Bei mir kämen dann noch die mündlichen Abiturprüfungen hinzu und das alles ja auch noch beim anderen Fach.
Ja, gut, die auch noch.
Man siehst schon, dass es das Land und der Schulträger sowieso nicht allen recht machen kann. Dazu sind die Bedürfnisse und Wünsche zu verschieden.
Was man als Land aber machen kann, ist zumindest dafür zu sorgen, dass rechtliche Vorgaben zum Umgang mit personenbezogenen Daten eingehalten werden. Und das wird nur über ein Dienstgerät, dass entsprechen aufgestellt ist und das man privat nicht nutzen darf, zu gewährleisten sein.
Dass dies bei vielen KollegInnnen dazu führt, dass sie ihre Arbeitsweise umstellen müssen, wird dem Dienstherr hier recht egal sein.
Und im Prinzip kann ich diese Haltung an dieser Stelle sogar nachvollziehen.
Aber: Es bleibt sicherlich jedem ungenommen, es auf die eigene Kappe zu nehmen, wenn man doch einfach alles wie bisher weitermacht. Offenbar gibt es in vielen BL bisher schon sehr konkrete Vorgaben, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit man am Privatrechner Schülderdaten verwaltet. Ich wage zu bezweifeln, dass eine Mehrheit der KollegInnen diese Vorgaben einhält - eben auf eigens Risiko. Mit dem gleichen Risiko könnte man also auch ein Dienstgerät einfach in der Verpackung lassen und so weiterarbeiten wie bisher.