Beiträge von WillG

    So ein Urknall in der Lehrprobe, das wäre doch mal was... ^^

    Da fiel mir das hier ein, was 18 Jahren (!) im damaligen Nachbarforum gepostet wurde, mit der Angabe "Quelle unbekannt":

    Keinerlei Widerspruch, Antimon, auch wenn diese Zustimmung von einem geisteswissenschaftlichen Laberers vielleicht nicht zur Wahrheitsfindung beiträgt. Auf das Ausgangsthema zurückkommend würde ich aber hinzufügen, dass es bei einer Einheit zum Weltall aber schon ein wichtiger Lerninhalt sein kann, den Schülern zu vermitteln, wie immens riesig die Entfernungen (und v.a. auch die Zeiträume) sind, über die man spricht.

    Sozusagen, um eine Vorstellung davon zu vermitteln, wie unvorstellbar das alles ist, falls das Sinn macht.
    Das widerspricht aber nicht einer Verwendung eines einfachen Planetenmodells, um die Reihenfolge der Planeten deutlich zu machen, oder die Größenunterschiede zwischen den inneren und äußeren Planeten oder die Tatsache, warum die Venus Phasen hat wie der Mond, oder warum man Merkur nicht so oft sehen kann, Uranus und Neptun mit bloßem Auge eigentlich gar nicht, während Venus, Mars, Jupiter und Saturn quasi regelmäßig mit bloßem Auge sehr deutlich zu sehen sind.

    Wie oben beschrieben, Modelle haben in der Regel ein konkretes Schwerpunktziel, nicht die Absicht, alles 1:1 abzubilden.

    Ergänzung (EDIT): Um die Abstände halbwegs plausibel und gut erfahrbar zu vermitteln, kann man ja mal einen Wandertag entlang eines Planetenwegs machen. Das finde ich immer sehr faszinierend, wie schnell die Entfernungen so deutlich länger werden.

    Dabei ging es um die Anfahrt der BVB „Fans“ zum Auswärtsspiel beim HSV.

    Um welches Wochenende hat es sich denn gehandelt? Muss schon so einige Jahre her sein... Denn der HSV spielt bekanntlich schon seit der Saison 2018/2019 in der 2. Liga. Das letzte Heimspiel des HSV gegen den BVB fand - so hat meine Google-Recherche gerade ergeben - am 20.09.2017 statt (siehe u. a.: Hamburger SV gegen Borussia Dortmund | Alle Spiele - kicker) 8) .

    Genau das wollte ich auch gerade schreiben, Humblebee

    Aggro müssen die nicht sein. Saufend und gröhlend sind sie aber allemal und ich finde das definitiv nervig.

    Für saufende und gröhlende Fans werden aber keine Hundertschaften eingesetzt, also entstehen dem Steuerzahler auch keine Mehrkosten, um die es Platty ja geht.

    Ich erlebe regelmäßig überfüllte Züge mit Fußballfans auf dem Weg ins Stadion oder zu Auswärtsspielen. Ja, das ist oft nicht besonders angenehm, aber ich hatte noch nie eine gefährliche oder brenzlige Situation. Die gibt es sicher, eben bei sog. Hochrisikospielen, dann werden auch entsprechende zusätzliche Einsatzkräfte geschickt. Und dass dann die Vereine bzw. der DFL mit zur Kasse gebeten wird, finde ich völlig okay.

    Man muss es aber auch nicht pauschalisieren.

    nichts darüber wie "sinnstiftend" der Job ist oder leuchtende Kinderaugen?

    Ich war nicht angesprochen, antworte aber trotzdem mal ;)

    Ich habe diese Attribute immer abgelehnt - die Handlungsmotivation mit den leuchtenden Kinderaugen, bzw. das, was auch ohne ironisch-polemische Formulierung damit sachlich gemeint ist, ist mir auch nach wie vor fremd.

    Seit ich aber mal mit halber Stelle in die Behörde abgeorndet war und dort klassische Büro-/Schreibtischarbeit verrichtet habe, die zu einem recht großen Teil aus Selbstverwaltung bestand, kann ich mit dem Begriff "sinnstiftend" im Zusammenhang mit dem Lehrerjob durchaus etwas anfangen. Diese Erfahrung, stundenlang am Büroschreibtisch zu sitzen und an etwas zu arbeiten, was eigentlich null Mehrwert für irgendwen bzw. irgendwas hat, war schon sehr zermürbend. Seitdem kann ich es durchaus genießen, dass das, was wir als Lehrer tun, zumindest grundsätzlich einen gewissen gesellschaftlichen Mehrwert hat, obwohl auch bei uns natürlich immer wieder sinnlose Tätigkeiten anfallen.

    Ich meinte eher, dass man die Erwartungen an die Veränderungsmöglichkeiten nicht so hoch hängen darf. Aber es gibt immer wieder Dinge, bei denen man, zwar im Kleinen aber doch mit spürbarem Effekt, etwas verändern kann: Konzepte für Elternsprechtage oder Tage der offenen Tür, um Kollegen bei diesen verpflichtenden Veranstaltungen zu entlasten, Fahrtenkonzepte, Gestaltung von Konferenzen, Grundsätze für die Stundenplangestaltung, Konzepte für die Verteilung von Aufgaben, Umsetzungen von Vorgaben von oben etc.

    Wenn man darauf keine Lust hat, ist das ja ok. Aber mir gibt es eine gewisse Jobzufriedenheit und das Gefühl von Selbstwirksamkeit, nicht einfach Dinge passiv entgegenzunehmen (- und im Zweifelsfall zu jammern, wie viele Kollege an meiner Schule -), sondern im engen Rahmen des Möglichen so daran mitzuwirken, dass sie mir wenigstens bedingt sinnvoll und so wenig belastend wie möglich vorkommen.

    Dass man da Verantwortung trage und einem Entscheidungskompetenz zugestanden werde, halte ich im aktuellen System für Selbstbetrug.

    Kommt darauf an, wie hoch man das hängt.

    Ich finde durchaus, dass man am direkten Arbeitsumfeld einiges bewirken kann. Das sehe ich auch in meiner Tätigkeit als PR. Natürlich kann man am System nichts verändern, aber bei der Umsetzung der systemischen Vorgaben gibt es durchaus immer wieder einen gewissen Gestaltungsspielraum.

    Ich halte mich da an den schönen Spruch "Love it, change it, or leave it!"

    Tatsächlich schwierig zu beantworten. Man hört immer wieder, dass sich die höhere Besoldungsstufe in der Pension recht deutlich bemerkbar macht, wobei ich das noch nie durchdacht habe.

    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass manchmal das Interesse an Funktionsstellen im weiteren Berufsverlauf kommt, wenn man weniger Zeit für das Kerngeschäft benötigt, anfängt auch das eigene Arbeitsumfeld mitzugestalten und dann auch mehr Entscheidungskompetenz und Verantwortung haben möchte. Sicherlich nicht bei jeden, aber ich habe nach fünf Jahren im Job jeden Eid darauf geschworen, nie eine Funktionsstelle zu wollen. Jetzt könnte ich mir das durchaus vorstellen, wenn es die passende Funktion an der passende Schule gibt.

    Ah, das Prozessorproblem, ja, das hatte es mir auch angezeigt.

    Mir auch. Ich finde das schon nervig, mein Rechner ist jetzt sechs Jahre alt. Ja, ich weiß, dass ist für Computer nicht gerade jung, aber eigentlich läuft alles super, so wie es soll. Und ich kaufe mir nicht alle zwei Jahre ein neues Handy, mein Handy ist jetzt fünf Jahre alt. Auch da nervt es mich, dass sie alle paar Jahre erneuert werden müssen, wg. Betriebssystemen oder anderen Kompatibilitäsproblemen, und zweitens auch, dass sie so teuer sind.

    Boomer-rant over.

    Danke für den Hinweis. Ich hatte das vage auf dem Schirm bzgl. meines wenig genutzten Laptops, habe aber - angeregt durch diesen Thread - mal geschaut, welche Windows Version eigentlich hier auf meinem viel genutzten Desktop Rechners installiert ist. Und es ist natürlich auch Windows 10, damit hat es das Thema plötzlich weiter hoch auf meiner To-Do Liste geschafft.

    Ja, das 14th amendment... da wird sich wohl nichts mehr tun.

    Ist auch egal, denn Trump ist ja nur ein Symptom. Ja, ein Vance oder ein DeSantis, oder wie die anderen Typen alle so heißen, hätte als Präsident bzw. als president-elect vielleicht nicht ganz so die große Show gemacht bei der Besetzung des Kabinetts oder eben jetzt bei außenpolitischen Fragen, und vielleicht gäbe es auch jetzt die große Elon-Musk-Show im Europa-Special nicht, aber das Grundproblem ist ja ein anderes. Da ist eine Gesellschaft so gespalten und so politikmüde, dass sie bereit, jeden zu wählen, der sich hinstellt und Veränderung verspricht. Ganz egal, was sein Hintergrund ist, was er vielleicht verbrochen hat, wie abstrus und eigentlich schädigend seine Ideen sind. Ob das dann ein Trump ist oder ein anderer, egal.

    Und wir sind ja gesellschaftlich nicht so weit weg. Wir haben eine Gesellschaft, die so gespalten ist, dass SUV-Fahrer gegen Lastenfahrradfahrer ausgespielt werden, dass Menschen sich so in Rage reden, dass sie von minimal unangenehmen Flaschendeckeln, die sich nicht mehr ablösen lassen, argumentativ pötzlich bei Flüchtlingen landen und dass die AfD in Umfragen die zweitstärkste Partei ist.

    Wir müssen alle mal klar kommen. Wir müssen wieder eine Diskussionskultur schaffen, in der divergierende Meinungen auf Augenhöhe ausgetauscht werden und nicht moralisiert werden und zu ad hominem Attacken führen. In der wir bereit sind, Kompromisse einzugehen, auch wenn sie weh tun.

    Dann sind Grünenwähler nicht gleich Ökoterroristen und Menschen, die sich Sorgen um Einwanderung und mangelnde Integration machen, nicht gleich Nazis. Dann sind SUV-Fahrer nicht gleich Egomanen und Umweltsäue und Lastenradfahrer nicht gleich linksgrünversifften Moralisten.

    Wenn wir als Gesellschaft zu einem solchen Umgang miteinander zurückfinden, zumindest ein wenig, nicht im Sinne einer Utopie, dann schauen entfremdete und verhärtete Meinungsgruppen nicht mehr hoffnungsvoll auf Politiker oder Parteien, die auch nur ihre eigene Meinung mit aller Gewalt und mit dem Recht des Stärkeren durchsetzen wollen.

    Aber wie wir das schaffen, das ist mir natürlich auch nicht klar.

    Trump will das Land nicht militärisch besetzen.

    Na ja, ob er es wirklich will oder nicht, weiß ich nicht, zum gehörigen Säbelrasseln ist er sich jedenfalls nicht zu schade:

    Zitat

    President-elect Donald Trump has reiterated his desire for the US to acquire Greenland and the Panama Canal, calling both critical to American national security.

    Asked if he would rule out using military or economic force in order to take over the autonomous Danish territory or the Canal, he responded: "No, I can't assure you on either of those two.

    https://www.bbc.com/news/articles/c4gzn48jwz2o

    Er hätte nicht selbst wieder antreten dürfen.

    Nach dem Debakel in den USA, das sicherlich auch darauf zurückzuführen war, dass die Demokraten die vier Jahre Biden nicht genutzt haben, um einen starken Kandidaten aufzubauen, war ich entsetzt, dass Scholz ebenso an seinen aussichtslosen Ambitionen festhält wie Biden. Pistorius hätte vielleicht für die SPD keine Mehrheit herausgeholt, aber sie evtl. wenigstens in den Umfragen oberhalb der AfD positionieren können.

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