Beiträge von Kapa

    Canterbury-Rom, Saint pied de Porte - Santiago de compostella, Stettin - Hamburg, Brandenburg Havel - Wernigerode - Nordhausen, Berlin - Wernigerode - Salzburg - florenz = bis zu 12 Wochen.

    Berlin - Prag - Wien - Bratislava - Budapest - arad - Bukarest- Burgas - Istanbul - trabzon - erwiwan - Baku = 24 Wochen ( laufpensum pro Tag lag bei 35km-60km, Tagesspitze die 4x erreicht wurde: 120km mit 20h laufen; einige tagesstrecken hatte ich mit Mitfahrgelegenheit überbrückt, meist weil die Einheimischen mich irgendwo freundlich gefragt haben ob se mich mitnehmen können und dann 60-80 km später bei sich oder Verwandten abgeparkt haben damit ich zu essen kriege). Die Tour war in meinen letzten beiden Semestern, da war ich komplett Scheinfrei und wollte den ersten Teil Richtung Seidenstraße machen. Im nächsten Jahr sind 2x 2 Wochen eingeplant dafür:

    Baku via Schiff mach Türkmenbasy - aschgabat - mary und mary - buchara. (400km+/Woche).

    Mehr dazu gern via PN auf Nachfrage. Mit den wandertouren geh ich nämlich nicht hausieren, zumindest nicht nach den Kommentaren die ich mir von Mitmenschen (auch oder gerade unseres Berufsstandes?) anhören durfte.

    Off-Topic, sorry :)

    Doktoren jeglicher Profession, zumindest diejenigen, die jedem im Gespräch aufdrücken das sie ja „Doktor ...“ sind oder darauf beharren, dass sie ja mit „Herr/Frau Doktor“ angesprochen werden wollen. Ist irgendwie befremdlich und da schäm ich mich dann auch für.

    DUUM findet es nicht schlimm, wenn man als Lehrer einen Doktorgrad erwirbt.

    Nur mal so zu unserer ach so toleranten Gesellschaft: ich kenne einen Mann mittleren Alters, der in seinem Dorf nicht geoutet ist. Warum? Er arbeitet als Busfahrer bei einem Unternehmen, das so typische Seniorenfahrten für Ü70/80 anbietet. Sein vor kurzem verstorbener Vater war derjenige, der am Dorfstammtisch die übelsten homophoben Sprüche geklopft hat und seine Mutter hofft halt immer noch auf Enkele (er ist der einzige Sohn). In so einem Umfeld ist es selbst 2019 verdammt schwer, sich zu outen...

    Ich stimme Jonesy vollkommen zu:

    Wenn dir der Umstand bekannt ist, dass da solche Sprüche geklopft werden SAG WAS!
    Den Eltern wird das doch bekannt sein, das Sohnemann schwul ist? Wenn nicht, wird das höchste Zeit. Mein Vater hat auch oft solche Sprüche geklopft (da kannte er noch keinen Homosexuellen). An dem Tag, wo ich ihm mitgeteilt habe, dass meiner Schwester das irgendwie sehr unangenehm zu sein scheint (ich war da 12 und hab schon länger gemerkt, das Schwesterherz sich nicht so ganz sicher ist) und sich die liebe Schwester daraufhin dann geoutet hat, wurde das täglich besser und ruhiger um diese Kommentare. Oftmals ist es nämlich nichts Anderes als dumpfes Geplapper.
    Und genau an der Stelle sollte man dann auch was sagen und nicht nur doof rumstehen.

    Das Leben ist kein Ponyhof und wenn 2019, in Europa, in Deutschland, die sexuelle Lebensrichtung eines anderen nicht passend ist, muss man einfach damit klar kommen. Das klappt aber nur, wenn auch nicht direkt Beteiligte offen ihre Meinung über die Diskriminierung äußern und sich da mal ein wenig stark machen.

    Meine Schwester hat durch ihr Outing ca. 60% ihrer Freunde verloren. Hauptsächlich übrigens solche, die vorher ganz viel von Toleranz geredet haben und denen das danach unangenehm war, gemeinsam ein Schwimmbad von innen gesehen zu haben. Zitat meiner Schwester zu solchen Leuten "Mein Leben, meine Regeln. Komm mit klar oder verpiss dich und lass mich in Ruhe, ich muss mich für nichts rechtfertigen oder schämen.".

    Worum machst du dir da Gedanken?

    Du bist ein erwachsener Mensch in einem freien Land und kannst lieben wen du willst.
    Wenn dich jemand nach deiner Partnerschaft fragt, hast du genug Möglichkeiten: Sei es der Hinweis auf Privatsspähre oder eine en detaile Erzählung der von dir genutzten Sexualpraktiken um dem Gegenüber die Ohren schlackern zu lassen.

    Das habe ich ja alles verstanden und du hast ja auch Recht. Aber wieso sollte das eine Fehlverhalten (meinetwegen wissenschaftlicher Betrug) denn nun wichtiger sein als ein anderes Fehlverhalten, wie z.B. Beleidigung, Vergehen im Straßenverkehr, Müll auf die Straße werfen, der Joint am Abend, alles Dinge, die ich vielleicht in meiner Freizeit tue, die mit meinem Job aber gar nichts zu tun haben. Natürlich tue ich Dinge, die mit dem Erziehungsauftrag nicht vereinbar sind. Wie JEDER ANDERE HIER ebenfalls Das Ghostwriting ist sicher nicht die schlimmste Sache davon. Ist nicht gut, hat mit dem Job aber nichts zu tun.


    Das ist ein Missverständnis. Die Aufträge laufen über eine Firma. Mein Name taucht dort nirgends auf.
    Und selbst wenn es so wäre: In der Schule gibt es Regeln. Wer die nicht befolgt und erwischt wird, dem drohen Konsequenzen. Ich sehe da keinen Zusammenhang mit mir oder dem, was ich so tue. Das wäre doch genau das, was Bolzbold angemerkt hat, wieso sollte Spicken dadurch legitimiert werden, dass eine Lehrkraft in ganz anderem Zusammenhang irgendwo beim Schreiben hilft?

    In der Uni gibt es auch Regeln: Arbeiten werden selbst geschrieben. Du hilfst, wissend, dass deine Arbeit zum Betrügen genutzt wird, diese Regeln zu ignorieren.
    Und da ist der Zusammenhang.

    Also um etwas zuzugeben, war dein "Sei mal ehrlich"-Appell zu allgemein formuliert. Die Kunden versichern und unterschreiben doch bei jedem Auftrag, dass sie diesen eben nicht als eigene Arbeit einreichen. Und diese Versicherungen sind dann schon recht überzeugend. An eine konkrete Person, der ich nicht glauben würde, kann ich mich nicht erinnern. Ist doch auch Unsinn. Willste mich jetzt anzeigen?

    Du gibst ohne Weiteres zu, dass dir bewusst ist, dass die schriftlichen Arbeiten, die du verfasst eins zu eins übernommen werden. Damit machst du dich der Beihilfe schuldig. Kommt das mit deinem Namen in Verbindung, durch wen auch immer, hat das strafrechtliche Konsequenzen für dich, vor allem dann, wenn du nicht nur Teile "korrigierst", sondern ganze Arbeiten für einen Kunden schreibst. Nur mal so am Rande. Genau deswegen hab ich von Vollaufträgen in Richtung "Schreib mir mal die ganze Arbeit" damals Abstand gehalten und das so meinem damaligen Arbeitgeber (Ghostwriting-Agentur) auch mitgeteilt.

    Und das diese Versicherungen Schall und Rauch sind, weißt du ebenfalls. Als fertiger, studierter, Lehrer solltest du vielleicht doch noch mal ganz genau überlegen, was du da eigentlich machst. Nämlich wissentlich bei einem Betrug helfen. Und das kann dir, wie bereits geschrieben, eben doch rechtliche Probleme bereiten wenn das einer spitz kriegt.
    Wie machst du das denn dann eigentlich bei den Schülern in der Hinsicht Plagiat etc.? Alles halb so wild, weil du ja auch Ghostwriter nebenher bist oder dann doch die entsprechende Note?

    Sind beide hier nicht einschlägig. Nochmal: die Tätigkeit des Ghostwriters ist strafrechtlich nicht zu beanstanden.

    Fossi, MeikePaula gibt gerade eine Straftat bzw. einer strafrechtlichen Beihilfe zu da Sie nur solange strafrechtlich sicher ist, wie sie nicht zugibt, zu wissen, dass mit ihrer Arbeit betrogen wird. Und genau da liegt der Punkt.

    Natürlich weiß ich das, da lässt sich ja kaum drumherum reden. Ich weiß auch, dass Tim-Rüdiger aus der 7b seine Hausarbeit nicht selbst geschrieben hat, kann ich aber nichts gegen machen.

    Ich nehme an, dass die rechtliche Lage sich auch schnell ändern würde, gäbe es, auch seitens der Politik, ein echtes Interesse daran. Aber da käme dann einiges hinterher. Die Politiker, das sind die, die im Jahr hunderte Reden halten, von denen sie keine selbst geschrieben haben. Die, die sehr häufig Abschlüsse und Titel mit sich führen, die sie lieber nicht überprüft haben möchten. Bundeskanzlerin Frau DR. M. hat in den letzten Jahren keinen einzigen Satz selbst formuliert, möchte das aber auch nicht so gerne laut sagen. Das macht dann der wissenschaftliche Dienst des Bundestages, von der Recherche, über die Strukturierung bis zum letzten Komma. Da will man nicht so gerne ran, nehme ich an.

    MeikePaula: Man kann zum Beispiel bei einer Onlineredaktion arbeiten. Gründe eine eigene Firma die Texte ganz legal verkauft (zum Beispiel an Onlinezeitungen, da gibt es auch ganz oft Bedarf an Artikeln). Du hast neben deinem Einkommen als Lehrer genug Zeit, schade, dass du die für wissentlichen Betrug verschwendest.
    Und jetzt sei doch mal ganz ehrlich...du weißt genau, das die Aufträge die du annimmst, gerade bei Abschlussarbeiten oder Seminararbeiten eins zu eins übernommen werden. Aus diesem Umstand ergibt sich dann übrigens auch der Blick zu §§ 156, 27 StGB.

    O. Meier, mein erster Doktorvater hatte regelmäßig „Zwischenteile“ von mir angefordert und seitenweise als eigene Arbeit verkauft. Nach Seite 80 hab ich dann das Ding geschmissen und den Herren beim Dekan angezeigt. Bin froh das Doktorvater drei und nun Doktormutter 4 (zweite Fach) nicht so ne Arschgeigen waren/sind und auch regelmäßig bei Aufsätzen fragen ob ich nicht was beisteuern will und gemeinsam mit Ihnen auf dem Paper stehen möchte.

    Ich muss übrigens gestehen das ich länger überlegt habe überhaupt was zu schreiben zudem Thematik hier. Das war mir nämlich eine ganze Zeit lang peinlich und ich hab mich ähnlich wie bei meiner 4-Wochen Erfahrung im Rückgewinnungscenter von einem Mobilfunkanbieter ziemlich dreckig gefühlt. Gibt echt widerliche Jobs. Toll ist es auch mit Maurern zu arbeiten die auf der Rückfahrt von der Baustelle voll wie ein pisspott sind weil man ja ne Kiste Bier beim arbeiten leeren musste.

    Krabappel:
    Mein Durchschnitt an Honoraren war jeweils pro Seite mit einer Abgabefrist des Kunden von 2 Wochen für Abschlussarbeiten.

    Lektorat 22€
    Plagistsprüfung 2,40€
    Übersetzung aus dem Englischen/in Englisch 65€
    Korrektorat 6€
    Textredaktion 36€
    Ghostwriting 90-110€

    Bei geringerem Anforderungsniveau war es dann billiger (grad mal in meinen Unterlagen geschaut: teilweise bis zu 50% weniger was ghostwriting bei Seminararbeiten angeht).

    Frappee: Ich hatte hauptsächlich Aufträge wo neben der Inhaltserarbeitung auch die Formulierung Anstand. Also quasi eine Arbeit selber schreiben. Bei zwei Doktorarbeiten war es zB dann mal nur die Auswertung der Datensätze und die Erstellung des daraus resultierenden Forschungsergebnisses.

    Absicht war es nicht fossi oder vielleicht doch?
    Fakt war zu der Zeit: ich hab den Kunden immer erst gefragt wofür das ist und was davon letztendlich wirklich als Kunden Leistung ausgegeben wird. Der Herr hatte mir dann erklärt, dass er einfach kein Bock hat sich damit zu beschäftigen weil er hauptsächlich an den WEs Party macht ohne Ende. Mein Hinweis darauf das ich fachfremd bin und er definitiv drüber schauen muss um sich die guten Sachen rauszupicken hatte er mit der Versicherung abgetan, dass er eh nur ne Anregung braucht und das dann doch noch selbst macht.
    Selbst schuld also.

    Ich verfasse wissenschaftliche Arbeiten im Auftrag. Diese dienen anderen Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen Probleme mit ihrer Arbeitsbelastung haben, als Vorlage für ihre weitere Arbeit. Dies lassen wir uns bestätigen, was uns (zur Zeit) rechtlich in eine unbedenkliche Lage bringt.
    Anonym werden diese Arbeiten sicher nicht veröffentlicht. Unter falschem Namen eventuell... vermutlich. Das ist dann aber die Entscheidung des Kunden und sein Problem.

    Dass man das alles als moralisch verwerflich sehen kann, ist mir wohl klar. Dass es aber Situationen gibt, in denen jemand, der sein ganzes Studium immerhin alleine geschafft hat, bei einer Hausarbeit plötzlich Hilfe braucht (Schwangerschaft, bereits berufstätig, andere Verpflichtungen, Erkrankungen, usw.) kann man sich doch auch vorstellen. Das muss auch nicht heißen, dass jemand sich einfach eine komplette Arbeit bestellt, häufig geht es auch um Korrektur, Lektorat, Coaching, Formulierungshilfen usw.

    Selber Troll :(

    Als Student habe ich sowas auch mal gemacht, weil ich nirgends andere Arbeit in meiner Unistadt gefunden habe und ein halbes Jahr finanziell überbrücken musste weil das Bafög-Amt nicht bezahlt hat und meine Eltern mich auch nicht finanziell unterstützen konnten. Das war eine scheiß Zeit und keine tolle Arbeit wegen dem Bewusstsein, dass man durchaus viele Betrüger dabei hatte. Leider ist das im englischsprachigen Ausland auch schon fast normal.

    Ich finde es schade, das die TE die Schuld für den Betrug auf den Kunden abwälzt. Dazu gehören zwei: nämlich du ebenfalls TE! Also hör auf Dir einzureden das du bei dem Betrug nicht „federführend“ bist!

    Viele Kunden die ich hatte waren einfach schlicht zu faul, zu unselbstständig oder zu blöd eine Arbeit zu verfassen. Ich sollte bei einem Auftrag sogar mal Prüfungsstunden für das 2. Staatsexamen entwerfen. 500€ Gans dafür. Habe ich auch gemacht, mit fachlichen Fehlern die dem Kunden bei der Kontrolle hätten auffallen müssen (immerhin war ich nicht vom Fach). Sind sie aber nicht und die Mailkorrespondenz nach dem Nichtbestehen war spannend.
    Einige Aufträge hatten auch was mit der Erstellung von Beiträgen für Schulbücher zu tun. Meine Lieblingsaufträge waren die, wo die Kunden alles zusammen hatten (inklusive Datenerfassung/Erhebung) und schon vieles selbst geschrieben hatten aber nicht mehr weiter kamen weil sie ne Schreibblockade hatten. Die hab ich dann als Auftrag auch angenommen weil die Arbeit soweit stand. Da waren oftmals auch Studien von Instituten dabei.
    Blankoaufträge mit „mach mal irgendwas mit...“ wurden von mir abgelehnt.

    Das Problem bei der Diskussion ist:
    Leider ist das oft gehupft wie gesprungen wer das schreibt. Viele meiner Kommilitonen haben grottenschlechte und unwissenschaftliche (teils sogar inhaltlich falsche!) Staatsexamensarbeiten abgegeben und 1en dafür bekommen. Und zwar hauptsächlich deswegen, weil sie sich den richtigen Prof dafür ausgewählt haben dem das egal war. Hatte da von Freunden Arbeiten zum Korrekturlesen wo auf 15 Seiten keine Quellen angegeben wurden oder Wikipedia genutzt wurde (und zwar ganz offen plagiiert). Dafür gab es bei der einen dann eine 1,0. Der Prof hat die Arbeit nämlich easy bewertet: Nach Brustumfang und Freizügigkeit der Kleidung der Bekannten von mir und das wusste sie auch.
    Ein anderer meiner Freunde hat nicht einmal die Pflicht Seitenzahl geschafft und hatte eklatante fachliche Mängel (Jahreszahlen komplett falsch und zwar fast alle). Dem Prof war das egal, weil er in der Bibliographie 4 Werke des Profs mit angegeben hat (zu der Zeit war ich dann HiWi im Institut und hab die andere Seite mitbekommen und zwar die der Eitelkeiten). Eine andere Freundin von mir hat eine Arbeit abgegeben die keinerlei aktuelle Literatur genutzt hat (neuste Werk war von 1979 und das obwohl es viele neue Werke aus den 2010ern gab dazu) und fachlich vollkommen veraltet war. Der Prüfer war aber der Meinung er vergibt keine Note schlechter als 2.
    Da ich ab und an auch Lectures an zwei Unis im Ausland gebe und da leider auch mit Kollegen zu tun habe, die ebenfalls sehr lasch bewerten, finde ich die Excellencefrage beim Verrfassen von wiss. Arbeiten wenig zielführend. Leider gibt es nicht wenige Prüfer die auch nur Menschen sind und diese können umgangen werden. An den beiden Unis, in denen ich für die Promotionen eingeschrieben bin/war gibt es auch einige Prüfer, die sich bei Lehrämtern und Bachelorstudiengängen auch keine Platte machen und gute Noten rausballern. Teils weil sie kein Bock auf ne Klage haben, teils weil es ihnen egal ist oder teils weil sie kein Interesse an den Arbeiten haben und deren gewissenhafte Kontrolle sie als störend, weil zeitraubend empfinden.

    6 kann auch sein, habe nicht nachgesehen... mir war noch die 4 präsent. Aber ja, alle in meinem Alter und jünger sprechen die Sprachen ausgezeichnet, vor allem Französisch - da könnte ich stundenlang fasziniert zuhören. :)

    Bei uns an der Uni war es 1 Semester im Ausland das man nachweisen musste. Viele haben das umgangen indem sie zu zweit oder viert gefahren sind und nen roadtrip gemacht haben. Die meisten davon haben dafür ein Jahr Geld angespart. Es war nämlich lediglich notwendig ein Hin- und Rückflugticket nachzuweisen. Ist mir so auch von anderen Unis bekannt.

    Was ich im Fremdsprachenunterricht bzw bei den Kollegen die ich kenne so gruselig finde:
    Auch bei den jungen Kollegen gibt es massive Qualitätsunterschiede was das sprachliche Niveau angeht. Saß mal in einer Englischprüfung Klasse 10 mit bei wo ich insistieren musste, dass die Prüfung anders gewertet wird, weil die Schülerin (1 Elternteil aus England) super englisch gesprochen hat und die prüfende Kollegin null Sprachkompetenz hatte und ihr ne 5 verpassen wollte. Der dritte Part in der Prüfung war kein Englischlehrer (Schulleiter/Prüfungskommissionsvorsitz) und war zum Glück auch nicht von den sprachlichen Fähigkeiten der Prüferin überzeugt, hätte aber nichts gesagt wenn ich nichts gesagt hätte. Die Prüferin war seit 5 Jahren im Dienst und die einzige studierte Englischlehrerin, mit einem Jahr im Ausland an „Erfahrung“. Später hat sich herausgestellt, dass sie lediglich bei einer deutschsprachigen Tante und Onkel in Toronto gewohnt hat und denen im Haushalt geholfen hat.

Werbung