Bei der südafrikanischen Variante war die Zahl der neutralisierenden Antikörper geringer und die Neutralisierungsrate des Impfstoffs um etwa zwei Drittel reduziert.
Das sei jedoch aber noch effizient genug, damit der Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer das Virus neutralisieren könne. Eindeutige Schlüsse, so schreiben die Forscher im „New England Journal of Medicine“, ließen sich jedoch noch nicht ziehen, da eine klinische Patientenstudie noch fehle.
Man beobachte aber die Entwicklung und bereite sich darauf vor, einen angepassten Impfstoff oder einen Boosterimpfstoff zu entwickeln, sollte eine Variante auftauchen, vor der der Impfstoff nicht ausreichend schütze.
Meine Biontech-Aktien werde ich wohl längerfristig behalten, das wird für die nächsten Jahre wohl ein gutes Geschäft bleiben.
(Pfizer/Biontech plant auch schon damit, die Kapazität in 2022 auf 3 Mrd Dosen zu erhöhen, was mir eine recht mutige Ansage zu sein scheint - die meisten Menschen werden die erste Impfung bis dahin durch haben, die Unternehmen gehen also davon aus beim Markt für neue / Boosterimpfungen etwa die Hälfte der in Frege kommenden Weltbevölkerung pro Jahr zu impfen, trotz der Tatsachen, dass bis dahin dann doch ein größerer Pool an Alternativen zur Verfügung stehen wird. Man geht wohl davon aus, dass die Mutationen den mRNA-Impfstoffen in die Hände spielen.)