Das Problem in Amerika wie in auch in Deutschland ist, dass der Amtsinhaber "automatisch" einen Zugriff auf die nächste Kandidatur hat und sich aus den eigenen Reihen niemand als ernsthafte Alternative anbietet um nicht als Paria zu enden. Deutschland bräuchte eine Begrenzung der Amtszeiten, die USA ein age-limit auf Führungspositionen. (Fun-fact: man muss in den USA mindestens 40 Jahre alt sein um Präsident werden zu können, ein Limit nach oben gibt es aber nicht.)
Und alte Menschen neigen dazu ihren normalen, altersbedingten Abbau nicht wahrhaben zu wollen und sich selber stattdessen für unverzichtbar zu halten.
Irgendwann muss irgendwer Opa sagen, dass er den Führerschein lieber abgeben sollte, nur selten kommt der von selber darauf. Und aus Respekt und auch aus Angst vor dem Testament machen das viele halt nicht, sondern hoffen, dass jemand anders das übernimmt.