Beiträge von Kapa

    Absicht war es nicht fossi oder vielleicht doch?
    Fakt war zu der Zeit: ich hab den Kunden immer erst gefragt wofür das ist und was davon letztendlich wirklich als Kunden Leistung ausgegeben wird. Der Herr hatte mir dann erklärt, dass er einfach kein Bock hat sich damit zu beschäftigen weil er hauptsächlich an den WEs Party macht ohne Ende. Mein Hinweis darauf das ich fachfremd bin und er definitiv drüber schauen muss um sich die guten Sachen rauszupicken hatte er mit der Versicherung abgetan, dass er eh nur ne Anregung braucht und das dann doch noch selbst macht.
    Selbst schuld also.

    Ich verfasse wissenschaftliche Arbeiten im Auftrag. Diese dienen anderen Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen Probleme mit ihrer Arbeitsbelastung haben, als Vorlage für ihre weitere Arbeit. Dies lassen wir uns bestätigen, was uns (zur Zeit) rechtlich in eine unbedenkliche Lage bringt.
    Anonym werden diese Arbeiten sicher nicht veröffentlicht. Unter falschem Namen eventuell... vermutlich. Das ist dann aber die Entscheidung des Kunden und sein Problem.

    Dass man das alles als moralisch verwerflich sehen kann, ist mir wohl klar. Dass es aber Situationen gibt, in denen jemand, der sein ganzes Studium immerhin alleine geschafft hat, bei einer Hausarbeit plötzlich Hilfe braucht (Schwangerschaft, bereits berufstätig, andere Verpflichtungen, Erkrankungen, usw.) kann man sich doch auch vorstellen. Das muss auch nicht heißen, dass jemand sich einfach eine komplette Arbeit bestellt, häufig geht es auch um Korrektur, Lektorat, Coaching, Formulierungshilfen usw.

    Selber Troll :(

    Als Student habe ich sowas auch mal gemacht, weil ich nirgends andere Arbeit in meiner Unistadt gefunden habe und ein halbes Jahr finanziell überbrücken musste weil das Bafög-Amt nicht bezahlt hat und meine Eltern mich auch nicht finanziell unterstützen konnten. Das war eine scheiß Zeit und keine tolle Arbeit wegen dem Bewusstsein, dass man durchaus viele Betrüger dabei hatte. Leider ist das im englischsprachigen Ausland auch schon fast normal.

    Ich finde es schade, das die TE die Schuld für den Betrug auf den Kunden abwälzt. Dazu gehören zwei: nämlich du ebenfalls TE! Also hör auf Dir einzureden das du bei dem Betrug nicht „federführend“ bist!

    Viele Kunden die ich hatte waren einfach schlicht zu faul, zu unselbstständig oder zu blöd eine Arbeit zu verfassen. Ich sollte bei einem Auftrag sogar mal Prüfungsstunden für das 2. Staatsexamen entwerfen. 500€ Gans dafür. Habe ich auch gemacht, mit fachlichen Fehlern die dem Kunden bei der Kontrolle hätten auffallen müssen (immerhin war ich nicht vom Fach). Sind sie aber nicht und die Mailkorrespondenz nach dem Nichtbestehen war spannend.
    Einige Aufträge hatten auch was mit der Erstellung von Beiträgen für Schulbücher zu tun. Meine Lieblingsaufträge waren die, wo die Kunden alles zusammen hatten (inklusive Datenerfassung/Erhebung) und schon vieles selbst geschrieben hatten aber nicht mehr weiter kamen weil sie ne Schreibblockade hatten. Die hab ich dann als Auftrag auch angenommen weil die Arbeit soweit stand. Da waren oftmals auch Studien von Instituten dabei.
    Blankoaufträge mit „mach mal irgendwas mit...“ wurden von mir abgelehnt.

    Das Problem bei der Diskussion ist:
    Leider ist das oft gehupft wie gesprungen wer das schreibt. Viele meiner Kommilitonen haben grottenschlechte und unwissenschaftliche (teils sogar inhaltlich falsche!) Staatsexamensarbeiten abgegeben und 1en dafür bekommen. Und zwar hauptsächlich deswegen, weil sie sich den richtigen Prof dafür ausgewählt haben dem das egal war. Hatte da von Freunden Arbeiten zum Korrekturlesen wo auf 15 Seiten keine Quellen angegeben wurden oder Wikipedia genutzt wurde (und zwar ganz offen plagiiert). Dafür gab es bei der einen dann eine 1,0. Der Prof hat die Arbeit nämlich easy bewertet: Nach Brustumfang und Freizügigkeit der Kleidung der Bekannten von mir und das wusste sie auch.
    Ein anderer meiner Freunde hat nicht einmal die Pflicht Seitenzahl geschafft und hatte eklatante fachliche Mängel (Jahreszahlen komplett falsch und zwar fast alle). Dem Prof war das egal, weil er in der Bibliographie 4 Werke des Profs mit angegeben hat (zu der Zeit war ich dann HiWi im Institut und hab die andere Seite mitbekommen und zwar die der Eitelkeiten). Eine andere Freundin von mir hat eine Arbeit abgegeben die keinerlei aktuelle Literatur genutzt hat (neuste Werk war von 1979 und das obwohl es viele neue Werke aus den 2010ern gab dazu) und fachlich vollkommen veraltet war. Der Prüfer war aber der Meinung er vergibt keine Note schlechter als 2.
    Da ich ab und an auch Lectures an zwei Unis im Ausland gebe und da leider auch mit Kollegen zu tun habe, die ebenfalls sehr lasch bewerten, finde ich die Excellencefrage beim Verrfassen von wiss. Arbeiten wenig zielführend. Leider gibt es nicht wenige Prüfer die auch nur Menschen sind und diese können umgangen werden. An den beiden Unis, in denen ich für die Promotionen eingeschrieben bin/war gibt es auch einige Prüfer, die sich bei Lehrämtern und Bachelorstudiengängen auch keine Platte machen und gute Noten rausballern. Teils weil sie kein Bock auf ne Klage haben, teils weil es ihnen egal ist oder teils weil sie kein Interesse an den Arbeiten haben und deren gewissenhafte Kontrolle sie als störend, weil zeitraubend empfinden.

    6 kann auch sein, habe nicht nachgesehen... mir war noch die 4 präsent. Aber ja, alle in meinem Alter und jünger sprechen die Sprachen ausgezeichnet, vor allem Französisch - da könnte ich stundenlang fasziniert zuhören. :)

    Bei uns an der Uni war es 1 Semester im Ausland das man nachweisen musste. Viele haben das umgangen indem sie zu zweit oder viert gefahren sind und nen roadtrip gemacht haben. Die meisten davon haben dafür ein Jahr Geld angespart. Es war nämlich lediglich notwendig ein Hin- und Rückflugticket nachzuweisen. Ist mir so auch von anderen Unis bekannt.

    Was ich im Fremdsprachenunterricht bzw bei den Kollegen die ich kenne so gruselig finde:
    Auch bei den jungen Kollegen gibt es massive Qualitätsunterschiede was das sprachliche Niveau angeht. Saß mal in einer Englischprüfung Klasse 10 mit bei wo ich insistieren musste, dass die Prüfung anders gewertet wird, weil die Schülerin (1 Elternteil aus England) super englisch gesprochen hat und die prüfende Kollegin null Sprachkompetenz hatte und ihr ne 5 verpassen wollte. Der dritte Part in der Prüfung war kein Englischlehrer (Schulleiter/Prüfungskommissionsvorsitz) und war zum Glück auch nicht von den sprachlichen Fähigkeiten der Prüferin überzeugt, hätte aber nichts gesagt wenn ich nichts gesagt hätte. Die Prüferin war seit 5 Jahren im Dienst und die einzige studierte Englischlehrerin, mit einem Jahr im Ausland an „Erfahrung“. Später hat sich herausgestellt, dass sie lediglich bei einer deutschsprachigen Tante und Onkel in Toronto gewohnt hat und denen im Haushalt geholfen hat.

    Der Arme das ist echt ärgerlich und unprofessionell von der Seminarleiterin. In Italien ist das wirklich sehr extrem mit den Dialekten. Da kannst du im Nachbardorf schon fast eine komplett andere Sprache hören. Zudem ist besonders der sizilianische Dialekt ziemlich krass und extrem anders zu der Hochsprache. :(

    Wem sagst du das, ich kann Italienisch auch recht gut, nur versteh ich im Süden selten die Leute und muss darum bitten, dass man doch ein wenig "sauberer" spricht. Meine italienische Lehrerin kam aus Genua.....sehr strange!

    Die meisten Englischlehrer sind keine Muttersprachler und machen bestimmt auch Fehler. Manchmal bemerke ich sie und korrigiere noch, manchmal bemerke ich sie nicht.

    Ich kenne viele Kollegen, deren Englisch wirklich schlecht ist (von „we was there“ hab ich deswegen langsam die Schnauze voll) und die eine sehr bescheidene Aussprache haben. Im Rahmen einer schulinternen Fachkonferenz (da war ich Vertretungslehrer für Englisch) war ich mal mit gestandenen Kollegen und jungen Kollegen einen Film anschauen, der in Sequenzen für den Unterricht eingesetzt werden sollte. Ein Großteil der Kollegen hat danach zugegeben nicht einmal 50% verstanden zu haben. Dabei war der Film sprachlich nicht so anspruchsvoll. Eine der Kolleginnen war Seminarleiterin für Refis.
    Sowas ist mir jetzt in mehreren Kollegien untergekommen und ich finde das gruselig.


    Ein Bekannter von mir ist im Ref durchgefallen, weil sein Italienisch für die Seminarleiterin ausgesprochen zu schlecht war. Er war Muttersprachler, hat 20 Jahre in Italien gelebt, ist dort zur Schule gegangen, hat an einer deutschen Uni Italienisch unterrichtet. Zitat der Seminarleiterin gegenüber meinem Seminarleiter als sie in einem vermeintlich unbeobachteten Moment über den Bekannten gemeckert haben „Also ich bin jedes Jahr in Sizilien und da spricht man nicht so wie er.“. Der Bekannte kommt aus Viterbo, keine 100km nördlich von Rom.

    @holy88:
    Keinen zu großen Kopf machen, dein Deutsch scheint sehr gut und lass dich wegen einem Schnitzer nicht unterkriegen. Wie ja schon gesagt wurde, hilft es sich einfach die Impulse etc im Entwurf sauber aufzuschreiben. Das wird schon!

    Ja, sein Vorgehen mag dem einen oder der anderen Westdeutsch-Mittelschichts-Sozialisierten seltsam vorkommen, aber Trump setzt seine Agenda fast immer durch, ob es der Handelsstreit mit China ist, der Mauerbau an der mexikanischen Grenze oder die Aufrüstung der NATO. Er führt in den USA die Demokraten und in Westeuropa unsere Politiker-Kaste am Nasenring durch die Manege. Außer dem Versuch, Trump ins Lächerliche zu ziehen, was regelmäßig schiefgeht, haben seine politischen Gegner nichts zu bieten.

    Gruß !

    Er beleidigt rassistisch/frauenfeindlich und unter der Gürtellinie. Er scheißt auf demokratische Grundwerte. Er lügt wo er kann. Er hat sogar das Besucherbuch zur Erfassung von Lobbyisten-Besuchen abgeschafft.
    Er versorgte seine Familie mit Beraterjobs. Er hat Staatsgäste auf Steuerzahler-Kosten in seinem privaten Golfclub in Florida empfangen. Er verdient privat daran, dass Lobbyisten in seinem teuren Washingtoner Hotel absteigen.
    Er spielt massig den Kriegstreiber wo er kann.

    Top Politikervorbild!

    Darauf dann einen zweiten Krombacher! Prost!

    Das sind die Schlimmsten, laut Karl Marx...
    Gruß !

    Ich trink dann mal mein Ale und proste zurück!

    Und was Marx angeht: Ich schaffe Arbeitsplätze dadurch, dass ich eine Idee + Kontakte + ein wenig Kapital hatte....und ich nutz den Großteil des Zusatzverdienstes für gute Zwecke. Zusätzlich kann ein sehr guter Freund seinen Traum ausleben und selbständig eine Firma leiten. Soll doch Mr. Marx denken was er will :)

    Lol, das mit dem Reisen, weil man sonst nichts erlebt, hat mir ein älterer pensionierter Ex-Kollege fast wortwörtlich so erzählt, als Resümee seines Berufslebens...

    Da ich leider kein so gut verdienender Kapitalist wie du bin: Wenn ich ein Krombacher trinke, die ja auch etwas für die "Wiederaufforstung" tun, dann zählt das im Rahmen meiner Möglichkeiten auch, oder?
    Gruß !

    Trauriger Kollege den du hast. Ich reise z.B. weil ich a) viele Freunde im Ausland habe und b) soviel von der Welt sehen möchte wie möglich um mich an der großartigen Natur und den Menschen zu erfreuen.

    Wenn du Krombacher runterkriegst....why not....du als gut verdienender Lehrer (verbeamtet?) hättest aber sicherlich auch noch den ein oder anderen Euro übrig für Aufforstungsprogramme ;)
    Und wenn Kapitalist dann bitte schön: Eigentümerkapitalist!

    Im übrigen kann man auch fliegen und was für die Umwelt machen:

    25% des mir zustehenden Anteils des Jahresgewinns meiner Firma (als einer von 2 Gründungsmitglieder sind das 50% vom Gewinn) gehen in Wiederaufforstung, 15% in Naturschutzprojekte und 10% in soziale Projekte.

    Man kann auf seinem Geld sitzen oder es für vernünftige Zwecke aufbringen. Wäre schön wenn das jeder machen würde.

    Da hast du Recht. Unter jungen Kollegen muss man sich fast rechtfertigen, dass man nicht mindestens 4 von 6 Wochen unterwegs ist. Und natürlich auch Urlaub in allen kleinen Ferien macht. Viel Grün gewählt wird da übrigens auch.

    Dann seid ihr definitiv im falschen Kollegium. In den letzten 4 Schulen die ich von Ihnen als Kollege gesehen habe war das nämlich nicht so :)

    Eine Impfpflicht finde ich nicht richtig.

    Die Masern hatte ich als ich im Kindergartenalter war und bei meinen Schwangerschaften hatte ich zumindest noch genug Antikörper. Ich bin persönlich fürs Impfen, meine Kinder sind auch gegen „alles“ geimpft (nur Windpocken hatten sie). Trotzdem geht ein Zwang für mich zu weit. Wenn man möchte, dass mehr Menschen geimpft werden, sollte man meiner Meinung nach auf mehr Aufklärung setzen, mehr Ärzte einbeziehen und ggf. wie früher bei der Rötelnimpfung freiwillige Impfungen in der Schule anbieten.

    Ist eine here Sache, nur lassen sich leider viele ja einige nicht mehr richtig aufklären in Zeiten von Youtube, Pi-News, RT und Konsorten.
    Stichwort "Neue Germanische Medizin", Stichwort "Globoli", Stichwort "Handauflegen", Stichwort "Organspender werden von der Regierung rausgesucht und erleiden 'Unfälle' weil das schneller geht".

    Mich mit doktorvater 2 treffen und danach mit meinem Geschäftsführer um ihn den Arsch aufzureißen weil er die letzten 4 Monate geschlampt hat.

    Hast du noch ein weiteres Betätigungsfeld neben dem Lehrerberuf?

    Ja. Da hab ich tolle Geschichten drüber gehört!

    Lamaison: du schaffst das mit dem fahren!!!!!

    Der nächste würde gern mal an den Highland games teilnehmen (als Zuschauer oder aktiver Teilnehmer)?

    Such dir einen Muttersprachler und sprich mit ihm. Schau dir reihenweise Filme auf englisch an. Über Lieder oder Geschichten von englisch nach deutsch und umgekehrt. Lies englische Klassiker.

    Aber ohne wenigstens ein halbes Jahr im englischsprachigen Ausland gewesen zu sein und dort die Sprache täglich zu benutzen, ist das dann auch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.

    Hallo Kapa,

    Pollmer verwendet ständig "wirkliche wissenschaftliche Quellen". Beweise doch mal das Gegenteil!

    Außerdem ist der Mann studierter Lebensmittelchemiker. Ich hänge hier bestimmt keinen "unseriösen Quellen" nach. Insofern bin ich mir nicht so ganz sicher, wer von uns beiden sich hier im Moment tatsächlich "disqualifiziert".

    der Buntflieger

    deswegen hat er auch so viel auf den Rippen, weil er es besser weiß ;)

    Lies dir doch bitte unter anderem mal durch was von Ernährungswissenschaftlern (und nicht von einem dahergelaufenen Lebensmittelchemiker) wie Hauner (Proffesssor Uni München), Elmadfa und andere zu der Thematik geschrieben wird und vor allem auch zu den den total hirnrissigen Behauptungen pollmers.

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