Beiträge von Moebius

    passt jetzt nicht ganz dazu, aber:

    bei mir haben jetzt die elternvertreter für einen freitag nachmittags ein frühlingsfest in der schule organisiert, ohne mich vorher zu fragen, und mich eingeladen. finde ich jetzt auch nicht so geil, da ich freitags nach der schule immer wie tot bin und erstmal nur die wand anstarre bzw. auch abends freunde treffen will. aber nicht aufzukreuzen macht einen schlechten eindruck und fällt unnötig auf..

    "Hallo liebe Elternvertreter,

    vielen Dank für die Einladung. Ich komme gerne vorbei, habe allerdings im Anschluss noch einen privaten Termin, ich bitte daher um Verständnis, dass ich mich nach einer Stunde verabschieden muss."

    Ich bin bei solchen von Eltern organisierten Veranstaltungen grundsätzlich nicht durchgängig dabei, und ich bin dabei auch nicht privat, trinke keine Alkohol und erzähle keine Schänke aus dem Lehrerzimmer. Das sind für mich manchmal nette aber immer dienstliche Veranstaltungen.

    Nebenbei gesagt:

    die genannten Themen gemeinsam in einer achtstündigen Dienstbesprechung (wohl eher "Arbeitstagung") mit dem gesamten Teilkollegium zu erarbeiten ist die absolute Pest und der Gipfel an Ineffizienz.

    Man macht eine Dienstbesprechung, auf der man sich auf die Grundsätze einigt und die Inhalte aufteilt, die notwendigen Konzepte werden dann in Arbeitsgruppen von 2-3 Personen ausgearbeitet und auch der nächsten Konferenz kurz durchgegangenen beschlossen.

    So etwas passiert, wenn man das Kiffen legalisiert.

    Mal abgesehen davon, dass die Entscheidung in jeder Ebene völlig idiotisch für einen Bildungsgangleiter ist, der auch in Zukunft noch vernünftig mit seinem Personal zusammenarbeiten möchte, ist es rechtlich wirklich kompliziert, weil der Samstag tatsächlich formal ein Werktag ist.

    Ich würde an die Schulleitung herantreten und folgendermaßen argumentieren:

    Es gibt keine Pflicht, sich Samstage generell frei zu halten, Termine an diesen Tagen müssen so langfristig kommuniziert werden, dass dem Beschäftigten dadurch keine Nachteile entstehen. Bisher gab es solche Termine an der Schule nicht, daher habe ich im Vertrauen auf die bisherige Regelung einen Urlaub gebucht. Wenn die Anweisung bestehen bleibt, verschiebe ich die Abreise. Dadurch entstehen Zusatzkosten von 2000 €, die ich dann von der Dienststelle zurückfordern werde, notfalls auch vor Gericht.

    (Das ganze sollte dann ein Kollege machen, der Tatsächlich an diesem Tag abreisen will, ab besten gleich mehrere.)

    Ich kann wirklich nicht sagen, wie die Sache vor Gericht ausgehen würde, einen Erfolg halte ich aber für durchaus möglich. Zu dieser Erkenntnis wird vermutlich auch spätestens die übergeordnete Behörde kommen und den Bildungsgangleiter auf den Boden der Tatsachen zurückholen.

    Ach so, dann wird Ramstein demnächst geräumt?

    Ramstein hält die USA aus Eigeninteressen. Das Land hat den Anspruch, innerhalb kurzer Zeit schlagkräftige Militäroperationen auf der ganzen Welt durchführen zu können, nur mit Flugzeugträgern wäre das nicht so schnell möglich, sie brauchen auf jedem Kontinent dazu große Flugbasen.

    Ramstein war in der Vergangenheit ein zentrales Drehkreuz für Militäroperationen im nahen Osten.

    Falls die USA aus der NATO austreten sollte, wäre eine Räumung von Ramstein durchaus denkbar, schon weil Deutschland es sich gut überlegen sollte eine starke Militärpäsenz im Land zu dulden, mit der man gar nicht mehr verbündet ist und die im Verteidigungsfall überhaupt nicht Teil der Verteidigung wäre.

    Dass sind alles so Punkte, die für mich doch dafür sprechen, dass die USA nicht aus der NATO austreten werden. Aber sicher kann man sich nicht sein, schon weil Trump viele Entscheidungen trifft, ohne alle Konsequenz bis zum Ende durch zu denken.

    Wenn man mal ehrlich ist, ist der sehr "individuelle" Umgang mit wesentlichen Daten in Schulen eine große Ausnahme im vergleich zu allen anderen Berufen und oft genug führt das dazu, dass die Datenbasis eigentlich nicht Professionell geführt wird.

    In den allermeisten anderen Professionen gibt es klare Vorgaben über Art und Umfang einer zentralen Speicherung von Kundendaten und auch klare Vertretungsregelungen für Personen, die dann im Bedarfsfall auf diese Daten zugreifen können.

    Man kann endlos über das für und wider diskutieren, ob die Regelung sinnvoll oder gut ist, ist aber nicht der Punkt.

    Es gibt kein Argument, dass die Weisung des Schulleiters, die es hier ja offensichtlich gegeben hat, unzulässig oder unzumutbar wäre, also wird man sich wohl danach richten müssen.

    ("Ich sehe das nicht ein" ist entgegen der landläufigen Meinung vieler Lehrkräfte keine Zauberformel, die das Weisungsrecht des Schulleiters außer Kraft setzt. Und wie gesagt: ich würde es auch nicht gerne so machen wollen und finde es vergleichsweise aufwändig, den grundsätzlichen Gedanken dahinter, kann ich aber nachvollziehen.)

    Ich glaube nicht, dass das bundeslandspezifisch ist:

    Lehrkräfte sind verpflichtet ihre Noten zu dokumentieren und transparent zu machen. Das Hinterlegen von Noten auf einem System, auf das die Schule bei Bedarf ohne Zutun der Lehrkraft zugreifen kann, dürfte sicher angeordnet werden können und ist wohl auch sinnvoll (ich habe habe leider in meiner beruflichen Laufbahn auch schon Fälle erlebt, bei denen Kollegen plötzlich verstorben sind).

    Damit diese Noten dann auch zur Bildung der Zeugnisnote herangezogen werden können, muss dann Schülern auch dargelegt werden können, wie genau sie entstanden sind, das dürfte der Zweck der zusätzlichen Daten sein.

    Das System ist vergleichsweise kompliziert und aufwändiger, als in den meisten Schulen praktiziert wird, meiner Einschätzung nach ist die grundsätzliche Anordnung des Schulleiters aber nicht zu beanstanden.

    Du gibst die Hoffnung nicht auf, dass Trump einfach nur laut und ansonsten völlig unproblematisch ist, oder?

    Ich habe von Anfang an gesagt, dass es mit Trump Probleme geben wird, nur war mein Anliegen immer, dass wir uns darauf vorbereiten müssen und das auch könnten, wenn wir uns stattdessen nicht in einer endlosen Empörungsspirale an jeder Äußerung von Trump abarbeiten würden.

    Das wäre im Falle von Grönland auch möglich - gemeinsame Militärpräsenz der EU Staaten, Begrenzung des chinesischen Einfluss und gemeinsame wirtschaftliche Entwicklung des Gebiets.

    Das Kernproblem bleibt für mich beim Laden aber, dass es sich ohne eigenen Anschluss nicht lohnt.

    Wenn ich zuhause lade, zahle ich im Normaltarif 30 ct/kWh, wenn ich einen intelligenten Zähler mit Nachttarif fürs Laden habe, zahle ich 20 ct, wenn ich mir Solarzellen aufs Dach packe und die Kosten dafür auf das Laden des Elektroautos umrechne kann ich unter 10 ct/kWh landen.

    Wenn ich keine eigene Immobilie habe und auf öffentliches Laden angewiesen bin, kann ich mit sehr viel Glück was für 40 ct/kWh finden, realistischer sind 50ct/kWh, bei Schnelladern auch mal 70ct/kWh.

    Ein Immobilienbesitzer kann durch den Wechsel zum E-Auto leicht die Hälfte seiner Spritkosten einsparen, der Mieter muss froh sein, wenn es nicht noch teuer wird als mit dem Benziner. Da ist die Elektromobilität aktuell ein großer Verstärker sozialer Ungleichheit.

    Doch, dass könnte er sehr wohl. Der Präsident ist Oberbefehlshaber der Streitkräfte.

    Dass er Oberbefehlshaber ist, bedeutet nicht, dass er befehlen kann, was er will. Die Rechtslage ist in den USA kompliziert, kurzfristige Militäreinsätze kann der Präsident auch alleine anordnen, aber sicher keine langfristige Besatzung bis hin zur Annexion. Grundsätzlich hat der Kongress ein Mitspracherecht.

    60 000 Einwohner? Die entscheiden vermutlich keine Wahl (im Gegensatz zu 9 Millionen Kanadier, ich habe beide Zahlen jetzt nicht überprüft, sie wurden in den letzten Tagen oft genannt).

    Ich sprach ausdrücklich vom Senat, jeder Bundesstaat entsendet 2 Senatoren, unabhängig von seiner Größe.

    (Allerdings hat nicht jedes US-Territorium den Status eines Bundesstaates.)

    Auch in Amerika kann der Präsident nicht einfach anordnen, dass das Militär ein fremdes Land besetzt, die öffentlichen Äußerungen dienen dazu Druck zu machen, am Ende wird genau wie bei der Ukraine irgendein Vertrag rauskommen sollen und vermutlich werden, der den USA Zugang zu Rostoffen gibt.

    Eigentlich kann Trump bei Grönland genau so wenig echtes Interesse daran haben, dass es ein US-Bundesstaat wird, wie bei Kanada, denn beide Gebiete würden mit ziemlicher Sicherheit nicht Republikanisch wählen, die Mehrheit im Eng umkämpften Senat wäre wohl dauerhaft weg.

    Es gab auch in Deutschland Ansätze des Akku-Tausches,

    sozusagen statt Tankstelle eine Tausch-Stelle: reinrollen, tauschen, weiterfahren,

    Der Akku würde in der Tausch-Stelle geladen und dann wieder eingesetzt.

    Solche Systeme existieren, es gibt einen chinesischen Anbieter, der sein Auto als Abo-Modell mit Akkumiete und Austauschmöglicheit anbietet, es gibt aber in Deutschland nur 6(?) Tauschstationen. Solche Modelle sind in Deutschland nicht beliebt, der deutsche Privatkunde möchte sein Auto besitzen und nicht abonnieren (ich auch).

    Soweit ich weiß hat sich aber die Sorge vor abbauenden Akkus in den letzten Jahren weitgehend erledigt, die Tendenz ist, dass die Dinger weitaus besser halten, als befürchtet und man am üblichen Ende der Lebensdauer eines Autos immer noch 80% Akku übrig haben wird, bei den allermeisten Elektroautos wird der Akku also nie getauscht werden.

    Der Kern des Threads war ein völlig anderer. Ehrlich ... Ich finde es absolut ätzend, wenn in einer Diskussion, die sowieso schon längst off topic ist und jemand ein paar interessierte Fragen stellt, woraufhin ein Meinungsaustausch über verschiedene Systeme stattfindet, jemand meint, genervte Belehrungen loslassen zu müssen. Ich kann absolut verstehen, wenn Leute keine Lust haben, drei verschiedene digitale Plattformen zu pflegen. Dass du zufrieden bist mit der Sache, ist fein für dich, aber nimm doch bitte zur Kenntnis, dass andere nicht per se doof sind, weil sie eine andere Meinung diesbezüglich haben.

    Mein Beitrag ist weitaus sachlicher als deiner, du solltest mal aufhören, in jeder anderen Meinung einen persönlichen Angriff zu sehen.

    Wer hier seine Ansichten postet (besonders wenn er das so robust macht, wie du), muss damit leben, dass andere Antworten, dass sie die Dinge anders sehen.

    Die Tatsache, dass nicht sämtliche digitalen Bedarfe einer Schule durch eine einzige Anwendung abgedeckt werden, wird sich vermutlich in Deutschland nicht ändern, ist mir aber auch herzlich egal. Ich muss nicht die Stammdaten der Schule pflegen und keine Statistik machen, die Zeugnisnotenerfassung brauche ich zwei mal im Jahr. Ich brauche für meine tägliche Arbeit ein Klassenbuch und eine Kommunikationsplattform, das sind bei uns Webuntis und IServ und damit komme ich gut klar, ob da irgendjemand anders Arbeit mit hat, die Schülerdaten am Jahresanfang in verschiedene Systeme zu kriegen kann mir auch egal sein (ist aber heute auch kein Akt mehr, da gibt es für alles Schnittstellen).

    Diese Diskussion hat aber auch mit dem Kern hier nichts mehr zu tun, da ging es (wieder mal) um digitales vs. analoges Klassenbuch, da spielt die Frage, ob das digitale Klassenbuch bestimmte Dinge nicht kann auch keine Rolle, es kann definitiv mehr als das Analoge. Auch das klassische Klassenbuch kommuniziert nicht mit den Eltern.

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