Wäre es Bayern und die Geburt vor dem 2. Staatsexamen gewesen, wäre es auf jeden Fall anders. Da wäre man dann in einem fiktiven Prüfungsjahrgang.
Was wäre da anders? Tauchen in Bayern plötzlich vorher nicht vorhandene Stellen auf, wenn Frauen, die vorher Kinder bekommen haben welche suchen? Hier wird niemand benachteiligt, es gibt schlicht und ergreifend derzeit keine Stelle, auf die sich die TE bewerben kann. Die Tatsache, dass sie jetzt feststellt, dass die Situation vor einem Jahr günstiger gewesen wäre, ist ärgerlich, es hätte aber genau so giut andersrum sein können.
Ich habe den Eindruck, hier setzen ein wenig die Mütter-Solidarisierungsreflexe ein, bevor der Sachverhalt überhaupt vollständig gelesen oder zu Ende gedacht wurde. Nochmal:
Jemand schließt sein Ref ab und bewirbt sich erst mal nicht auf Stellen, weil das Kind sowieso schon anklopft. Nachdem das Kind 1 Jahr alt und betreuungstechnisch versorgt ist fängt die Mutter an, sich nach Stellen um zusehen und stellt fest, dass es derzeit keine gibt und sie wohl erst mal warten muss. Das ist alles. Dass das für die Betroffene nicht schön ist, ist klar und ein gewisser Frust auch verständlich. Aber wer meint
würde es mich auch absolut ank...!!!
oder
Zitat von lenya
ich fühle mich wirklich im Stich gelassen von meinem Bundesland
, der möge doch bitte auch ausführen, was er sich denn als Alternative vorstellt. Lösen ließe sich das Problem der TE ja nur, wenn man so etwas wie eine gesetzliche Pflicht für die Bundesländer einführt, für jede Frau die mit bestandenem 2. StEx, die ein Kind bekommen hat, sofort eine wohnortnahe Stelle zu schaffen, wenn diese es wünscht. und zwar unabhängig von Fächerkombination, Schulform und Note.