Beiträge von Cat1970

    10.30 bis 11.00 Uhr stehe ich sonntags auf. Mein Mann war dann schon joggen und die Kinder schlafen auch noch.


    Unter der Woche stelle ich mir immer zwei Wecker, für die ich aus dem Bett aufstehen muss, um sie ausschalten zu können. Ich werde ohne Wecker nie zur Aufstehzeit (5.45) wach.


    Und brauchst du einen Wecker oder gehörst du zu denen, die von alleine wach werden?

    Kann dir auch „nur“ als Mutter antworten. Bei meinem Sohn wurden uns die Vera-Ergebnisse von der Klassenlehrerin kurz mitgeteilt.Bei meiner Tochter (selbe Schule, andere Lehrerin) wurde uns gar nichts darüber erzählt. Da ich die Ergebnisse sowieso unwichtig fand, habe ich nicht weiter nachgehakt.


    Mein Sohn bekam an der weiterführenden Schule keine Ergebnisse in Klasse 8 mitgeteilt.Meine Tochter (andere Schule) bekam einen Zettel mit den Ergebnissen mit nach Hause. Unterschrieben werden musste der nicht.


    An der Sekundarschule, an der ich tätig bin, werden die Eltern am Elternsprechtag über die Ergebnisse informiert.

    Ja, ich oute mich als Blaumacherin. Besonders beim Sport in der 9. und 10. Stunde habe ich gerne gefehlt. Leider war ich eine der Jüngsten im Jahrgang und somit lange noch nicht volljährig, um mich selbst entschuldigen zu können. Dafür gab es dann eine Zeugnisbemerkung, die bei meinen Eltern weniger gut ankam. Lange ist es her... Und samstags hatten wir alle 14 Tage Unterricht, da bin ich häufiger erst zur dritten Stunde gekommen.
    Das war sowieso total dämlich, dieser Samstagsunterricht!


    Hattest du auch samstags Schule?

    Vielen Dank für eure Antworten Flipper79 und Botzbold!


    Der Erwerb der Fachhochschulreife am Berufskolleg in dem Bildungsgang, der ausschließlich zur Fachhochschulreife führt, ist dann also ohne zweite Fremdsprache ausgelegt. Wenn man aber einen Bildungsgang wählt, in der das Abitur erreicht werden soll, müsste man eine zweite Fremdsprache belegen, auch wenn man nach der 12 bzw. Q1 aufhören wollte.

    Aber wo steht das genau?

    https://www.bundesgesundheitsministerium.de/impfpflicht.html


    Der Gesetzentwurf sieht vor, dass alle Kinder beim Eintritt in die Schule oder den Kindergarten beide, von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Masern-Impfungen vorweisen müssen. Auch bei der Betreuung durch eine Tagesmutter muss ein Nachweis über die Masernimpfung erfolgen.
    Gleiches gilt für Personen, die in Gemeinschaftseinrichtungen oder medizinischen Einrichtungen tätig sind wie Erzieher, Lehrer, Tagepflegepersonen und medizinisches Personal (soweit diese Personen nach 1970 geboren sind).

    Eine Impfpflicht finde ich nicht richtig.


    Die Masern hatte ich als ich im Kindergartenalter war und bei meinen Schwangerschaften hatte ich zumindest noch genug Antikörper. Ich bin persönlich fürs Impfen, meine Kinder sind auch gegen „alles“ geimpft (nur Windpocken hatten sie). Trotzdem geht ein Zwang für mich zu weit. Wenn man möchte, dass mehr Menschen geimpft werden, sollte man meiner Meinung nach auf mehr Aufklärung setzen, mehr Ärzte einbeziehen und ggf. wie früher bei der Rötelnimpfung freiwillige Impfungen in der Schule anbieten.


    Na ja, da die Regelung alle nach 1970 geborenen betrifft, bin ich raus aus der Nummer. Wobei ich das schon unlogisch finde, wir -mehr oder weniger- Älteren könnten doch genauso erkranken und dann andere anstecken?


    Laut der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) wurden im Jahr 2018 deutschlandweit 23 tödliche Schulwegunfälle gemeldet.
    Zum Vergleich:
    „In Europa sind nach einer Bilanz der Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) im vergangenen Jahr 35 Menschen an Masern gestorben.“


    Die Chance auf dem Weg zur Schule zu verunglücken, ist in Deutschland weitaus höher als an Masern zu sterben -weil ohnehin die meisten geimpft sind. Deshalb wird jetzt kein Homeschooling für alle Pflicht, weil auf dem Weg zur Schule ein Unfall passieren könnte und es zuhause einfach sicherer ist...wobei beim Heimunterricht wäre ein fehlender Impfschutz dann auch keinProblem mehr.

    Natürlich ist die Nachfrage danach groß: Eltern finden es toll, wenn sie die Wahl haben und andere dafür die Kosten tragen.

    Wieso tragen andere die Kosten? Hie zahlen die Eltern für den Offenen Ganztag (ähnlich wie beim Kiga) einkommensabhängig plus die Kosten fürs Essen. Wobei: vielleicht ist das beim OGT genau wie bei den Kitabeiträgen-abhängig von den Städten/Kreisen. In manchen Städten ist es umsonst und in anderen nicht.

    Gebundener Ganztag heißt bei uns: 3 Nachmittage mit Unterricht plus den Konferenztag, also 4 lange Tage, außerdem Mittagspausenausichten, bei denen man 60 min Aufsicht hat, aber dann nur 30 min angerechnet bekommt (und noch der offene Anfang, durch den man 15 min länger täglich Aufsicht macht). Und es ergeben sich mehr Freistunden.


    Zudem sind die Schüler/innen nachmittags nicht mehr wirklich in der Lage, Unterricht zu machen. Die Stunden am Nachmittag sind absolut ineffektiv. Sport, Musik, Kunst und nette AGˋs wie Garten-AG- das geht. Mathe, Englisch und Deutsch am Nachmittag ist vertane Zeit.


    Den offene Ganztag finde ich daher besser, zumal man da als Lehrkraft nicht komplett mit eingebunden ist: Hausaufgabenbetreuung und mal eine AG anbieten, aber nicht dreimal wöchentlich Unterricht. Die Betreuung im offenen Ganztag decken in NRW zum großen Teil Erzieherinnen und sonstiges Personal ab.

    Da liegt der Fehler: Nicht jedes kleine Kind wird dort vorgestellt. Diese Familien haben Vorgeschichten, diese Kinder und Eltern haben sich gemeinsam in eine Lage manövriert, aus der sie ohne Hilfe nicht mehr heraus kommen. Das darf man nicht vergessen, wenn man über diese klinischen Situationen spricht: dort sieht man keine normalen Familienkonstellationen. Daher kann man das, was man dort sieht, auch nicht mit jenen vergleichen.

    Seh ich anders. Natürlich wird nicht jedes Kind dort vorgestellt. Jedes kleinere Kind, das man so abrupt von den Eltern trennt, hat dennoch erstmal Angst. Egal ob das Kind essgestört, aggressiv, ein Schreikind oder eines mit Schlafstörungen ist.


    Natürlich brauchten die dort gezeigten Familien Hilfen!

    Der Aufenthalt in dieser Klinik wird für viele das letzte Mittel der Wahl sein, weil alles zuvor nicht geholfen hat.

    Die Eltern waren so geschafft, dass sie mehr oder weniger unkritisch jede Entlastung angenommen hätten. Ich behaupte mal, da war ein Punkt erreicht, wo sie fast jedem, der selbstbewusst eine Lösung verspricht, geglaubt hätten. Da haben sie sich auf diese dubiose Klinik eingelassen.


    So darf man meiner Meinung nach nicht mit Kindern umgehen.


    Warum zerrt man ein Kleinkind an beiden Händen festgehalten mit zwei Erwachsenen durch den Park und nötigt eine 5-jährige zum völlig unkindgemäßen Joggen? Wenn ich will, dass sich Kinder bewegen, wie wäre es mit Ballspielen, Rumtoben,Fangenspielen, Spielplatzbesuch, Bällebad, Schwimmen...?


    Würde man eine Erwachsenen an beiden Armen hochgehalten durch die Gegend schleifen, wäre das eine Form der Misshandlung. Beim Kind wurde es geduldet. Ich behaupte mal, würde jemand seine Hund so an der Leine durch den Park schleifen, würden ihn Andere wegen Tierquälerei anzeigen.


    Und dieser Satz am Anfang des Films: Wenn es mir gutgeht, geht es dem Kind gut. Nein, wenn es mir gutgeht, weil ich nur meine Bedürfnisse befriedige, geht es dem Kind genausowenig gut wie bei völliger Selbstaufopferung.


    Genug aufgeregt, doch mir taten die Kinder einfach leid.

    @ Thamiel: „Wenn man dem Kind Ablenkung bietet von dem, was es so verzweifelt agieren lässt, hat es einen Ausweg, der dann anstelle des bisherigen problematischen Verhaltens konditioniert wird“


    Jedes kleine Kind, das man in einer fremden Umgebung von seinen Eltern trennt, hat Verlustängste und wird weinen. Das ist völlig normal. Die Kinder verzweifelt, weil sie Angst haben, dass sie nicht wieder abgeholt werden. In jeder Kita macht man Kennenlerntermine und eine Eingewöhnung. Warum lernen die Kinder nicht erstmal mit ihren Eltern Räumlichkeiten und Betreuer aus dem Klinikpersonal kennen? Man spielt ein paarmal da zusammen und dann bleibt das Kind zum ersten Mal alleine dort. Man kann anfangs auch sagen, dass die Eltern z.B. vor der Tür warten und das bei den ersten Terminen wirklich so machen und das Kind kann ggf. nachsehen gehen. Natürlich müssen die betreffenden Eltern und Kinder andere Verhaltensweisen lernen, aber das geht auch menschlich!


    Wenn ein kleines Kind einen Wutanfall hat, kann ich mich z.B. auch dazusetzen, ihm sein Gefühl spiegeln und z.B. sagen: Ich weiß, dass du wütend bist. Ich bleibe bei dir, bis du dich beruhigt hast. Etc. Und wie wäre es mit dem Einsatz von Handpuppen? Die können wunderbar Gefühle darstellen und auch gewünschte Verhaltensweisen vormachen z.B. beim Essen.


    Aber in dem Film waren das für mich teilweise keine Trotzreaktionen sondern ich fand, die Kinder hatten Angst. Besonders der kleine Junge mit der Neurodermitis tat mir unendlich leid. Er sah so resigniert und abgestumpft aus.


    Und zum Thema Konditionierung: eine neutrale Reaktion kann ein Verhalten löschen. Wenn die Kinder Trennungsängste haben, arbeite ich nicht mit neutralem Verhalten sondern mit Angst als negativem Verstärker. So ungefähr: Benimm dich, sonst musst du weg von deiner Mama.

    Ich fand es so furchtbar, wie gefühllos mit den Kindern umgegangen wurde! Und ärgere mich, dass ich mir das angeguckt habe.


    Esstherapien kann man anders machen. Ich kenne zwei Mütter/Väter, die mit ihren Kindern eine Esstherapie gemacht haben und das lief nicht so ab, dass die Kinder alleine mit fremden Personen zum Essen mussten. Es gab ein Buffet, an dem sie sich bedienen konnten. Wer nichts essen wollte, hat nichts genommen. Außer zu den festen Mahlzeiten gab es aber nichts. Auf jeden Fall hat es gewirkt, der Kigafreund meines Sohnes aß vorher nur Erdbeerjoghurt von einer bestimmten Firma und Apfelpfannkuchen, die Mama gemacht hatte, und war sehr dünn. Danach aß er ganz normal.


    In einer fremden Umgebung ein kleines Kind alleine schlafen zu legen, fand ich total daneben.Erstmal nachforschen, ob es nicht Gründe für das Schlafproblem gab, wäre meiner Ansicht nach sinnvoll gewesen. Die Eltern brauchten hier Beratung. Klar ist Struktur für die Kinder wichtig, aber das, was da mit den Kindern praktiziert wurde, war meiner Ansicht nach Quälerei. Und warum gab es nicht wenigstens Kuscheltier, Schnuller etc. und ein Nachtlicht?


    Und wie die Kinder zum Joggen bzw. Spazierengehen gezwungen wurden, schrecklich. Bewegung ist wichtig, wäre aber kindgerecht möglich. Aber dann hätten die Kinder vielleicht Freude an der Bewegung gehabt, das war wohl nicht vorgesehen.


    Wie kann man so abgestumpft sein, ein Kind, das lernen soll, sich von Mama zu trennen, nicht zu trösten? Kaum zu glauben, dass das so durchgeführt wird. Anerkannt ist die Art der Therapie in Medizinerkreisen auch nicht.


    Und damit wird noch Geld verdient.

    Du kannst dich maximal 15 Jahre beurlauben lassen (wenn ein Kind unter 18 ist) plus Elternzeit. In der Beurlaubung kannst du unterhälftige Teilzeit arbeiten, genau wie in der Elternzeit. Ich habe es auch so gemacht und unterhälftige TZ innerhalb der Beurlaubung gearbeitet. Für mich war das ohne Großeltern, die einspringen konnten (selbst berufstätig) und mit Mann, der in der Woche auf Dienstreisen -also nicht zuhause- ist, die beste Lösung.

    Klasse 5: Lippels Traum
    Klasse 6: Rico, Oskar und die Tieferschatten
    Klasse 7: Tom Sawyers Abenteuer
    Klasse 8: Löcher
    Klasse 9: Tschick
    Klasse 10: Damals war es Friedrich


    Alle Bücher gibt es auch in vereinfachten/gekürzten Varianten. Begleitmaterial, Hörspiel oder Hörbuch (hilfreich wenn viele Inklusionsschüler/innen und Kinder mit DaZ-Förderung dabei sind) und Film dazu vorhanden.

    Mit dem Ziel Leseförderung habe ich zum Thema Piraten in meiner Klasse 1-4 (Förderschule Lernen)eine Schatzsuche gemacht, die Kinder haben verschiedene Schwierigkeitsgrade bei ihren Hinweisen gehabt. Auf dem ersten Hinweis stand wo der nächste Hinweis steht usw. Am Schluss war ein Teil einer Schatzkarte versteckt. Alle vier Gruppen fanden einen Teil dieser Karte, so konnte man alle Gruppen am Schluss zusammenführen, die Karte zusammensetzen und endlich den Schatz (Goldtaler) finden.


    Die Erstklässler hatten Bilder mit Einzelwörtern.

    Ich antworte mal, da meine Schwester als Erzieherin schon in der OGS und im Kiga gearbeitet hat und wir darüber ja auch sprechen. Die Förderung in den Unterrichtsfächern wie Deutsch bzw. Sprache oder Mathe ist -zumindest in NRW- gerade nicht Aufgabe der OGS! Es gibt hier nur eine HA-Betreuung aber überhaupt keine Förderung.


    Gemeinsamkeiten bei der Elterarbeit gibt es viele: Elternrat, Elternnachmittage-Abende, ggf. gemeinsame Elternaktivitäten, Feiern/Schulfest bzw. Kigafest, Tür- und Angelgespräche und terminierte Elterngespräche z.B. zur Entwicklung des Kindes.
    Unterschiede finde ich wenige, in der OGS gibt es keine längere Eingewöhnungsphase der Kinder mit ihren Eltern wie im Kiga.


    Im Kiga soll jedes Kind auch individuell gefördert werden, dafür führen die Erzieherinnen ein Entwicklungsprotokoll (weiß ich noch von meinen eigenen Kindern), gibt es das in der OGS auch?

Werbung