Beiträge von Moebius

    Nein, wird er vermutlich nicht, das "Geburtsrecht" ist in der Verfassung verankert und kann nur schwer geändert werden.

    Das war aber auch nicht mein Punkt, sondern, dass die Änderung ganz grundsätzlich nichts "extremes" ist, sondern eine durchaus vertretbare Position widerspiegelt, bei der das Staatsbürgerschaftsrecht immer noch weit liberaler wäre als in fast allen anderen Staaten.

    Diese Dekrete sind zum überwiegenden Teil nur Theaterdonner, gleichzeitig hat aber der Kongress gestern - auch mit vielen Stimmen von Demokraten - eine Änderung des Abschieberechtes verabschiedet, die die Abschiebung von Straftätern deutlich vereinfacht. Auch viele Demokraten unterstützen grundsätzlich eine Verschärfung des Kurses in der Migrationsfrage, das entspricht auch der Stimmung der weit überwiegenden Mehrheit im Land. Das zu negieren, war ein zentraler Fehler von Harris, Scholz macht aktuell genau den gleichen Fehler.

    Genau das meine ich. Das Relativieren.

    Und da wären wir wieder bei "Jeder der was anderes macht, als undifferenziert auf Trump zu schimpfen, relativiert."

    Frei nach dem Motto, auf Trump zu schimpfen, hat das Problem nicht gelöst, also erweitert man jetzt und schimpft auf die, die nicht mit schimpfen, in der Hoffnung, dass sich das Problem so löst.

    Vielleicht nimmst du mal zu Kenntnis, dass ich eine inhaltlich differenziert und sachlich begründete Meinung gepostet habe und dir als einzige Antwort darauf einfällt mich in irgendeine Ecke stelle zu wollen.

    Es nützt auch nichts, sich über die Verantwortung derjenigen aufzuregen, die die AfD mit 30%+ gewählt haben, denn ganz offensichtlich aber die überhaupt kein Problem damit, dass die im Parlament sitzt, im Gegenteil - die meisten von denen würden sich vermutlich wünschen, dass die AfD regiert.

    Naja, du weist nicht nur auf Schwächen der Demokraten hin, sondern auf angebliche Stärken von Trump. Und ja, nach meiner Ansicht rechtfertigst du die Wahl. Wenn du sagst, dass es zu einfach ist, ihn einen Irren zu nennen, dann erkläre mir doch bitte, wie du das Verhalten sonst bezeichnen würdest und inwiefern es dich nicht beunruhigt, dass... Ach alles, was er gestern angekündigt hat.

    Gerne auch Antimon, RosaLaune oder wer auch immer mit Gleichmut in die USA blickt.

    Noch mal: du unterstellst mir Dinge, die ich jetzt schon mehrfach korrigiert habe.

    Kaum jemand nimmt hier mehr Anteil an den Geschehnissen in den USA, als ich, denn ich bin stärker persönlich betroffen, als die meisten anderen hier.

    Und ja: wenn klar ist, dass Wirtschaft und Immigration die wahlentscheidenden Themen sind, ist es eben eine "Stärke", diese Themen auch aufzugreifen, statt nur mit "Lasst uns lieber über Abtreibungen reden" zu antworten.

    Die Dinge, die Trump gestern entschieden hat, sind überwiegend im Sinne seiner Anhänger, selbst wenn sie juristisch zweifelhaft sein mögen (und Gerichte, die das feststellen können, gibt es auch weiter).

    Beispiel: wenn sich jemand illegal im Land aufhält, erhält sein Kind nicht mehr automatisch die US-Staatsbürgerschaft. Die bisherige Regelung im US-Staatsbürgerschaftsrecht ist hier weitaus liberaler, als die der allermeisten anderen Staaten und sie so zu korrigieren, dass nicht Menschen auf Basis einer begangenen Straftat davon profitieren ist nichts extremes, sondern grundsätzlich legitim.

    Das Trump seine Anhänger für Verurteilungen rund um den Kapitolsturm begnadigt, ist ein Skandal, aber es ist scheinheilig, sich darüber aufzuregen, wenn man gleichzeitig ignoriert, das Biden ebenfalls in den letzten Tagen seiner Amtszeit einen beispiellosen Lauf an politischen begründeten Begnadigungen erlassen hat, unter anderem für seinen Sohn, der ganz objektiv Straftaten begangen und die auch eingeräumt hat.

    Es ist eine fortgesetzt Ironie dieses Threads, dass man mir unterstellt, ich hätte irgendwelche Sympathien für Trump. Ich habe nicht Trump verteidigt, ich habe immer davor gewarnt, dass man es sich im Umgang mit ihm zu einfach macht, weil man ihn auf Dinge reduziert, über die man sich empören kann um damit dann das Mantra "den kann doch niemand ernsthaft wählen" zu wiederholen.

    Es ist genau das eingetreten, wovor ich gewarnt habe.

    Weil man die Anliegen seiner Wähler - auch aus der Mitte - nicht ernst genommen hat und stattdessen geglaubt hat, man könne Themen setzen, weil man einen katastrophalen Gegenkandidaten viel zu spät gegen eine katastrophale Gegenkandidatin ausgetauscht hat und weil man bis zum Ende darauf gewartet hat, die Sache würde sich irgendwie selber erledigen, wenn man endlos die gleichen Floskeln wiederholt.

    Ich weise seit 50 Seiten auf die Schwächen der Demokraten hin, die Schwächen haben sich alle Bestätigt, aber das Problem soll sein, dass man darauf hinweist.

    Ihr macht euch Gedanken, bei Dingen, die kein Finanzbeamter mehr nachrechnet.

    Es gibt ca. 190 Unterrichtstage pro Jahr, man gibt einfach 210 Fahrten zur Arbeitsstädte an, das geht idR ungeprüft durch und deckt mehrfache Wege ab. Meine Zeit wäre mir da jetzt zu schade, Listen zu führen, ob ich einzelne Wege einfach oder zweifach ansetzen darf, wenn ich nicht gerade 100 km Schulweg habe (und selbst da würde ich einfach einen groben Wert ansetzen).

    Dass man ein Dienstgerät hat, führt nicht automatisch dazu, dass man keine Daten mehr auf privat angeschafften Geräten speichern darf.

    (Zum Glück, schon weil die Dienstgeräte oft Tablets sind, die für die Nutzung einer Tabellenkalkulation oder das Schreiben von Gutachten nur schlecht geeignet sind.)

    Für die Speicherung von Daten auf privaten Geräten gib es in Niedersachen eine Regelung, ich gehe davon aus, dass das in allen anderen Ländern auch der Fall ist. (Man benötigt eine Genehmigung und muss bestimmte Sicherheitsaspekte berücksichtigen.)

    Wie genau die steuerlichen Anerkennung gehandhabt wird, ist vom Einzelfall und Finanzamt abhängig. Es gibt weder eine feste Preisobergrenze noch eine feste Nutzungsdauer, trotzdem kann beides zu einer Ablehnung führen.

    Dass man ein Dienstgerät hat, führt nicht automatisch dazu, dass man keine Daten mehr auf privat angeschafften Geräten speichern darf.

    (Zum Glück, schon weil die Dienstgeräte oft Tablets sind, die für die Nutzung einer Tabellenkalkulation oder das Schreiben von Gutachten nur schlecht geeignet sind.)

    Für die Speicherung von Daten auf privaten Geräten gib es in Niedersachen eine Regelung, ich gehe davon aus, dass das in allen anderen Ländern auch der Fall ist. (Man benötigt eine Genehmigung und muss bestimmte Sicherheitsaspekte berücksichtigen.)

    Wie genau die steuerlichen Anerkennung gehandhabt wird, ist vom Einzelfall und Finanzamt abhängig. Es gibt weder eine feste Preisobergrenze noch eine feste Nutzungsdauer, trotzdem kann beides zu einer Ablehnung führen.

    Ja, Kindergarten, seit fünf Seiten lieft unser wesentlicher Dissens darin, dass ich es für entscheidend halte, dass immer eine Entschuldigung von den Eltern vorliegen muss (wie man sonst vorgehen muss habe ich in 123 geschrieben) und du der Meinung bist, man könne auch eine mündliche Entschuldigung über andere Kinder akzeptieren und jetzt störst du dich auf einmal daran, dass du auf einmal meinen zweiten Beitrag im Thread so missverstehen möchtest, dass ich Ausreden suchen würde, gar nichts zu machen.

    Das einzige, was ich bisher hier bedenklich finde, ist das "Ausreden suchen" von Moebius in Beitrag 7. Aber das ist scheinbar ganz normal. Es ist bekannt, dass ein Kind fehlt, niemand weiß warum. Und in Beitrag 7 werden Gründe gesucht, warum man dann nicht reagieren müsse.

    Ich habe eindeutig geschrieben, dass man auf jeden Fall reagieren und die Eltern kontaktieren muss, darum, dass du das in Frage stellst, haben wir j hier ausführlich diskutiert. In Beitrag 7 geht es darum, ob man zusätzlich die Polizei einschalten muss. Das steht da auch eindeutig und ist nicht misszuverstehen, aber du hast offensichtlich das Bedürfnis, dich hier an meinen Beiträgen abzuarbeiten.

    Ich halte es für relativ wahrscheinlich, dass dem Finanzamt das gar nicht auffällt. Wenn doch, würde ich mit einer Streichung rechnen.

    Steuererklärungen werden weitestgehend automatisiert bearbeitet und da wird überwiegend nach "Schwellenwerten" entschieden und nicht auf Sachebene.

    Ich verstehe nach wie vor nicht, warum Leute derart viel privates Geld für dienstliche Zwecke investieren, anstatt einfach das zur Verfügung gestellte Dienstgerät zu nutzen.

    Weil sie mindestens einen Teil der Geräte auch so kaufen würden. Die 100% dienstliche Nutzung war scho immer blanke Theorie.

    ...

    Oder man kennt in der der Grundschule seine Klasse, seine Kinder und die Eltern und weiß Abmeldungen durch Mitschüler einzuschätzen.

    Das geht - auch wenn du dir das nicht vorstellen kannst.

    Ich habe ein Vorgehen geschildert, das den rechtlichen Anforderungen gerecht wird, darauf gehst du gar nicht ein. Letztlich ist dein Argument, "mir reicht das so, wird schon gut gehen, bisher ist es auch immer gut gegangen". Ja, wahrscheinlich wird es gut gehen. Im unwahrscheinlichen Fall, dass es nicht gut geht, bist trotzdem du derjenige, der den Fehler gemacht hat.

    Das ist stringent formuliert :)

    Nur leider kannst du die Eltern nicht zwingen, die Mailapp (wir an der Schule haben zB 'edoop' zu installieren und genauso wenig, sie auch zu benutzen.

    Dann muss man eben doch aus dem Unterricht raus.

    Das würde ich dann gar nicht erwarten.

    Wenn ich den Prozess den Eltern gegenüber klar kommuniziere, liegt diese Verantwortung dann wiederum bei denen.

    Ich sehe auch nicht, dass ich die Eltern zwingend erreichen muss, es genügt, dass diese die Gelegenheit gehabt hätten, wichtige Informationen zu bekommen, wenn sie sich an den von der Schule kommunizierten Prozess gehalten hätten.

    Ich habe ja anfangs auch geschrieben, dass ich keine Notwendigkeit sehe im Regelfall die Polizei zu informieren, wenn ich die Eltern nicht erreichen kann, sondern nur in begründeten Ausnahmefällen.

    Aber wie, wenn es kein Telefon im Klassenzimmer gibt und die Eltern den Messenger/das Emailprogramm nicht nutzen und es keine Sekretärin gibt?

    Ich meine diese Frage ernst!

    Der normale Fall ist, dass die Sekretärin anruft.

    Falls es die nicht gibt, kann man in der Schule absprechen, dass irgendeine Dopppelsteckung in der 1. Stunde so was übernimmt oder irgendwer anders, der nicht 45 Minuten unabkömmlich ist.

    Wenn das auch nicht geht, informiere ich die Eltern im Vorfeld darüber, dass solche kurzfristigen Informationen aufgrund der schulischen Gegebenheiten nur per Email erfolgen können und es in ihrer Verantwortung liegt, sich eine Mailapp so aufs Handy zu packen, dass die Nachricht sie dann erreicht. In dem Fall habe ich eine Emailliste der Eltern und eine vorformulierte Mail dafür auf meinem Dienstgerät (Tablet, was auch immer), so dass es eine Sache von maximal 30 Sekunden (2x copy&paste, 1x senden) ist, so eine Mail zu schicken.

    Wenn ich nicht mal ein Dienstgerät habe, teile ich der Schulleitung mit, dass dieses Problem vorliegt und fordere die auf eine Lösung zu finden.

    In keinem Fall unterlasse ich diese Schritte, weil ich mir im Vorfeld Dinge überlege, warum sie möglicherweise nicht immer funktionieren könnten.

    Wenn ich so gehandelt habe und doch was passiert, kann ich klar belegen, dass ich meine Möglichkeiten ausgeschöpft habe.

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