Ich könnte auch mit der Einführung eines "Singlezuschlangs" leben.
Beiträge von Moebius
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Ich habe in diverse Reden kurz reingehört, heute haben sie sich für mich alle nichts gegeben - ein reines aneinanderreihen hohler Phrasen.
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Man kann über viele moralische oder gesellschaftliche Gründe diskutieren, Kinder zu fördern. Die würden aber für jeden anderen Arbeitgeber genau so gelten. Für Angestellte im öD gab es früher eine Kinderzulage, seit TVöD nicht mehr.
Die Zuschläge für beamtete Lehrkräfte haben damit nichts zu tun, die beruhen ausschließlich auf dem Alimentationsprinzip.
Ob dieses oder das Beamtentum insgesamt noch zeitgemäß sind, kann man viel diskutieren. Das tut man ja seit Jahrzehnten auch. Dass beides trotzdem nicht abgeschafft wird, hat schon seine Gründe, denn eine gesetzeskonforme Alternative, die weder die Attraktivität des Berufes noch weiter senkt noch die Verfügbarkeit von Personal für den Dienstherren massiv behindert, gibt es schlich nicht.
Wenn man das Berufsbeamtentum abschafft, könnte man in vielen Brennpunktschulen in NRW die Lichter ausknipsen oder man müsste halt sehr viel mehr Geld in die Hand nehmen, um die Arbeit dort wieder irgendwie attraktiv zu machen.
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Zum x-ten mal:
Die Schule wusste seit Jahren Bescheid über die Erkrankung.
Es ist lediglich vom Vater bei einem Elternabend nicht ein weiteres mal mündlich mitgeteilt worden.
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Die Tatsache, dass bei früheren Wahlen kein so ausführlicher Wahlkampf mehr möglich ist, wäre auch für mich persönlich ein weiteres Argument für frühe Wahlen, nicht dagegen.
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Trump hat keinerlei Druckmittel in der Hand, da er seinen Wählern ja versprochen hat, die Ukrainehilfe einzustellen.
Der hat seinen Wählern vor 8 Jahren auch versprochen den affordable care act abzuschaffen und eine Mauer an der Grenze zu bauen, die Mexiko bezahlt.
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Das sind derart spezifisch juristische Fragen, dass du sie einem Juristen stellen solltest.
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Hm, "Karneval" sind nicht "irgendwelche Feierlichkeiten. Aber egal - nehmt den Termin und wundert euch nachher nur nicht über die Wahlbeteiligung.

Ich will den Termin nicht nehmen, ich hätte gerne den 5. oder 12. Januar, damit wir vor Trump geregelte Verhältnisse haben. Frankreich war in der Lage innerhalb von 4 Wochen Neuwahlen zu organisieren und durchzuführen.
Ich bin genervt davon, dass (inzwischen nur noch die) SPD versucht, den Wahltermin in Salamitaktik wochenweise mit immer absurderen Argumenten nach hinten zu verhalten, offensichtlich in der Hoffnung, dass mehr Zeit eine höhere Wahrscheinlichkeit bedeutet, dass Willi Brandt bis dahin irgendwie wie Jesus auferstanden ist und die Partei rettet.
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Mag sein - aber man kann in der Regel nicht abschätzen, ob irgendein Wahltermin für irgendwen unpraktisch ist - aber bei dem Karnevalstermin kann man es abschätzen. Warum soll man den dann genau nehmen. Ist doch unsinnig.
Wir sollten aus oben genannten Gründen den frühesten möglichen Wahltermin nehmen.
Irgendwelche Feierlichkeiten, Fußballspiele oder Geburtstag meiner Tante können dabei nicht ernsthaft Kriterien sein, wenn man sich die aktuelle Situation dieses Landes ansieht.
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Wir steuern auf eine Situation, zu bei der Trump am 20.1. ins Amt kommen wird und direkt im Anschluss sehr hart an die Eu und die Nato-Mitglieder herantreten wird mit bestimmten politischen und wirtschaftlichen Forderungen.
Die zweitgrößte Volkswirtschaft in der westliche Hemisphäre wird dann handlungsunfähig sein, weil wir eine Regierung ohne parlamentarische Mehrheit und voraussichtlich eine Haushaltssperre haben. Die Tatsache, dass wir lieber über den Karnewallstermin, den Druckprozess von Wahlzetteln und die Probleme der Wahldurchführung in Berlin (die 4 Wochen später die gleichen sein werden) diskutieren, zeigt, dass ein Großteil der Politik und Medien in diesem Land den Schuss immer noch nicht gehört haben.
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Was ich völlig irre finde, ist dass auch nur irgendjemand in der alten Koalition ernsthaft glauben konnte, dass sie von diesem Gegeneinander und letztlich dem Platzen der Koalition in irgendeiner Weise profitieren könnten. Völlige Irrationalität in meinen Augen.
Die FDP war in der Koalition auf dem Sturz in die Bedeutungslosigkeit und zwar, weil diejenigen, die sie gewählt haben zum guten Teil der Meinung waren, die FDP habe bei den Geschenken der SPD (Bürgergeld, Renten) und den Überzeugungen der Grünen (Diverse Klimagesetze) zu viel mitgemacht. Die Chancen auf einen Wiedereinzug in den Bundestag dürften sich durch das Ampel-Aus für die FDP tatsächlich erhöht haben.
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In NDS zählen AGs ganz normal als Unterricht. Wer eine AG (genehmigt...) anbietet (z.B. zwei Stunden pro Woche), bei dem wird dies auf die Unterrichtsverpflichtung angerechnet. Ist das in NRW nicht so?
Vorsicht: Alle Angebote im Rahmen das Ganztagsangebotes sind voll anzurechnen, weil der Ganztagserlass das so vorsieht.
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Ich habe noch ne viel einfachere Lösung: Nimm einfach den Wert, der auf dem PSE draufsteht, das du im Unterricht benutzt. Ehrlich ... Die Frage ist wenig geistreich.
Die Frage ist nicht so abwegig, wie man denkt.
Ich habe schon erlebt, dass in Abiturklausuren freigesetzte Energien für Kernzerfälle berechnet werden müssen und der als Kernmasse im Material der Klausur angegebene Wert in der 4. Nachkommastelle anders ist, als der in der Formelsammlung. Weil es beim Massendefekt aber nun mal um sehr kleine Differenzen geht, hat das schon Auswirkungen und im etwas konstruierten Fall, dass ich für einzelne beteiligte Isotope die Werte aus dem Material und für andere die aus der Formelsammlung nehme, kommt man zu völlig unsinnigen Ergebnissen.
Ich bläue meinen Schülern definitiv ein, immer die Werte im Material zu nehmen und nicht selber nach zu schlagen, wenn es nicht unbedingt notwendig ist.
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Ich bin Physiker, aber bei uns ist das Problem das gleiche. Die wesentlichen Naturkonstanten sind natürlich eindeutig, bei Konstanten zur Beschreibung von Materialeigenschaften, gibt es Abweichungen. Wenn man genauer hinguckt, findet man oft Ursachen für diese Abweichungen. Bei deinem oben genannten Beispiel könnte ich mir vorstellen, dass die Tabellen unterschiedliche Werte für den Druck voraussetzen. Diese Ursachen gehen aber oft über das hinaus, was zu erkennen ich von SuS erwarte.
Einfache Lösung: Wenn ich einen ganz bestimmten Wert verwendet sehen will, gebe ich diesen an.
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Das ist alles Wahlkampfgeschwätz, das hinterher sowieso keinen mehr interessiert.
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Wenn die Linke 3 Direktmandate erhält, zieht sie mit ihrem prozentualen Anteil in den Bundestag ein und die obige Rechnung über die wegfallenden Prozente und die niedrigere relative Prozentzahl an Stimmen, die notwendig ist um die Regierung zu bilden, gilt so nicht mehr.
Ganz grundsätzlich wird aber sicher eine niedrigere Prozentzahl reichen. Die "Verschiedenen" Parteien liegen um die 10% und ich sehe noch nicht 7 Parteien im Bundestag sitzen.
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Aber die 5%-Klausel gilt dann nicht mehr, darum ging es ja.
Ob die Linke die 3 Direktmandate bekommt, ist sicher nicht ausgemacht, niemand kann kalkulieren wie stark die Abspaltung des BSW die Stimmen in den einzelnen Wahlkreisen splittet. Das BSW wird der Linken sicher nichts schenken, bei denen ist selber noch nicht sicher, das sie in den Bundestag kommen.
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Die Grünen haben sich in dieser Legislatur selbst demontiert. Das wird einige Jahre dauern bis die wieder Land sehen. Ja die Lidner und Wissing waren auch nicht besser.
Die Grünen stehen aktuell bei ca. 10%. Sie haben 30 Jahre lang zwischen 5 und 10% gelegen und hatten bei der letzten Wahl einen deutlichen Satz nach oben gemacht, weil sie einerseits beim Klimaschutz genau das für sie günstige Fenster getroffen haben, als eine positive Aufbruchstimmung herrschte und die Kosten den Leuten noch nicht bewusst waren und sie andererseits die historische Parität zwischen Realos und Fundamentalisten zugunsten der Realos aufgegeben haben, so dass sie für die Mitte wählbarer wurden.
Die Grünen liegen nicht am Boden, sie sind lediglich auf ein normales Niveau zurückgekommen. Auch hier wird aktuell vieles überzogen dargestellt. (Am Boden liegt die SPD.)
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Die SPD verhält sich gerade so dilettantisch, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass da noch viel Schwung in die Entwicklung kommt, so lange sie Scholz nicht gegen Pistorius austauschen und das macht die linke Basis nicht mit.
Möglich sein werden Schwarz Rot oder Schwarz Grün, ganz eventuell noch Schwarz Gelb.
Sorge vor einem "Rechtsruck" halte ich für völlig überhöht. In den letzten 20 Jahren hat sich Deutschland politisch deutlich nach links bewegt, es ist ganz normal, dass auch konservative Vorstellungen mal eine Gegenbewegung machen. Die CDU will weder die Ehe für alle abschaffen, noch den Mindestlohn. Sie möchte lediglich die Ausgaben bei Bürgergeld senken und die Migration in dieses Land begrenzen. Auch die Klimawende will sie nicht rückgängig machen, sie wird nur das Tempo rausnehmen. All diese Punkte haben meiner Meinung nach durchaus eine Mehrheit in der Bevölkerung, das muss man dann vielleicht auch einfach mal akzeptieren ohne gleich von Rechtsruck zu sprechen. Auch unter Merz wird sich dieses Land politisch weiter Links befinden, als es unter Kohl der Fall war.
Was mich davon abhält die CDU zu wählen, sind nicht die Inhalte, sondern das Personal.
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