Beiträge von Moebius

    Oder wie effizient oder wie gut er/sie arbeitet. Aber wie ich oben schon schrieb - das hatten wir doch alles bereits in einem anderen Thread.

    Es steht aber durchaus in Zusammenhang zu deiner Frage, denn bei den "verlorenen Schafen" wäre eigentlich tatsächlich zu klären, ob sie wirklich zu wenig arbeiten und das entscheidende Kriterium dafür ist nun mal die Arbeitszeit. Es gibt durchaus Lehrkräfte, die keine Zusatzaufgabe freiwillig übernehmen und die auch bei ihren unvermeidbaren Aufgaben eher problematisch sind, weil zB eigentlich jede korrigiert Klausur verspätet zurückgegeben wird, denen ich aber durchaus glaube, dass sie nicht "zu wenig" arbeiten. Sie sind nur sehr ineffizient in dem, was sie tun und oft einfach "auf", so dass sie viele alltägliche Dinge als besondere Belastung empfinden.

    Wieso muss man eigentlich mit Erwachsenen darüber diskutieren, dass sie ihre Arbeitszeitverpflichtung zu erfüllen haben und, zumindest nicht regelmäßig, nicht mehr arbeiten müssen, als diese? Das ist auch so ein Lehrerding. In keiner anderen Behörde ist das ein Problem, aber Lehrer müssen wieder etwas Besonderes sein.

    In jedem anderen Beruf ist das genau so, es gibt wahnsinnig große unterschiede in der Produktivität, und dass jemand 40 Stunden die Woche nach Zeiterfassung absitzt heißt bei weitem auch nicht, dass jemand 40 Stunden pro Woche arbeitet.

    Ich habe nirgends was von illegitim geschrieben, sondern von kurzsichtig.

    Man könnte auch das Gegenteil behaupten. Wir hatten erst vor kurzem einen Fall hier von jemandem, der die Probezeit nur mit größten Problemen überstanden hat und in direktem Anschluss auf dem besten Weg in die dauerhafte Dienstunfähigkeit war. Für den Betreffenden war das mit Sicherheit alles andere als kurzsichtig, den er hat mit drei Jahren Arbeit eine Versorgung erreicht, für die ein Durchschnittsrentner 30 Jahre hätte arbeiten müssen. Gekniffen sind Steuerzahler und wegbegleitende Kollegen und Schüler.

    Das will ich aber dem TE nicht unterstellen, ich will nur sagen, dass es absolut berechtigt ist, dass an die Verbeamtung hohe Anforderungen gestellt werden und dass ich diese auch nicht für zu hoch, sondern eher für zu niedrig halte.

    Bezüglich Autismussprektrum kann und mag ich das nicht beurteilen. Da hier alles ebenfalls sehr individuell ist.

    Das ist für mich das größere Problem, bei PTBS kann alles okay sein, wenn der Auslöser nichts mit der Schule zu tun hat. Ich weiß, dass Asperger inzwischen sehr weit gefasst wird, aber es hat meines Erachtens eigentlich immer etwas mit Problemen mit der Kommunikation mit anderen Menschen zu tun. Und das ist bei Lehrkräften nun mal das Hauptgeschäft.

    Wieso nicht?

    Objektiv gehört Lehrkraft zu den Berufsbildern mit einem deutlich erhöhten Risiko psychischer Erkrankungen und erheblichen Belastungsfaktoren, eine gewisse Resilienz gegen mentalen Stress ist in meinen Augen eine der wichtigsten Voraussetzungen für diesen Beruf und wird leider viel zu oft bei der Berufsfindung schön geredet. Ich habe inzwischen einige Studenten und Anwärter erlebt, die von ihrer Persönlichkeit völlig ungeeignet waren und denen das nie jemand ehrlich gesagt hat und ich habe auch Fälle von Lehrkräften miterlebt, bei denen mentale Probleme schwere Folgen hatte, bis hin zu Suiziden.

    Nicht jede psychische Vorerkrankungen ist gleich, es ist gut, dass es keine pauschalen Ausschlüsse gibt und man individuell hin schaut. Aber bei dem beschriebenen Bild täte auch der TE gut daran, ehrlich und mit professioneller Unterstützung (von jemandem, der das Berufsbild Lehrkraft kennt, nicht ein Feld-Wald-und-Wiesen Psychologe) zu besprechen, ob er den Belastungsfaktoren gewachsen ist.

    Und da es hier um Autismusverdacht und PTBS geht, darf man meines Erachtens auch schon mal sagen, dass man daran Zweifel hat, denn Lehrkräfte müssen mit schwierigen Kommunikationssituationen mit Schülern und Eltern klar kommen, in der Lage sein, auch mit persönlicher und unsachlicher Kritik professionell umzugehen, und in schwierigen Situationen den Überblick und die Kontrolle zu behalten, selbst wenn man gerade 50 Stunden die Woche gearbeitet und schlecht geschlafen hat.

    Ganz grundsätzlich ist die Frage nach der Beatmung immer eine Einzelfallentscheidung auf Basis der Frage, ob ein erhöhtes Risiko für vorzeitige Dienstunfähigkeit besteht. Einen Katalog von Diagnosen die ko-Kriterien sind, gibt es nicht. Du musst alle Diagnosen und Behandlungen angeben, Verdächte, die sich nicht bestätigt haben, meines Erachtens nicht. GdB ist tendentiell sinnvoll, falls es um Dinge geht, die sonst ggf. die Verbeamtung gefährden könnten, allerdings solltest du dir sicher sein, dass es auch für GdB50 reicht, wenn du den Antrag stellst, sonst produzierst du im Worst case Diagnosen, die du angeben musst, die dann aber nicht für GdB50 reichen.

    CDL meint die Moderation hier, möchte diese warnen, weil er/sie offenbar bei N4T aktiv ist / passiv mitliest und auf Seiten der Redaktion dort steht und mich hier diskreditieren / mir ggü. gaslighting betreiben möchte (kenne ich aus dem Forum dort, beschrieb ich ja auch in meinem Ausgangsbeitrag, s. dritter Kommentar hier im Thread). ¯\_(ツ)_/¯

    Immer dran denken: nur weil du paranoid bist, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht wirklich hinter dir her sind.

    Auch "auswendig Vortagen" ist für mich etwas anderes als "beten". Ich gehe davon aus, dass es für jemanden, der wirklich religiös ist, geradezu eine Herabwürdigung wäre, wenn man das Beten auf das auswendige Aufsagen von Worten reduzieren würde.

    Es ging nicht um Kenntnis, Beschreiben oder Deutung, sondern um die Durchführung, davon ist im Lehrplan keine Rede.
    Die (kritische) Auseinandersetzung mit Gebeten steht für mich geradezu im Gegensatz zum unkritischen Beten selbst.

    Nichts für ungut, aber hier im Thread (wie auch im Video) geht es doch darum, ob die KI das Internet so zumüllt, dass menschliche Kreativität und das internet als Informationsquelle in "Gefahr" sind, siehe Slop. Auch darüber gibt es sicher sehr unterschiedliche Ansichten, über die man diskutieren könnte...

    Die Themen hängen durchaus zusammen. Ich bin auch in einem Börsenforum aktiv und da sieht man die Übernahme durch KI schon seit Jahren. Dort werden tatsächlich massenhaft Beiträge und "Analysen" gepostet, die offensichtlich von KI generiert sind. In dieser Bereich hat das zugenommen, weil damit ein finanzieller Vorteil verbunden ist, entweder sollen durch massenhafte Beiträge Kurse in eine bestimmte Richtung manipuliert werden, oder man versucht dadurch Börsenbriefe oder andere Formen Informationsquellen zu verkaufen.
    Hier findet das noch nicht statt, weil es zu einem Lehrerforum noch kein passendes Geschäftsmodell gibt.

    Ich habe nur Einzelwerte und der einzige Wert aus dem US-Tech-Kosmos ist Netflix. Bei einem Crash gehen in der Regel aber schon alle Werte in den Keller, auch die, die nicht direkt Teil der Blase sind. Der US-Konsum hängt zu weiten Teilen am Aktienmarkt, ebenso wie weite Bereiche der Altersvorsorge. Die KI-Investitionen sind aktuell so groß, dass die USA wohl ohne diese in einer Rezession wären. Wenn da was passiert, trifft es auch die Konsumgüter, Autoaktien, und so weiter. Es wird nicht einfach nur die KI-Blase platzen, wir werden eine ausgewachsene Wirtschaftskrise bekommen.
    Das dauert dann nicht ewig und kann auch eine Gelegenheit zum Einstieg sein, aber grundsätzlich würde ich mich schon mit dem Gedanken anfreunden, dass da was auf uns zu kommt.

    Deswegen schrieb ich auch im Konjunktiv.

    Und des wird nicht dabei bleiben, dass Investoren ihr Geld verlieren, auch die Dotcom-Blase hat damals zu einem massiven Einbruch an den Aktienmärkten geführt und allgemeinwirtschaftliche Folgen gehabt. Der Dax hat sich in der Zeit gedrittelt. Ich habe den Großteil meines Geldes in Aktien und überlege mir derzeit schon, wann und wie man sich darauf am besten einstellt.

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