A15 Stellen sind nie aufgabengebunden sondern immer schulgebunden. Man Bewirbt sich auf das Amt. Der Schulleiter kann die Geschäftsverteilung jederzeit ändern, wen ein Koordinator Interesse daran hat, sollte er sich frühzeitig mit dem Schulleiter austauschen, wenn etwas frei wird. Das ist auch absolut üblich. Wenn der Schulleiter nicht bereit ist, die Geschäftsverteilung zu ändern, nützt einem auch der Weg über eine Bewerbung nichts, dann geht das schlicht nicht.
Beiträge von Moebius
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Grundsätzlich ist ein Exit aus dem Lehrerberuf möglich, aber machen wir uns nichts vor - auf jeden, der das macht, kommen 1000 die endlos drüber reden und es nie machen werden. Aus guten Gründen: Wir sind in einem relativ gut bezahlen akademischen Beruf unterwegs, für den wir stark spezialisiert ausgebildet sind. Überall anders wären wir die Quereinsteiger. Beim Wechsel muss man fast immer mit deutlichen Gehaltseinbußen rechnen und im Grunde ist jedem hier schon klar, dass es auch in der Wirtschaft nicht überall entspannt und sonnig zugeht.
Kaum jemand macht im Lehrerberuf Teilzeit wegen "work-life-balance", dazu sind die Teilzeitkonditionen viel zu unattraktiv. Teilzeit ist wichtig, damit die Leute, die stark unter psychischen Belastungsfaktoren leiden, überhaupt noch arbeiten können ohne sich zeitlich und mental völlig zu entgrenzen. Wenn diesen KuK die Möglichkeit genommen wird, sind die Folgen Krankmeldungen und irgendwann Dienstunfähigkeit. Das ist auch alles hinlänglich bekannt.
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Man muss ja beim Thema Migration auch nicht immer die Grundsatzdiskussionen über das für und wieder und über 3 Generationen führen. Völlig unabhängig davon, wie man dazu steht darf man aber meines Erachtens ein Problem klar benennen:
Der Umgang des Dienstherrn damit ist eine Katastrophen. Sowohl bei der Syrien-Krise als auch jetzt in der Frage der Ukraine ist es sich das gleiche Muster: Die Bundesregierung wiederholt das Mantra "Da kommen vor allem gut ausgebildete Leute, die sich leicht und gerne integrieren lassen, alles kein Problem" und Länder und Kommunen predigen gleichzeitig "Das sind Kurzzeit-Flüchtlinge, die alle schnell wieder in ihre Heimat zurück wollen, großartige Integrationsmaßnahmen sind gar nicht notwendig". Beides dient nur dazu, Forderungen nach einer vernünftigen Ausstattung der Schulen mit Personal und die damit verbundenen Kosten ab zu wehren
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Ich kommuniziere Anfang der 11 ganz bewusst, das und warum ich auf das siezen übergehe: In der Mittelstufe hatte ich Kinder und Jugendliche vor mir, die nicht freiwillig da waren, sondern weil ihre Eltern das für sie entschieden haben und die auch als Heranwachsende mit weniger Pflichten behandelt wurden. In der Oberstufe habe ich Erwachsene vor mir, die den Entschluss dort zu sein, hoffentlich bewusst getroffen haben und von denen ich auch erwarte, dass sie Eigenverantwortung für ihren weiten Bildungsweg übernehmen.
Man kann seine Schülerschaft nicht ewig wie Kinder behandeln und sich gleichzeitig darüber beschweren, dass sie sich so benehmen.
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Du siezt dann ernsthaft Leute, die du vor den Sommerferien noch geduzt hast? Das stelle ich mir sehr merkwürdig vor.
Ist es nicht.
Ich habe nie verstanden, wieso Leute meinen, sie könnten jemanden ein Leben lang duzen (und sich gleichzeitig von ihm siezen lassen), nur weil sie ihn mal als Kind gekannt haben.
Ich fand es zum Teil auch unangenehm, wenn mich Leute, die ich als Kind schon unsympathisch fand, mit 30 noch geduzt haben.
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Bitcoin ist doch Schnickschnack.
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Wir sind schon bei Mobbing und der Diagnose von Persönlichkeitsstörungen.
Wir haben lediglich eine subjektive Schilderung einer Einzelpartei die im Kern darauf hinaus läuft, dass die anderen Mädchen der Klasse nicht mit ihr befreundet sein wollen - was nun mal legitim ist, ich möchte auch mit vielen Leuten nicht befreundet sein - und dass sie ausgeschlossen wird - was alles mögliche sein kann, von boshaftem Mobbing bis hin zu einer verständlichen Reaktion auf hier nicht geschildertes vorangegangenes Verhalten des Mädchens. Man kann es schlicht nicht beurteilen und hilft auch niemandem mit Spekulationen.
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Über Klassenzusammensetzung entscheidet Grundsätzlich die Schulleitung, das ist in anderen Bundesländern auch nicht anders. (Sogar bei einem rechtsgültigen Beschluss der Klassenkonferenz eines Klassenausschlusses hat die Schulleitung ein "Vetorecht", wenn schulorganisatorische Gründe den Wechsel nicht zulassen). In so fern bleibt letztlich nur der Weg konstruktiv das Gespräch zu suchen und eine vernünftige Lösung mit allen Beteiligten an zu streben.
Grundsätzlich verstehe ich, dass man als Eltern alles Mögliche unternimmt, wenn man das Gefühl hat, dass das eigene Kind leidet. Wenn ich allerdings so irrationale Floskeln wie "Und wenn sie als Druckmittel aktiv Schulabsentismus betreiben muss, dann werde ich sie darin unterstützen" lese möchte ich auch nicht ausschließen, dass die andere Seite der Geschichte komplett anders aussieht und die Schulleitung vielleicht gute Gründe hat, den Wechsel ab zu lehnen. (Mal abgesehen davon, dass ich nicht ganz nachvollziehen kann, wieso das ein Druckmittel gegen die Schule sein soll.) Ich kann nur davor warnen, mit solche "Argumenten" gegenüber der Schule auf zu treten, sonst landet man relativ schnell in der "durchgeknallt" Schublade und die Schulleitung wird möglicherweise erst recht nicht tätig werden, weil sie die Option eines Schulwechsels als attraktive Möglichkeit sieht, Eltern los zu werden, mit denen man sonst in Zukunft vielleicht noch mehr Probleme hat.
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Die juristischen Hürden für eine Kündigung seitens der Krankenkasse liegen in Deutschland hoch, die beschriebene Situation "Die Krankenkasse behauptet, er hätte es wissen müssen ..." reicht dafür alleine definitiv nicht. Es ist aber auch müßig über so einen Fall zu diskutieren, der hier über mehrere Zwischenstationen im Forum landet. Im Grundsatz kann man sagen, dass in D die Schutzrechte der Versicherten gut sind und Krankenkasse sich nicht einfach so gegen die Kostenübernahme sperren können. Niemand muss fürchten, dass er Krebs bekommt, die Kasse die Behandlungskosten nicht übernimmt und er deswegen Meth kochen muss. Darum kommen aus Deutschland auch keine guten Serien.
Ich bin bei der HUK, habe abgesehen von Standarduntersuchungen und -rezepten bisher nur ein mal umfangreichere Kosten gehabt (Zahnbehandlung für ca. 3000€), die hat die KK kommentarlos gezahlt, die Beihilfe wollte zusätzlichen Papierkram vom Arzt, hat dann aber auch gezahlt.
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Korrekt. Die Diskussion ist auch müßig. Mir kann gerne einmal jemand den Kollegen zeigen, der durch Vorträge am der VHS mehr als 11 000 € pA verdient.
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https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_bes…N&det_id=610334
So, für NRW gilt die o.g. Vorschrift. Hoffentlich ist jetzt Ruhe im Karton mit Euch zwei

Auch diese Vorschrift ist die, für Nebentätigkeiten im öffentlichen Dienst. Das ist etwas anderes als eine Nebentätigkeit von Beschäftigten im öffentlichen Dienst.
Sie ist für die in diesem Thread diskutierten Nebentätigkeiten überhaupt nicht relevant.
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Das was immer passiert, wenn man gegen Dienstrecht verstößt - nicht weiter spezifizierte dienstrechtliche Maßnahmen, deren Schwere sich nach der Schwere des Vorwurfs richtet.
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Für sowas würde ich bei benachbarten Schulen anfragen, mit denen man sowieso auf die ein oder andere Weise zusammenarbeitet. Da gibt es bei uns auch schon mal Besuche, zum Beispiel einen regelmäßigen Austausch mit den Grundschulen, deren Kinder wir aufnehmen, wenn jemand wildfremdes bei uns anfragen werde, ob er mal mit gehen dürfte, würde die Antwort vermutlich auch nein sein.
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Den entscheidenden Teil hast du doch selber fett hervorgehoben, das ist das gleiche, was fossi und ich geschrieben haben:
ZitatAbführungspflicht für Vergütungen von Nebentätigkeiten im öffentlichen Dienst
"Im" ist das Schlüsselwort.
und zwei Zeilen weiter:
Zitat(nicht jedoch für Nebentätigkeiten außerhalb des öffentlichen Dienstes).
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Abführverpflichtungen beschränken sich auf dienstlich angeordnete Nebentätigkeiten, die mit einem Zusatzeinkommen verbunden sind, den Fall gibt es bei Lehrern nur sehr selten.
Ansonsten kann die Nichtanmeldung von Nebentätigkeiten empfindlich sanktioniert werden, das aber nur im Rahmen des dienstlichen Verhältnisses, also mit den üblichen Disziplinarmaßnahmen (zu denen kann im Allgemeinen auch eine Kürzung der Dienstbezüge gehören).
Irgendetwas "einziehen" kann der Dienstherr nicht, er hat nicht einfach Zugriff auf das Privatvermögen des Beamten.
Das Dienstverhältnis von Beamten geht recht weit, Leibeigene sind wir aber noch nicht.
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Einmal mehr wurde ein Thread anderen Themas genutzt, die angenommene Nicht-Existenz von Gott herauszustellen und in vielen Anekdoten zu erzählen, wie intolerant Christen im eigenen Umfeld erscheinen … wohlgemerkt von vielen wissenschaftlich orientierten Naturwissenschaftler:innen, denen sonst wichtig ist, dass alles genau belegt wird und man sich auf naturwissenschaftliche Weise mit Annahmen beschäftigen müsse.
Hintergrund war, dass sie auf der Suche nach Zeit zum Lesen den von ihnen als unsinnig erachteten Religionsunterricht in den Blick genommen haben, religiöse Bildung erscheint ihnen unwichtig, weil ihnen Glaube suspekt ist.
Ethik (oder wie man das Fach benennen will) wäre dann im selben Band aber auch gestrichen, da man die Zeit ja zum Lesen benötigen will.
Bitte nicht sich selber an das Kreuz nageln.
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Ich nehme mal an, dass für diejenigen, die hier für "Werte und Normen" plädieren, "Trost finden im Glauben" ein nur schwer vorstellebares Konzept ist.
Ob das in den Schulunterricht gehört oder nicht, wurde hier schon mehr als ausführlich diskutiert, darum sage ich da nichts weiter zu.Ich möchte niemandem seinen Glauben ausreden, die Welt kann ein harter Ort sein und jeder kann gerne Trost finden, worin der möchte. Allerdings finde ich regelmäßig die Überheblichkeit irritierend, mit der religiöse Menschen glauben, ein Monopol darauf zu haben.
Für mich hat die christliche Vorstellung einer "ewigen Glückseligkeit nach dem Tode und dem Einzug ins Paradies" etwas geradezu kafkaesk beklemmendes.
"Ewigkeit"? Wirklich?
Ich habe Milliarden Jahre lang vor meiner Geburt nicht existiert und ich hatte dadurch keinerlei Unannehmlichkeiten. Ich vermute, dass es nach meinem Ableben ähnlich sein wird.
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Es wird sich zumindest mit Religion wissenschaftlich beschäftigt.
Mit Dinosauriern wird sich auch wissenschaftlich beschäftigt, das mach Dinosaurier noch nicht zu Wissenschaftlern.
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Die grundsätzlichen Unterschiede zwischen Angestellten und Beamten sind kein Geheimnis, es steht jedem frei, sich vorher über Vor- und Nachteile des eingeschlagenen Berufsweges zu informieren oder auch ihn zu verlassen. Es gibt deutliche Probleme in der Art und Weise, wie Beamte arbeitsrechtlich behandelt werden, aber in deinem Fall hält sich mein Mitleid ehrlich gesagt in Grenzen, da haben andere deutlich größere Probleme.
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Obwohl ich denke, dass der Fall doch so selten auch nicht sein dürfte, dass z.B. innerhalb der Familie eine Firma besteht und man da als Lehrer stundenmäßig mitarbeitet, z.B. in der Logistik / Büro etc., wenn man dafür seinen Lehrstunden reduziert hat.
Auch diese KuK werden in ihrer Meldung der Nebentätigkeit nicht mehr als die genannten Stunden angeben, wenn sie nicht ganz dumm sind, in der Konstellation wird dann vermutlich der ein oder andere mehr arbeiten, als in der Meldung steht. Dann möglicherweise unbezahlt.
Sonderregeln für diese Konstellation gibt es nicht, es gelten die gleichen Einschränkungen.
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