Beiträge von Karl-Dieter

    Die Eltern des Kindes kann ich sehr gut verstehen. Die möchten nicht diesen Vermerk auf dem Zeugnis "mitschleppen". am besten ich empfehle ihnen nach Brandenburg zu ziehen.

    Der wird doch nicht dauerhaft mitgeschleppt. Und in das Zeugnis der Grundschule guckt doch eh keiner später rein, oder denken die Eltern, dass das bei Bewerbungen nachteilig ist?

    Persönlich drängt sich mir der Eindruck auf, dass das solche Eltern sind, die solche Informationen den weiterführenden Schulen vorenthalten und die das erst alles mühselig wieder selber diagnostizieren dürfen.

    Ah, verstehe. Wenn aber Schüler X Dyskalkulie hat und Schüler Y nicht, dann sind Schüler Y's Eltern damit einverstanden, dass Schüler X trotz Nachteil schlechtere Noten schreibt, weil dann ja vermeintlich das eigene Kind nicht aus dem Wettbewerb fällt? Das macht Sinn, liebe Länder ohne Dysk.- Nachteilsausgleich!

    Ich bin für die politischen Entscheidungen nicht verantwortlich, trotzdem halte ich es für (rechtlich!) fragwürdig (und das ist noch harmlos ausgedrückt) hier auf eigene Faust einen Nachteilsausgleich zu erschaffen, der normalerweise über die Klassenkonferenz (und Schulleitung) läuft.

    diese sätze sind aber wahr, sobald man klasse drei bis vier hinter sich lässt, vielleicht auch schon vorher. teenager haben eine sehr niedrige toleranz für anderssein, gleichzeitg sind die behinderten kinder (vs. beliebige mobbing-opfer) objektiv gesehen anders, und dann wollen sie auch noch dazugehören, weil sie ja nun mal auch grad in der pubertät sind, wo die gruppe alles ist, und die erwachsenen nichts sind. dann läuft da noch ein schulbegleiter hinterher und spätestens dann ist mehr als freundliche toleranz im schulalltag durch die "normalen" nimmer drin. da werden sich keine tiefgreifenden privaten freundschaften und vor allem für das besondere kind wird sich kein austausch auf augenhöhe mit wem auch immer ergeben, solange da kognitiv nicht genug vorhanden/die sozial-emotionalen probleme des kindes und damit sein abweichendes verhalten zu groß sind. körperbehinderte ohne kognitive defizite (ja, ich hab' defizite gesagt...) sind was anderes, das ist mit entsprechender liegend-anfahrt, aufzügen, kinderpflegerin oder -krankenschwester, ruheraum etc. gut zu machen. wird auch schon gemacht, immer schon, auch in bayern (gibt's eigene gymnasium für). aber kinder mit lb oder gar gb - die macht man meiner meinung nach nicht glücklich, wenn man sie einzeln zu "integrieren" versucht. austausch auf augenhöhe, echte freundschaft mit mir ähnlichen, ist eine ganz, ganz wichtige erfahrung, und die macht man halt eher nicht, wenn man der einzige ist, auch wenn man sich das immer so sehr wünscht, weil's ja so schön wäre, wenn's ginge.
    ich meine, wer von uns akademikern hier hat einen geistig behinderten besten freund oder beste freundin? keiner. warum nicht? nicht, weil wir behinderte nicht inkludieren wollen, sondern weil da einfach ein austausch voll auf augenhöhe in beide (!) richtungen nicht möglich ist. mir sind andere dinge wichtig als dem behinderten, und umgelehrt gilt dasselbe. und das wird sich nicht ändern, da kann man noch so von integration schwärmen oder "menschenrecht" draufkleben.
    vielleicht ist das anders in einem ganz anderen inklusiven schulsystem in einer anderen galaxie, weiß ich nicht. aber hier, heute, in unserer gesellschaft, befriedigt das gut gemeinte projekt "inklusion" einzig und allein den spartrieb einiger minister und eventuell das ego mancher eltern. auf der kosten-seite haben wir dafür regelklasse, regellehrer, sonderpädagogen im dauerstress und vor allem behinderte kinder, die alle vor die hunde gehen/suboptimal versorgt werden.


    Den Text ist aufgrund konsequent missachteter Groß- und Kleinschreibung leider sehr schwer lesbar. Muss das sein?

    Persönlich halte ich das aber nicht für sinnvoll an "der alten Schule" ein Praktikum zu absolvieren. Auch mit deiner Facherkombination ist es durchaus möglich, dass du an Gymnasien keine OBAS-Stelle bekommst, sondern eher auf eine Gesamtschule (Sekundarstufe II) oder auch auf eine reine Sekundarstufe I-Stelle an Haupt-, Real- oder Gesamtschule rutscht. Und die Kinder dort sind, gerade in der Sekundarstufe 1, die du natürlich auch unterrichten wirst, anders als auf dem Gymnasium.

    Zu der Frage, ob Schulen Teilzeitkräften entgegenkommen:
    bei uns gibts keine speziellen Regelungen, wir bemühen uns aber, einen freien Tag "herzuzaubern" (bei manchen Fächerkombinationen udn Verschienungen grenzt das manchmal an wahre Zauberei ), eine Garantie gibts aber für nix. Es ist auch selbstverständlich, dass man an allen Konferenzen teilnimmt, alles andere macht keinen Sinn (z.B. halbe GLK, halbe Zeugniskonferenz, ...)

    Also in NRW müssen die Schulen den TZ-Kräften entgegenkommen. Eine 50%-Kraft muss min. 2 freie Tage haben. Für Konferenzen ist das die Aufgabe der Lehrerkonferenz hier für ein Teilzeitkonzept zu sorgen, bei uns muss man nicht an allen Konferenzen teilnehmen (Ausnahme: immer jeweils die 1. und letzte im SJ).

    Ein guter Studienfreund ist heute übrigens bei einem größeren Chemieunternehmen und darf sogar auf Firmenkosten eine Person (gedacht für Partner) mitbringen zum Weihnachtsessen.

    In einem anderen Thread war es noch dein damaliger Freund, der dir Almosen und Kartoffelschalen (überspitzt gesagt) hingeworfen hat während du im Referendariat war. Deine Texte sind nur Selbstmitleid, nichts anderes.

    Bin aus NRW : Nein, der Schulleiter hat auch hier nicht das recht.
    Mein vorheriger SL wollte mich mal dazu bringen eine Note einer Schülerin von 3 auf 2 zu aendern, weil den Eltern die 3 nicht passte. Als ich ihm sagte, dass ich die Anweisung schriftlich von ihm wolle, war das Thema plötzlich nicht mehr akut.

    Ist sowas nicht ein Fall für eine Remonstration?

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