Man kann auch gerne eine Arbeitszeiterfassung machen, man darf sich aber nicht wundern, dass, wenn man dort "30 Minuten Muscheln suchen" einträgt, einem Außenstehende den Vogel zeigen.
Es geht mir darum, dass dieses Denken zu kleinteilig ist. In meiner Arbeitszeiterfassung steht dann "1,5 Stunden Unterrichsplanung und -vorbereitung", was einem angemessenen Satz für die Vorbereitung des nächsten Tages entspricht. Damit dann auch auszukommen liegt in meiner Verantwortung. Wenn ich Luft habe, bereite ich eine Stunde etwas aufwändiger vor oder plane mal was neues, ich habe auch nichts dagegen, wenn Gunrdschullehrkräfte zur Verfügung stehende Zeit nutzen um mal methodisch etwas aufwändiger zu arbeiten. Ich darf mich nur nicht in die Diskussion verrennen, dass ich mir Zeit für Muschelsammeln aufschreibe und mich anschließend darüber beschwere, dass ich mit meiner Wochenarbeitszeit nicht auskomme, denn dann wird - völlig zu Recht - die Antwort lauten: Wenn du mit deiner Zeit nicht auskommst, lässt du das Muschelsammeln bitteschön sein und nimmst stattdessen ein Arbeitsblatt.