Beiträge von Moebius

    Auch die Pflegekräfte mit blutunterlaufenen Augen konnten manche nicht überzeugen.

    Die Pflegekräfte sind selbst nicht vollständig überzeug, im Juli waren gerade 61% des Pflegepersonals vollständig geimpft (obwohl die zu den ersten gehören, die sich impfen lassen konnten), im Gegensatz zu etwa 80% bei den Ärzten.

    Selbst in diesen Berufen korreliert die Impfquote mit dem Bildungsgrad.

    ... und auch das hat Auswirkungen auf die Glaubwürdigkeiten der Wahlen, wenn es immer wieder zu Diskussionen über Unregelmäßigkeiten führt. Das ist insbesondere dann fatal, wenn die Entscheidungen wie bei den letzten Wahlen immer sehr knapp waren. Es ist ein ganz konkreter Schwachpunkt im Wahlsystem der USA.

    Die letzte Wahl war nicht knapp, Biden hatte national einige Millionen Stimmen Vorsprung (war aufgrund des Wahlrechtes nicht wirklich relevant ist aber schon etwas über die demokratische Legitimation sagt) und auch bei den Wahlmännerstimmen war der Vorsprung so groß, dass Trump mehrere von den umstrittenen Staaten (und damit eine deutlich sechsstellige Anzahl Stimmen) hätte kippen müssen und dort ist mehrfach ausgezählt und sehr genau hingesehen worden und auch die republikanischen Verantwortlichen auf jeweils regionaler Ebene haben sehr deutlich gesagt, dass das Wahlergebnis eindeutig und rechtmäßig ist. "Zweifel an der Wahl" ist - zumindest bei der letzten Wahl - eine ausschließlich durch Trump konstruierte Dolchstoßlegende.

    Das kann ich dir aus direkter Erfahrung bestätigen, dass es zu "seltsamen" Situationen kommt. Der Vater einer Freundin ist Amerikaner und wohnt hier in Deutschland. Seine Schwester in den USA hat zwei Wahlscheine bekommen, hätte also zweimal abstimmen können, während er gar nichts zugesandt bekommen hat.

    Das hat aber nichts mit der Briefwahl oder überhaupt der Wahl zu tun, sondern mit dem Fehlen eines Einwohnermeldesystems in einem sehr großen Land.

    Ich würde vorsichtig sein, mit dem, was man "so aus den USA hört", da ist viel stille Post und subjektiv gefärbtes dabei.

    Die genauen Regelungen sind Sache der Bundesstaaten, im allgemeinen sind die Anforderungen dort aber eher höher als bei uns. Die Briefwahl erfolgt meist in einem Umschlag in einem Umschlag, wobei der innere Umschlag unterschrieben sein muss, im Zweifelsfall wird die Unterschrift auch mit der vorliegenden Unterschrift in der Wählerregistrierung abgeglichen. Das ist ein wesentlicher Grund dafür, dass da die Auszählung so lange gedauert hat.

    Das Thema "Leute durch vernünftige Argumente von der Impfung überzeugen" ist durch, die, die man damit erreichen kann, hat man erreicht.

    Jetzt kommen noch die, die eigentlich nicht wollen, denen es im nächsten Winter aber irgendwann zu ungemütlich wird, sich ständig testen zu lassen oder irgendwo gar nicht mehr rein zu kommen. Wenn es nach mir ginge, könnte man diese Phase gerne beschleunigen, indem man jetzt schon flächendeckend auf das 2G-Prinzip für alle nicht essentiellen Aktivitäten (Restaurant, Disko, Konzert, Kreuzfahrtschiff,...) umstellt, spätestens im Dezember kommt das sowieso.

    Am Ende werden wir bei 75%-80% liegen und dann muss man halt damit leben, dass sich der Rest infiziert, hoffentlich ohne die Krankenhäuser zu überfüllen.

    Aus der Reihe, es wäre so lustig, wenn es nicht so traurig wäre:

    https://www.ndr.de/nachrichten/ni…tfilter140.html

    Kurzvariante:

    - Die Stadt Hannover hat in einigen Schulen Kippsperren in Fenstern entfernen lassen, um zur Coronaprävention eine bessere Lüftung zu ermöglichen.

    - Die Förderrichtlinie für Luftfilter des Landes Niedersachsen sieht vor, dass Luftfilter für Klassenräume beschafft werden können, die nicht ausreichend gelüftet werden können

    - Die Kippsperren werden jetzt wieder eingebaut, damit das Lüften nicht mehr möglich ist, nur dann kann man Luftfilter für die Räume beantragen

    - Ob die Luftfilter dann wirklich kommen, ist allerdings noch nicht sicher

    Willkommen in Deutschland

    Bisher nur die IgGs. Wir werden uns mit dem behandelnden Arzt besprechen, sobald der aus dem Urlaub zurück ist. Evtl. braucht das Kind eine 3. Dosis.

    Damit zählt dein Kind aber formal sogar zu den geimpften und nicht zu den übrigen 30%.

    Und wirkungslos wird die Impfung vermutlich trotzdem nicht sein, ich meine schon mal gelesen zu haben, dass das Problem der nicht gebildeten Antikörper bei bestimmten Personengruppen bekannt ist, diese aber trotzdem eine Teilimmunisierung haben.

    Eine 3. Dosis (und 4.) werden wir alle brauchen, die Frage ist nur, ob es nach 6 oder 12 Monaten Sinn macht. Vermutlich spätestens dann, wenn es einen auf Delta angepassten Impfstoff gibt.

    Neben denen, die sich nicht impfen möchten, gibt es auch immer noch die, die sich nicht impfen können, weil sie

    a) zu jung sind oder

    b) aus gesundheitlichen Gründen keine Impfung erhalten dürfen.

    b) ist weitgehend ein Gerücht, bzw. eine Ausrede, die von Impfskeptikern gerne vorgeschoben wird, um sich nicht weiter rechtfertigen zu müssen. Schwangeren wird die Impfung in Deutschland noch nicht empfohlen (eine Haltung mit der die Stiko international ziemlich alleine ist), ansonsten sind nur Allergien gehen Inhaltsstoffe einschlägige Kontraindikationen und wenige OPs, wenn sie denn unmittelbar anstehen. Bei den meisten sonstigen Erkrankungen oder Vorbelastungen wird eine Impfung sogar ausdrücklich empfohlen, weil Risikogruppe. Der Anteil an Personen, die sich tatsächlich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, liegt in der zugelassenen Altersgruppe vielleicht bei 1% und spielt keine relevante statistische Rolle bei den 20%, die sich offensichtlich nicht impfen lassen wollen (von denen aber viele behaupten, sie dürften nicht).

    Da mache ich mir weniger um Laschet oder Baerbock sorgen, ein Bundeskanzler macht solche Dinge eh nicht persönlich und seine Performance hängt auch in vielen anderen Bereichen ganz stark davon ab, wer ihn berät und wer die tatsächliche Arbeit macht.

    Das wiederum ist für mich dann Anlass zur Sorge, denn ich habe den Eindruck, dass - durch alle Parteien hinweg - sich die Gruppe der Personen, die in der Sache kompetent sind, aus der Mitarbeit verabschiedet hat (oder rausgedrängt wurde).

    Auch die Abiturprüfungen sind genau die gleichen wie an den Gymnasien auch und die Gesamtschulen nehmen wie die Gymnasien regelmäßig am (fachweisen) Austausch von Prüfungsarbeiten zur Korrektur und am sogenannten Dezernentenabitur teil.

    So unterschiedlich die Sek I an den beiden Schulformen ist: die Sek II unterscheidet sich in ihrer Gestaltung und dem notwendigen fachlichen Niveau sicher nicht mehr.

    Ich habe selbst schon am fachlichen Austausch mit einer Gesamtschule bei der Abiturkorrektur teilgenommen.

    Im fachlichen Niveau ist der Unterschied riesig. (Auch der fachliche Niveauunterschied zwischen zwei Gymnasien oder zwei Gesamtschulen kann erheblich sein.) Dass die Abituraufgaben zentral gestellt werden, hat wenig Bedeutung, so lange nicht anonymisierten und zentral korrigiert wird. Fächer, bei denen der Bewertungsspielraum gering ist, kommen an den meisten Gesamtschulen kaum vor, bei uns wählen etwa 60% der Schüler Mathematik als Prüfungsfach, an der Gesamtschule, mit der wir den letzten Austausch hatten, waren es weniger als 20%.

    Die Realität ist heute schon, dass auf Gymnasien und Gesamtschulen formal die gleichen Abschlüsse gemacht werden können, aber Welten zwischen den dafür nötigen Kompetenzen liegen. Und das ist nicht herabblickend auf die andere Schulform gemeint, ich habe großen Respekt vor der Arbeit der Kollegen dort (noch mehr allerdings vor der Arbeit derjenigen an den wenigen verbliebenen Hauptschulen). Beide Schulformen haben nicht nur ihre Berechtigung sondern auch ihre Notwendigkeit. Die Gemeinheit besteht darin, dass man Teilen der Eltern und Schüler vormacht, man könne ja überall das gleiche Abi machen und dann mit den gleichen Voraussetzungen in das Studium starten.

    Ich hatte bis vor einem Jahr ein Einsteigermodell von De Longhi. In der von dir genannten Preisklasse dürfte das das einzige sein, was in Frage kommt. Man kann damit leben, die Geräte machen trinkbaren Kaffee und sind gut zu reinigen. Nach ein paar Jahren sind sie allerdings auch durch.

    Letztes Jahr habe ich umgestellt auf eine Miele und bin damit sehr zu frieden. Sie sieht in der Küche schon mal besser aus, ist ebenfalls gut zu reinigen und der Kaffee ist gut. Milchschaum wird über einen externen Schlauch produziert, den du einfach in ein mit Milch gefülltes glas tauchst, ich persönlich finde das aus hygienischer Sicht eine gute Lösung, weil man den Schlauch problemlos austauschen kann. Nachteil ist, dass einen die Miele sehr zur Hygiene "zwingt", durch einen kleinen Auffangbehälter, viel Wasserverbrauch bei Reinigung beim Ein- und Ausschalten und häufige Reinigung-/Entkalkungsprogramme. Kostet um die 800€.

    Richtig, eine Booster-Impfung 6-9 Monate nach der 2. Impfung wird wahrscheinlich Sinn machen, auch wenn die zuständigen Behörden und Kommissionen da noch etwas brauchen werden.

    Die meisten hier haben ihre 2. Impfung irgendwann zwischen Mai und Juli erhalten, da braucht man jetzt noch keine Panik wegen Boostern zu schieben. Das wird für uns so ab November in Frage kommen. Die Problematik "Impfdurchbrüche", die auf Basis der Daten aus Israel viel diskutiert wird, betrifft dort die zuerst geimpften hochbetagten, die haben im Dezember 20 die 1. und im Januar 21 die 2. Impfung bekommen und haben zusätzlich noch ein schwächeres Immunsystem, da ist es also eigentlich wenig überraschen, dass es da so langsam die ersten Probleme gibt.

    Das ist aber nicht auf alle anderen übertragbar und sagt auch wenig über die allgemeine Wirksamkeit der Impfung aus.

    Ich würde jetzt noch gar keinen Booster haben wollen, Biontech testet aktuell eine auf die Delta-Variante angepasste Version des Impfstoffes, die Ergebnisse werden in 1-2 Monaten erwartet. Darauf kann ich warten.

Werbung