Beiträge von Sommertraum

    Lüge. Mal wieder. Ich formuliere eigtl. recjt eindeutig und unmissverständlich. Darfst nstürlich gerne zitieren, wo kch etwas formuliert hätte, das deinen Strohmamn nährt. Ocv prognodtiziere sber, dsss wieder deinerseits nur insinuiert ich hätte XYZ geschrieben, wo dies wieder fsktisch nicht der Fall ist.

    In erster Linie formulierst du unfassbar ausschweifend mit viel zu vielen Tippfehlern, die das Lesen zusätzlich erschweren.

    Ich habe früher in der freien Wirtschaft gearbeitet. Da macht man auch unbezahlte Überstunden. Ich bin morgens zur Arbeit, abends zurück. Ich musste mich an die Arbeitszeiten halten. Ich hatte exakt 1h Mittagspause. Ich musste von der Arbeitsstätte los, um irgendwas zu essen, dann wieder zurück. Oder halt im ungemütlichen Pausenraum etwas Mitgebrachtes verzehren. Das kostete auch alles irgendwie Zeit. Dann war natürlich ich nicht pünktlich zum Arbeitsbeginn wieder aus der Mittagspause da, sondern meist 5 min vorher. Abends kam man auch nicht unbedingt pünktlich raus.

    Also alles wie bei mir als Lehrkraft mit 2 Unterschieden:

    1. Ich bin nicht fertig mit der Arbeit, wenn ich heimkomme. Da ich nach so langen Tagen meist nicht mehr in der Lage bin, noch was zu tun, bleibt Vieles liegen, das ich dann am Wochenende oder in den Ferien erledigen muss.

    2. Mein Arbeitszeit an der Schule wird immer wieder unterbrochen durch zeitlich nicht erfasste Phasen, die ich dank fehlenden eigenen Arbeitsplatzes nicht so effektiv nutzen kann, wie erforderlich wäre.

    Unbezahlte Mehrarbeit ist Teil unserer Jobs.

    Und das ist dein größter Denkfehler. Wir müssen unseren Job so gestalten, dass er im Rahmen der bezahlten Arbeitszeit zu schaffen ist. Wenn Stundenplanmacher, Schulleitungen, Schulräte etc. mit deiner Denkweise agieren, wird sich nie was ändern. Abgesehen davon müssen sie akzeptieren, wenn Lehrkräfte nicht mitspielen, auf sich und ihre Gesundheit achten und deshalb anderweitig für Ausgleich sorgen.

    Problematisch werden aber Stundenplanwünsche von TZ-Kräften, die bei gleichzeitiger UV mit vielen Oberstufenkursen die erste Stunde und die Nachmittage kategorisch ausschließen (und bei TZ gerne trotzdem einen freien Tag haben möchten).

    Um solche Wünsche geht es doch in der Regel bei der TZ-Diskussion gar nicht, sondern um

    - einigermaßen kompakte Stundenpläne ohne zahlreiche Hohlstunden

    - grundsätzlich freie Tage zu erlauben, statt sie kategorisch abzulehnen

    - bei teilbaren Aufgaben zulassen, dass sie auch geteilt werden

    - nicht in vollem Unfang bei allen Dienstpflchten eingeplant zu werden

    ...

    Schule und Teilzeit ist per se schwierig umsetzbar.

    Teilzeit wäre auch unter den aktuellen Bedingungen gut umsetzbar. Wenn es scheitert, dann am fehlenden Willen der Schulleitung (so zumindest meine Erfahrung in meiner Region sowie bei bekannten und befreundeten Lehrkräften). Und auch hier im Forum deuten immer wieder Aussagen diverser Sl-Mitglieder darauf hin. Wenn eine Sl will, ist vieles möglich.

    Da einige mein Kommentar dazu wieder verwirrt zurücklässt eine Frage an dich, Alterra : zu wie viel % sitzen in eurem Gemeinderat junge Frauen, die Familie und Beruf vereinbaren müssen und sich daher für mehr Kinderbetreuung einsetzen können (wenn sie für Politik überhaupt Zeit haben) und zu wie viel % sind es konservative Männer, denen es egal ist, ob für Kinderbetreuung Geld ausgegeben wird, weil sich ihre Frauen kümmern?

    Nicht nur in der Politik, auch in der schulischen Führungsebene sieht es nicht viel anders aus: viele Männer, deren Frauen ihnen daheim "den Rücken freihalten", wenige kinderlose Frauen oder Frauen, deren Kinder aus dem Haus sind.

    Wie viele Frauen mit Kindern bis zum Teenager-Alter sind denn tatsächlich in Führungspositionen? Und wenn sie dann endlich die Ressourcen dafür hätten, sind karrieretechnisch viele an ihnen vorbeigezogen.

    Wie sollen sich da jemals kinderfreundlichere Positionen durchsetzen können, wenn nie jemand die Führung übernimmt, der Verständnis für die Situation von Müttern hat - ja, Mütter, denn auch wenn viele Männer ständig betonen, wie sehr sie sich doch familiär einbringen, zeigt die Realität, dass die Frauen übermäßig belastet sind.

    Aus der Schulleiterrunde kam dann ein dummer Spruch à la "ohne steigende Schülerzahlen ist natürlich die Ausstattung der Schule nicht gesichert, das gilt insbesondere für unsere befristeten Kollegen."

    Mit diesem Argument setzt meine Schulleitung auch seit Jahren diverse Sachen durch, die das Kollegium eigentlich ablehnen würde. "Dann müssen wir Lehrer abgeben" führt dazu, dass zu viele der Kollegen wieder einknicken.

    Mittelschule Bayern? Mir wäre keine Höchstgrenze bekannt bzw. an meiner Schule hat die Zahl der Inklusionsschüler keinen Einfluss auf die Klassenstärke. Mit viel Glück bekommt man für ein paar Stunden weitere Lehrkräfte zur Differenzierung zugeteilt. In der Praxis fallen diese Stunden jedoch häufig aus, weil die Differenzierungslehrer für die Vertretung herangezogen werden. Dadurch hat man keine kontinuierliche und planbare Unterstützung an seiner Seite.

    Wie funktioniert das denn mit der mobilen Reserve? Kriegen die einen Dienstwagen vom Schulamt oder wie kommen die sonst kurzfristig an die ganzen Schulen. Man weiß ja ggf. wirklich erst kurz vor knapp, wo Bedarf ist?

    Kein Dienstwagen, sondern eigenes Kfz, pro gefahrenem Kilometer gibt es einen festen Betrag. Oft wird man tatsächlich kurz vor Unterrichtsbeginn erst angerufen und muss direkt an eine andere Schule im Landkreis fahren und vertreten. Dabei können einen alle Fächer sowie alle Schulstufen von 1-10 (GS und MS) treffen.

    Also man kann nicht anordnen, dass ein Schüler generell ab Tag 1 eine Krankschreibung vom Arzt benötigt. Würde mich wundern, wenn das woanders ginge?

    Bei uns in Bayern ist das möglich. Allerdings bringt die Attestpflicht nicht viel, da in genügend Arztpraxen ein Anruf reicht und man bekommt dieses Attest. In besonders schweren Fällen wird inzwischen Amtsarztpflicht angeordnet.

    Das ist mit Verlaub Quatsch, man darf sich aussuchen von wem man behandelt werden möchte, das muss nicht der Chefarzt sein.

    Man hat bei der Anmeldung im Krankenhaus die Wahl, ob man Chefarztbehandlung wünscht oder nicht. Aufgrund negativer Erfahrungen (nur hohe Rechnungen, aber kaum Kontakt zum Chefarzt) lehne ich diese inzwischen ab, außer ich bin vom Chefarzt überzeugt. Das kam in den letzten 20 Jahren genau 2x bei jeweils einem meiner Kinder vor.

    Wolfgang Autenrieth

    Offensichtlich gehörst du zu denjenigen, die sich gerne blenden und ungerechtfertigt abzocken lassen. Meine Erfahrung mit diversen Ärzten und (Uni-)Kliniken sieht ganz anders aus, als du sie beschreibst und auch befreundete Ärzte teilen deine Meinung nicht. Einer davon sagt sogar, für ihn sei es eine Drohung, wenn er vom Chefarzt behandelt werden soll, da diese ganz oft viel zu weit weg von der Praxis sind. Abgesehen davon sei laut deren Aussage der Ärger mit PKV-Patienten viel größer, weil die PKVs inzwischen nicht mehr alle Rechnungen kommentarlos begleichen, sondern deutlich kürzen. Beihilfe ist regelrecht verhasst.

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