Beiträge von Veronica Mars

    Geht das wem ähnlich?

    Ja, hier. Ich habe volles Verständnis für all die Maßnahmen gehabt, bis dann im Februar, viel zu früh, viel zu viel, gelockert wurde. Ab dem Punkt habe ich mich verarscht gefühlt, irgendwie um meine Freiheit betrogen. Ich hoffe, dass wir in Zukunft ohne solche scharfen Maßnahmen zurecht kommen werden.

    Sollte im Herbst wieder Chaos in den Schulen ausbrechen, dann werde ich mich noch mehr verarscht fühlen, denn dass sich da was ändern muss (z B. Lüftungsanlagen), das sollte mittlerweile jeden Politiker klar sein. Nur machen tun sie aktuell mal wieder nix. :autsch:

    Die Arbeitsagentur schreibt:

    Zitat

    Wann Anspruch auf Arbeitslosengeld besteht

    Für den Anspruch auf Arbeitslosengeld gelten im Wesentlichen diese Voraussetzungen:

    • Sie erfüllen die Anwartschaftszeit. Das bedeutet meist: Sie waren in den 30 Monaten vor Arbeitslosmeldung mindestens 12 Monate versicherungspflichtig beschäftigt. Dabei können mehrere Beschäftigungen zusammengerechnet werden.
    • Sie haben sich bei Ihrer Agentur für Arbeit arbeitslos gemeldet.

    Quelle: https://www.arbeitsagentur.de/finanzielle-hi…uch-hoehe-dauer

    Wenn ich deine Daten richtig verstehe, dann hast du

    von Oktober bis Februar (=5 Monate)

    und von März bis Juli (=5 Monate)

    an der Schule gearbeitet.

    Das gibt zusammen 10 Monate und damit reicht es nicht für Arbeitslosengeld. Aber die Frage ist, was hast du vorher gemacht. Von irgendwas wirst du da doch auch gelebt haben. Vielleicht kommen so die fehlenden 2 Monate für den Anspruch auf Arbeitslosengeld noch zusammen?

    Das Argument ist "das haben wir schon immer so gemacht" und "wir bestehen auf unserer Extrawurst, weil wir so besonders sind"

    Die Lage der bayerischen Sommerferien ist allerdings bei Weitem kein Vorteil. Ich unterrichte in den nächsten 5 Wochen z.B. noch incl. Exen und Schulaufgaben in jedem Fach, auch bei über 30 Grad Hitzewelle. (Und so ist es jedes Jahr)

    Wenn dann die Ferien endlich kommen ist es oft so, dass ein erster Herbsteinbruch in den Ferien kommt und das Wetter gar nicht mehr so toll ist.

    Der einzige Vorteil ist es, dass alle Ferien immer an festen Terminen liegen.

    Das rollierende System ist schlecht gestaltet, gerade mit den Sprüngen von mehreren Wochen vor oder zurück. Wenn man das aber so abändern würde, dass es sich bei 8 Bundesländern versetzt immer um 1 Woche vorwärts schieben würde und bei den anderen 8 immer um 1 Woche rückwärts, dann wäre mir ein rollierendes System viel lieber.

    Es gibt sehr viele gute Gründe mit Wurmkuren sparsam zu sein.

    Eigentlich müsste der Mist 2 Tage lang über den Haushalt entsorgt werden, weil die Rückstände für die Natur zu gefährlich sind. Macht natürlich niemand. :ohh:

    Pferde leiden unter den abgetöteten Würmern, das belastet den Körper. Die Wendys denken dann allerdings "geb ich halt seltener ne Wurmkur" und vergessen, dass die Würmer das Übel sind, nicht die Wurmkur.

    Weidehygiene wäre da das Mittel der Wahl, aber das ist nunmal anstrengend.


    So ganz naiv würde ich behaupten dass das doch logisch ist. Survival of the Fittest, ne? Evolution ist eben nicht Anpassung sondern wer zu blöd ist, stirbt und die Monster bleiben übrig.

    Genau. Es heißt, dass einige Mittel schon nicht mehr wirklich wirksam genug wären.

    Es erinnert mich an eine Diskussion um das Verabreichen von Wurmkuren auf Pferdekoppeln. Die einzig wahren Homöpathenpferdebesitzerinnen unterhielten sich darüber, ob ein regelmäßiges Wurmkurverabreichen nötig wäre, man könne ja sein Pferd jeweils auf Würmer testen lassen, die armen Pferde regelmäßig mit Gift zu belasten ginge gar nicht und dass Würmer sicher resistent gegen Wurmkuren würden.

    Worauf ich es wagte, mich einzumischen und anzumerken, dass a) eine vollgekackte Wiese mit größter Wahrscheinlichkeit alle infiziert b) Würmer nicht mutierten wie Viren und c) man im Kot soundsooft keine Würmer nachweisen kann, sie aber halt leider trotzdem da sind.

    Ui, da war was los. Ob ich denn selbst Pferde hätte und mitreden könne???!!!

    Naja, die Zusammenhänge sind oft nicht so kompliziert, aber man muss sie auch verstehen wollen. Man kann sich aber natürlich auch reinstigern in die Frage, wie man eine Wurmkur äh Impfung um jeden Preis vermeiden kann.

    sorry fürs off-topic klugscheißen, aber das nennt sich selektive Entwurmung und ist, wenn man es richtig macht, der Weg der Zukunft, weil durch zu häufiges Entwurmen tatsächlich Resistenzen auftreten.

    Und ich bin von Homöopathie sicherlich meilenweit entfernt. 8)

    Ich gebe dir aber insofern Recht, dass die Meisten sich nicht ausreichend damit beschäftigen und glauben es würde ausreichen auf Wurmkuren zu verzichten. Alles was an dem Konzept der selektiven Entwurmung Arbeit macht wird dagegen einfach als nicht so wichtig abgetan.

    Eine Verimpfung durch den Arzt, ohne StIKo Empfehlung oder gar Zulassung, kostete den Arzt im Zweifel die Approbation und/oder die Zulassung als Kassenarzt. Von den Haftungsfragen mal ganz abgesehen. Beides entspricht einem unternehmerischen Harakiri. Ein Risiko, das kein Arzt bei Vernunft eingeht, nur um ein enttäuschtes Patientengesicht zu vermeiden.

    So lange der Impfstoff für die Altersgruppe (über 12) zugelassen ist, ist deine Aussage falsch.

    Was genau unterscheidet jetzt da eigentlich die Grundschüler von den anderen Schülern? Die Anderen leiden doch genauso und testen sich genauso. Ggf. sind sie sogar einsichtig.

    Die Eltern-Lobby der Grundschüler hat einfach nur am lautesten geheult.

    Mir wäre eine Regelung lieber, nach der bei geöffneten Fenstern die Masken abgenommen werden dürften, sie aber getragen werden müssen, wenn Fenster zu sind. Und das dann für alle Klassenstufen.

    Ich kann dir nicht weiterhelfen, weil ich bisher gar nicht wusste, dass man ohne Allgemeines Abitur in Bayer Lehramt studieren kann. Für welche Lehrämter und Fächer gilt das denn? Gibt es bestimmte Voraussetzungen bzgl. der Fächer / Zweige an der FOS?

    Mit fachgebundener Hochschulreife (vorsicht, das ist nicht das Selbe wie Fachhochschulreife) kann an Universitäten in der Fachrichtung der Hochschulreife (hier Wirtschaft) studiert werden. Das schließt auf jeden Fall Wirtschaftspädagogik (=Lehramt an kaufmännischen Berufsschulen) ein. Für Gymnasiallehramt weiß ich es nicht genau, könnte mir aber schon vorstellen, dass entsprechende Fächer erlaubt sind.

    Das ist ein klassisches Problem, das wir in der Berufsschule haben mit dem erwünschten handlungsorientierten Unterricht in Lernsituationen. Die Schüler werkeln fröhlich vor sich hin, aber irgendwann muss es eben vorgestellt werden, damit alle gemeinsam noch mal die Ergebnisse sichern. Mir fällt dazu ein:

    - Gallery Walk: die Schüler besichtigen die Plakate wie Museumsbesucher, ggf. bleibt ein Gruppenmitglied beim Plakat und erklärt

    - Gruppenpuzzle: die Schüler erklären sich in Kleingruppen die Ergebnisse ihrer arbeitsteiligen Gruppenarbeiten

    - Schülerselbstkontrolle: die Schüler erarbeiten sich selbst irgendwas und du gibst die Lösungen zum Vergleichen raus

    Ich finde es auch komisch, wenn man dann danach nicht noch mal darüber spricht, aber wenn die Schüler in den Gruppenarbeiten schon gut gearbeitet haben, dann muss das ja eigentlich nicht sein. Ggf. kannst du ja noch ne gemeinsame Übung machen um zu überprüfen, ob sie es wirklich verstanden haben.

    Ich habe ein I-Pad bekommen und es liegt bei mir im Schrank. Ich habe aktuell keine Verwendung dafür. :stumm:

    Ich arbeite seit Jahren mit meinem Surface. Das hätte das richtige Alter um langsam ersetzt zu werden, aber bei uns gab es keine Auswahl. Und nachdem wir sehr viele Kollegen in Teilzeit (teilweise nur sehr wenige Stunden) haben musste das Budget so runtergekürzt werden, dass nur ca 400 € pro Gerät zur Verfügung standen.

    Nachdem ich mir letztes Jahr privat ein I-Pad pro gekauft habe kann ich es nicht mal zum Surfen gebrauchen.

    Und in der Schule fehlt jegliche technische Ausstattung um, egal wie, digital zu arbeiten. Daher bringt es mir da auch nichts. Wobei das irgendwann besser werden soll, dann kann ich das I-Pad wenigstens als Tafel verwenden.


    Aber die Digitalisierung an Schulen scheitert ja laut Medien und Politikern an der fehlenden Kompetenz und Bereitschaft der Lehrer. :autsch:

    Für das Gymnasium weiß ich nicht so genau, wie die Prognosen sind, in meiner Erinnerung war Wirtschaft immer eher ein Nebenfach.

    Aaaaber: Wirtschaftspädagogik mit Zweitfach Informatik ist aktuell ziemlich gefragt. Das ist der Studiengang um Wirtschaft und Informatik an der Berufsschule bzw. BOS/FOS zu unterrichten.

    Ich würde vermuten, dass das Studium etwas anspruchsvoller ist, als bei Wirtschaft/Informatik fürs Gymnasium, weil man eben mit den "echten" BWL'lern studiert und Informatik mit den Wurtschaftsinformatik Studenten zusammen hat, aber die Tätigkeit an der beruflichen Schule später hat in meinen Augen einige Vorteile. Es gibt z.B. seltener Disziplinprobleme und viele Schüler sind relativ motiviert, außerdem gibt's tolle Kollegen :aufgepasst:

    Ein Nachtei ist, dass du fürs Referendariat 48 Monate Praktikum (im Unternehmen) oder eine abgeschlossene Ausbildung benötigst.

    Mir ist noch dazu eingefallen, dass ich die Ärzt:innen damals gefragt habe, wohin die Eier beim Eisprung nun ohne Uterus so wandern. Auch das fanden die ne komische/seltene Frage, ich fand das eine ganz offensichtliche Frage.

    Darf ich fragen, was die Antwort darauf ist? Das frage ich mich nämlich seit Beginn der Diskussion.

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