Beiträge von Sommertraum

    Wenn man VKs nicht als Lehrervortrag gestaltet, sondern die Schüler aktiv einbindet, dann bleiben sie auch dabei, so meine Erfahrung (meine SuS/ eigene Kinder).

    Meine SuS machen nur selten Kameras an und auch ich bin nur wenig sichtbar. Das stört jedoch keinen. Auch ohne Bild schaffen wir zwischendurch mal spontane nette Gespräche abseits der Unterrichtsinhalte. Nachdem nach inzwischen 4 Wochen Distanzunterricht immer noch alle zuverlässig an den (zahlreichen) VKs teilnehmen und geforderte Aufgaben pünktlich abgeben, scheinen die SuS mit dieser Art klarzukommen, obwohl sie als Mittelschüler sicherlich schwerer zu motivieren sind als SuS manch anderer Schularten.

    Aber dieses gleichgeschaltete Unterrichten von 30 Leuten in einem Raum.... zu ganz knallhart festgelegten Unterrichtszeiten....

    Wenn ich mir vorstelle, die SuS könnten flexibler zuhause arbeiten, man könnte dann mal in Kleingruppen experimentieren, weil die anderen SuS zuhause arbeiten...

    Klar, es gibt SuS, die haben mit der freien Arbeitsweise Probleme und man müsste auch da Lösungen finden.

    Aber machen wir uns doch nichts vor, dieses starre Schulsystem mit den festen Abfolgen von Stunden hintereinander weg, ist doch nicht ideal.

    Mir haben so viele SuS auch zurückgemeldet (vor allem die starken, die wirklich gymnasialen), dass sie die freie Zeiteinteilung so sehr schätzen im Lockdown. Die machen dann Pause, wenn sie eine brauchen. Die bearbeiten zum Teil die Fächer in der Reihenfolge, wie es ihnen am sinnvollsten erscheint.

    Das mag auf den motivierten, ehrgeizigen Teil der Bald-Abiturienten zutreffen, nicht aber auf die breite Masse an SuS.

    An meiner Schualart funktioniert Distanzunterricht für viele SuS nur dann, wenn starre Zeiten eingehalten und sie eng an die Hand genommen sowie intensiv unterstützt werden. Vermutlich gibt es auch an "höheren" Schularten SuS, die diese Begleitung brauchen.

    Und ganz ehrlich, um 8.30 Uhr oder 9 Uhr schlafen meine Kinder manchmal noch, um 9.30 Uhr wird aktuell im Normalfall bei uns gefrühstückt, da ist mein Mann mit der ersten Telko durch. da besprechen wir Familienintern, was wie so anliegt und wer wo Hilfe braucht und danach wird dann geagearbeitet.

    Diesen Tagesrhythmus von euch habe ich schon beim ersten Homeschooling nicht verstanden. Uns allen ist es wichtig, die gewohnte Tagesstruktur mit Schule und Freizeit beizubehalten. Entsprechend sitzen bei uns um 8 alle an ihren Aufgaben für die Schule und arbeiten alles Wichtige für diesen Tag ab. Dadurch ist am Nachmittag viel Zeit für entspannte Freizeit ohne nochmal an die Schule denken zu müssen.

    Abgesehen davon: deine beiden Großen müssten doch alt genug sein, um VKs etc. selbständig zu organisieren. Das GS-Kind nicht, das ist klar.

    Bitte richtig verstehen - ich hasse es, mich den ganzen Tag zu präsentieten, während meine SuS den Sinn einer Videokonferenz ad absurdum führen. Kein Bild, kein Ton, häufig keine Reaktion auf Ansprache - ätzend.

    Mikrofon habe ich bei allen Schülern durchgesetzt. In meinen VKs sind die SuS intensiv eingebunden, sodass sie sehr schnell akzeptiert haben, dass es für sie besser wäre, wenn sie aktiv mitarbeiten könnten. Bei den wenigen hartnäckigen Mikro-Verweigerern habe ich die Eltern kontaktiert, die allesamt meine Argumente verstanden und mein Anliegen unterstützten.

    Ehrlich gesagt verstehe ich gar nicht warum manche LuL sich so sehr gegen Videokonferenzen wehren, erleichtern sie doch das Distanzlernen ungemein. Man ist näher an seinen Schülern dran und hält sie dadurch mehr "bei Laune", kann schneller auf Fragen und Probleme reagieren, zielgerichteter agieren, ... sodass am Ende meiner Meinung nach der Lernzuwachs vieler SuS größer ist als ohne. Man muss ja die eigene Kamera nicht einschalten, sondern kann auf Whiteboardanschriebe, Präsentationen, Dokumentenkamera, ... zurückgreifen. Das Wichtigste ist, den Kontakt zu den Schülern sowie deren Motivation aufrecht zu erhalten. Je jünger die SuS, desto wichtiger!

    Vielleicht sollte man mal ein paar Kommentare auf der Seite loswerden. Muss ja nicht zum Artikel sein - man könnte z. B. auch einfach die Gehälter im ÖR-Rundfunk thematisieren...

    Jeder Kommentar, der nicht contra Lehrer geht, wird von den anderen Kommentatoren sofort niedergebügelt. Wie so oft bezieht sich das Bashing in erster Linie auf GS- und GY-LuL, andere Schularten existieren in Bayern scheinbar nicht.

    Oder ihr macht es so wie die GS meines Jüngsten: die haben im Wechselmodell immer die ganze Klasse einbestellt, auf 2 Zimmer aufgeteilt, die Verbindungstür geöffnet und die Lehrerin hat sich in den Türrahmen gestellt. In der nächsten Woche war dann die Parallelklasse dran.

    Kein Witz, die haben das wirklich so gemacht.

    Das war im Wechselunterricht vor Weihnachten nicht mehr erlaubt, nur die Hälfte der Klasse durfte kommen.

    Hintergrund dieser Anweisung war wohl, dass der ÖPNV entlastet werden sollte.

    Und hier nochmal deR Hinweis auf die unglaublich guten Überwachungstools in der Anton-App!

    Du kannst auf die Sekunde genau sehen wann und wie lange sich ein Lerner mit welcher Aufgabe auseinander gesetzt hat.

    Das ist der Vorteil dieser ganzen GRuppen-Geschichte

    Außerdem kannst du auch nachvollziehen, welche Aufgaben die einzelnen SuS richtig gelöst haben und welche falsch.

    Mobil ist das bei mir auch eher nicht.

    Ich habe hier die ganze Zeit mein Surface laufen (ja, das kann ich rumtragen), aber auch meinen Desktop PC mit zwei Bildschirmen. Den kann ich jetzt eher weniger rumtragen. So läuft es für mich am besten.

    Die VKen laufen über das Surface, alles andere (Erstellen von Arbeitsaufträgen, beantworten von Emails etc.) läuft über den Desktop PC.

    Genau SO läuft es bei mir auch! Eine Dokumentenkamera nutze ich zusätzlich.

    Natürlich könnte ich nur die zur Verfügung gestellten Geräte der Schule nutzen oder auch direkt in der Schule arbeiten. So aber erleichtere ich mir mein Arbeit enorm, was mir viel Zeit spart und meine Nerven schont.

    Für mich wäre eine solche Ausgabe doch ein größeres Loch im Geldbeutel und dann wäre die Frage, was ich mit den Geräten mache, sobald die Fitnessstudios wieder aufmachen werden. Dann brauche ich sie auch nicht wieder zu verkaufen, denn wer will dann noch Hometraining machen?

    Ich!

    Allerdings habe ich das auch schon vor Pandemiebeginn gemacht, da ich daheim viel flexibler und spontaner trainieren kann. Seit ich daheim trainiere und nicht mehr im Studio, mache ich viel mehr Sport. Ich könnte mir vorstellen, dass diese Erfahrung momentan viele Leute machen.

    Beim Kopieren von Inhalten, die üblicherweise von SuS generiert werden, wird das oft (aber nicht immer) nicht mit kopiert. Heißt: Foreninhalte, Mindmaps (falls es das Modul gibt), Glossare. Für die gilt allerdings: "Das Glossar kann als Datei exportiert und so in anderen Kursen wieder verwendet werden." (Mebis-Anleitungsseite.) Wird als XML-Datei exportiert und dann seaparat importiert. Geht über das Zahnrad mit Einstellungen neben der Glossar-Aktivität.

    Hat funktioniert, nochmal ein großes Dankeschön!

    Guten Abend,

    in Mebis habe ich im Alltags-Unterricht mehrere Glossare mit Englisch-Vokabeln. Allerdings stehe ich vor einem Problem: Wenn ich ein bereits bestehendes Glossar in einen neuen Kurs importiere, fehlt dem Glossar immer der Inhalt, also die Vokabeln.

    Hat jemand eine Idee, welchen Fehler ich beim Import mache?

    Vielleicht hat auch ein moodle-Nutzer einen Tipp, denn das ist mebis ja sehr ähnlich.

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