Beiträge von Karl-Dieter
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Weil das so ist. Für die Beamten muss das Gesetz geändert werden. Aber es muss dort nicht das gleiche wie im Tarif stehen. Der Tarif gilt nicht für Beamte
Das ist mir bewusst, trotzdem gibt es keine inflationsprämie für angestellte Lehrer.
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Angestellte Lehrer (Seiteneinsteiger) bekommen die Sonderzahlung aber, oder ?
Hä? Warum?
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Die Klassen haben in der gesamte Sek I den gleichen Klassenlehrer?
Das kenne ich so (zum Glück) nicht. Allerdings hatten an "meinen" Schulen die Kollegen, die ständig 5/6 hatten, alle 2 Jahre eine Klassenfahrt. Entsprechendes gilt für die Mittelstufler und die Leute mit Leistungskursen.
Ist an fast allen Schulformen außer dem Gymnasium Standard.
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Ich gebe lediglich die Informationen wieder, die ich am vergangenen Montag in Bezug auf unseren Bez. Reg. Bereich erhalten habe.
Wenn es anderswo in NRW anders gehandhabt wird, ist das doch schön.
Hier bei uns ist es gerade so, wie von mir beschrieben. Es gibt halt zur Zeit nicht ausreichend Plätze für alle, die wollen.
Meine Frau macht gerade als normale GS-Lehrerin (A12) die SLQ in der BR Arnsberg
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War überspitzt. Ich bemerke allerdings oft, dass studierte oder promovierte Kollegen sich nicht trauen, Entscheidungen zu treffen, sondern wie ein kleines Kind den Abteilungsleiter/Schulleiter fragen, was sie denn dürfen.
Nachsitzen lassen, eine 6 wegen Leistungsverweigerung geben, die Stunde früher beenden, wenn die Schüler motiviert mitgearbeitet haben etc.
Selbst Dinge, die bei Fortbildungen empfohlen wurden, werden nicht durchgeführt ohne nochmal nachzufragen.
Daher die Papa Kind Bemerkung.
Ich stimme dir hier zu, die Kollegen machen das, weil sie so möglichst wenig eigene Verantwortung übernehmen müssen / können.
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Moin, sollte es nicht eine Inflationsprämie als Sonderzahlung in NRW geben für Beamte?
Nein, diese Irrglaube kommt daher, dass viele Lehrer scheinbar keine Ahnung haben, dass sie Landesbeamte sind und die Inflationsprämie aus den kürzlichen Tarifverhandlungen des Tvöd (also Bund und Kommunen) und dessen Anpassung für Bundes- und Kommunalbeamte resultierte. Betrifft aber Landesbeamte nicht
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Nur warum Gymnasien ein Budget dafür zu haben scheinen und andere Schulformen, in denen das deutlich mehr Arbeit macht, nicht, erschließt sich mir nicht.
Das ist mir auch schleierhaft. Wir haben als vierzügige Gesamtschule etwas unter 40 Anrechnungsstunden aus dem LK-Topf.
Wenn wir jeder Klassenleitung jetzt eine Stunde geben würden, wären das 24 Anrechnungsstunden, das wäre weit mehr als die Hälfte aller Anrechnungsstunden.
sehr betreuungsintensiven Erprobungsstufe
Jetzt nichts gegen dich, aber es ist immer interessant, was Kolleginnen und Kollegen vom Gymnasium als sehr betreuungsintensiv empfinden.
In NDS angeblich besonders niedrig. Dafür gibt es aber auch so gut wie keine Entlastungsstunden. In anderen BLs ist die Arbeitszeit (auf dem Papier) deutlich höher. Und dann werden standardmäßig Entlastungen verteilt (für Klassenleitungen, Oberstufenkurse, Korrekturen, ...).
https://www.kmk.org/fileadmin/Date…Lehrer_2017.pdf
Ist jetzt kein gigantischer Unterschied zu NRW. Und der Standard-Lehrer an meiner Schulform, egal ob S1 oder S2, hat keine Anrechnungsstunden. Trotz Klassenleitung und Co
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Lies halt richtig. Ich schrieb von 2 Unterrichtsfächern, die ich z. B. unterrichte.
Du redest von einer "typischen Ausbildungsdauer einer Sek II Lehrperson" - nicht von dir persönlich.
Selbst wenn ich mal als Beispiel Chemie nehme, dauert das an der ETH 6 + 3 => 9 Semester Fachstudium + 2 Semester Lehramt => 11 Semester, also 5,5 Jahre. Wie man da auf 7-8 Jahre kommt, ist mir nach wie vor schleierhaft.
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Hauptfach bis zum Master, Beifach bis zum Bachelor macht inklusive Didaktik und Erziehungswissenschaften 7 - 8 Jahre. Das ist die typische Ausbildungsdauer einer Sek-II-Lehrperson in der Schweiz. Die meisten fangen allerdings schon an zu arbeiten während sie die Lehramtsausbildung noch machen, also man hat vielleicht schon den Master im Hauptfach und bringt den Rest dann eben berufsbegleitend zu Ende.
Wie kommst du auf 7-8 Jahre? Hier ist die Rede von. 4,5 - 5
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ich finde es ja schon übertrieben, dass die GymnasialKollegInnen fast die gleichen Kurse belegen müssen wie die Mathematiker
Die sitzen zwar häufig in den gleichen Kursen, aber letztlich nicht mal ansatzweise in der gleichen Menge.
Ein Bachelor hat 180 CP. Reine Mathematik hat entsprechend 180 CP Mathe (n paar Grundlagenveranstaltungen wie wiss. Arbeiten oder sowas mal ignoriert).
Lehramt Mathe GyGe hat, mit Berücksichtigung des zweiten Faches sowie der ganzen Pädagogik-Anteile vielleicht 60 CP reinen Matheanteil. Also 1/3 dessen, was ein reiner Mathe-Student macht.
Aber auch hier gibt es da von Uni zu Uni riesige Unterschiede. Manche haben das Zweitfach im gleichen Anteil, manche zu 1/3.
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wenn ich mich später mal auf interessantere Stellen bewerben will (Auslandsschuldienst, Beförderung) die abgelehnt werden weil Zweifel an der Belastbarkeit bestehen. Bzw.
Zu dem Auslandsschuldienst habe ich jetzt keine Erfahrungen, wie da die Belastung aussieht, aber mit den Krankheitsbildern Depressionen und Burnout eine Beförderungsstelle in Betracht zu ziehen, halte ich für, vorsichtig ausgedrückt, nicht sinnvoll.
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Warum ist es eigentlich manchen Gy-Lehrkräften so wichtig, sich über alle anderen Lehrämtler zu stellen, indem sie ständig betonen, dass sie doch sooooo viel anspruchsvoller studiert haben als alle anderen? Von Lehrkräften aller anderen Schularten liest und hört man diese Angebereien so gut wie nie!
Ist auch mein Gedanke. Diesen Unsinn hört man eigentlich grundsätzlich nur von Gymnasiallehrkräften.
Das waren interessanterweise auch die einzigen, die darüber angesäuert waren, dass die Besoldung der Primar- und S1-Lehrkräfte in NRW auf A13 angehoben worden sind.
Aber wenn man selbst nur am Gymnasium war, alle Praktika am Gymnasium gemacht hat, und dann noch am Gymnasium unterrichtet im Anschluss, ist es vermutlich leicht sich als was besseres zu fühlen und andere Lehrkräfte abzuwerten.
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Wer spricht denn davon, den Studiengang von der Uni zu nehmen? Drei Jahre vernünftig strukturiertes Uni Studium mit integrierter Praxis plus 18 bis 24 Monate Referendariat wären vernünftig
Genau das gleiche könnte man auch für das Gymnasiallehramt sagen.
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Bei der Bundeswehr beispielsweise einen handfesten Hintergrund, der Unteroffizier kann dem Stabsgefreiten Befehle erteilen.
Der OStR dem StRef nicht.
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Fakt ist: Wenn man Teilzeitkräfte nur jedes 2. mal schreibt, ist niemand im Endeffekt benachteiligt.
Wenn man statt einer Vollzeitkraft zwei 50%-TZ-Kräfte hat, ist das richtig. Du weißt aber selber, wie hoch die Teilzeitquote an einer Grundschule ist, und dass das auch rechnerisch dann folglich nicht ganz so einfach ist, gerade da die Stundenzahlen ja extrem unterschiedlich sind. Und wenn da jemand mit 80% Teilzeit sagt, dass er nur quasi jedes zweite Mal (wenn er dran wäre) Protokoll schreibt, dann wälzt das nunmal Arbeit auf irgendwen anders ab.
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Belastungsfaktoren wie z.B. Klassenleitung
Man kann jetzt drüber streiten, ob Klassenleitung am Gymnasium ein Belastungsfaktor ist, unabhängig davon finde ich es etwas lächerlich, für eine Klassenleitung überhaupt Anrechnungsstunden zu vergeben, da es meines Erachtens nach zu den Aufgaben eines Lehrers gehört.
Grundsätzlich ist es aber so, dass ihr in die Art der Berechnung, wie die Schulleitung die Anrechnungsstunden verteilt, keinen Einblick habt. Die SL kann das auch würfeln und den Vorschlag der LK präsentieren. Nur darauf, wie die Stunden überhaupt zustande kommen, also die Schips-Liste, haben Mitwirkungsgremien Anspruch.
Rechtlich sieht das ganze so aus:
ZitatÜber die Grundsätze der Anrechnungsstunden entschei- det die Lehrerkonferenz auf Vorschlag des Schulleiters oder der Schulleiterin.
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Bei uns ist jedoch ein Strich für die Unterschrift und unter diesem steht der Name mit Amtsbezeichnung. Daher unterschreibe ich nur mit Namen.
Das kann man in der Ini-Datei des entsprechenden Zeugnisformulares einstellen, was unter dem Strich steht (also bei Schild NRW und sofern man die offiziellen Zeugnisformulare nimmt)
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Das ist ein subjektiver Fehlschluss einiger Kolleginnen und Kollegen.
Nicht zwangsläufig, bei der Schule meiner Frau war mal z.B. die Idee, dass TZ-Kräfte seltener Protokoll in Lehrerkonferenzen schreiben müssen. Da nicht alle in der Lage sind, ein druckreifes Protokoll am Ende einer LK fertig zu haben, ist ja hier teilweise doch etwas mehr Nacharbeit nötig. Das hätte aber bedeutet, dass Vollzeitkräfte eben öfter ein Protokoll fertigen müssen als sie es ohne diese Regelung hätten müssen.
Nur mal als banales Beispiel.
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