Es ist grundsätzlich die Aufgabe der Amtsärztin mögliche Wege zurück in die Dienstfähigkeit zu eruieren. Das heißt nicht, dass diese dann gelingen müssen. Mach dir aber bewusst, dass, wenn das nicht der Fall ist, die dauerhafte Dienstunfähigkeit kommen wird, also die vorzeitigen Versetzung in den Ruhestand was in deinem Fall vermutlich Mindestabsicherung bedeutet.
Versuch dich von der Vorstellung zu lösen, dass die Amtsärztin deine Gegnerin ist und dir irgendetwas "böses" möchte, es geht darum den für dich besten Weg zu finden.
Der hier geschriebene Vorschlag kling erst mal sehr einfach gedacht, das liegt möglicherweise aber auch an deiner Darstellung. Grundsätzlich ist es bei psychischen Erkrankungen, die mit dem Arbeitsumfeld Schule zu tun haben, schon sinnvoll zu prüfen, ob der Einsatz an einer anderen Schulform eine Lösung sein kann. Du fährst in solchen Verfahren immer besser, wenn du dir selber einen möglichen Weg überlegst, der für dich gangbar sein könnte, normalerweise greifen die Amtsärzte so etwas konstruktiv auf. Wenn du an der gleichen Schulform bleiben aber aus deiner Stadt weg möchtest, kommuniziere das klar. Nur rechne nicht damit, dass du über einen Zeitraum deutlich über einem Jahr per Krankschreibung draußen bleiben kannst, wenn es keinen Weg zur Wiedererlangung der Dienstfähigkeit gibt.