Beiträge von MrsPace

    @MrsPace : Bei dem Preis würde mich eine Bezugsquelle interessieren, gerne auch per PN.

    Das aktuelle IPad kostet im Laden 350 €, es kommen nochmal 100€ für den Stift dazu und Geld für ein Tastaturcover, wenn man das haben möchte.

    In Amerika gibt Apple 30$ Bildungsrabatt, das findet man im Netz, da kann ich mir nun nicht vorstellen, dass hier die Dinger weniger als die Hälfte des regulären Preises kosten für Schulen.

    Eine Schule hier hat noch letztes Jahr bis zu 500 € für die IPads 2017 bezahlt, weil die meisten ein sehr gutes Tastaturcover genommen haben. Mir ist klar, dass die neuen IPads billiger sind, aber so billig?

    Oder ist das ein Gesamtpaket, wo auch noch monatliche Kosten, etwa für eine MDM Software, dazukommen?

    Bechtle AG. Wir haben da 70 iPads für knapp 20.000€ abgenommen und geben die im Bonussystem (50% Eigenanteil - 50% Schulträger) an die Schüler ab. Macht 142,50€ pro iPad pro Schüler. Stift, Tastatur, etc. sind kein Muss, können aber privat dazugekauft werden.

    MDM-Lösung kommt meines Wissens noch oben drauf. Da weiß ich jedoch nichts über die Kosten. Kann ich mich aber erkundigen, wenn du magst.

    Die hier mehrfach in den Raum geworfenen Gerätekosten von 300 bis 500 € halte ich für grob realistisch.

    Woher kommen diese Zahlen? Für das iPad der neusten Generation zahlen unsere Schüler kommendes Schuljahr 142,50€ pro Nase. Die Apps, die wir brauchen und die sonst kosten, sind kostenlos vorinstalliert.

    Ich bin ja immer noch der Meinung, dass das auch auf einem Tablet ohne Tastatur nicht möglich ist und weil meine Kollegen das auch so sehen, sind wir eben jetzt schon ins Pilotprojekt eingestiegen.

    Wenn man möchte kann man ans Tablet ja eine Tastatur ran machen. Da hindert einen doch keiner dran. Allerdings wüsste ich auch nicht wozu man unbedingt eine Tastatur bräuchte, wenn man die Möglichkeiten Spracheingabe und Apple Pencil hat...

    Braucht es dazu überhaupt digitale Endgeräte in Klassenzimmern?

    Meiner Meinung nach unbedingt. Ehemalige Schüler berichten mir, dass in den Betrieben einfach ein Tablet in die Hand gedrückt wird und es dann heißt, "Erstellen Sie mal eine Keynote über xy." Da wird vorausgesetzt, dass man den Umgang mit solchen Geräten beherrscht. Denn die neue Generation sind ja alle "digital natives"... (Was meiner Erfahrung nach überhaupt nicht der Fall ist, weil zu "digital natives" mehr dazu gehört als Selfies machen und Whatsapp schreiben...)

    M.E. müssen deswegen die Eltern (wenn es überhaupt soweit kommt) finanziell herangezogen werden, schon allein, damit der Kram ordentlich behandelt wird.

    Eben. Was nichts kostet, ist nichts wert... Ist leider so.

    Ich weiß ja nicht wieso du mich jetzt mit Formulierungen wie "Mini-Anja" abwerten und nieder machen musst, aber hier ging es eben nicht um 20 Euro Preisdifferenz, es ging auch nicht um ein Tablet, sondern ich habe von einem Laptop gesprochen, den wir gerade teuer angeschafft haben, weil! die Landesschulbehörde das für meine I-Kind-Tochter so wollte. Und wir reden auch nicht von 142 Euro sondern von einem Laptop im Wert von 500 Euro. Und 500 Euro muss ein Laptop schon kosten, wenn er halbwegs gut sein soll.

    Da wir schon für die Schulbücher 100 Euro im Schuljahr bezahlen und NIedersachsen immer gerne die Eltern schröpft, glaube ich nicht, dass wir mit 140 Euro davon kommen. Warten wir es mal ab. Meine Tochter macht ja zum Glück schon 2026 Abi.

    Ich bleibe dabei, es ist eine Frechheit das den Eltern zuzumuten. Und hier rede ich wieder von Laptops. Familien mit Sozialleistungen kriegen es ja umsonst, aber es gibt so viele Familien die knapp über der Grenze sind. Dann sollen sie Leihgeräte zur Verfügung stellen, macht HH z.B. mit Instrumenten beim Projekt "JEKI".

    Keine Ahnung wieso du dich jetzt von meinem Post so angegriffen fühlst... Richtig gelesen hast du ihn offenbar nicht. Ich wollte lediglich erklären, warum es weder in deinem noch im Sinne von deiner Tochter ist, sich dieser Anschaffung zu verweigern...

    Mit Mini-Anja meinte ich deine Tochter, deren Namen ich nicht kenne. Mit den 142,50€ war nicht das Laptop gemeint, das du deiner Tochter gekauft hast, sondern soviel kosten die iPads, die bei uns für die Schüler angeschafft werden...

    Wenn du schon das Thema Schulbücher aufwirfst: Die digitale Version dieser Bücher ist oft um einiges günstiger als die Printedition... Und es lässt sich digital viel besser damit arbeiten als mit der hard copy...

    Noch bezüglich "zumuten" und "Frechheit": Meiner Erfahrung nach wollen die Kids früher oder später sowieso bei diesem "Technologie-Trend" mitmachen und wünschen sich ein Tablet, ein Smartphone, etc. Und wenn man als Eltern weiß, dass in der 8. Klasse sowieso die Schul-iPads angeschafft werden, dann kauft man seinem Kind doch in der 7. Klasse kein Tablet...

    Zumal das neuste iPad für die Eltern derzeit privat 350€ kostet und über die Schule halt knapp 150€. Ich denke, dieses günstige Angebot (das Tablet bleibt nach der Schulzeit im Besitz der Schüler) nehmen viele Eltern gerne an...

    Im Endeffekt glaube ich, dass das Ganze viel heißer gekocht wird als es gegessen wird. Derzeit werden an Schulen vollkommen selbstverständlich und unproblematisch Taschenrechner, Wörterbücher/Übersetzungscomputer, etc. angeschafft. Ich wüsste jetzt nicht, wieso das in der Zukunft bei Tablets nicht so sein sollte.

    Und die, die meinen sich "aus Prinzip" weigern zu müssen (damit meine ich NICHT dich, Anja!), die werden ganz schnell feststellen, wie viele Nachteile sie dadurch haben und beschließen, dass es das nicht wert ist...

    (So einen Fall hatte ich mal beim Taschenrechner. Der Schüler war Wiederholer und zu geizig, sich nochmal für ein Jahr einen neuen Taschenrechner für 8€ zu kaufen... Ich habe ihn aufgeklärt, welche Nachteile ihm dadurch entstehen... Er blieb hart... Nun, bis kurz vor Weihnachten... Da wollte er dann plötzlich doch noch den Taschenrechner kaufen...)

    Sehe ich etwas anders. Es müssen halt die Schnittstellen (z.B. Dateiformate für den Informationsaustausch) sauber definiert werden.

    Der Gerätezoo ist nur ein "Problem" beim plattformübergreifenden Datei-Austausch. Dem kommt man mit einer Cloud-Lösung leicht bei. Auf unsere Schulcloud kann man von jedem Gerät aus zugreifen.

    Naja, meine Tochter (11) besitzt bereits einen recht guten Laptop. Dieses Jahr.angeschafft für 600 Euro. Er ist Bestandteil ihres Nachteilsausgleiches. Sie darf darauf schreiben. Da kauf ich sicher kein vorgebenes Gerät nur damit alle das Gleiche haben.

    Auch dann nicht. Wir reden hier nicht von einem Zirkel. Sowas überhaupt den Eltern zuzumuten..

    Zeitsprung ins Jahr 2030. Im Abitur ist das eingeführte Tablet zugelassen. Die Schüler benutzen das Tablet seit mindestens drei Jahren regelmäßig im Unterricht, sind mit seinen Funktionen und Apps vertraut und wissen diese einzusetzen. Die Eltern von Mini-Anja weigerten sich in der 11. Klasse für ihre Tochter ein Tablet (für 142,50€) anzuschaffen, weil sie schon ein anderes besitzt. Natürlich darf Mini-Anja ihr eigenes Tablet im Unterricht verwenden und bekommt ein Tablet für die Prüfungen gestellt, ist aber weder mit seiner Funktionalität noch mit der Bedienung noch mit der Verwendung vertraut, weil sie es in den drei Jahren nicht üben konnte.

    Seit wir das Tablet haben, fallen folgende Kosten für die Tabletklassen weg: Grafikfähiger Taschenrechner (ca. 40€), OALD (ca. 35€), Kopierkosten-Pauschale (20€).

    Apps, die im Unterricht benötigt werden und für die Schüler mit Schul-Tablet kostenlos sind, muss Mini-Anja natürlich bezahlen sofern sie nicht kostenfrei sind. Das dürften grob nochmals 20-30€ sein.

    Und das alles wegen paar n 20€ Preisdifferenz...

    Manchmal frage ich mich, wie viel Praxiserfahrung hinter einzelnen Postings steckt.

    Wo ein Wille, da ein Weg. Ich unterrichte alle Klassen nur noch über Tablet und läuft wunderbar. Egal ob BYOD, Pool-Geräte oder Tablet-Klasse mit einheitlichen Geräten. Natürlich bietet meine Schule dafür die entsprechende Infrastruktur... Aber auch da gilt: Wo ein Wille, da ein Weg.

    Oder anders: Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.

    Meine Tochter (jetzt 6. Klasse in einer IGS) lernt hauptsächlich anhand von Listen. Jede Woche tabellarische Tests. Die Vokabellisten umfassten in der 5. Klasse anfangs 60-80 Vokabeln (einfach hinten aus dem Buch zu aktuellen Unit). Irgendwann gingen die Kinder am Stock. Jede Woche so viele Vokabeln brachte echt alle an die Grenzen. Und gerade Wörter wie "then, that, these, those" fand meine Tochter schwer. In der Grundschule werden halt v.a. Einzelwörter und meist Nomen gelernt.

    Nachdem die Eltern die Überlastung äußerten, wurde auf ca. 40 Wörter reduziert. Aber ich habe nicht den Eindruck, dass es bei dem Lernen der Sprache hilft. Natürlich hilft es bei der Vielfalt, aber ich würde mir auch mehr aktives Sprechen wünschen. Aber ich bin im Unterricht nicht dabei und weiß daher nicht, was da so läuft.

    Meine Tochter gehört zu den sehr guten Schülern und dennoch sehe ich da eher mit Sorgen in die Zukunft... Auch was Grammatik betrifft, irgendwie hilft auswendig lernen da nicht.

    Da kann ich dir nur empfehlen, deine Tochter anzuregen, sich auch anderweitig mit der Sprache zu konfrontieren. Eine tolle Möglichkeit um "auf den Geschmack" zu kommen, sind Sprachreisen. Das geht auch durchaus schon im Alter deiner Tochter. Ich war mit 13 das erste Mal auf Sprachreise in Eastbourne. (Der Anbieter mit dem gelben Logo.)

    Mein bester Kumpel erzählte mir erst vor Kurzem, dass das heute wohl eine ganz unkomplizierte Sache sein. Ohne OP, usw. Man würde wohl eine Woche lang Tabletten nehmen; das Knochenmark sammle sich dann in der Armbeuge und dann würde es mit der Spritze abgezogen.

    Mehr kann ich dir leider nicht dazu sagen. Aber berichte hier gerne. Ich überlege mir, mich auch typisieren zu lassen.

    Mit Listen lernen heißt ja nicht, dass für jede Vokabel genau eine einzige Entsprechung angegeben wird und diese dann automatisch jedes Mal verwendet wird.
    Derjenige, der mit Listen gelernt hat, wählt anhand des Kontext die am besten passendste Möglichkeit aus - genau so, wie jemand der mittels Kontext gelernt hat.

    (Und wenn alle Stricke reißen, machen sich beide Gedanken, ob nicht was ganz anderes her muss, so wie Du bzgl. Smaugs "Einöde".)

    Da muss ich widersprechen. Wenn du eine "Vokabel" mittels Kontext lernst und schließlich irgendwann beherrscht, hast du sie vielfach in unterschiedlichen Kontexten gesehen/gehört/gelesen und kennst alle Bedeutungsfacetten. Oft ist es dann so, dass du wohl weißt, was diese Vokabel bedeutet und die Bedeutung auch erklären kannst, aber spontan gar kein Wort in der Muttersprache findest, das darauf jetzt passen würde.

    Wie oft geht es mir so, dass ich das englische Wort im Kopf habe, es wunderbar paraphrasieren und erklären kann, aber partout nicht auf das korrespondierende deutsche Wort komme. Wie oft passiert es mir, dass es auf Englisch eine Formulierung gibt, die es auf Deutsch nicht gibt und wo ich mir dann irgendwie behelfen muss (und am Ende doch nicht zufrieden bin). In einem anderen Forum ging es mir eben beim Schreiben eines Beitrags so. Ich suchte nach der deutschen Entsprechung von "9 to 5 job". Vollzeitjob trifft es nicht.

    Klar, so ein Level der Sprachbeherrschung ist auf Schulniveau zu viel verlangt aber zumindest, zumindest möchte ich es erreichen, dass meine Oberstufenschüler sich nicht das was sie sagen wollen auf Deutsch vorformulieren und sich dann Einen abbrechen, das auf Englisch zu übersetzen/übertragen. Und wie gesagt, dazu braucht es mehr als irgendwelche Vokabellisten auswändig zu lernen, selbst wenn diese Listen "gut gemacht" sein sollten. (So eine "gut gemachte" Vokabelliste habe ich noch nie gesehen, übrigens.)

    Ich dachte, das könntet ihr mir sagen. Soweit meine Bekannte mir berichtet hat, hat die Endnote durchaus viel Einfluss, denn die Mitbewerber werden eben gemäß ihrer Endnoten genommen.
    Da werden natürlich die 1,xer zuerst mal alle genommen, bevor die 2,xer oder gar 3,xer drankommen.

    Oder liege ich da falsch?

    Also das habe ich noch nie gehört. Die letzte Referendarin die ich betreut hatte, hat ihre Stelle über Liste bekommen und da wurde nicht nach Notendurchschnitt ausgesucht sondern da hat quasi der Schulleiter der Schule entschieden, wer die jeweilige Stelle bekommt. Es gibt ja auch noch ein Vorstellungsgespräch und das könnte man sich ja sparen, wenn es "nackt" nach Noten entschieden würde...

    Zählt die Note denn überhaupt irgendwas? Es kommt doch hauptsächlich darauf an, ob die Kombo gefragt ist oder nicht?!

    Mit Chemie/Erdkunde ist sie halt für die allermeisten BBS uninteressant. Chemie ist in der Regel nur zweistündig. Erdkunde gibt es gar nicht an den BBS.

    Deutsch/Englisch ist was ganz Anderes. Diese Fächer werden in jeder Schulart unterrichtet, sind daher sehr gefragt.

    Ich würde jetzt mal die Füße still halten und ganz normal Ref an den BBS machen. Da kommst du am ehesten unter, weil da eben der Bedarf da ist.

    (Bei uns würden sie dich mit Kusshand nehmen. Es mangelt laufend an Englisch!)

    Hallo MrsPace und Danke für die Antworten.

    Der Begriff Technische Lehrkraft ist mir bekannt, ja. Das wäre ja ein möglicher Weg für Meister und Techniker.
    Ich denke gerade eher an den Einstieg als wissenschaftliche Lehrkraft, den jedoch als Dipl.-Ing. (FH) in den gehobenen Dienst.
    Von daher dann keine Sek II unterrichten. So hab ich es verstanden.

    Ein Kind ist auch vorhanden.
    Verbeamtung wäre mir momentan gerade nicht wichtig. Vielleicht versuchen, wenn es überhaupt so weit kommt.
    Komisch, ich finde nullkommanix im Internet zu den Punkten 3 und 4.

    Also ich finde diese Info nach wie vor komisch. Wieso sollst du keine Technische Lehrkraft werden können? Die Technischen Lehrkräfte bei uns waren ehemals Bürokauffrau... Ohne Abitur, ohne Studium. Und sie unterrichten wie gesagt Oberstufe.

    Du hast offenbar ein Studium und sollst „nur“ Mittelstufe unterrichten dürfen?

    Passt für mich nicht zusammen!

    Aber vielleicht kennt sich ja irgendwer hier noch besser aus.

    Hallo,

    woher hast du die Information, dass du „nur“ Mittelstufe unterrichten darfst? Das würde ich nochmal überprüfen. An meiner Schule sind eingige Kolleginnen und Kollegen (ohne Studium oder Abitur), die auch Oberstufe unterrichten... Technische Lehrkräfte nennt sich das bei uns.

    Wegen Verbeamtung: Hast du Kinder? Evtl. könntest du dann auch noch mit über 42 verbeamtet werden. „Fett“ und Gesundheit sind nicht mehr unbedingt Gründe, nicht verbeamtet zu werden. ;)

    Zu deinen Fragen:

    1. mit dem Land
    2. Wenn man schulbezogen eine Stelle bekommt ist man meines Wissens fünf Jahre gebunden.
    3. und 4. weiß ich nicht genau. Es nennt sich bei uns Technische Lehrkraft in Anstellung. Was Schriftliches wirst du auf jeden Fall bekommen. Ob das in anderen Bundesländern anerkannt ist, weiß ich nicht.
    5. Wenn du angestellt bist, musst du mehr Stunden machen als verbeamtete Kollegen. Außerdem musst du in die gesetzlichen Versicherungen einbezahlen. Ansonsten darfst du bei Bedarf streiken und hast aber halt nicht die Privilegien eines Beamten. Unkündbarkeit, etc.

    Genau dafür benötigt man doch den Kontext (und ein Wörterbuch!).Wörterbücher geben immer weitere Hinweise zu den jeweiligen Einträgen, Beispiel Frömmigkeit: dort findet sich im Langenscheidt jeweils eine Übersetzung für den religiösen Aspekt und einmal für "Scheinheiligkeit". Somit entscheidet man nach Kontext, welches Wort angemessen ist. Ohne Berücksichtigung des Kontextes geht sowas einfach nicht.

    Wie schwer das ist, den richtigen Begriff in der Fremdsprache zu finden, sieht man oft, wenn man mal Filmtitel vergleicht...

    Der zweite Teil von Hobbit hieß "The Desolation of Smaug" auf Englisch. Auf Deutsch übersetzen sie das mit "Einöde". Das trifft es einfach nicht weil die Konnotation vom Hoffnungs- und Freudlosigkeit fehlt. "Trostlosigkeit" geht wiederum nicht, weil es eben um einen Ort geht und nicht ein Gefühl.

    Manche Dinge kann man einfach nicht 1:1 übersetzen und spätestens dann braucht man Kontext und Sprachgefühl. Und mit Listen lernen geht das halt nicht.

    Ich habe eine Frage. Ist die Thread-Erstellerin überhaupt am Gym? Da kann ich die hehren Ansprüche mancher hier ja nachvollziehen. Es gibt noch andere Schulformen und ich sehe nicht, dass es Ziel des Unterrichts an der Hauptschule sein sollte, dass man einen Hauptschüler in London aussetzen könnte, um sich mit den Einhemischen nett zu unterhalten. Da geht es für mich eher um Verstehen von Englisch in Wort und Schrift und nicht so viel um das Produzieren.
    Außerdem geht es um eine Klasse 5, wo man erst einmal anfängt, einen Wortschatz zu bilden. So verkehrt finde ich da Tabellen jetzt nicht.

    Ich wüsste nicht, warum man jetzt auf niedrigerem Niveau nicht auch immersiv arbeiten könnte...

    In der 5. Klasse ist es natürlich nicht das Ziel, den Zwerg in London auszusetzen und er soll sich bitte zurechtfinden. Aber einen 10-jährigen Engländer würde man ja wohl auch kaum allein in London aussetzen...

    Wichtig ist es halt, dass es für die jeweilige Klassenstufe altersgemäß und thematisch angemessen ist.

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