Ich muss sagen, dass es insgesamt eine sehr unbefriedigende Situation für alle Beteiligten ist: Einerseits natürlich die Betriebe, die ums Überleben kämpfen, betreffend, andererseits auch diejenigen, die vlt. nicht wirtschaftlich betroffen sind, aber sich an die Regeln halten - in der Hoffnung, zeitnah wieder Alltag erleben zu dürfen.
ja, das ist zweifellos eine vollkommen unbefriedigende Situation.
Ich habe gestern Hart aber Fair angesehen und musste dem Wirtschaftsvertreter Herrn Hüter doch häufig zustimmen. Es wurden in der Vergangenheit viele Fehler gemacht und Chancen verpasst. Was er kritisiert hat ist z.B. dass zu wenig versucht wurde herauszufinden wo die Leute sich anstecken. Wenn man das jetzt wüsste könnte man präziser steuern.
Für dein Argument mit den offenen Gaststätten allerdings gibt es Daten aus den USA und die sehen nicht gut aus für die Gaststätten
es wäre halt interessant, ob es hier auch so ist, oder ob sich die Gaststätten in Deutschland (z.B. wegen fehlender Klimatisierung) von denen in Amerika unterscheiden.
Ich finde also wirklich, dass einiges kritisiert werden kann. Aber zum jetzigen Zeitpunkt ist es, wie es ist. Die Zahlen sind zu hoch, die Alten zu stark betroffen. Bevor sich das nicht ändert können wir nix aufmachen.
Meine persönliche Meinung übrigens: ich fürchte die offenen Schulen sind Schuld daran, dass die Zahlen so exorbitant hoch sind. Mit frühzeitig geschlossen Schulen hätten wir wahrscheinlich so einige Geschäfte offen lassen können.
Zumindest in den höheren Klassen und allen Berufsschulen hätte man schon im Oktober auf Distanzunterricht umsteigen müssen.
Aber hinterher ist man irgendwie ja immer klüger.