Beiträge von Karl-Dieter

    zumal Konferenzankündigungen bei uns mitunter extrem kurzfristig kommen, so könnte man sich wenigstens drauf einstellen...)

    Das wäre imho eine Sache für den Lehrerrat. Alles was nicht spätestens 5-6 Tage vorher angekündigt wird, wird ignoriert bzw. ist dann keine Anwesenheitspflicht.

    ich komme nicht direkt von der Uni, sondern war schon einige Jahre in der Industrie tätig.


    Das ist dann eine andere Situation, hier hast du, sofern du aus dem Mangelbereich Elektro- und Metall kommst, den Direkteinstiegzuschlag und hast ggf. anrechenbare Zeiten aus der Industrie.
    Ohne den Zuschlag kommst du aber schwer über die Bemessungsgrenze, weil dir hier fast 10 000 Euro Bruttoeinkommen fehlen.

    Das ist aber bei dir eine Sondersituation, ohne weitere Informationen ist der Tipp "Versichere dich doch privat!" nicht so nützlich, weil das nur unter bestimmten Bedingungen möglich ist. Nur die wenigsten Direkteinsteiger kommen über die Grenze.

    Du kannst dich aber auch privat versichern (so mach ich's auch, weil ich nicht zurück in die gesetzliche Kasse möchte).
    Gruß!

    Nein. Das ist nur möglich, wenn du mit deinem Einkommen über der Versicherungspflichtgrenze liegst, d.h. mehr als 54900 Euro Bruttojahreseinkommen. Das wirst du definitiv nicht knacken. Falls du (wenn ich da von deinem Namen ausgehe) gerade Student bist und privat versichert bist, musst du (nach dem Studium) in die gesetzliche Kasse, sofern dein Jahreseinkommen unter der o.g. Summe liegt. Ausnahme ist natürlich, falls du Beamter wirst, aber darum geht es in diesem Fall ja nicht.

    20 Tage Anspruch hat man nur als Alleinerziehender - oder wenn man mehrere Kinder hat, dann aber max. 25 insgesamt.

    Und auch hier kommt es drauf an, wie viel man verdient. Ein Oberstudienrat der schon etwas aufgestiegen ist, hat schnell nur noch 4 Tage.

    Mag an meinem Mann liegen, weil er ein konservatives Rollenbild hat, aber ich kann ja auch nur von meinen eigenen Erfahrungen berichten.


    Vielleicht musst du ihn dann "umerziehen". Mir fällt gerade kein anderes Wort ein. Aber wenn du dich selbstverständlich auch in diese Rolle gefügt hast bzw. sie von Anfang an eingenommen hast (vielleicht hast du auch ein eher konservatives Rollenbild? Soll kein Angriff sein), ist das ja auch kein Wunder, wenn er dann seinen Part so ausfüllt, wie du es vielleicht erwartest.

    Fairerweise muss man nämlich auch sagen, dass viele Frauen häufig auch Sachen nicht gerne abgeben. Wenn der Mann dann z.B. irgendwas bügelt, wird dann nachher gemeckert, dass die Falttechnik falsch ist usw. anstatt das so einfach hinzunehmen, dass es auch andere Falttechniken gibt.

    Entschuldige, aber das ist doch nicht dein Erst, oder?

    Ich habe nicht gesagt, dass ich das gut oder schlecht finde. Ich sage nur, wie die Rechtslage aussieht. Selbst wenn ältere Geschwister (die jetzt im jugendlichen Alter sind) im Haushalt leben die zufällig zuhause sind, hat man kein Anrecht auf Kinder-Krank-Tage.

    Was ich damit sagen möchte: Diese Kinder-Krank-Tage kriegt man nicht so hinterhergeworfen, da sind einige Bedingungen dran geknüpft (auch der Versichertenstatus des Elternteils, welches zuhause bleiben will und das des Kindes), die schnell mal nicht erfüllt werden.

    Verbeamtete Bundesbeamte (bei den Landesbeamten bitte entsprechend nachschauen) haben z.B. nur vier (!) Kinder-Krank-Tage, deutlich weniger als Arbeitnehmer. Weitere Tage müsste man als unbezahlten Sonderurlaub nehmen. Aber auch hier gilt eine Verdienstgrenze, manchmal hat man 4, manchmal 10.

    Gute Idee, noch gar nicht so bedacht. Geht natürlich nur unter der Voraussetzung, dass der Freibetrag nicht eh schon fast völlig durch herkömmliche Anlagen ausgeschöpft ist, wie das z.B. bei meiner Freundin der Fall ist.

    Aber für mich ist das durchaus relevant. Danke!

    Da gebe ich dir absolut Recht!

    Verkaufe Ende Dezember so viele Anteile des Fonds, dass mit dem Gewinn die Steuerfreigrenze für das laufende Jahr ausgeschöpft ist. Anfang Januar kaufst du diese Anteile dann neu. Die Kursschwankung dürfte kaum ins Gewicht fallen

    Vielleicht stehe ich gerade auf dem Schlauch, aber was soll das bringen, außer dass man noch mal Ordergebühren hat?

    Auf den MSCI-World-Index würde ich auch nicht unbedingt setzen

    Und warum nicht?

    Wenn du in EM investierst, investierst du nicht in Entwicklungsländer, wo die jetzt ne Cola im Kühlschrank haben, sondern das sind Schwellenländer wie Russland, China, Brasilien u.ä. . Deutlich riskanter (auch aufgrund der politischen Instabilität), der Börsenmarkt schmiert z.B. in China gerade deutlich ab weil die Wirtschaft jahrelang überbewertet worden ist.

    Ich würde natürlich auch in EM investieren, aber maximal zu 20-30%. Der Fokus des MSCI EM liegt z.B. auf Asien, der knapp 50% Anteil am Index hat. Das sollte einem bewusst sein.


    Deine 801 € Steuerfrei sind insofern nur für Dividenden u.ä. relevant. Wenn du aber z.B. jetzt einen Fond für 10 000 EUR kaufst und verkaufst ihn im Jahr 2022 für 16 000 Euro, fallen auf die 6000 Euro die Kapitalertragssteuer an. Und schon sind 1500 EUR weg.


    P.S. Ich weiß, was ETF sind, deswegen schrieb ich oben schon von Indexfonds. Gibt zwar paar aktiv gemanagte, aber wenige.

    Grundsätzlich halte ich auf lange Sicht 7 - 9 % im Jahr als Durchschnittsrendite durchaus für realistisch und das Risiko beschränkt sich auf moderate Schwankungen.


    7-9% Rendite halte ich nicht für realistisch, du darfst die Kapitalertragssteuer auf die Gewinne nicht vergessen sowie die jährlichen Kosten. Selbst 0,20% TEUR bei sehr günstigen Indexfonds läppern sich auf die Dauer. Der MSCI-World hatte auf einen 15 Jahreszeitraum einen Mittelwert von 8,6% maximal, aber hier sind vorherige Faktoren noch nicht einberechnet.
    Moderate Schwankungen sind auch ... nunja. Freundlich ausgedrücjt. Wieder der MSCI-World hatte einen Verlust über 50% (Dotcom-Blase), hier ging der Abschwung alleine fast 3 Jahre. Nach 13 Jahren (!) waren nur die Verluste wieder ausgeglichen.

    [Blockierte Grafik: http://www.finanztip.de/fileadmin/images/Geldanlage/MSCI_World/msci_wertentwicklung_kurs_net_gross_2.png]

    Grundsätzlich muss für einen Nachteilsausgleich ein Klassenkonferenzbeschluss (!!) her.
    In Jg. 5 und 6 kann der Deutschfachlehrer aufgrund des Duisburger Sprachstandstest LRS diagnostizieren (RS-Leistung u 10 Punkten). Das kann (aber muss nicht!) zu einem NTA führen (wieder über die KK).


    Dyskalkulie ergibt kein NTA; das ist richtig. Der muss genau die gleichen Arbeiten schreiben.

    In Deutschland gibt es eine Schulpflicht, dafür fördert der Staat aber immerhin noch eine vielfältige Schullandschaft, damit Eltern wenigstens die Möglichkeit haben zwischen Schulen verschiedener Prägung zu wählen.


    Grundsätzlich gebe ich dir da Recht, ich persönlich würde das aber eher auf die Unterschiede zwischen altsprachlich, humanistisch usw. sehen.

    Religion hat meiner Meinung nach an Schulen rein gar nichts zu suchen. Wer seine Kinder religiös erziehen will - soll das, wie immer er das will, privat machen. Klappt in den USA auch prima.

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