Schön, dich wieder zu lesen Moebius. Ich habe mir etwas Gedanken gemacht, angesichts deines "Forentauchgangs".
Ich verschwinde manchmal zeitweise, aber in der größten Not komme ich wieder.
So ähnlich wie Jesus.
Schön, dich wieder zu lesen Moebius. Ich habe mir etwas Gedanken gemacht, angesichts deines "Forentauchgangs".
Ich verschwinde manchmal zeitweise, aber in der größten Not komme ich wieder.
So ähnlich wie Jesus.
Was ist denn in der Zwischenzeit mit Dir passiert? Meinung geändert?
Nein, eigentlich nicht.
Was zur Hölle stimmt mit den Leuten nicht?
Uns ging es halt einfach zu gut bei den ersten drei Wellen.
Ich freue mich schon auf den nächsten Lockdown, endlich mal wieder Zeit in Ruhe die Herr der Ringe Trilogie in der extended Version zu sehen.
Leifi empfehle ich Schülern für die Übungsaufgaben zum Vorbereiten auf Klausuren, im Unterricht selber setze ich es allerdings nicht ein.
Immerhin scheint in den USA die Zulassung für 5-11 Jährige unmittelbar bevor zu stehen, die FDA hat gestern festgestellt, dass die Vorteile die Risiken deutlich überwiegen. Bleibt zu hoffen, dass die ständige Impfkommission diese Einschätzung dieses mal ohne wochenlanges Hickhack und 17 Interviews von Herrn Meininger schafft.
Das wäre für sichern Schulunterricht schon wichtig. Gerade bei Kindern und Jugendlichen habe ich allerdings den Eindruck, dass die Impfbereitschaft sehr stark mit Bildungsgrad und familiären Umfeld korreliert. Bei uns geht die Impfquote in vielen Klassen ab 8 gegen 100%, ich kenne aber auch andere Schulen, an denen es deutlich anders aussieht.
Einen großen Beitrag zur Impfbereitschaft hat die niedersächsische Regelung geschafft, Betreibern die Wahl zu lassen, ob sie 3g mit Sicherheitsmaßnahmen oder 2g mit deutlich weniger Sicherheitsmaßnahmen. Alle Clubs sind natürlich auf 2g gegangen, weil Tanzen mit Maske und Abstand halt nicht begeistert. Damit war für Oberstufenschüler klar, dass in den nächsten 12 Monaten alle Partys ohne sie stattfinden, wenn sie sich nicht impfen lassen.
Für Physiker:
phyphox
Ermöglicht Experimente mit den Sensoren des Telefons und das sind mehr als man so denkt.
Pfizer/Biontech hat gestaffelte Preise, die Industrienationen zahlen etwa 20€ pro Dosis, Schwellenländer etwa 2/3 davon, Entwicklungsländern etwa 1/3. Bei letzteren ist das weniger als Astrazeneca und die chinesischen Alternativen verlangen (zumindest nach den kolportierten Preisen, offiziell wird das nicht kommentiert). Und seit ein oder zwei Wochen gibt es auch eine Formulierung, die direkt in kleineren Einheiten und zur Lagerung bei Kühlschranktemperatur produziert wird, also eigentlich wäre es inzwischen möglich, auch schlechter entwickelte Ländern mit mRNA zu versorgen, aber es braucht halt schlicht Zeit.
Australien verbietet beispielsweise den Export von Impfstoffen, hat die Nutzung von Astrazeneca vor kurzem beendet und verwendet nur noch mRNA. Die Produktion von Astrazeneca im eigenen Land hat man daraufhin eingestellt, weil man die Dosen ja weder nutzen noch exportieren darf. Das könnte man schon besser lösen.
Allerdings muss man auch einfach sagen, dass die Impfung von 8 Milliarden Menschen nun mal Zeit braucht. Pfizer/Biontech sind inzwischen auf 400 Millionen Dosen pro Monat hoch, das ist beispiellos in der Geschichte der Arzneimittel. Und in vielen Ländern kommen auch politische Dimensionen dazu, China zB bräuchte eigentlich dringend ausländische Impfstoffe um die schwache Wirkung der eigenen zu boostern, das ein zu gestehen, wäre aber ein Gesichtsverlust und darum verzögert man die Zulassung seit Monaten.
Der einzige Impfstoff mit Booster-Zulassung ist Biontech und der wird in Deutschland auch nicht weggeschmissen. Moderna kämpft derzeit in den USA noch um die Zulassung (man hat die Dosierung der Booster geändert ohne dafür eine neue Studie durch zu führen). AstraZeneca und J&J haben scheinbar aktuell nicht vor eine Booster Zulassung zu beantragen.
Tatsächlich haben vor drei Monaten alle Beteiligten damit gerechnet, dass das Impfstoff-Angebot immer breiter wird, da stand Norovax in den Startlöchern und einige weitere waren angekündigt. Tatsächlich passiert aber derzeit das Gegenteil. Deutschland nimmt inzwischen nur noch Biontech und Moderna ab. Moderna ist in einigen nordeuropäischen Staaten eingeschränkt worden und wird zB nicht mehr an Männer unter 30 angewendet.
Norovax steht immer noch in den Startlöchern. Die Studie ist durch und der Impfstoff ist wohl wirksam, Norovax ist aber scheinbar nicht in der Lage den Impfstoff unter anerkannten Hygiene- und Qualitätsstandards zu produzieren und bekommt keine Zulassung für die Fertigung.
In den USA wird inzwischen allen ab 40 eine Drittimpfung ab 6 Monate nach der 2. empfohlen, unabhängig vom Impfstoff, das wird bei uns auch irgendwann kommen.
Die deutsche Autoindustrie verdient ihr Geld inzwischen ja hauptsächlich in China.
Für mich zeigt diese Energiekrise wieder einmal, dass fossile Energieträger (plus Gas, ist Gas ein fossiler Energieträger?) keine Zukunft mehr haben.
Eine Argumentation, die die Tatsache übergeht, dass Gas ein wesentlicher Pfeiler für den geplanten Energiewandel in D ist, weil wir uns vorgenommen haben gleichzeitig aus Kernenergie und Kohle aus zu steigen und der Bedarf für Gaskraftwerke die Lücke füllen soll, der dadurch zwangsläufig entstehen wird. Gas ist unter den fossilen Energieträgern noch am CO2-freundlichsten und wir werden ca. die nächsten 25 Jahre eine Backup-Infrastruktur benötigen, die Lücken füllt, wenn regenerative Energieträger nun mal nicht planbaren Schwankungen unterliegen. Das ist zumindest in den optimistischen Szenarien so vorgesehen, bei denen die Energiewende funktioniert - was noch keine ausgemachte Sache ist.
In den nächsten 20 Jahren wird die Energiewende die beschriebenen Probleme erst mal weiter verschärfen und nicht lösen, die aktuelle Situation ist erst mal nur ein laues Lüftchen dessen, was wir in den nächsten Jahren erwarten können.
Wir sollten auf Alternativen umsteigen, die nicht so abhängig sind von Weltmarktpreisen, die ganz gerne mal "außer Kontrolle" geraten. Das Ende des Kapitalismus sehe ich persönlich nicht, aber wir müssen unsere Lebensweise hinterfragen. Was benötigen wir wirklich? Was ist Luxus?
Eine warme Wohnung im Winter fällt dann zukünftig unter Luxus, an Geringverdiener können wir ja Wolldecken verteilen.
Es war durchaus so, dass man gehofft hat, dass der Impfstoff auch die Übertragung reduziert oder sogar verhindert.
Und das ist auch durchaus immer noch richtig, nur eben nicht mehr zu 94%, wie bei der Urform und zum optimalen Zeitpunkt nach der Impfung, sondern etwa zu 70%, je nach Studie und genauen Bedingungen.
Nochmal: hier geht es - lauf Falldarstellung - nicht um unterschiedliche Meinungen zu den Diagnosen einer Ärztin, hier geht es darum, dass die Ärztin Diagnosen gestellt (und abgerechnet) hat, die überhaupt nichts mit den Arztbesuchen des Patienten zu tun hatten, die sie ihm nicht mitgeteilt hat und zu denen auch keine Behandlung stattgefunden hat. Wenn ich wegen einem verstauchen Fuß zum Arzt gehe und der eine klinische Depression in meine Krankenakte schreibt und die zugehörige Diagnostik abrechnet, ohne dass sie stattgefunden hat, ist das Betrug und natürlich juristisch relevant.
Aber ich würde mich deswegen keinesfalls mit der Ärztin aus dem Ausgangspost anlegen! Das wird genauso sein, wie bei uns mit der Notengebung, das ist nicht anfechtbar. Sie hat aufgeschrieben, was sie für richtig hielt und gut ist.
Das ist ganz sicher nicht gut, jemand, der Jahrelang akut und fortlaufend wegen Depressionen behandelt wird, wird mit ziemlicher Sicherheit nicht verbeamtet und muss das auch angeben.
Falls die Schilderung wirklich so stimmt, hat die Ärztin sicher nicht nur Fantasiediagnosen gestellt sondern auch entsprechende Behandlungen abgerechnet, die nicht stattgefunden haben und das ist dann schlicht und ergreifend Betrug, bei der beschriebenen Größenordnung sicher im fünfstelligen Bereich. Die Ärztin würde mit Sicherheit strafrechtliche Konsequenzen fürchten müssen und wahrscheinlich ihre Zulassung verlieren. Gerade darum habe ich auch Zweifel an der Darstellung, aber das wird sich hier nicht klären lassen.
Aber ganz unabhängig vom vorliegenden Fall:
Ja, ich prüfe meine Rechnungen und bemängle auch, wenn da was drauf steht, was meiner Meinung nach nicht stimmt. Das sollte selbstverständlich sein.
Bei den Zulassungsstudien werden bis zu vier verschiedene Werte angegeben: Schutz gegen Infektion, Schutz gegen symptomatische Infektion, Schutz gegen schwere Verläufe, Schutz gegen Tod
Der Schutz gegen Infektion lässt bei Delta nach einiger Zeit wohl nennenswert nach, ist aber immer noch ordentlich, sonst hätten wir sicher nicht den aktuellen Rückgang im Infektionsgeschehen trotz weitgehendem Wegfall der Beschränkungen. Nach ersten Studien ist man mit Booster auch bei Delta wieder bei über 95% gegen Infektion.
Wer es zB für Biontech genau wissen will, kann da auf S. 27 in der Tabelle rechts unten nachsehen:
https://investors.biontech.de/static-files/5…03-7bf0e9054bdf
Dass in der Presse verschiedene Kennzahlen munter vermischt werden, ist ein anderes Problem.
In praktisch allen Berufsgruppen liegen die Gehälter in Deutschland in Europa in der Spitzengruppe, das gilt auch für den Mindestlohn oder die Sozialleistungen. Nur bei Lehrern wird immer so getan, als währe das ein wahnsinniges Privileg.
Beamter oder nicht Beamter wäre mir ziemlich egal, ich sehe sogar eher Nachteile beim Beamtentum, weil ich mir in meiner Lebenssituation sonst mehr Freiheiten erlauben könnte, als mir der Dienstherr zugesteht (In Niedersachsen kriege ich aktuell nicht mal Teilzeit genehmigt, Mangelfach und Unterrichtsversorgung der Schule deutlich unter Soll). Nur das Nettogehalt müsste schon in etwa in der gleichen Größenordnung bleiben.
Die Arbeitsmarktsituation ist im Augenblick und absehbar auf die nächsten 10 Jahre so dass man sich keine berufliche Reform bei Lehrern leisten kann, die den Beruf deutlich unattraktiver macht, das scheinen aktuell zum Glück auch die Dienstherrn verstanden zu haben.
Das ist ein Fall für einen Anwalt und nicht für eine Rechtsberatung durch Laien in einem Lehrerforum, sofern diese Räuberpistole tatsächlich stimmen sollte.
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