ich möchte niemandem zu nahe treten, aber ich als kleiner A12er habe in meinen Augen mehr gearbeitet als die A13er und ja

    Ist bei uns ähnlich. Wir haben einen Sonderpädagogen, der macht top arbeit, ist immer da, richtig super, die beiden anderen sind... nun ja. So auf dem Level von i-Helfern.

    Vielleicht in NRW Gesamtschule.

    Die ADO gilt für alle Lehrer in NRW, unabhängig der Schulform.

    Ist natürlich die Frage, was hier unter "Betreuung" gemeint ist. Wir haben schon Ausbildungsberater, die federführend die Ausbildung leiten. Die bekommen Entlastungsstunden. Der eigentliche Ausbildungslehrer nicht. Wenn ich in z.B. 3 Stunden einen Ref/LAA mit im Unterricht habe, dann bekomme ich da nix für. Das ist eben §10 ADO

    Methodenfeuerwerk


    Ein packender Einstieg + eine für den Inhalt gut passende Methode, evtl. mal was anderes als TPS (aber auch nix extravagantes) + Differenzierungsmaterial + Zusammenführung am Ende + handwerklich gute Ausführung => gute Lehrprobe


    Ist für mich was anderes als "Methodenfeuerwerk".

    Also meiner Meinung nach ist das nicht "unumstritten".

    Den wenigsten Kollegen (Beamter oder nicht, aber bei Angestellten ist Mehrarbeit halt nicht so einfach anzuordnen) scheint außerdem klar zu sein, dass die Übernahme einer zusätzlichen Aufgabe ZWINGEND Entlastung an anderer Stelle voraussetzt.

    Das hat das Ministerium aber in seiner unendlichen Weisheit bereits in seiner Arbeitszeitberechnung mit einberechnet. Was zu den Kernaufgaben eines Lehrers gehört, steht für NRW z.B. in §10 ADO

    Im Ref. werden ja häufig praxisferne "Showstunden" verlangt.


    Woher kommen eigentlich immer solche Sprüche? Von einem Koch in der Ausbildung erwartet man auch, dass er ein 7-Gänge-Menü kocht bzw. kochen kann. Da kommt keiner auf die Idee, dass der den ganzen Tag nur Schnitzel/Pommes/Salat fertigmacht. Und einzelne Teile aus dem 7-Gänge-Menü kann er auch so immer wieder anwenden, und auch so, kann es durchaus mal sein, dass er dieses 7-Gänge-Menü mal nach seiner Ausbildung machen muss.

    Wie gerade gestern in einem anderen Thread erwähnt: Es ist NICHT Aufgabe des Mentors, an der Didaktik zu feilen und dem Referendar bei der Stundenplanung zu helfen. Dafür ist das Seminar zuständig. Wäre es Mentorenaufgabe, müsste nämlich mehr Entlastung her als die (bei uns) 0,7 Schulstunden pro Woche, die so schon ein Witz sind.


    Ausbildung von Lehramtsanwärtern usw. gehört zu den Kernaufgaben eines Lehrers, kann man beispielsweise in der ADO (NRW) §10 nachlesen. Gehört also ganz normal mit dazu, irgendwelche Entlastungsstunden dafür zu fordern, ist schon dreist.

    a) Sofern du nicht in deinem dienstlichen Gutachten (Abschluss zur Probezeit) den Vermerk "Hat sich wegen besonderer Leistungen ausgezeichnet" hast, bist du raus, sofern du zum Beförderungszeitpunkt (vermutlich ist hier "sofort" angegeben), nicht das Jahr rum hast. Da die Bestnoten zurzeit sehr restriktiv vergeben sind, gehe ich davon aus, dass du das nicht hast.

    b) Schwangerschaft darf sich nicht nachteilig auswirken. §20 LBG NRW

    Warum ein Jahr da?!? Einzige Voraussetzung, Vertrag am 1.12. und dann wird eben geguckt, wieviel Zwölftel der 80% (sprich Monate für die etwas von dem AG gezahlt wurde, was auch lauter Einzelverträge sein können)


    Völlig richtig, habe es falsch ausgedrückt. Wollte aber nicht, dass es so rüberkommt, dass man definitiv 80% von genau den 3000 Brutto bekommt, also auch wenn man am 1.12. anfängt, man dann 2,4k bekommt.

    Einigen Karrieristen scheint es unmöglich zu sein, das Bestehende, was gut funktioniert, laufen zu lassen und nur das zu ändern, was nötig ist.


    Andersrum gibt es aber auch genauso Kollegen, die einfach machen, was sie wollen und es ihnen scheißegal ist, ob das sinnvoll, gut oder förderlich ist. Und das sind meiner Erfahrung nach übrigens auch immer die, die über Schulleitungen mit solchen Worten herziehen. (Damit mein ich jetzt gar nicht mal dich, sondern das sind halt so meine Erfahrungswerte)

    Hallo, kann mir Jem. sagen wieviel ich in NRW als Vertretungslehrer mit 1. Staatsexamen an einer Grundschule mit 28 Std (Volle Stundenzahl) verdienen werde?

    E10, da Nichterfüller, Stufe 1 (sofern du keine Kinder/Jugendarbeit an Vorerfahrung nachweisen kannst).

    Brutto wären das knapp 3000 EUR/Monat (plus Jahressonderzahlung i.H.v. knapp 80%, sofern man ein Jahr da ist)

    Netto musst du mit dem für deine Bedingungen passenden Brutto/Netto-Rechner ausrechnen.

    Auch im öffentlichen Dienst gilt inzwischen die Bestenauslese - dieses frühere Verfahren, dass Kollegen, die x Jahre Dienst auf dem Buckel haben, automatisch befördert werden, ist meines Erachtens nach das allerletzte.

    Wieso soll ein Standardlehrer, der stinknormalen Unterricht macht, automatisch irgendwann befördert werden?


    Und die Leute, für die eine Funktions/Beförderungsstelle gedacht ist, sind in der Regel auch gut - zumindest bei mir an der Schule konnte ich jede Beförderung absolut nachvollziehen, weil das die Leute waren, die wirklich gut waren, in der gesamten Arbeit und sich auch den Hintern aufgerissen haben.

    Sie ist noch nicht lange dabei und wird sich aus Gutmütigkeit breitschlagen lassen, und das fände ich sehr schade. Ich hatte schon die Idee, unsere Sicherheitsbeauftragte mit einzubeziehen, die ja auch für den Schutz der Schwangeren zuständig ist. Das ist eine ältere, sehr resolute Frau, die der Schulleitung gehörig den Kopf waschen wird, wenn sie davon Wind kriegt.... *Hände reib*...


    Sei mir nicht böse, aber ich finde nicht, dass du dich da irgendwie einschalten solltst.

    Deine Kollegin ist eine erwachsene Frau, wenn sie das freiwillig vor der Entbindung macht, wird sie sich das auch schon überlegt haben, weshalb und warum.

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