Greta Thunberg und Fridays for Future präsentieren wieder einmal ihren Antisemitismus: https://www.sueddeutsche.de/politik/greta-…uture-1.6291303
Vermutlich wurde die Geschichte des Nahostkonfliktes an einem Freitag behandelt.
Aber ersthaft: Greta Thunberg ist als relativ junges Mädchen als Symbolfigur einer Bewegung mit einer relativ schlichen Botschaft ("Wir wollen und können den Klimawandel nicht lösen, wir wollen nur darauf aufmerksam machen.") als öffentliche Person bekannt geworden. Sie selbst ist mir nie als jemand, mit besonderem intellektuellem Durchblick aufgefallen, Auftritte, wie den vor den vereinten Nationen fand ich eher naiv. Das kann man aber einer damals 18jähringen auch gar nicht vorwerfen. Das Problem liegt in der öffentlichen Wahrnehmung, die ihren Äußerungen seit FFF auch für andere Bereiche eine Relevanz zuschreiben, die sie definitiv nicht haben. Greta Thunberg ist keine Kapazität für allgemeine gesellschaftliche und politische Fragen. Das muss sie auch nicht sein.
Kritisieren kann man das persönliche Umfeld, die solche Dinge nicht filtern, die junge Frau hat ein PR-Team um sich, die in der Verantwortung wären zu prüfen, mit wem sie sich fotografieren lässt und ob jemand davon schon mal mit antisemitischen oder anderweitig schädlichen Äußerungen aufgefallen ist und die sie auch zum Selbstschutz von Dummheiten abhalten sollten. Das funktioniert offenbar nicht (obwohl ihre Familie meines Wissens aus dem Marketing-Bereich kommt und mit der Verwertung ihrer Tätigkeit auch viel Geld verdient hat).
Es ist leider oft so dass das Gefühl "wir sind die, die für die gute Sache arbeiten" einen überheblich und betriebsblind werden lässt.