Kein Extremsport. Also Sport, der so viel Zeit beansprucht, dass ich meinen Beruf nicht mehr ausüben KANN. Bezieht sich hier auf das Training für den Ironman, weil das vorhin angesprochen wurde. Aber wenn das Therapie ist, dann nur zu. Für mich wäre wohl Therapie, 1 Jahr zu reisen, aber ob das durchgeht? Muss man nicht "im Ländle" bleiben ( und nein, ich fühle mich nicht als Schwäbin, weiß nur nicht, wie ich es formulieren soll)?
Iron Man Training ist durchaus mit der Ausübung des Berufs möglich. Auch wenn man dann sicher nicht "ganz vorne" mit dabei ist. Deswegen, sorry, auch ein Iron Man oder Ultratraining kann therapeutisch wirken gerade wenn es dazu führt udn genutzt wird, einen Tagesablauf zu strukturieren.
Möchte nicht wissen, was los wäre, wenn ich im Krankenstand (als Therapie) 1 Jahr lang in der Welt herumreise. Dafür hätte in meinem Umfeld (Kolleginnen, Familie, Schüler und Eltern) niemand Verständnis. Bei Kolleginnen käme wohl eher Neid auf, weil sie denken würden, sie müssten sich ein Sabbatjahr lange ansparen. Das Sabbatjahr dient ja auch den meisten, um wieder Kraft zu tanken, um weitermachen zu können.
Es kann dir doch aber scheißegal sein ob irgendwer Verständnis hat. Kannst du was am Neid oder Verständnis der anderen ändern? Nein! Kannst du an deinem Genesungszustand etwas ändern wenn die Weltreise hilft? Ja!
Wenn das "Verständnis" der Anderen, das ja komplett subjektiv sein kann und wird, für mich der Punkt ist, an dem meine Genesung scheitert, dann hab ich andere Probleme, die ich lösen muss. Was juckt es mich, was die anderen von mir halten wenn es mir schlecht geht und ich mir helfe/helfen lasse? Sollte nicht vielmehr das Ziel sein gesund zu werden?