Beiträge von Sommertraum

    @Lehramtsstudent ich finde deine Äußerungen wirklich sehr bedenklich und hoffe sehr, dass du dich nicht so vor den Kindern äußerst.... 🤔

    Und ich hoffe, dass seine Beiträge ein einziges Ziel haben: bewusste Provokation. Lieber negative Aufmerksamkeit bekommen als gar keine.

    Sollten Lehramtsstudents Aussagen wirklich ernst gemeint, dann zweifle ich ernsthaft an seinem ... [schreibe ich lieber nicht, sonst werde ich gesperrt]

    Immer wieder bin ich überrascht, dass überhaupt noch User auf ihn eingehen.

    Das kann ich dir leider nicht sagen.

    Ich kann inzwischen auch wieder in mebis arbeiten.

    Ich habe es schon an die Klassenleitung weitergegeben.

    Leider sieht man ja nicht, wer es nicht runtergeladen hat...

    Du kannst in mebis schon sehen, wer eine Aufgabe heruntergeladen hat und wer nicht und zwar unter "Berichte". Voraussetzung ist, dass du bei "Aktivitätsabschluss" eingestellt hast, dass die Aufgabe automatisch markiert wird, wenn der Schüler sie aufgerufen oder bearbeitet hat.

    Funktioniert bei euch mebis heute Nachmittag? Ich kann mich nicht einloggen, es erscheint immer eine Fehlermeldung.

    Wenn Schüler nicht arbeiten, informiere recht schnell die Eltern. Den Weg über die Klassleitung würde ich dabei nicht wählen.

    Auch verstehe ich nicht, warum z.B. in BY die Zahlen wieder so extrem hoch sind, obwohl Herr Söder immer tolle Maßnahmen ankündigt. Setzt er sie nicht um oder machen die Leute trotzdem, was sie wollen?

    Du darfst nicht vergessen, dass in Bayern sehr viel mehr getestet wird als in manch anderen Bundesländern. Jeder Landkreis betreibt eigene Testzentren, in denen sich jeder Bürger ohne Angabe von Gründen testen lassen. Kontaktpersonen werden auch ohne Symptome im großen Stil getestet. Dadurch sind natürlich die bestätigten Infektionszahlen recht hoch und die Dunkelziffer vermutlich niedriger.

    Das ist ja interessant!

    Aber erstaunlich, was da in der ersten Klasse schon gelernt wurde. Konnten das dann wirklich (fast) alle Kinder? Kann ich mir schwer vorstellen irgendwie...

    Wenn ich die damaligen und heutigen Übertrittszahlen vergleiche, ist die Antwort eindeutig "Nein".

    Nur wenige Kinder schafften damals die nötigen 2,33, heute sind es mindestens ⅔.

    Wenn Vertretung absehbar ist, norde ich die Klasse ein und gebe einen Vertretungsauftrag, mit dem die Schüler in Stillarbeit für die Stunde beschäftigt sind. In der nächsten Stunde wird das dann von mir kontrolliert [...] Den Auftrag erteile ich den Schülern dann oft schon im Vorfeld, damit keiner sagen kann "Die Vertretung hat uns aber nichts davon gesagt."

    So mache ich es auch und in der Regel läuft es dann vernünftig. Vertretungsstunden mit viel Stillarbeit, die wenig Nachfragen erfordern wird, funktionieren am besten. Manchmal verspreche ich Belohnungen für den Fall, dass die Vertretungslehrkraft eine positive Rückmeldung gibt (ganz unpädagogisch, ich weiß).

    Die von dir erwähnten Randstunden sind sowieso häufig schwierig und wenn Studenten mit wenig Erfahrung diese verteten sollen, musst du als abwesende Lehrkraft besonders überlegt vorbereiten.

    Bei uns wird jetzt angefragt, ob man Stunden aufstocken kann. Fühle mich momentan aber so schon ziemlich strapaziert und brauche mehr Zeit für Erholung. Ich habe nicht viel reduziert, aber die vollen 28 Stunden ohne Anrechnungsstunden auf irgendwas sind mir einfach zu viel. Ist bei euch noch alles ruhig?

    Hier (Mittelschule Bayern) wurden schon vor ein paar Wochen alle TZ-Leute gefragt, ob sie nicht ihre Stundenzahl erhöhen könnten. Ich habe aus den gleichen Gründen wie du sofort abgelehnt und kenne auch niemanden, der seine Stunden erhöht hat. Noch mehr geht einfach nicht. Uns werden seit Jahren zusätzliche Aufgaben ohne Ende reingedrückt ohne für Ausgleich zu sorgen und das sprichwörtliche Fass wurde schon lange zum Überlaufen gebracht. Meine Hoffnung ist tatsächlich, dass jetzt endlich mal auch an oberster Stelle ankommt, dass bei uns en masse Lehrer fehlen und warum so wenige Abiturienten Mittelschullehramt studieren.

    Und wonach sollen Eltern sich richten, wenn sie sich für eine Schule entscheiden?

    Hoffentlich nicht nach dem Tag der offenen Tür, denn der zeigt meistens nur, wie gut eine Schule "Show" machen kann. Wie es an den Schulen wirklich zugeht, zeigen diese Shows häufig nicht (zumindest nicht in der Gegend, in der ich lebe).

    Informative Flyer und Websites, sowie Gespräche mit Schülern/Eltern, die bereits an dieser Schule sind, bringen mehr. Wenn die Entscheidung für die SchulART noch auf wackeligen Beinen steht, hilft sicherlich auch das Gespräch mit (Beratungs-)Lehrern der Schule.

    Naja. Ein großes Problem ist allerdings, dass sie zwar etwas HABEN wollen, aber nichts dafür TUN wollen. Ja, sie wollen vielleicht einen (guten) Abschluss*, aber dass man dafür im Unterricht zuhören, aufpassen, seine Materialien dabei haben und gemeinhin auch lernen muss, ist bei vielen im Oberstübchen noch nicht angekommen.

    Das meinte ich damit , dass sie die dafür nötige Anstrengungsbereitschaft nie vermittelt bekommen haben.

    "Wenn ein Kind nur wirklich will, schafft es es zu Bildungserfolg, auch wenn es jetzt nicht Topbedingungen sind, in denen es aufwächst."

    Komm mal an die Hauptschule ... Großes Problem einiger (nicht aller!) Schüler hier ist das "Wollen". Natürlich "wollen" sie einen guten Abschluss, einen guten Beruf, ... Leider haben sie jedoch von Klein an die dafür nötige Anstrengungsbereitschaft nicht vermittelt bekommen. Nicht selten verlassen diese Schüler ohne bzw. mit schlechtem Abschluss die Schule, obwohl sie manch anderen intelligenzmäßig überlegen waren. Ob sie dann später noch das Ruder rumreißen können, bekommt man natürlich nicht mehr mit.

    Tonne hat grundsätzlich recht, dass die Inkubationszeit trotzdem nicht 100% abgedeckt ist, aber mehrheitlich beträgt sie 5 Tage, somit wäre ein großer Teil zumindest am Hl Abend symptomatisch, wenn die Ansteckung am 18.12. erfolgt wäre.

    Das setzt jedoch voraus, dass die Leute daheim bleiben, woran ich ehrlich gesagt nicht so recht glaube. Sollten an diesen Tagen Läden und Einkaufszentren geöffnet sein, werden sich dort die Leute stapeln!

    Und: Gymnasiallehrkräfte haben - im Schnitt, allgemein, laut Studie, nicht im Einzelfall - bessere Abiturdurchschnitte, meine Interpretation: bessere Erfahrungen mit Schule, und dann eher die Haltung "stellt euch nicht so an, bei mir ging's doch auch". Lehrkräfte anderer Schularten haben - im Schnitt, allgemein, laut Studie, nicht im Einzelfall - schlechtere Abiturdurchschnitte, meine Interpretation: schlechtere Erfahrungen mit Schule, weniger Erfolgserlebnisse durch Noten, mehr Bereitschaft, die Schule zu hinterfragen.

    Ist das wirklich so? Wenn ich an meinen Abiturjahrgang denke und auch an meinen Bekanntenkreis, besteht kein Zusammenhang zwischen Abinote und Wahl der Schulart. Allerdings habe ich zu einer Zeit studiert, als das Studium für Gymnasium und Realschule mit großer Wahrscheinlichkeit in die Arbeitslosigkeit führte und deshalb viele, die das trotzdem studierten, heute in anderen Berufen arbeiten. GS und (damals) HS hatten wesentlich bessere Einstellungsaussichten und wurden deshalb von den Abiturienten gewählt.

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