Erspart einem die "können wir einen Film gucken" Diskussion.
Beiträge von Moebius
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Niemand muss sich impfen lassen, das ist eine freie Entscheidung und in Anbetracht des geringen Risikos schwerer Verläufe in bestimmten Altersgruppen ist es auch legitim darauf zu verzichten, vor allem, da es so aussieht, das die Risikogruppen relativ problemlos geimpft werden können, so dass diese nicht auf den passiven Schutz durch die "Herde" angewiesen sind.
Man muss dann nur akzeptieren, dass der Rest der Menschheit irgendwann zum Alltag übergeht und keine Verrenkungen mehr macht, um Leute zu schützen, die die Impfung ablehnen. Und das wird sehr viel schneller passieren, als viele denken, denn bei den Corona-Maßnahmen geht es nicht um den Schutz von Individuen sondern um den Schutz des Gesundheitswesens und der hat sich erledigt, wenn die Patienten mit hohem Risiko auf schwere Verläufe geschützt sind. Im April haben wir eine Impfquote von 20% und das reicht, um gesamtgesellschaftlich zur Normalität zurück zu kehren, auch wenn das noch weit von der Herdimmunität entfernt ist.
Ich persönlich würde mich sofort impfen lassen, wenn ich die Möglichkeit habe, aber auch das ist eine individuelle und ganz rationale Entscheidung - ich bin als Lehrer vielen Kontakten ausgesetzt, habe Kontakt zu Risikopatienten und will im nächsten Jahr reisen. Alles Dinge, die mit einer Impfung deutlich entspannter werden.
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Hatten wir so einen Thread nicht vor Jahren sogar schon einmal?
Die Themen "Gymnasiallehrer beschweren sich über die Grundschule" bzw. "Grundschullehrer beschweren sich über das Gymnasium" haben wir regelmäßig und auf der Skala von sachlich bis polemisch auch schon in diversen Ausprägungen. Es ist allerdings schon auffällig, dass es im wesentlichen um diese beiden Schulformen geht, ich kann mich nicht erinnern, dass hier schon mal Gymnasiallehrer über Haupt- oder Realschullehrer hergezogen hätten, oder auch umgekehrt. Auch die beiden Kernanlässe scheinen mir reproduzierbar: bei Gymnasiallehrern geht es meistens um das zu niedrige Niveau und den damit verbundenen Ärger, den man mit bestimmten Schülern/Eltern hat, bei Grundschullehrern meist um negative Erfahrungen des eigenen Kindes.
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Ich glaube, dass dieses Klischee der "Kuschelpädagogik" gerne gezogen wird, um sich selbst guten Gewissens der Selbstreflexion zu entziehen.
Und ich glaube, dass dieser Thread überwiegend aus dem wechselseitigen Austausch von Vorurteilen zwischen GHR- und GYM-Lehrern besteht. Natürlich gibt es Vor- und Nachteile beider Schulformen und Probleme im Übergang, falls man die diskutieren möchte, empfehle ich das nicht unter der Überschrift "Menschlichkeit fehlt" am Gymnasium - geht es nur ums Aussieben?? zu tun, den der Titel gibt den Ton einer Diskussion vor. Wieviele der anwesenden Grundschullehrer hätten wohl Interesse daran, die Probleme der Grundschule in einem Thread zu diskutieren, den eine Gymnasiallehrer mit dem Titel "Intelligenz fehlt" an der Grundschule - geht es nur ums Mandalas malen?? zu machen? Vermutlich eher wenige.
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Ein Satz von Frau Merkel zu Schulen, das war es jetzt.
Der Satz lautet sinngemäß: weitergehende Maßnahmen ab Jahrgang 8 bei besonders hoher Inzidenz über 200, beispielsweise Hybridunterricht, genaueres regeln die Länder, genaue Vorgaben gibt es nicht.
Also wieder mal umsonst aufgeregt.
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Kinners, jetzt wartet doch einfach mal ab.
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Weil es aktuell keine Rechtsgrundlage zur Beendigung der Quarantäne nach einem positivem Schnelltest gibt.
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Interessantes Detail zu morgen:
Die KMK hat wohl eine Vorschlag in das Konzeptpapier gebracht, nachdem jeder Lehrende jeden morgen einen Schnelltest auf Corona machen soll. Im Vorschlag, steht allerdings, der Bund solle sich um die Tests kümmern. Alle Lehrenden sollen kurzfristig eine Schulung in der Anwendung des Tests erhalten und den dann bei sich selber vornehmen dürfen.
Obwohl ich für die Idee durchaus Sympathien habe, weil dann ein Infektionsgeschehen in einer Schule sehr schnell auffallen würde, kann ich mir eine Realisierbarkeit kaum vorstellen. Pro Woche wären 5 Millionen Schnelltests nötig.
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Kleines X bedeutet große sigma-Umgebung.
Bei 12 000 Einwohnern kriege ich eine Inzidenz vom 300 mit 35 positiven Tests.
Auf dieser Basis eine Inzidenz zu berechnen ist in meinen Augen Unsinn, wie weit will man das treiben? Inzidenz für einzelne Straßenzüge? 2 positive bei 100 Personen bedeuten eine rechnerische Inzidenz von 2000, schickt die Bundeswehr.
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30 davon und jedes Klassenzimmer ist Corona-sicher:
https://cafemom.com/lifestyle/sound-proof-home-learning-dome
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Ich würde mir wünschen, das sich das durchsetzt, das würde uns einige Irritationen und Diskussionen ersparen.
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In meinem Erfahrungsfeld benötigen SuS am Ganztagsgymnasium selbstverständlich auch nach Schulschluss Desktop/Notebook/Tablet/Smartphone, um zeitlich vollkommen unreflektierte und überzogene "Lernzeit"-Aufgaben zu Ende zu führen, teilweise stundenlang.
Könntest du den Satz noch mal verständlich formulieren?
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Welche Alternative bleibt denn, wenn die Gesamtschulanmeldungen den Gymnasien zeitlich vorgezogen werden und es vor Ort weder eine Haupt- noch eine Realschule gibt?
Es gibt die freie Wahl der Schulform, niemand wird zum Besuch eines Gymnasiums gezwungen, wenn es keine Haupt- oder Realschulen gibt, hat man einen Rechtsanspruch auf einen Platz an einer Gesamtschule, notfalls muss der geschaffen werden.
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Bei uns hat mal eine neu angefangene Kollegin gefragt, warum ein Obdachloser auf dem Schulhof sitzt.
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Ich sage dazu, dass "Demonstrationen" ohne Maske und Abstand verboten gehören.
Sind sie auch.
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Wenn ich jetzt von mir ausgehe, sind die Leute mit Rollkoffer und Cordsakko dann aber die GrundschullehrerInnen, oder?

Du trägst an der Grundschule ein Sakko und bist noch nicht von deinen Kolleginnen verdroschen worden?
So was ist nur in Bayern möglich. -
Ich bin so'n bisschen erschrocken, wie tief in der Klischeekiste gewühlt wird. Da ziehen sich Gymnasiallehrer*innen anders an als Grundschulkollegen, reden gar verschieden? Das erkennt man aber nur auf gemischtrassigen Fortbildungen oder sieht man es auch auf der Straße von Weitem?
Ja, Grundschullehrer vs. Gymnasiallehrer ist schlimmer als Bloods vs. Cripps.
Es sind halt nur nicht Rote und Blaue Kopftücher, sondern Rollkoffer und Cordsakkos.72% - KollegINNEN mitgezählt
Definitiv eine konservative Schätzung.
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Hier sind oft an die 500 Leute gleichzeitig online, auf jeden der überhaupt mal was schreibt kommt ein vielfaches an Mitlesern. Jeder Lehrer hat Kollegen und ein Schulumfeld,
... und keiner von denen hat auch nur ein Wörtchen mit zu reden, bei der Frage, ob die Schulen im A, B oder C Modell gefahren werden.
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..., deswegen reagiere ich auch so scharf, wenn ich denke, dass Leute, die es besser wissen könnten, abwiegeln. Das hat reale Folgen.
Das scheint mir das Kernproblem zu sein, du überhöhst die Wirkung eines Austausches zwischen einer Hand voll Leuten in einem Forum derartig, dass du zu glauben scheinst, es hätte irgendeinen Einfluss auf das, was in der realen Welt passiert.
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Für einzelne Bundesländer will ich mich nicht festlegen, es mag sein, dass es es lokale Regelungen gibt. Beim Treffen der Länder mit der Bundeskanzlerin stand das auch als verbindliche Regelung auf dem Zettel, es ist dann aber bei einer "dringenden Empfehlung" (Originalton Merkel auf der anschließenden Pressekonferenz) geblieben.
Der Gedanke dahinter war, dass der private Bereich besonders geschützt ist und man befürchtet, dass entsprechende Regelungen hier hinterher von Gerichten einkassiert werden, darum versucht man eine dingende Empfehlung als Regelung zu verkaufen, während gleichzeitig gegen dringende Empfehlungen nicht geklagt werden kann und man nicht riskiert, eine öffentliche Klatsche zu bekommen, nach der sich dann keiner mehr an die Vorgabe hält.
Das Bayern es trotzdem versucht, ist jetzt nicht überraschend, weil Bayern. Wenn die Betroffenen es auf einen Prozess ankommen lassen, bin ich auf das Ergebnis gespannt.
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